Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie „Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster“
Bedriftsrådgivning
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie benötigt Dienstleistungen für eine Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie „Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster“ in Berlin, mit einem maximalen Gesamtwert von 2.520.000 EUR. Ziel ist es, das Potenzial neuer biobasierter Verfahren für die Industrie zu erschließen und nachhaltige Produkte in die breite Anwendung zu transferieren, wobei der Fokus auf der Verringerung wirtschaftlicher und technischer Risiken liegt. Die Bewertung der Angebote erfolgt zu 50 % nach Qualität (Personal, Arbeitsorganisation und -abläufe, Umsetzungskonzept) und zu 50 % nach dem Preis. Qualifikationsanforderungen umfassen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 3.000.000 Euro (netto) in den letzten drei Geschäftsjahren, mindestens 50 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente) im Durchschnitt der letzten drei Jahre, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Mindesthaftung von 2.000.000 Euro, Nachweise über Erfahrungen als beliehener Projektträger bei der Umsetzung von Förderprogrammen, Erfolgskontrolle/Evaluation von Forschungsprojekten, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement sowie Erfahrungen bei der Vernetzung von Industrie, Wissenschaft und Politik mit Bezug zur Bioökonomie und/oder Biotechnologie, sowie das Vorhandensein einer sicheren und leistungsfähigen IT-Ausstattung und der technischen Voraussetzungen für den Zugang zum Projektförderinformationssystem (profi) des BMWE. Es dürfen keine Interessenkonflikte vorliegen, die mit der Ausführung des Auftrags in Widerspruch stehen.
Über das Angebot
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Die industrielle Bioökonomie bietet enormes Potenzial für nachhaltiges Wachstum, indem sie fossile Rohstoffe durch erneuerbare biologische Ressourcen ersetzt, Klimaziele erreicht und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. In der Forschung und Entwicklung bioökonomischer Produkte und Verfahren ist Deutschland gut aufgestellt. Die bisherigen Fördermaßnahmen anderer Ressorts sowie der Bundesländer zeigen, dass bioökonomische Produkte und Verfahren im Labormaßstab umsetzbar sind. Es mangelt jedoch an der breiten Umsetzung bioökonomischer Produkte und Verfahren im industriellen Maßstab. Daher wurde zur Unterstützung der Transformation der Wirtschaft zu einer nachhaltigen, klimaneutralen Wirtschaftsform das Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“ initiiert, das mit Inkrafttreten der „Richtlinie zur Förderung der Nutzung und des Baus von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie“ vom 16. Dezember 2020 am 29. Dezember 2020 (BAnz AT 28.12.2020 B2) startete. Diese Förderrichtlinie wurde durch die am 27. September 2024 im Bundesgesetzblatt veröffentliche „Förderrichtlinie zur Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster" (BAnz AT 27.09.2024 B1) abgelöst. Ziel des Programms ist es, das Potenzial neuer biobasierter Verfahren für die Industrie zu erschließen und nachhaltige Produkte in die breite Anwendung zu transferieren. Um die wirtschaftlichen und technischen Risiken der Entwicklung und Markteinführung zu verringern, soll durch die Förderung frühzeitig das Potenzial biobasierter Produkte und Verfahren demonstriert werden. Gefördert werden Projekte, die ein hohes Potenzial für die industrielle Anwendung, die Schaffung neuer Wertschöpfung und von neuen Arbeitsplätzen besitzen, die Marktposition der beteiligten Unternehmen stärken und einen relevanten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Vergabe des Auftrags erfolgt auf Grundlage des Teils 4 (§§ 97 ff.) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Der Auftrag wird in einem Offenen Verfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 2 VgV vergeben. Das Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgewickelt. Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich in Textform über die e-Vergabe-Plattform zu stellen.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Personal (40%); Arbeitsorganisation und -abläufe (10%); Umsetzungskonzept (50%)
Unterkriterien
Beschreibung
Personal
Beschreibung
Arbeitsorganisation und -abläufe
Beschreibung
Umsetzungskonzept
Beschreibung
Preis
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Durchschnittlicher Jahresumsatz im Bereich der zu vergebenden Leistung von mind. 3.000.000,00 Euro (netto), ermittelt als Durchschnitt der – sofern verfügbar – letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei einer Bietergemeinschaft können die Umsätze zusammengerechnet werden. Bei Eignungsleihe können auch Umsätze von Unterauftragnehmern berücksichtigt werden, sofern sich diese für den Fall der Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung (Vordruck) über den Umsatz der – sofern verfügbar – letzten drei Geschäftsjahre sowie über die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr im für den Auftrag relevanten Geschäftsfeld. Diese ist bei einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder, deren Umsatz berücksichtigt werden soll, getrennt vorzulegen.
Beschreibung
Sofern eine Pflicht zur Eintragung in einem der in Anhang XI zur Richtlinie 2014/24/EU (Seite 160) über die öffentliche Auftragsvergabe genannten Register besteht.
Dokumentationsanforderung
Ein Auszug der Eintragung in Textform, der nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist ist. Für Bewerber aus Deutschland sind die betreffenden Register das Handelsregister, die Handwerksrolle, das Vereinsregister, das Partnerschaftsregister oder die Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder. Der Beleg ist im Falle einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern getrennt vorzulegen.
Beschreibung
Versicherungsschutz während des gesamten Auftragszeitraums mit einer jährlichen Mindesthaftung von mindestens 2.000.000 Euro.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung (Vordruck) über das Vorliegen einer entsprechenden Versicherung bzw. über die Bereitschaft zum Abschluss spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. Diese ist im Falle einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen. Bei Einrichtungen, die dem Selbstversicherungsprinzip unterliegen, ist die Vorlage einer entsprechenden formfreien Eigenerklärung ausreichend.
Beschreibung
Mindestens 50 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der – sofern verfügbar – letzten drei Jahre.
Dokumentationsanforderung
Erklärung (Vordruck) zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl in Vollzeitäquivalenten in den – sofern verfügbar – letzten drei Jahren. Bei einer Bietergemeinschaft oder bei Eignungsleihe muss deutlich werden, welche Teile des beschriebenen Personals zu welchen Mitgliedern der Bietergemeinschaft bzw. zu welchem Unterauftragnehmer gehören.
Beschreibung
Erfahrungswerte als beliehener Projektträger bei der Umsetzung von Förderprogrammen oder Fördermaßnahmen.
Dokumentationsanforderung
Der Bieter muss zum Nachweis seiner Erfahrung und Fachkunde Referenzen in den folgenden Bereichen vorlegen.
Beschreibung
Erfolgskontrolle/ Evaluation von Forschungsprojekten.
Dokumentationsanforderung
Der Bieter muss zum Nachweis seiner Erfahrung und Fachkunde Referenzen in den folgenden Bereichen vorlegen.
Beschreibung
Öffentlichkeitsarbeit (Webpage und Social Media) und Veranstaltungsmanagement (Ausrichtung von Veranstaltungen).
Dokumentationsanforderung
Der Bieter muss zum Nachweis seiner Erfahrung und Fachkunde Referenzen in den folgenden Bereichen vorlegen.
Beschreibung
Erfahrungen bei der Vernetzung von Industrie, Wissenschaft und Politik mit Bezügen zu Vorhaben im Bereich Bioökonomie und/ oder Biotechnologie.
Dokumentationsanforderung
Der Bieter muss zum Nachweis seiner Erfahrung und Fachkunde Referenzen in den folgenden Bereichen vorlegen.
Beschreibung
Vorhandensein einer sicheren und leistungsfähigen IT- Ausstattung und der technischen Voraussetzungen für einen Zugang zum Projektförderinformationssystem (profi) des BMWE bzw. zur sofortigen Schaffung dieser Voraussetzungen unmittelbar nach Zuschlagserteilung, sodass die PT-Leistungen mit Vertragsbeginn zuverlässig und technisch einwandfrei erbracht werden können.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung bezüglich des Vorhandenseins einer sicheren und leistungsfähigen IT- Ausstattung und der technischen Voraussetzungen für einen Zugang zum Projektförderinformationssystem (profi) des BMWE bzw. zur sofortigen Schaffung dieser Voraussetzungen unmittelbar nach Zuschlagserteilung, sodass die PT-Leistungen mit Vertragsbeginn zuverlässig und technisch einwandfrei erbracht werden können.
Beschreibung
Der Bieter hat keine Interessen, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten. D.h. unter anderem, dass er kein Antragsteller von Fördermitteln oder Auftragnehmer von Begleitforschungsaufträgen für die voraussichtlich zu betreuenden Fördermaßnahmen sein darf (Neutralität am Forschungsmarkt). Sofern der Bieter mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehende Interessen hat, muss substantiiert und glaubhaft dargelegt werden, dass die konkrete Interessenkollision die Auftragsausführung aufgrund struktureller, personeller und/ oder organisatorischer Vorkehrungen nicht nachteilig beeinflussen wird.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung (Vordruck) mit obenstehendem Inhalt.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
- Titel
- Projektträgerschaft zur fachlichen und administrativen Umsetzung der Förderrichtlinie „Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster“
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Berlin
- Geschätzter Wert
- 2.520.000,00 €