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    Rahmenvertrag für Baumpflegerische Maßnahmen an Bäumen für die Landeshauptstadt Potsdam in 7 Losen

    Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement

    Rahmenvertrag für Baumpflegerische Maßnahmen an Bäumen für die Landeshauptstadt Potsdam in 7 Losen

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      24. sep. kl. 11:1324. september 2026 kl. 11:13
    2. Änderung in Wettbewerb

      2. okt. kl. 09:242. oktober 2026 kl. 09:24
    3. Fragefrist

      26. okt. kl. 22:5926. oktober 2026 kl. 22:59
    4. Angebotsfrist

      2. nov. kl. 09:002. november 2026 kl. 09:00
    5. Vertragsbeginn

      31. des. kl. 23:0031. desember 2026 kl. 23:00
    6. Bindefrist

      1. jan. kl. 09:001. januar 2027 kl. 09:00
    7. Vertragsende

      30. des. kl. 23:0030. desember 2027 kl. 23:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement/Rahmenvertrag für Baumpflegerische Maßnahmen an Bäumen für die Landeshauptstadt Potsdam in 7 Losen
    Brief

    Beplanting og vedlikehold av grøntområder

    Die Landeshauptstadt Potsdam benötigt Baumpflegeleistungen für die Herstellung und Erhaltung der Verkehrssicherheit an Bäumen in öffentlich gewidmeten Straßen, auf öffentlichen Grünflächen, Naturdenkmälern sowie auf dem Jüdischen Friedhof und dem Friedhof Bassinplatz in Potsdam. Die Leistungen sind in sieben Flächenlose unterteilt und werden als Rahmenvertrag vergeben. Die Vergabe erfolgt nach dem Kriterium des Preises (100 %), wobei ein mathematisches Optimierungsverfahren zur globalen Kostenminimierung über alle sieben Lose hinweg angewendet wird, da maximal zwei Lose an einen Bieter vergeben werden. Als Qualifikationsanforderung muss der Bieter mindestens eine unternehmensbezogene Referenz über wesentliche Baumpflegeleistungen aus den letzten drei Jahren einreichen, deren Brutto-Auftragswert je nach Los zwischen 50.000 Euro und 200.000 Euro liegen muss.

    Über das Angebot

      Die vorgesehenen Baumpflegeleistungen dienen der Herstellung und Erhaltung der Verkehrssicherheit auf Flächen der Landeshauptstadt Potsdam und ihrer Ortsteile: - an öffentlich gewidmeten Straßen, - auf öffentlichen Grünflächen (z.B. Plätze, Parkflächen, an Gräben, Uferwege, waldartige Bestände), - Naturdenkmäler (Einzelbäume, Baumgruppen) - Jüdischen Friedhof Potsdam - Friedhof Bassinplatz Potsdam Die Leistung ist aufgeteilt in sieben (7) Flächenlose Nicht Bestandteil sind dagegen die Landes- und Bundesstraßen außerhalb der Ortsteile.

      Kontakttelefon
      +49 331289-0
      Kontakt-E-Mail
      zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de
      Adresse
      Friedrich-Ebert-Str.79/81, 14469 Potsdam

    Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      (1) Allgemeines Zuschlagskriterium Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf Basis des besten Preis-Leistungsverhältnisses (Brutto-Gesamtkosten) gemäß § 58 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 VgV. (2) Aufgrund der festgelegten Loslimitierung, nach der maximal zwei (2) Lose an einen einzelnen Bieter vergeben werden dürfen, erfolgt die Ermittlung des besten Preis-Leistungsverhältnisses nicht isoliert je Einzellos. Der Zuschlag wird stattdessen über alle sieben (7) Lose hinweg nach dem Prinzip der globalen Kostenminimierung erteilt. Dies stellt sicher, dass die Vergabe in ihrer Gesamtheit das wirtschaftlichste Ergebnis für den Auftraggeber erzielt und gleichzeitig alle vergaberechtlichen Vorgaben eingehalten werden. (3) Führt die isolierte Betrachtung der Einzellose dazu, dass ein Bieter in mehr als zwei (2) Losen das niedrigste Angebot einreicht, entsteht ein vergaberechtlicher Konflikt, da eine isolierte Zuschlagserteilung für alle diese Lose rechtlich ausgeschlossen ist. Das angewendete mathematische Modell löst diesen Konflikt nicht - wie sonst - durch eine vorher festgelegte Rangfolge der prioritär zu berücksichtigenden Lose, sondern über ein deterministisches Optimierungsverfahren: - Berechnungsumfang: Bei einer Anzahl von X Bietern und sieben (7) ausgeschriebenen Losen existieren mathematisch theoretisch X hoch 7 denkbare Verteilungsvarianten. - Filterung: Das Modell filtert in Millisekunden all jene Kombinationen heraus, die gegen die rechtliche Nebenbedingung verstoßen (d. h. Kombinationen, bei denen ein Bieter 3 oder mehr Lose erhalten würde). - Zielstellung: Aus den verbleibenden, rechtlich zulässigen Kombinationen filtert das mathematische Modell diejenige Kombination heraus, deren Brutto-Gesamtsumme über alle 7 Lose hinweg den absolut niedrigsten Wert aufweist. Um zu verhindern, dass der Algorithmus unvollständige Angebote (Bieter hat für ein Los kein Angebot abgegeben) oder rechtlich ausgeschlossene Angebote (§ 57 VgV) berücksichtigt, wurde eine systemische Sperre integriert: - Jedes nicht abgegebene oder ausgeschlossene Los wird intern mit einem fiktiven Strafpreis (Penalty Value) in Höhe von 99.999.999 EUR belegt. - Der Algorithmus enthält eine harte Ausschlussbedingung (If-Condition): Sobald eine Zuteilungskombination auch nur einen einzigen dieser Strafpreise enthält, wird diese Kombination sofort als "ungültig" markiert und aus der Wertung geworfen. - Damit ist mathematisch und rechtlich zu 100 % ausgeschlossen, dass ein Bieter den Zuschlag für ein Los erhält, das er nicht angeboten hat oder von dem er formell ausgeschlossen wurde. Das Modell arbeitet deterministisch. Das bedeutet: Bei identischen Preisen in der Eingabematrix wirft das Makro zu jedem Zeitpunkt exakt dasselbe Ergebnis aus. Der Quellcode des Makros ist dauerhaft in der Excel-Datei hinterlegt und Bestandteil dieser Vergabeakte. Jede Vergabekammer und jeder Prüfer kann das Ergebnis durch erneutes Betätigen der Schaltfläche in Echtzeit exakt reproduzieren. (4) Zweistufige Wertungsmatrix und Gleichstandsregelung (Tie-Breaker) Die finale Zuschlagserteilung wird über eine dreistufige Systematik gesteuert: Stufe 1: Ermittlung des globalen Minimums Das System ermittelt die kostenminimierte Zuschlagskombination (wie in 3 beschrieben). Das führt dazu, dass ein Bieter ein Einzellos, in dem er den niedrigsten Preis geboten hat, unter Umständen nicht erhält, wenn seine Zuweisung zu zwei anderen Losen in der Gesamtschau aller 7 Lose zu einer niedrigeren globalen Gesamtsumme führt. Stufe 2: Auflösung von mathematischen Gleichständen Führen zwei oder mehr unterschiedliche, rechtlich zulässige Zuschlagskombinationen zu exakt denselben minimalen Brutto-Gesamtkosten (Cent-Gleichstand), wird der Zuschlag derjenigen Kombination erteilt, die den größten relativen Preisabstand zum jeweils zweitplatzierten Bieter im Einzellos aufweist. Hierzu wird für jede gleichwertige Kombination die Summe der relativen Preisabstände der enthaltenen Lose zum jeweils zweitbesten Angebot berechnet. Der Zuschlag erfolgt auf die Kombination mit dem mathematisch größten Gesamtabstand, um den höchsten wirtschaftlichen Gesamteffekt je Einzellos zu sichern. Sollte auch hiernach ein absoluter Gleichstand verbleiben, wird die finale Zuschlagserteilung für die betroffenen Lose über ein transparentes und zu dokumentierendes Losverfahren (analog § 75 Abs. 6 VgV) im Beisein von mindestens zwei Vertretern der Vergabestelle (Vier-Augen-Prinzip) vollzogen. Durch diese Gesamtoptimierung im Interesse einer wirtschaftlichen Haushaltsführung kann es im Einzelfall dazu führen, dass bei einem bestimmten Los nicht der isoliert billigste Bieter dieses Loses den Zuschlag erhält, wenn dieser Bieter in der Gesamtbetrachtung aller 7 Lose an anderer Stelle effizienter eingesetzt werden muss. Ein Anspruch des Bieters auf den Zuschlag für ein bestimmtes Einzellos allein aufgrund des niedrigsten Preises in diesem Los besteht daher nicht. Gibt ein Bieter für ein Los kein Angebot ab oder wird ein Angebot aus formalen oder fachlichen Gründen von der Wertung ausgeschlossen, wird dieses spezifische Los-Angebot im Optimierungsmodell rechnerisch mit einem fiktiven Höchstpreis belegt. Hierdurch wird eine Berücksichtigung bzw. Zuschlagserteilung für dieses Los im Rahmen der Gesamtminimierung mathematisch sicher ausgeschlossen.

      Bewertungsmethode

      Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf Basis des besten Preis-Leistungsverhältnisses (Brutto-Gesamtkosten) gemäß § 58 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 VgV. Die Ermittlung des besten Preis-Leistungsverhältnisses erfolgt nicht isoliert je Einzellos, sondern über alle sieben (7) Lose hinweg nach dem Prinzip der globalen Kostenminimierung. Das mathematische Modell filtert Kombinationen heraus, die gegen die rechtliche Nebenbedingung verstoßen (d. h. Kombinationen, bei denen ein Bieter 3 oder mehr Lose erhalten würde). Aus den verbleibenden, rechtlich zulässigen Kombinationen filtert das mathematische Modell diejenige Kombination heraus, deren Brutto-Gesamtsumme über alle 7 Lose hinweg den absolut niedrigsten Wert aufweist. Jedes nicht abgegebene oder ausgeschlossene Los wird intern mit einem fiktiven Strafpreis (Penalty Value) in Höhe von 99.999.999 EUR belegt. Sobald eine Zuteilungskombination auch nur einen einzigen dieser Strafpreise enthält, wird diese Kombination sofort als "ungültig" markiert und aus der Wertung geworfen. Bei identischen Preisen in der Eingabematrix wirft das Makro zu jedem Zeitpunkt exakt dasselbe Ergebnis aus. Die finale Zuschlagserteilung wird über eine dreistufige Systematik gesteuert: Stufe 1: Ermittlung des globalen Minimums. Stufe 2: Auflösung von mathematischen Gleichständen. Führen zwei oder mehr unterschiedliche, rechtlich zulässige Zuschlagskombinationen zu exakt denselben minimalen Brutto-Gesamtkosten (Cent-Gleichstand), wird der Zuschlag derjenigen Kombination erteilt, die den größten relativen Preisabstand zum jeweils zweitplatzierten Bieter im Einzellos aufweist. Hierzu wird für jede gleichwertige Kombination die Summe der relativen Preisabstände der enthaltenen Lose zum jeweils zweitbesten Angebot berechnet. Der Zuschlag erfolgt auf die Kombination mit dem mathematisch größten Gesamtabstand, um den höchsten wirtschaftlichen Gesamteffekt je Einzellos zu sichern. Sollte auch hiernach ein absoluter Gleichstand verbleiben, wird die finale Zuschlagserteilung für die betroffenen Lose über ein transparentes und zu dokumentierendes Losverfahren (analog § 75 Abs. 6 VgV) im Beisein von mindestens zwei Vertretern der Vergabestelle (Vier-Augen-Prinzip) vollzogen.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Der Bieter muss mindestens eine (1) unternehmensbezogene, geeignete Referenz über erbrachte wesentliche Leistungen aus den letzten drei (3) Jahren (rückwirkend ab dem Ablauf der Angebotsfrist) einreichen. Die eingereichten Referenzen müssen mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sein. Leistungen sind dann vergleichbar, wenn sie explizit den Tätigkeitsbereich der Baumpflege beinhalten bzw. umfassen und pro Jahr mindestens folgenden Brutto-Auftragswert aufweisen: - Los 1: mindestens 200.000 Euro (brutto) - Los 2: mindestens 100.000 Euro (brutto) - Los 3: mindestens 150.000 Euro (brutto) - Los 4.1: mindestens 80.000 Euro (brutto) - Los 4.2: mindestens 80.000 Euro (brutto) - Los 5: mindestens 80.000 Euro (brutto) - Los FH: mindestens 50.000 Euro (brutto) Laufende Leistungen: Noch nicht vollständig abgeschlossene (laufende) Verträge werden für die Wertung zugelassen, sofern die Leistung zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist bereits seit mindestens zwei (2) Jahren ununterbrochen erbracht wurde. Rahmenvereinbarungen: Sofern es sich bei der eingereichten Referenz um einen Rahmenvertrag handelt, ist der Nachweis nur dann erbracht, wenn die oben genannten Mindestwerte pro Los und Jahr innerhalb dieses Rahmenvertrags tatsächlich durch Abrufe generiert und umgesetzt wurden (reines Vertragsvolumen ohne Abrufe genügt nicht). Mehrlosvergabe: Bewirbt sich ein Bieter um mehrere Lose, kann eine einzige Referenz für mehrere Lose herangezogen werden, sofern sie die aufaddierten Mindestwerte der jeweiligen Lose erreicht oder der Bieter für jedes Los eine separate, den Anforderungen entsprechende Referenz einreicht. Für jede Referenz ist eine eindeutige Zuordnung anzugeben, für welches Los bzw. welche Lose die Referenz gelten soll.

      Dokumentationsanforderung

      Folgende Angaben innerhalb der Eigenerklärung sind zu tätigen: - Auftragsgegenstand - Leistungszeitraum (Datum: Tag/Monat/Jahr) - Auftragswert ca. (in EUR brutto) - Beschreibung des Inhalts der erbrachten wesentlichen Leistung - Auftraggeber - Abteilung des Auftraggebers (ggf. Ansprechpartner) und Kontaktdaten E-Mail und Telefonnummer) - Vorgangsnummer (sofern vorhanden) - Diese Referenz gilt für folgende/s Los/e

    • Beschreibung

      Im Fall einer Eignungsleihe sind Angaben zu tätigen, welche Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe in Anspruch genommen werden sollen.

      Dokumentationsanforderung

      Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formular 4.3 EU). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind einzureichen: Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU) von allen Eignungsverleihern und Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) von allen Eignungsverleihern.

    • Beschreibung

      Im Falle einer Unterauftragsvergabe sind Angaben zu tätigen, welche Teile des Auftrages das Unternehmen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).

      Dokumentationsanforderung

      Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formular 4.3 EU). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind einzureichen: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) von allen Unterauftragnehmern, Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU) von allen Unterauftragnehmen, Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmer/Verleiher von Arbeitskräften und (ggf. weiteren) Nachunternehmern oder Verleihern (Formular 5.4) von allen Unterauftragnehmern.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
    Titel
    Rahmenvertrag für Baumpflegerische Maßnahmen an Bäumen für die Landeshauptstadt Potsdam in 7 Losen
    Typ
    WettbewerbRahmenvereinbarungPräqualifikation
    Hauptcode
    77211500Baumpflege
    Zusätzliche Codes

    Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…

    Ort
    Potsdam, Kreisfreie Stadt

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

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