Revier- & Sicherheitsdienstleistungen
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Vakttjenester
Die Stadtwerke Potsdam GmbH benötigt Revier- und Sicherheitsdienstleistungen für ihre Liegenschaften und betrieblichen Einrichtungen im Stadtgebiet Potsdam. Die Leistungen umfassen mobile Revierkontrollen, Öffnungs- und Schließdienste, Alarmaufschaltung und -bearbeitung durch eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) sowie Interventionsleistungen. Optional können auch Zutrittskontrolle, Besuchersteuerung und Empfangsdienste beauftragt werden. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Rahmenvertrags. Die Zuschlagskriterien sind Preis (60 %), Personalkonzept (20 %), Auftragsmanagement / operative Führung (10 %) und Unternehmensleistungsstärke und Referenzen (5 %). Als Qualifikationsanforderung sind mindestens drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen, die Revier- und Sicherheitsdienstleistungen mit ähnlicher Organisationsstruktur, insbesondere unter Einbeziehung von Alarmbearbeitung, Interventionsleistungen oder einer Notruf- und Serviceleitstelle (NSL), umfassen.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Herr Tim Christopher Heinrich
- Kontakttelefon
- 0331 661 9415
- Kontakt-E-Mail
- tim.heinrich@swp-potsdam.de
- Adresse
- Steinstraße 104-106, Haus 14, 14480 Potsdam
Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über die Erbringung von Revier- und Sicherheitsdienstleistungen für Liegenschaften und betriebliche Einrichtungen des Auftraggebers im Stadtgebiet Potsdam. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere mobile Revierkontrollen (Kontrollgänge und Kontrollfahrten), Öffnungs- und Schließdienste, die Alarmaufschaltung und Alarmbearbeitung über eine durchgehend betriebene Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) sowie Interventionsleistungen bei sicherheitsrelevanten Ereignissen. Ergänzend können optional Leistungen im Bereich Zutrittskontrolle, Besuchersteuerung und Empfangsdienste beauftragt werden. Die Leistungen werden objektspezifisch und bedarfsgerecht im Rahmen des abzuschließenden Rahmenvertrages abgerufen. Ein Anspruch auf ein bestimmtes Leistungsvolumen besteht nicht. Ziel der Ausschreibung ist die Sicherstellung einer einheitlichen, qualitativ hochwertigen, rechtskonformen und wirtschaftlichen Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen zur Gewährleistung eines sicheren und störungsfreien Betriebs der betreuten Liegenschaften.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Bewertung des Zuschlagskriteriums "Preis" erfolgt auf Grundlage des wertbaren Netto-Gesamtpreises je Los. Maßgeblich ist der im Leistungsverzeichnis angebotene Gesamtpreis unter Berücksichtigung sämtlicher als wertungsrelevant definierter Preisbestandteile. Nicht wertungsrelevante Preisbestandteile, insbesondere optional zu beauftragende Leistungen sowie ausschließlich auf Abruf erbrachte Leistungen, bleiben unberücksichtigt, sofern in den Vergabeunterlagen nichts Abweichendes geregelt ist. Die Bewertung erfolgt ausschließlich auf Grundlage der finalen Angebote. Maßgeblich ist der vollständig ausgefüllte und rechnerisch zutreffende Angebotspreis.
Bewertungsmethode
Für die Bewertung wird folgende lineare Bewertungsformel angewendet: Der niedrigste wertbare Angebotspreis erhält die maximale Punktzahl von 60 Punkten. Angebote mit höheren Preisen erhalten eine entsprechend geringere Punktzahl im Verhältnis zum niedrigsten Angebotspreis.
Beschreibung
Im Rahmen dieses Zuschlagskriteriums wird die Qualität, Stabilität und Einsatzfähigkeit des vom Bieter vorgesehenen Personals als wesentlicher Faktor für die ordnungsgemäße Leistungserbringung bewertet. Gegenstand der Bewertung ist, inwieweit der Bieter nachvollziehbar darlegt, dass das eingesetzte Personal über die erforderlichen fachlichen, rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen verfügt, um die ausgeschriebenen Revier- und Sicherheitsdienstleistungen dauerhaft und zuverlässig auf einem hohen Qualitätsniveau zu erbringen. Bewertet wird insbesondere, ob der Bieter strukturiert und auftragsbezogen darstellt, dass sämtliche eingesetzten Mitarbeitenden über die erforderlichen Qualifikationen und Befähigungen verfügen, einschließlich der gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungs- und Sachkundenachweise, und dass eine systematische sowie kontinuierliche Fortbildung gewährleistet ist. Darüber hinaus wird berücksichtigt, ob die Verfahren zur Personalgewinnung, Auswahl, Einstellung und Überprüfung geeignet, nachvollziehbar und belastbar ausgestaltet sind, um den Einsatz von fachlich geeignetem und zuverlässigem Personal sicherzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Bewertung liegt auf der personellen Stabilität und Verfügbarkeit. Hierbei wird insbesondere berücksichtigt, ob der Bieter über einen ausreichenden und belastbaren Personalbestand verfügt, wie sich Fluktuation und durchschnittliche Betriebszugehörigkeit darstellen und ob hieraus nachvollziehbar ein stabiles Personalgefüge abgeleitet werden kann. Ebenso wird bewertet, inwieweit die Darstellung der Arbeitsbedingungen erkennen lässt, dass die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden und eine dauerhaft verlässliche Leistungserbringung gewährleistet ist.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der zu diesem Zuschlagskriterium festgelegten fünf Prüffragen (A1 bis A5). Für jede Prüffrage wird genau ein Punkt vergeben, sofern die jeweilige Anforderung vollständig, konkret, auftragsbezogen, widerspruchsfrei und nachvollziehbar dargestellt ist ("Ja"). Erfolgt die Darstellung nicht, unvollständig, lediglich pauschal, widersprüchlich oder ohne hinreichenden Auftragsbezug, wird kein Punkt vergeben ("Nein"). Eine teilweise oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit der Bieter die Anforderungen aus den Prüffragen A1 bis A5 konkret, schlüssig, widerspruchsfrei und operativ umsetzbar darstellt.
Beschreibung
Gegenstand dieses Zuschlagskriteriums ist die Bewertung der Fähigkeit des Bieters, die Leistungserbringung organisatorisch zu planen, zu steuern und zuverlässig umzusetzen. Im Fokus steht die operative Umsetzung der Leistung im laufenden Betrieb sowie unter besonderen Belastungssituationen. Bewertet wird insbesondere, ob der Bieter eine strukturierte, nachvollziehbare und auftragsbezogene Systematik zur Erstellung, Steuerung und Anpassung von Dienst- und Einsatzplänen darstellt, die sicherstellt, dass ausschließlich geeignetes Personal eingesetzt wird und eine durchgängige, vollständige Besetzung gewährleistet ist. Weiterhin wird berücksichtigt, ob ein belastbares und praktikabel umsetzbares Konzept zur Sicherstellung der geforderten Reaktionszeiten vorliegt, insbesondere im Hinblick auf Alarmverfolgung und Interventionsleistungen, und ob das Zusammenspiel zwischen Notruf- und Serviceleitstelle sowie den eingesetzten Interventionskräften klar geregelt ist. Ein weiterer Schwerpunkt der Bewertung liegt auf der Fähigkeit zur Bewältigung von Störungssituationen. Hierbei wird insbesondere berücksichtigt, ob der Bieter nachvollziehbar darstellt, wie mit Personalausfällen, kurzfristigen Änderungen oder erhöhtem Einsatzaufkommen umgegangen wird und wie die Leistungserbringung auch unter solchen Bedingungen sichergestellt wird. Ebenso wird die Struktur und Qualität der Berichterstattung bewertet, insbesondere im Hinblick auf Nachvollziehbarkeit, Steuerungsfähigkeit und eine rechtzeitige und zweckmäßige Informationsbereitstellung für den Auftraggeber.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der festgelegten fünf Prüffragen (B1 bis B5). Für jede Prüffrage wird genau ein Punkt vergeben, sofern die jeweilige Anforderung vollständig, konkret, auftragsbezogen, widerspruchsfrei und nachvollziehbar dargestellt ist ("Ja"). Erfolgt die Darstellung nicht, unvollständig, pauschal, widersprüchlich oder ohne ausreichenden Auftragsbezug, wird kein Punkt vergeben ("Nein"). Eine anteilige oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit die Anforderungen aus den Prüffragen B1 bis B5 konkret, schlüssig, widerspruchsfrei und operativ umsetzbar dargestellt werden.
Beschreibung
Im Rahmen dieses Zuschlagskriteriums wird bewertet, ob der Bieter über eine geeignete technische und organisatorische Infrastruktur verfügt, die eine vollständige, zuverlässige und effiziente Leistungserbringung ermöglicht. Bewertet wird insbesondere, ob ein geeignet organisiertes Betriebs- bzw. Einsatzmanagement sowie eine dauerhaft erreichbare Einsatzleitung vorhanden sind und ob deren Standort, Organisation und Struktur geeignet sind, die vertraglich festgelegten Reaktionszeiten einzuhalten. Darüber hinaus wird geprüft, ob die eingesetzten Kommunikationsmittel, Leitstellensysteme und technischen Einrichtungen geeignet, funktionsfähig und auf die Anforderungen des Auftrags abgestimmt sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der technischen Ausstattung des Bieters, insbesondere im Hinblick auf Einsatzfahrzeuge, IT-Systeme sowie Kontroll- und Dokumentationseinrichtungen und deren Verfügbarkeit, Wartung und Einsatzfähigkeit. Zusätzlich wird berücksichtigt, inwieweit Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie der sachgerechte Umgang mit Einsatzmitteln nachvollziehbar berücksichtigt sind. Schließlich wird bewertet, ob das äußere Erscheinungsbild des eingesetzten Personals sowie die eingesetzten Mittel den Anforderungen an eine professionelle, einheitliche und ordnungsgemäße Leistungserbringung entsprechen.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der festgelegten fünf Prüffragen (C1 bis C5) im Ja-/Nein-System. Für jede vollständig erfüllte Anforderung wird ein Punkt vergeben ("Ja"). Unvollständige, pauschale oder nicht auftragsbezogene Darstellungen führen zu keiner Punktvergabe ("Nein"). Eine anteilige oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit die Anforderungen aus den Prüffragen C1 bis C5 konkret, nachvollziehbar, widerspruchsfrei und praktisch belastbar dargestellt werden.
Beschreibung
Gegenstand dieses Zuschlagskriteriums ist nicht die generelle Eignung des Unternehmens, sondern die Bewertung, inwieweit der Bieter seine Erfahrung, Organisationsstruktur und Qualitätsansätze konkret auf den ausgeschriebenen Auftrag überträgt und hieraus eine belastbare und auftragsbezogene Leistungserbringung ableitet. Bewertet wird insbesondere, ob der Bieter seine Organisationsstruktur nachvollziehbar darstellt und darlegt, dass diese geeignet ist, die Anforderungen des konkreten Auftrags zu erfüllen. Darüber hinaus wird berücksichtigt, ob eine strukturierte und nachvollziehbare Sicherheits- und Qualitätsphilosophie beschrieben wird und inwieweit diese konkret auf die Anforderungen des Auftraggebers übertragen wird. Ein weiterer Bewertungsschwerpunkt liegt auf den dargestellten Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie auf organisatorischen Ansätzen, die zur Stabilität der Leistungserbringung beitragen, insbesondere im Bereich Arbeitsschutz und Mitarbeiterbetreuung. Referenzen werden ausschließlich insoweit berücksichtigt, als sie geeignet sind, die praktische Umsetzbarkeit der angebotenen Leistung darzustellen und konkrete Rückschlüsse auf die Leistungserbringung im vorliegenden Auftrag zuzulassen.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der festgelegten fünf Prüffragen (D1 bis D5) im Ja-/Nein-System. Für jede vollständig erfüllte Anforderung wird ein Punkt vergeben ("Ja"). Unvollständige, pauschale oder nicht auftragsbezogene Darstellungen führen zu keiner Punktvergabe ("Nein"). Eine anteilige oder abgestufte Bewertung findet nicht statt. Maßgeblich für die Bewertung ist ausschließlich, inwieweit die Anforderungen aus den Prüffragen D1 bis D5 konkret, nachvollziehbar, widerspruchsfrei und praktisch belastbar dargestellt werden.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch geeignete Referenzen gemäß § 46 VgV nachzuweisen. Es sind mindestens drei Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Eine Referenz gilt als vergleichbar, wenn sie Revier- und Sicherheitsdienstleistungen mit ähnlicher Organisationsstruktur umfasst, insbesondere unter Einbeziehung von Alarmbearbeitung, Interventionsleistungen oder einer Notruf- und Serviceleitstelle (NSL).
Dokumentationsanforderung
Für jede Referenz sind insbesondere Angaben zu Auftraggeber, Leistungsbeschreibung, Leistungsumfang, Leistungszeitraum und Auftragswert zu machen. Die Vorlage von mindestens drei geeigneten Referenzen stellt eine Mindestanforderung dar. Werden diese nicht vollständig, nicht nachvollziehbar oder nicht geeignet angegeben, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags gemäß § 57 VgV, sofern keine Nachforderung gemäß § 56 VgV erfolgt.
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- Auftraggeber
- Stadtwerke Postdam GmbH
- Titel
- Revier- & Sicherheitsdienstleistungen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Potsdam, Kreisfreie Stadt