Separate Vertriebsdienstleistungen im SPNV in der Vertriebsregion Süd-West Baden-Württemberg
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Das Land plant mit der Ausschreibung der separaten Vertriebsdienstleistungen in der Vertriebsregion Südwest, Leistungen im stationären Vertrieb im südwestlichen Landesteil neu zu vergeben. Hierfür wird ein Vertriebsdienstleister (VDL) gesucht. Die Leistungen waren zuvor in die betreffenden Verkehrsverträgen integriert. Die Vertriebsleistungen sind an folgenden Strecken zu erbringen: Konstanz – Singen (Hohentwiel) - Villingen – Hausach – Offenburg Kreisschulzentrum (Schwarzwaldbahn); Singen (Hohentwiel) - Schaffhausen; Erzingen - Grenzach; Zell i.W. - Lörrach Hbf – Riehen Niederholz; Lörrach-Stetten – Weil a.Rh.-Gartenstadt; Lauchringen - Weizen; Fridingen – Tuttlingen - Donaueschingen; Rottweil (ausschl.) - Tuttlingen; Rottweil (ausschl.) – Villingen; Immendingen – Blumberg; Bräunlingen - Bräunlingen Industriegebiet; Hausach – Freudenstadt Hbf; Biberach (Baden) - Oberharmersbach-Riersbach; Achern Stadt - Ottenhöfen; Nagold-Iselshausen – Pforzheim Weißenstein. Die personenbedienten Verkaufsstellen gliedern sich in sogenannte bwegt-Fahrgastcenter, bwegt-Video-Reisezentren und bwegt-Agenturen. Insgesamt sind ca. 250 Automaten und ca. 18 personenbediente Verkaufsstellen, davon ca. neun bwegt-Fahrgastcenter, ca. vier bwegt-Video-Reisezentren und ca. fünf bwegt-Agenturen, vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt ab zum internationalen Fahrplanwechsel 2027. Abhängig vom Baufortschritt des Ausbaus der Hochrheinbahn sollen Fahrausweisautomaten in geringem Umfang auch schon zu Beginn des zweiten Halbjahrs 2027 aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Sämtliche Sachanlagen sind vom Auftragnehmer zu beschaffen. Das Personal in den bwegt-Video-Reisezentren muss vollständig, das in den bwegt-Fahrgastcentern abgesehen von Ausnahmefällen (Mobilitätszentralen) ebenfalls beim Vertriebsdienstleister selbst angestellt sein. Soweit sich die Immobilien, in denen die personenbedienten Verkaufsstellen eingerichtet werden sollen, im Eigentum von DB InfraGo befinden, wird über eine Flächennutzungsvereinbarung zwischen Land Baden-Württemberg und DB InfraGo sichergestellt, dass die vorgesehenen Flächen auch tatsächlich vom Vertriebsdienstleister zu vorab definierten Konditionen angemietet werden können. Für die Automaten wird eine einheitliche Benutzerführung vorgegeben. Der Aufgabenträger beabsichtigt, den im Vergabeverfahren ausgewählten VDL einem in der betreffenden Vertriebsregion tätigen EVU (Vertriebs-EVU) beizustellen, welches noch zu bestimmen ist. Mithin wird der Aufgabenträger bzw. die NVBW für dieses Vertriebs-EVU als Vergabestelle tätig. In den Verkehrsverträgen zwischen dem Land als Aufgabenträger und allen betreffenden EVU ist eine solche Beistellung angelegt. Die übrigen EVU in der Vertriebsregion werden das ausgewählte Vertriebs-EVU mit dem Vertrieb beauftragen, sodass der VDL auch in deren Aufgabenfeld tätig wird. Die genauen Leistungspflichten des VDL werden über einen Vertriebsdienstleistungsvertrag mit dem Vertriebs-EVU und Anlagen zu diesem Vertrag geregelt. In diesem Vertrag wird das Vertriebs-EVU dem Land als Aufgabenträger weitgehende Vollmachten zur operativen Steuerung des VDL einräumen. Zu vereinfachten Abwicklung der Vertriebsleistungen soll die Vergütung sowie das Gewährleistungsmanagement gebündelt werden. Die Vergabestelle bzw. das Land sicher, dass der VDL für seine Leistungen vergütet und für Minderleistungen nicht mehrfach in Anspruch genommen wird. Weitere inhaltliche Regelungen ergeben sich aus der Teilnahmebroschüre.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 711896863300
- Kontakt-E-Mail
- markus.gericke@vm.bwl.de
- Adresse
- Dorotheenstr. 8, 70173 Stuttgart
Das Land plant mit der Ausschreibung der separaten Vertriebsdienstleistungen in der Vertriebsregion Südwest, Leistungen im stationären Vertrieb im südwestlichen Landesteil neu zu vergeben. Hierfür wird ein Vertriebsdienstleister (VDL) gesucht. Die Leistungen waren zuvor in die betreffenden Verkehrsverträgen integriert. Die Vertriebsleistungen sind an folgenden Strecken zu erbringen: Konstanz – Singen (Hohentwiel) - Villingen – Hausach – Offenburg Kreisschulzentrum (Schwarzwaldbahn); Singen (Hohentwiel) - Schaffhausen; Erzingen - Grenzach; Zell i.W. - Lörrach Hbf – Riehen Niederholz; Lörrach-Stetten – Weil a.Rh.-Gartenstadt; Lauchringen - Weizen; Fridingen – Tuttlingen - Donaueschingen; Rottweil (ausschl.) - Tuttlingen; Rottweil (ausschl.) – Villingen; Immendingen – Blumberg; Bräunlingen - Bräunlingen Industriegebiet; Hausach – Freudenstadt Hbf; Biberach (Baden) - Oberharmersbach-Riersbach; Achern Stadt - Ottenhöfen; Nagold-Iselshausen – Pforzheim Weißenstein. Die personenbedienten Verkaufsstellen gliedern sich in sogenannte bwegt-Fahrgastcenter, bwegt-Video-Reisezentren und bwegt-Agenturen. Insgesamt sind ca. 250 Automaten und ca. 18 personenbediente Verkaufsstellen, davon ca. neun bwegt-Fahrgastcenter, ca. vier bwegt-Video-Reisezentren und ca. fünf bwegt-Agenturen, vorgesehen. Die Inbetriebnahme erfolgt ab zum internationalen Fahrplanwechsel 2027. Abhängig vom Baufortschritt des Ausbaus der Hochrheinbahn sollen Fahrausweisautomaten in geringem Umfang auch schon zu Beginn des zweiten Halbjahrs 2027 aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Sämtliche Sachanlagen sind vom Auftragnehmer zu beschaffen. Das Personal in den bwegt-Video-Reisezentren muss vollständig, das in den bwegt-Fahrgastcentern abgesehen von Ausnahmefällen (Mobilitätszentralen) ebenfalls beim Vertriebsdienstleister selbst angestellt sein. Soweit sich die Immobilien, in denen die personenbedienten Verkaufsstellen eingerichtet werden sollen, im Eigentum von DB InfraGo befinden, wird über eine Flächennutzungsvereinbarung zwischen Land Baden-Württemberg und DB InfraGo sichergestellt, dass die vorgesehenen Flächen auch tatsächlich vom Vertriebsdienstleister zu vorab definierten Konditionen angemietet werden können. Für die Automaten wird eine einheitliche Benutzerführung vorgegeben. Der Aufgabenträger beabsichtigt, den im Vergabeverfahren ausgewählten VDL einem in der betreffenden Vertriebsregion tätigen EVU (Vertriebs-EVU) beizustellen, welches noch zu bestimmen ist. Mithin wird der Aufgabenträger bzw. die NVBW für dieses Vertriebs-EVU als Vergabestelle tätig. In den Verkehrsverträgen zwischen dem Land als Aufgabenträger und allen betreffenden EVU ist eine solche Beistellung angelegt. Die übrigen EVU in der Vertriebsregion werden das ausgewählte Vertriebs-EVU mit dem Vertrieb beauftragen, sodass der VDL auch in deren Aufgabenfeld tätig wird. Die genauen Leistungspflichten des VDL werden über einen Vertriebsdienstleistungsvertrag mit dem Vertriebs-EVU und Anlagen zu diesem Vertrag geregelt. In diesem Vertrag wird das Vertriebs-EVU dem Land als Aufgabenträger weitgehende Vollmachten zur operativen Steuerung des VDL einräumen. Zu vereinfachten Abwicklung der Vertriebsleistungen soll die Vergütung sowie das Gewährleistungsmanagement gebündelt werden. Die Vergabestelle bzw. das Land sicher, dass der VDL für seine Leistungen vergütet und für Minderleistungen nicht mehrfach in Anspruch genommen wird. Weitere inhaltliche Regelungen ergeben sich aus der Teilnahmebroschüre.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Dies ist der günstigste Preis.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss finanziell und wirtschaftlich in der Lage sein, die geforderten Leistungen zu erbringen.
Dokumentationsanforderung
Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, dass er finanziell und wirtschaftlich in der Lage ist, die geforderten Leistungen zu erbringen. Geschäftsbericht, aus dem auch die Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse des jeweiligen Bieters hervorgehen. Falls ein Bewerber keinen eigenen Geschäftsbericht erstellt, ist die Vorlage des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und ggf. des Lageberichts) sowie eine Erklärung über die aktuellen Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse ausreichend. Diese Unterlagen sind für die letzten zwei abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen. Falls es sich bei einem Bewerber um eine eigens für die Durchführung der Vertriebsleistungen zu gründende Projektgesellschaft handelt, sind die Unterlagen für die Anteilseigner der Projektgesellschaft vorzulegen. Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit dürfen Bewerber abweichend von Ziffer IV.2.4) ihren Geschäftsbericht in englischer Sprache einreichen, soweit dieser im Original in englischer Sprache abgefasst ist. In diesem Fall sind vom Bewerber Übersetzungen in die deutsche Sprache von folgenden Dokumenten beizufügen: 1. Bericht eines unabhängigen Abschlussprüfers, 2. (konsolidierte) Gewinn- und Verlustrechnung. Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung auf andere Unternehmen stützen, müssen dem Auftraggeber gemäß § 47 Abs. 1 VgV nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem sie beispielsweise entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorlegen. Dasselbe gilt für eine gänzlich neu zu gründende Gesellschaft. Neu gegründete Gesellschaften haben ergänzend eine Bankauskunft über ihre finanzielle Leistungsfähigkeit vorzulegen.
Beschreibung
Der Bieter muss Referenzen über bisher erbrachte Leistungen (stationäre Vertriebsleistungen (sowohl Automaten als auch personenbedient) im öffentlichen Verkehrswesen allgemein und im Schienenpersonennahverkehr im Besonderen) vorlegen. Die Referenzen sollen aufzeigen, dass der Bieter über Erfahrungen mit dem Vertrieb von Fahrausweisen des öffentlichen Personenverkehrs verfügt.
Dokumentationsanforderung
Referenzen über bisher erbrachte Leistungen (stationäre Vertriebsleistungen (sowohl Automaten als auch personenbedient) im öffentlichen Verkehrswesen allgemein und im Schienenpersonennahverkehr im Besonderen).
Beschreibung
Der Bieter muss Erfahrungen mit dem Automatenvertrieb von Fahrausweisen nachweisen, einschließlich der Anzahl der betriebenen Automaten und Erfahrungen mit der deutschen Verbundlandschaft sowie dem Verkauf von Fahrausweisen von DB Fernverkehr.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu Erfahrungen mit dem Automatenvertrieb von Fahrausweisen, davon: Anzahl der betriebenen Automaten, Erfahrungen mit der deutschen Verbundlandschaft, Erfahrungen mit dem Verkauf von Fahrausweisen von DB Fernverkehr.
Beschreibung
Der Bieter muss Erfahrungen mit dem Betrieb von personenbedienten Verkaufsstellen nachweisen, einschließlich der Anzahl der betriebenen Verkaufsstellen und der Anzahl der in diesem Bereich angestellten Personen.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu Erfahrungen mit dem Betrieb von personenbedienten Verkaufsstellen, davon: Anzahl der betriebenen Verkaufsstellen, Anzahl der in diesem Bereich beim Bewerber angestellten Personen.
Beschreibung
Der Bieter muss Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern.
Beschreibung
Der Bieter muss Erfahrungen mit dem Betrieb von telefonischem Reiseservice und Störungshotlines nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu Erfahrungen mit dem Betrieb von telefonischem Reiseservice und Störungshotlines.
Beschreibung
Der Bieter muss Erfahrungen mit Fahrausweiskontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln, auch im Namen Dritter, nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Angaben zu Erfahrungen mit Fahrausweiskontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln, auch im Namen Dritter.
Beschreibung
Der Bieter muss skizzieren, wie die ausgeschriebenen Leistungen angegangen und umgesetzt werden sollen.
Dokumentationsanforderung
Skizzierung (ca. fünf Seiten), wie die ausgeschriebenen Leistungen angegangen und umgesetzt werden sollen.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Darstellung des Unternehmens mit Angaben zu Größe, Zahl der Beschäftigten, Umsatz und Geschäftsfeldern vorlegen.
Dokumentationsanforderung
Darstellung des Unternehmens mit Angaben zu Größe, Zahl der Beschäftigten, Umsatz und Geschäftsfeldern.
Beschreibung
Der Bieter muss die Befähigung zur Berufsausübung nachweisen, einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister.
Dokumentationsanforderung
Formlose, unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne des §§ 123, 124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
- Titel
- Separate Vertriebsdienstleistungen im SPNV in der Vertriebsregion Süd-West Baden-Württemberg
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Stuttgart, Stadtkreis
- Dauer
- 9 Jahre
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…