Stadt Gehrden - Neubau Feuerwehrhaus in Lemmie - Planungsleistungen
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Das in der Ortschaft Lemmie (Stadt Gehrden) vorhandene Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr entspricht in wesentlichen Punkten nicht mehr dem Stand der Technik und den Unfallverhütungsvorschriften. Die Stadt Gehrden beabsichtigt daher den Neubau eines Feuerwehrhauses in der Ortschaft Lemmie (Stadt Gehrden). Der Neubau muss an einem neuen Standort errichtet werden, da eine Erweiterung oder Sanierung des bestehenden Feuerwehrhauses in Lemmie nicht in Betracht kommt. Die Freiwilligen Feuerwehr Lemmie ist eine Feuerwehr mit Grundausstattung. Das Raumprogramm und die Anzahl der Stellplätze in der Fahrzeughalle resultieren aus Angaben der Feuerwehr in Abstimmung mit der Stadt Gehrden. Der Neubau des Feuerwehrhauses soll auf einem rd. 2000 m² großen stadteigenen Grundstück erfolgen. Das Grundstück befindet sich in westlicher Ortsrandlage (Richtung Degersen). Die Zu- und Abfahrt sowie die Erschließung soll über die Straße "Im Steerfeld" erfolgen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt getrennt von der Ausfahrt aus der Fahr-zeughalle. Nach Vorgabe der FUK werden Ein- und Ausfahrt ohne Kreuzungsverkehr vorgesehen. Im nördlichen Grundstücksbereich werden 18 PKW-Einstellplätze (davon 2 barrierefrei) entstehen. Die Anzahl der Stellplätze wurde nach Anzahl der Sitzplätze in den Fahrzeugen bemessen (2 Fahrzeuge mit Gruppenbesatzung). Die hintereinander angeordneten Stellplätze sind als "Alarm"-Stellplätze bewusst platziert worden. Das Gebäude ist im mittleren Grundstücksbereich platziert. Das Gebäude besteht aus zwei/drei Baukörpern. Die zur Straße "Im Steerfeld" ausgerichtete Fahrzeughalle und den dahinterliegenden, zweigeschossigen Sozialtrakt. Eine barrierefreie Erschließung, über einen im Eingangsbereich (Nordseite) platzierten Aufzugsturm innerhalb der Gebäudehülle, ist vorgesehen. Im südlichen Grundstücksbereich befindet sich die 20 m breite Bauverbotszone entlang der Deisterstraße. Die Fläche soll als Kompensationsfläche dienen und als Regenwasserversickerung- und Rückhaltefläche genutzt werden. Die Ein- und Ausfahrt der PKW-Einstellplätze wird zur Straße "Im Steerfeld" durch eine 2,00 m hohe Lärmschutzwand, bestehend aus Betonfertigteilen mit Holzverkleidung, zur angrenzenden Wohnbebauung abgegrenzt. Das Gelände hat eine leichte Hanglage, ansteigend von Süd nach Nord (ca. 2,00 m). Zum Gebäude: Das Gebäude besteht aus drei aneinander gefügten Baukörpern mit Flachdach. Die Fahrzeughalle soll in Massivbauweise hergestellt werden. Folgende Bauteilaufbauten wurden gewählt: Fahrzeughalle: Wandaufbau (innen nach außen): 20 cm Stb.-Wände 10 cm mineralische Dämmung 8 cm Sichtbetonfassadenbekleidung Gründung (unten nach oben): 30 cm Stb.-Sohlplatte + Dämmung mit Streifenfundamenten Verbundestrich mit rutschfestem Bodenbelag Dach (unten nach oben): 26,5 cm Spannbetondecke 20 cm Dachdämmung Gründachaufbau, sichtbare Technik innen (ohne abgehängte Decke) Die Tore der Fahrzeughalle bestehen aus automatischen Glasfalttoranlagen. Die Tür zum Lager ist in der Gestaltung den Toren anzupassen. Sozialtrakt zweigeschossig: Der Zweigeschossige Sozielbereich soll komplett in Holzrahmenbauweise ausgeführt werden. Wandaufbau (innen nach außen): 3 cm Holzverkleidung 3 cm Lattung 20 cm Dämmung/ Holzständerwerk 20/10cm 1,2 cm DWD-Platte 3 cm Hinterlüftung 4 cm Konterlattung 4 cm Holzverkleidung (vorvergraut) Gründung (unten nach oben): 30 cm Stb.-Sohlplatte + Dämmung mit Streifenfundamenten schwimmender Estrich Fliesenbelag Decke EG: Holzdeckenfertigbauteil ca. 49 cm, endfertige Bauteilansicht von unten Echtholz, Fußbodenbelag Fliesen/Holz Decke (unten nach oben): Holzdeckenfertigbauteil ca. 49 cm endfertige Bauteilansicht Echtholz Dach (unten nach oben): Holzdachfertigbauteil ca. 58 cm mit integriertem Akustik-Absorber endfertige Bauteilansicht Echtholz Die Dachfläche soll zur Aufstellung von PV-Modulen genutzt werden. Die Wand- und Deckenbeläge bestehen aus einer Echtholzverkleidung. Fensterrahmen und Außentürentüren sind aus Aluminium, farblich beschichtet (grau) auszuführen. Die vorgesetzte Aufzugsanlage ist, wie die Fahrzeughalle, in Massivbauweise geplant. Bei der außenliegenden Treppe (2. baulicher Rettungsweg) wird eine Stahltreppe vorgesehen, mit einer Verkleidung des Geländers aus recycelten Feuerwehrschläuchen. An der Südfassade zur Deisterstraße ist ein Fassadenschriftzug (rot hinterleuchtet) "Feuerwehr Lemmie" angeordnet. Die Leistungsphasen 1 bis 3 wurden bereits durch das Architekturbüro SHIFT GmbH aus Hannover erbracht. Der durch das Architekturbüro SHIFT erstellte Entwurf soll umgesetzt werden und wird als verbindlich vorgegeben. Sämtliche Pläne und Unterlagen liegen den Vergabeunterlagen bei. Die Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) werden auf rd. 2.290.059,80 EUR (brutto) geschätzt. Mit der weiteren Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen und das Projekt so schnell wie möglich umgesetzt werden.
Ergebnis
- Gewinner
- Dr.-Ing. Meihorst und Partner GmbH
- Ingenieurbüro Büsselberg GmbH
- SHIFT. GmbH
- Anzahl Angebote
- 1
- Vertragswert
- 203.205 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 0511 220074-51
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@bbt-kanzlei.de
- Adresse
- Kirchstr. 1-3, 30989 Gehrden
Das in der Ortschaft Lemmie (Stadt Gehrden) vorhandene Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr entspricht in wesentlichen Punkten nicht mehr dem Stand der Technik und den Unfallverhütungsvorschriften. Die Stadt Gehrden beabsichtigt daher den Neubau eines Feuerwehrhauses in der Ortschaft Lemmie (Stadt Gehrden). Der Neubau muss an einem neuen Standort errichtet werden, da eine Erweiterung oder Sanierung des bestehenden Feuerwehrhauses in Lemmie nicht in Betracht kommt. Die Freiwilligen Feuerwehr Lemmie ist eine Feuerwehr mit Grundausstattung. Das Raumprogramm und die Anzahl der Stellplätze in der Fahrzeughalle resultieren aus Angaben der Feuerwehr in Abstimmung mit der Stadt Gehrden. Der Neubau des Feuerwehrhauses soll auf einem rd. 2000 m² großen stadteigenen Grundstück erfolgen. Das Grundstück befindet sich in westlicher Ortsrandlage (Richtung Degersen). Die Zu- und Abfahrt sowie die Erschließung soll über die Straße "Im Steerfeld" erfolgen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt getrennt von der Ausfahrt aus der Fahr-zeughalle. Nach Vorgabe der FUK werden Ein- und Ausfahrt ohne Kreuzungsverkehr vorgesehen. Im nördlichen Grundstücksbereich werden 18 PKW-Einstellplätze (davon 2 barrierefrei) entstehen. Die Anzahl der Stellplätze wurde nach Anzahl der Sitzplätze in den Fahrzeugen bemessen (2 Fahrzeuge mit Gruppenbesatzung). Die hintereinander angeordneten Stellplätze sind als "Alarm"-Stellplätze bewusst platziert worden. Das Gebäude ist im mittleren Grundstücksbereich platziert. Das Gebäude besteht aus zwei/drei Baukörpern. Die zur Straße "Im Steerfeld" ausgerichtete Fahrzeughalle und den dahinterliegenden, zweigeschossigen Sozialtrakt. Eine barrierefreie Erschließung, über einen im Eingangsbereich (Nordseite) platzierten Aufzugsturm innerhalb der Gebäudehülle, ist vorgesehen. Im südlichen Grundstücksbereich befindet sich die 20 m breite Bauverbotszone entlang der Deisterstraße. Die Fläche soll als Kompensationsfläche dienen und als Regenwasserversickerung- und Rückhaltefläche genutzt werden. Die Ein- und Ausfahrt der PKW-Einstellplätze wird zur Straße "Im Steerfeld" durch eine 2,00 m hohe Lärmschutzwand, bestehend aus Betonfertigteilen mit Holzverkleidung, zur angrenzenden Wohnbebauung abgegrenzt. Das Gelände hat eine leichte Hanglage, ansteigend von Süd nach Nord (ca. 2,00 m). Zum Gebäude: Das Gebäude besteht aus drei aneinander gefügten Baukörpern mit Flachdach. Die Fahrzeughalle soll in Massivbauweise hergestellt werden. Folgende Bauteilaufbauten wurden gewählt: Fahrzeughalle: Wandaufbau (innen nach außen): 20 cm Stb.-Wände 10 cm mineralische Dämmung 8 cm Sichtbetonfassadenbekleidung Gründung (unten nach oben): 30 cm Stb.-Sohlplatte + Dämmung mit Streifenfundamenten Verbundestrich mit rutschfestem Bodenbelag Dach (unten nach oben): 26,5 cm Spannbetondecke 20 cm Dachdämmung Gründachaufbau, sichtbare Technik innen (ohne abgehängte Decke) Die Tore der Fahrzeughalle bestehen aus automatischen Glasfalttoranlagen. Die Tür zum Lager ist in der Gestaltung den Toren anzupassen. Sozialtrakt zweigeschossig: Der Zweigeschossige Sozielbereich soll komplett in Holzrahmenbauweise ausgeführt werden. Wandaufbau (innen nach außen): 3 cm Holzverkleidung 3 cm Lattung 20 cm Dämmung/ Holzständerwerk 20/10cm 1,2 cm DWD-Platte 3 cm Hinterlüftung 4 cm Konterlattung 4 cm Holzverkleidung (vorvergraut) Gründung (unten nach oben): 30 cm Stb.-Sohlplatte + Dämmung mit Streifenfundamenten schwimmender Estrich Fliesenbelag Decke EG: Holzdeckenfertigbauteil ca. 49 cm, endfertige Bauteilansicht von unten Echtholz, Fußbodenbelag Fliesen/Holz Decke (unten nach oben): Holzdeckenfertigbauteil ca. 49 cm endfertige Bauteilansicht Echtholz Dach (unten nach oben): Holzdachfertigbauteil ca. 58 cm mit integriertem Akustik-Absorber endfertige Bauteilansicht Echtholz Die Dachfläche soll zur Aufstellung von PV-Modulen genutzt werden. Die Wand- und Deckenbeläge bestehen aus einer Echtholzverkleidung. Fensterrahmen und Außentürentüren sind aus Aluminium, farblich beschichtet (grau) auszuführen. Die vorgesetzte Aufzugsanlage ist, wie die Fahrzeughalle, in Massivbauweise geplant. Bei der außenliegenden Treppe (2. baulicher Rettungsweg) wird eine Stahltreppe vorgesehen, mit einer Verkleidung des Geländers aus recycelten Feuerwehrschläuchen. An der Südfassade zur Deisterstraße ist ein Fassadenschriftzug (rot hinterleuchtet) "Feuerwehr Lemmie" angeordnet. Die Leistungsphasen 1 bis 3 wurden bereits durch das Architekturbüro SHIFT GmbH aus Hannover erbracht. Der durch das Architekturbüro SHIFT erstellte Entwurf soll umgesetzt werden und wird als verbindlich vorgegeben. Sämtliche Pläne und Unterlagen liegen den Vergabeunterlagen bei. Die Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700) werden auf rd. 2.290.059,80 EUR (brutto) geschätzt. Mit der weiteren Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen und das Projekt so schnell wie möglich umgesetzt werden.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Beauftragung der ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Rahmen eines EU-weiten offenen Verfahrens gemäß den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Das offene Verfahren ist ein Verfahren, in dem der öffentliche Auftraggeber eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auffordert. Die Bieter, die form- und fristgerecht ein wertbares Angebot abgegeben haben, werden im vorliegenden Verfahren zudem aufgefordert, sich und ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Präsentationen als Videokonferenz durchzuführen oder vollständig auf die Durchführung von Präsentationen zu verzichten und auf Grundlage der eingereichten Angebote eine Vergabeentscheidung zu treffen. Werden mehr als 5 wertbare Angebote eingereicht, erfolgt zunächst eine Reduzierung des Bieterkreises anhand des Angebotspreises (Honorarangebot) und es werden nur die 5 preisgünstigsten Bieter in der Angebotsauswertung berücksichtigt. Auf der Grundlage der eingereichten und ggf. nach einer Vorauswahl reduzierten Anzahl präsentierten Angebote wird eine Rangfolge der Bieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix (Vergabekriterien unter XV. der Vergabeunterlagen) gebildet. Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot nach der Bewertungsmatrix als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit fachlichen Aufgaben (Projektorganigramm) und besonderen Kenntnissen und Erfahrungen dargelegt durch vergleichbare Referenzprojekte (30 %) Darstellung der Koordination, der Verfügbarkeit und der örtlichen Präsenz des Projektteams (20 %)
Beschreibung
Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers (20 %)
Beschreibung
Darstellung zur terminlichen Umsetzung anhand eines Rahmenterminplans (20 %)
Beschreibung
Honorarangebot = 30 %
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
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- Auftraggeber
- Stadt Gehrden
- Titel
- Stadt Gehrden - Neubau Feuerwehrhaus in Lemmie - Planungsleistungen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Region Hannover