Stadt Göttingen - Geschwister-Scholl-Gesamtschule - Umbau zur IGS - Objektplanung Freianlagen
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Die Stadt Göttingen hat mit adam + adam GbR eine Vereinbarung über Planungsleistungen für die Freianlagen im Rahmen des Umbaus der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Göttingen geschlossen. Die Dienstleistungen umfassen die funktionale, gestalterische und ökologische Weiterentwicklung der Außenanlagen, um den Anforderungen eines modernen, inklusiven Schulstandortes gerecht zu werden, wobei Barrierefreiheit, angemessene Oberflächen, Aufenthalts- und Pausenflächen sowie die Minimierung des Versiegelungsgrades berücksichtigt werden sollen. Der geschätzte Wert der Leistungen beträgt 3,0 Millionen Euro brutto. Bei der Vergabe wurden die Qualität des Projektteams (40 %), Maßnahmen zur Qualitätssicherung (10 %), Projekteinschätzung und Herangehensweise (20 %) sowie das Honorarangebot (30 %) berücksichtigt. Es gingen 10 Angebote ein.
Ergebnis
- Gewinner
- adam + adam GbR
- Anzahl Angebote
- 10
- Vertragswert
- -1 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 511220074-26
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@bbt-kanzlei.de
- Adresse
- Rudolf-Wissell-Str. 5, 37079 Göttingen
Die Stadt Göttingen beabsichtigt die Vergabe der Planungsleistungen für die Freianlagen im Rahmen des Umbaus zur IGS an der Geschwister-Scholl-Schule. Die Geschwister-Scholl-Schule soll zukünftig als integrative Schule betrieben werden. Die Außenanlagen sollen im Rahmen der Planung funktional, gestalterisch und ökologisch weiterentwickelt werden und den Anforderungen eines modernen, inklusiven Schulstandortes entsprechen. Grundlage der Planung stellen die bekannten baulichen und topografischen Gegebenheiten des Grundstücks und Bestands dar. Die Planung und Ausführung sollen in den folgenden Bauabschnitten erfolgen: - Bauabschnitt 1 (Neubau) - nicht Bestandteil des Auftrags - Bauabschnitt 2 (Bauteil D, E, F, G) - Bauabschnitt 3 (Bauteil A1, A2) - Bauabschnitt 4 (Bauteil Godehard, B) - Bauabschnitt 5 (Bauteil A-H, Badewanne) Dabei soll insbesondere berücksichtigt werden: - barrierefreie Wegeführung - angemessene Oberflächen - niveaugleiche oder überwindbare Höhenunterschiede - übersichtliche Erschließungsbereiche - Aufenthalts- und Pausenflächen für Ruhe-, Lern- und Spielflächen - Lichthof in Gebäudeteil D Es wurde bereits ein Planungsbüro mit der Erstellung einer Vorplanung in Bezug auf bestehende Flächen, Nutzungen und Erschließungen beauftragt. Dieses Planungsbüro wurde auch mit der weiteren Planung und Umsetzung des Bauabschnitts 1 (Neubau) beauftragt. Die bereits erarbeiteten Unterlagen werden den Vergabeunterlagen beigefügt. Im Rahmen der Vorplanung wurde festgestellt, dass die Bestandsflächen einen hohen Versiegelungsgrad aufweisen. Eine Minimierung der Versiegelung ist angestrebt und soll auch im weiteren Planungsprozess berücksichtigt werden. Die Kosten werden auf rd. brutto 3,0 Mio. Euro geschätzt. Geplant ist eine Fertigstellung des Bauvorhabens bis Dezember 2032.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Beauftragung der ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Rahmen eines EU-weiten offenen Verfahrens gemäß den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Das offene Verfahren ist ein Verfahren, in dem der öffentliche Auftraggeber eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auffordert. Die Bieter, die form- und fristgerecht ein wertbares Angebot abgegeben haben, werden im vorliegenden Verfahren zudem aufgefordert, sich und ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Präsentationen als Videokonferenz durchzuführen oder vollständig auf die Durchführung von Präsentationen zu verzichten und auf Grundlage der eingereichten Angebote eine Vergabeentscheidung zu treffen. Werden mehr als 5 wertbare Angebote eingereicht, erfolgt eine Vorauswahl und Reduzierung der Angebote anhand des Angebotspreises (Honorarangebot) und es werden nur die 5 preisgünstigsten Bieter zum Präsentationstermin eingeladen. Auf der Grundlage der eingereichten und ggf. nach einer Vorauswahl reduzierten Anzahl präsentierten Angebote wird eine Rangfolge der Bieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix (Vergabekriterien unter XVI der Vergabeunterlagen) gebildet. Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot nach der Bewertungsmatrix als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit fachlichen Aufgaben (Projektorganigramm) und besonderen Kenntnissen und Erfahrungen dargelegt durch vergleichbare Referenzprojekte.
Unterkriterien
Beschreibung
Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit fachlichen Aufgaben (Projektorganigramm) und besonderen Kenntnissen und Erfahrungen dargelegt durch vergleichbare Referenzprojekte.
Beschreibung
Darstellung der Koordination, der Verfügbarkeit und der örtlichen Präsenz des Projektteams.
Beschreibung
Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers.
Beschreibung
Grundsatzüberlegungen zur Förderung der Biodiversität und Unterstützung von Klimaschutzzielen, insbesondere hinsichtlich der Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit, sowie konzeptioneller Ansatz zur bedarfsgerechten Gestaltung der Freianlagen insbesondere im Kontext von weiterführender Schule, hinsichtlich Funktionalität, pädagogischem Mehrwert, Gestaltungsqualität und Umsetzbarkeit.
Unterkriterien
Beschreibung
Grundsatzüberlegungen zur Förderung der Biodiversität und Unterstützung von Klimaschutzzielen, insbesondere hinsichtlich der Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Nachhaltigkeit.
Beschreibung
Konzeptioneller Ansatz zur bedarfsgerechten Gestaltung der Freianlagen insbesondere im Kontext von weiterführender Schule, hinsichtlich Funktionalität, pädagogischem Mehrwert, Gestaltungsqualität und Umsetzbarkeit.
Beschreibung
Honorarangebot.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: - mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Dokumentationsanforderung
Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Göttinger Entsorgungsbetriebe
- Titel
- Stadt Göttingen - Geschwister-Scholl-Gesamtschule - Umbau zur IGS - Objektplanung Freianlagen
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Göttingen