Stadt Göttingen - Otto-Hahn-Gymnasium - Sanierung Trakt D - Vergabe von Planungsleistungen (TGA HLS/ELT)
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Die Göttinger Entsorgungsbetriebe haben mit DÖRING Beratende Ingenieure GmbH und IB climaconcept Werner eine Vereinbarung über Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik) im Rahmen der energetischen und brandschutztechnischen Sanierung des Traktes D des Otto-Hahn-Gymnasiums in Göttingen geschlossen. Die Dienstleistungen umfassen die Erneuerung der HLS-Anlagen sowie der elektrischen, kommunikations-, sicherheits- und informationstechnischen Anlagen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten und einen Gesamtwert von 529.626 EUR. Besondere Anforderungen waren die Qualität des Projektteams (30 % Gewichtung), die Koordination, Verfügbarkeit und örtliche Präsenz des Projektteams (10 % Gewichtung) sowie Maßnahmen zur Sicherstellung von Qualität, Kosten und Terminen (20 % Gewichtung).
Ergebnis
- Gewinner
- DÖRING Beratende Ingenieure GmbH
- IB climaconcept Werner
- Anzahl Angebote
- 7
- Vertragswert
- 529.626 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 5136 898-0
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@bbt-kanzlei.de
- Adresse
- Rudolf-Wissell-Str. 5, 37079 Göttingen
Die Stadt Göttingen plant die Vergabe von Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung HLS und ELT im Zuge der energetischen und brandschutztechnischen Sanierung - Trakt D des Otto-Hahn-Gymnasiums. Bereits in den vergangenen Jahren erfolgte ein viergeschossiger Erweiterungsbau des Otto-Hahn-Gymnasiums im Nord-Westen der Göttinger Innenstadt, an dem im Norden der Gebäudeteil Trakt D anschließt. Das Ziel der Maßnahme ist die Schaffung einer zukunftsfähigen, wirtschaftlichen und regelkonformen Anlagenkonzeption unter Berücksichtigung der bestehenden Bausubstanz. Es handelt sich um ein Bestandsgebäude aus den 1970er Jahren, dessen HLS-Anlagen technisch, energetisch und betrieblich erneuert werden sollen. Zudem sollen die elektrischen Anlagen sowie kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen erneuert werden. Zudem soll der Trakt eine neue Elektroinstallation erhalten. Dabei wird eine umfassende technische und funktionale Ertüchtigung des Gebäudeteils Trakt D unter Berücksichtigung der geltenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften, der aktuellen technischen Regelwerke sowie der Anforderungen an einen wirtschaftlichen, nachhaltigen Gebäudebetrieb angestrebt. In dem Zuge soll der betreffende Gebäudeteil außerdem barrierefrei erschlossen werden. Über den Neubau ist ein zweiter baulicher Rettungsweg herzustellen und in das Gesamtkonzept zu integrieren. Es werden zudem Umstrukturierungen in diesem Gebäudeteil notwendig. In dem Gebäudeteil befinden sich in den beiden oberen Geschossen (1. und 2. OG) all-gemeine Unterrichtsräume und Toiletten sowie ein Computerraum (1. OG). Die Verwaltung (Schulleitung, Sekretariat, Büroräume mit Lehrerzimmer, Kopierraum, Teeküche und Toiletten für Lehrkräfte befinden sich im Erdgeschoss (EG). Im Sockelgeschoss ist ein Werkraum mit Maschinenraum, Besprechungsräume und ein Musikraum untergebracht. Außerdem befindet sich dort derzeit die Essensausgabe der Mensa, ein Archivraum, WCs und Technikräume. Unter dem Gebäudeteil befindet sich ein Kriechkeller für Installationen, der im Raumverbund mit den anderen Gebäudeteilen Trakt A - C steht. Weitere Einzelheiten sind den weiteren Unterlagen zu entnehmen, die den Vergabeunterlagen beigefügt sind. Es ist geplant, die Nutzungen aus dem Trakt D nach Fertigstellung des Neubaus soweit möglich in den Neubau auszulagern. Für die Dauer der geplanten Umbaumaßnahmen steht das Gebäude leer. Die Gesamtkosten für die Technische Ausrüstung HLS (KG 410 - 430, 480) liegen bei rd. Netto 1,9 Mio. EUR. Die Gesamtkosten für die Technische Ausrüstung ELT (KG 440, 450) liegen bei rd. Netto 935.000 EUR. Die Umsetzung ist wie folgt geplant: Baubeginn 07/2027 Fertigstellung 09/2028.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Beauftragung der ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Rahmen eines EU-weiten offenen Verfahrens gemäß den Vorschriften des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Das offene Verfahren ist ein Verfahren, in dem der öffentliche Auftraggeber eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auffordert. Die Bieter, die form- und fristgerecht ein wertbares Angebot abgegeben haben, werden im vorliegenden Verfahren zudem aufgefordert, sich und ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Präsentationen als Videokonferenz durchzuführen oder vollständig auf die Durchführung von Präsentationen zu verzichten und auf Grundlage der eingereichten Angebote eine Vergabeentscheidung zu treffen. Werden mehr als 5 wertbare Angebote eingereicht, erfolgt eine Vorauswahl und Reduzierung der Angebote anhand des Angebotspreises (Honorarangebot) und es werden nur die 5 preisgünstigsten Bieter zum Präsentationstermin eingeladen. Auf der Grundlage der eingereichten und ggf. nach einer Vorauswahl reduzierten Anzahl präsentierten Angebote wird eine Rangfolge der Bieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix (Vergabekriterien unter XVI der Vergabeunterlagen) gebildet. Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot nach der Bewertungsmatrix als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit fachlichen Aufgaben und besonderen Kenntnissen mit Projektorganigramm - 30 %
Beschreibung
Darstellung der Koordination, der Verfügbarkeit und der örtlichen Präsenz des Projektteams - 10 %
Beschreibung
Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers - 20 %
Beschreibung
Honorarangebot - 40 %
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen.
Beschreibung
Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Dokumentationsanforderung
Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Göttinger Entsorgungsbetriebe
- Titel
- Stadt Göttingen - Otto-Hahn-Gymnasium - Sanierung Trakt D - Vergabe von Planungsleistungen (TGA HLS/ELT)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Göttingen
- Dauer
- 12 Monate