Süderstraße / Grevenweg (S-04/0113) und Luisenweg / Grevenweg (S-04/2113)
Anleggs- og infrastrukturbygging
Die Hamburger Stadtentwässerung AöR benötigt Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen in Hamburg, insbesondere Abwasserkanalbauarbeiten im Vortriebsverfahren. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (40%) und Preis (60%). Für die Qualifikation sind Konzepte für die persönliche und fachliche Eignung, ein Personalkonzept, ein Umsetzungskonzept sowie eine Projektpräsentation einzureichen. Es werden Referenzen für Rohrvortriebe mit großen Rohrdurchmessern (DN 1600 bis DN 1200) und engen Kurvenfahrten in schwierigen Böden (mindestens 2 Referenzen, nicht älter als 10 Jahre), für wasserdichte Baugruben in Spundwandbauweise und Absenkverfahren (mindestens 2 Referenzen, nicht älter als 10 Jahre, Auftragssumme pro Referenz mindestens 500.000 € netto) sowie für das Düsenstrahlverfahren (mindestens 3 Referenzen zur Bodenverbesserung, Auftragssumme pro Referenz mindestens 500.000 € netto; mindestens 2 Referenzen zur Andichtung bestehender Bauwerke, Auftragssumme pro Referenz mindestens 250.000 € netto; mindestens 2 Referenzen zur Herstellung von DSV-Dichtsohlen, Auftragssumme pro Referenz mindestens 250.000 € netto) gefordert. Zudem ist der Nachweis des Gütezeichens des Güteschutz Kanalbau (oder vergleichbar) für das gewählte Vortriebsverfahren, für wasserdichte Baugruben (Beurteilungsgruppe AK 1) sowie die Erfüllung der Anforderungen der Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 (Beurteilungsgruppen V, AK 1 und S27) erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0 0 0
- Kontakt-E-Mail
- vergabemanagement@hamburgwasser.de
- Adresse
- Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
Süderstraße / Grevenweg (S-04/0113) und Luisenweg / Grevenweg (S-04/2113) Abwasserkanalbauarbeiten im Vortriebsverfahren
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Aufgabenstellung: Durch eine klare Darstellung des Projektorganigramms unter Angabe des Schlüsselpersonals und der bieterseitigen Kommunikationswege im Team, sowie der Einbindung der Projekleitung des AG wird das Personalkonzept klar und verständlich dargestellt. Es wird eine klare Zuordnung aller Gewerke (Verkehr, Vorflut, Kampfmittel, DSV-Erstellung, Tiefbau, Vortrieb und Straßenbau) dargestellt, die auch die Schnittstellen zwischen Planung und Bau beinhaltet. Insbesondere auf der Ebene der Bauausführung erfolgt eine Darstellung der Kolonnenstruktur, welche das Verhältnis von Facharbeiter zu Vorarbeiter/Schachtmeister darstellt. Leistungen, die durch NU erbracht werden sollen, werden hervorgehoben. Um die Baumaßnahme in dem vorgegebene Zeitrahmen erfolgreich ausführen zu können, ist es erforderlich, mit mehreren Sielbaukolonnen in unterschiedlichen Baufeldern parallel zu arbeiten. Der Bieter hat mit Bezug auf den beigefügten Bauzeitenplan (Anlage e) den geplanten Personaleinsatz und die vorgesehenen Arbeitszeiten darzulegen. Insbesondere ist zu erläutern, wie die vorgesehenen Arbeitszeiten für die Arbeiten im Bereich der Hauptverkehrsstraße (Verkehrsphasen 0 bis 6) von montags bis freitags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr und Samstags zwischen 7:00 und 14:00 Uhr in den Kolonnen ungesetzt werden sollen.
Bewertungsmethode
Bewertungsmaßstab:
- 72 Punkte: Hervorragende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 48 Punkte: Gute Umsetzung der Aufgabenstellung
- 24 Punkte: Ausreichende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 0 Punkte: Unzureichende Umsetzung der Aufgabenstellung
Beschreibung
Aufgabenstellung: Die Bieter legen eine klare Kommunikationstruktur dar - sowohl für interne Kommunikation innerhalb der ARGE/NU als auch in Richtung der Projektleitung der Auftraggeber. Es werden darüber hinaus klare Verantwortlichkeiten für die projektverantwortlichen Mitarbeitenden festgelegt. Die Bieter stellen ein schlüssiges Konzept für die Abstimmungen zwischen AG und AN vor (z.B. Jour Fixe, etc.) und stellen ein mögliches Eskalationskonzept vor. Für die Schlüsselpositionen auf Seiten der ARGE werden personelle Kapazitäten und die Verfügbarkeit für das angebotene Projekt in Bezug auf die Wochenarbeitszeit dargestellt.
Bewertungsmethode
Bewertungsmaßstab:
- 30 Punkte: Hervorragende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 20 Punkte: Gute Umsetzung der Aufgabenstellung
- 10 Punkte: Ausreichende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 0 Punkte: Unzureichende Umsetzung der Aufgabenstellung
Beschreibung
Aufgabenstellung: Der vorgesehene Projektleiter/die vorgesehene Projektleiterin verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Leitung von umfangreichen Leitungsbauprojekten, idealerweise mit mehreren öffentlichen Auftraggebern im innerstädtischen Verkehrraum. Dies wird über zwei vergleichbare, personenbezogene und baulich abgeschlossene Referenzen nachgewiesen. Hierbei sind die tatsächliche Einsatzquote (%) im Projekt und die fachliche Rolle im Referenzprojekt hervorzuheben. Die vorgesehene Projektleitung verfügt mindestens über eine akademische Ausbildung im Bereich Bauwesen, oder eine gleichwertige Ausbildung, die durch Zusatzqualifikationen nachgewiesen wird (nach Prüfung und Freigabe des AG). Eine Vertretungsregelung wird min. gleichwertig nachgewiesen.
Bewertungsmethode
Bewertungsmaßstab:
- Vergleichbare Referenzen: 2 Referenzen = 16 Punkte ; 1 Referenzen = 8 Pkt. ; keine Ref = 0 Punkte
- Einsatzquote: 100 = 16 Punkte ; 80% = 13 Punkte ; 60% = 10 Punkte ; 40% = 7 Punkte ; 20% = 3 Punkte
- Fachliche Rolle: Leitung = 16 Punkte ; stellv. Leitung = 12 Punkte ; Mitarbeit = 8 Punkte ; Zuarbeit = 4 Punkte
- bei fehlender / nicht anerkannter Ausbildung bzw. fehlender, gleichwertiger Vertretung: Ausschluss des Angebotes
Beschreibung
Aufgabenstellung: Der Bieter hat auf Basis des Bauzeitenplanes der Ausschreibungsunterlage und der beigefügten Verkehrszeichenpläne ein eigenes Bauablaufkonzept vorzulegen. Dabei ist insbesondere darzustellen, wie die Koordination der Gewerke (Verkehr, Vorflut, Kampfmittel, DSV-Erstellung, Tiefbau, Vortrieb und Straßenbau) erfolgt und wie Abhängigkeiten sowie mögliche Konflikte organisatorisch und technisch berücksichtigt werden. Das Bauablaufkonzept muss darüber hinaus Angaben zur Baustellenlogistik enthalten, insbesondere zu Flächenbedarf, Materialbereitstellung und Geräteeinsatz. In dem Zusammenhang ist eine Geräteliste des Bieters vorzulegen. Zudem ist darzulegen, wie auf Störungen im Bauablauf, insbesondere Verzögerungen, reagiert wird. Der Bauablaufplan ist in Bezug zum Terminplan und zu dem vorgegebenen Meilenstein zu setzen und entsprechend zu strukturieren. Ein weiterer Bestandteil ist das Prüf- und Abnahmekonzept, aus dem die Qualitätssicherung während der Bauausführung hervorgeht, einschließlich des Umgangs mit Mängeln. Abschließend ist darzustellen, wie die Eigenüberwachung erfolgt.
Bewertungsmethode
Bewertungsmaßstab:
- 40 Punkte: Hervorragende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 20 Punkte: Gute Umsetzung der Aufgabenstellung
- 10 Punkte: Ausreichende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 0 Punkte: Unzureichende Umsetzung der Aufgabenstellung
Beschreibung
Aufgabenstellung: Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang Nachunternehmer eingesetzt werden und wie sich die vorhandenen Kapazitäten zwischen Eigen- und Fremdleistungen verteilen. Dabei sind sowohl die geplanten Leistungen der Nachunternehmer als auch die eigenen Leistungsanteile klar abzugrenzen. Kettenvergaben sind möglichst zu vermeiden - sofern diese zwingend erforderlich sind, müsen diese bereits im Konzept aufgezeigt werden. Weiterhin ist ein nachvollziehbares Konzept zur Steuerung und Kontrolle der eingesetzten Nachunternehmer vorzulegen, das insbesondere die Organisation der Zusammenarbeit sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung umfasst. Aus Sicht der Auftraggeber ist eine weitgehend eigenständige Leistungserbringung durch den Auftragnehmer zur Reduzierung des Koordinationsaufwandes anzustreben.
Bewertungsmethode
Bewertungsmaßstab:
- 30 Punkte: Hervorragende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 20 Punkte: Gute Umsetzung der Aufgabenstellung
- 10 Punkte: Ausreichende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 0 Punkte: Unzureichende Umsetzung der Aufgabenstellung
Beschreibung
Aufgabestellung: Der Bieter hat ein schlüssiges und nachvollziehbraes Konzept für die technische Bearbeitung einzureichen. Aus dem Konzpet müssen die wesentlichen Leistung (Kampfmittel, DSV-Arbeiten, Vorflut, Baugruben, Rohrstatiken, Bauwerke) vom Beginn der Bearbeitung, über die Freigabe der Pläne durch den AG, die Fertigungs- und Lieferzeiten bis zur Verfügbarkeit auf der Baustelle enthalten sein. In dem Zeitplan müssen alle wesentliche Leistungen in der Reihenfolge der Dringlichkeit aufgeführt und im Bezug zum Bauzeitenplan gebracht werden. Die vertraglich vorgegebene Prüfzeit des AG und dessen Prüfstatikers sind zu beachten. Der ungestörte Bauablauf ist nachzuweisen. Der Bieter hat unter B2 anzugeben, welche Leistungen der technischen Bearbeitung er an eine Dritte vergibt. Die jeweiligen NU's sind zu benennen und deren Eignung und Leistungsfähigkeit sind nachzuweisen. Der Bieter hat darzustellen, wie die projektspezifische Dokumentation der Bauausführung erfolgt, insbesondere in Form eines Bautagebuchs sowie unter Einsatz geeigneter digitaler Tools. Dabei ist zu erläutern, welche Systeme zur Anwendung kommen und wie eine nachvollziehbare, vollständige und revisionssichere Dokumentation sichergestellt wird. Weiterhin ist darzustellen, wie die Dokumentation in die Kommunikation mit dem Auftraggeber eingebunden wird und inwieweit sie zur Steuerung des Bauablaufs sowie zur Unterstützung der Abrechnung und Nachweisführung genutzt wird.
Bewertungsmethode
Bewertungsmaßstab:
- 30 Punkte: Hervorragende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 20 Punkte: Gute Umsetzung der Aufgabenstellung
- 10 Punkte: Ausreichende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 0 Punkte: Unzureichende Umsetzung der Aufgabenstellung
Beschreibung
Aufgabenstellung: Im Rahmen der Präsentation hat der Bieter sein Verständnis der Projektanforderungen darzustellen und die wesentlichen Inhalte der eingereichten Referenzen, Personalien und Konzepte aus A1 bis A3 und B1 bis B3 zu erläutern. Dabei sind insbesondere die projektspezifischen Risiken (z. B. Baugrund, Bestandsinfrastruktur, Verkehr) zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung sowie zum Umgang mit möglichen Risiken aufzuzeigen. Ergänzend sind mögliche Chancen und Optimierungspotenziale darzustellen. Weiterhin ist darzulegen, inwieweit interne Qualitätssicherungsprozesse sowie Methoden wie Lean Construction im Projekt eingesetzt werden und wie deren Umsetzung konkret erfolgt. Dabei ist insbesondere zu erläutern, wer die Durchführung, Weiterführung und Pflege dieser Prozesse übernimmt sowie welche Qualifikationen, Schulungen oder Zertifizierungen hierzu im Projektteam vorhanden sind. Abschließend ist ein nachvollziehbares Abrechnungskonzept darzustellen, einschließlich der vorgesehenen Verfahren (z. B. 3D-Aufmaß), des geplanten Vorgehens sowie der technischen Umsetzung. Die Präsentation wird durch die vorgesehene Projektleitung inkl. der designierten Vertretung gehalten. Weiteren Personen, die an der Aufklärung des Angebotes bzw. der Erläuterung der Konzepte mitwirken können, nehmen ggf. ebenfalls an dem Termin teil. Die Präsentation darf die vorgesehene Zeit von 45 Minuten nicht übersteigen.
Bewertungsmethode
Bewertungskriterien:
- Inhatliche Umfang der Präsentationsinhalte (Aufgabenstellung)
- Verständnis der Projektherausforderungen vorhanden
- logische und realistische Herleitung des Bauablaufs
- Klarheit und Struktur des Vortrags, klare Ausdrucksweise/Sprache
- Reaktionsfähigkeit in Q&A, Sicher im Sachverhalt und der Tiefe der Themen
- Übereinstimmung Präsentation mit den eingereichten Konzepten
- Qualität der Antworten bei vom AG gestellten Fragen
- Zeitmanagement der Präsentation
Bewertungsmaßstab:
- 150 Punkte: Hervorragende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 100 Punkte: Gute Umsetzung der Aufgabenstellung
- 50 Punkte: Ausreichende Umsetzung der Aufgabenstellung
- 0 Punkte: Unzureichende Umsetzung der Aufgabenstellung
Beschreibung
Die Bewertung des Preises erfolgt nach der im Angebot (VV-Bau Anlage 6-040) unter Punkt 3 aufgeführten Angebotsumme. Das günstigste Angebot erhält 600 Punkte. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem zweifachen des niedrigsten Wertungspreises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte.
Bewertungsmethode
Das günstigste Angebot erhält 600 Punkte. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem zweifachen des niedrigsten Wertungspreises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Die im Dokument Anlage_ Zuschlagskriterien_OV 16-26.pdf geforderten Konzepte und weiteren Unterlagen (Punkte A und B) sowie die Präsentation (Punkt C) sind mit dem Angebot einzureichen. Die Präsentation der Konzept findet für alle Bieter am 03./04./07.12.2026 in Präsenz in Hamburg statt. A persönliche und fachliche Eignung, Personalkonzept (Personalkonzept)
Dokumentationsanforderung
Der Umfang der eingereichten Unterlagen soll 50 DIN A4 Seiten nicht übersteigen. Für die Präsentation durch den Projektleiter und dessen Vertreter stehen 45 Minuten zur Verfügung.
Beschreibung
Die im Dokument Anlage_ Zuschlagskriterien_OV 16-26.pdf geforderten Konzepte und weiteren Unterlagen (Punkte A und B) sowie die Präsentation (Punkt C) sind mit dem Angebot einzureichen. Die Präsentation der Konzept findet für alle Bieter am 03./04./07.12.2026 in Präsenz in Hamburg statt. B technische Umsetzung und Dokumentation (Umsetzungskonzept)
Dokumentationsanforderung
Der Umfang der eingereichten Unterlagen soll 50 DIN A4 Seiten nicht übersteigen. Für die Präsentation durch den Projektleiter und dessen Vertreter stehen 45 Minuten zur Verfügung.
Beschreibung
Die im Dokument Anlage_ Zuschlagskriterien_OV 16-26.pdf geforderten Konzepte und weiteren Unterlagen (Punkte A und B) sowie die Präsentation (Punkt C) sind mit dem Angebot einzureichen. Die Präsentation der Konzept findet für alle Bieter am 03./04./07.12.2026 in Präsenz in Hamburg statt. C Präsentation und Projektverständnis (Projektpräsentation)
Dokumentationsanforderung
Der Umfang der eingereichten Unterlagen soll 50 DIN A4 Seiten nicht übersteigen. Für die Präsentation durch den Projektleiter und dessen Vertreter stehen 45 Minuten zur Verfügung.
Beschreibung
Der Bieter hat im Rahmen der Angebotsangabe ein Konzept für die jeweiligen Vortriebsabschnitte einzureichen und darin die Eignung der von ihm gewählten Vortriebsverfahren/Vortriebsmaschine für die jeweiligen Abschnitte unter Beachtung der in Kapitel 4.8.2 genannten Rahmenbedingungen zu erläutern.
Dokumentationsanforderung
Das Gütezeichen des Güteschutz Kanalbau oder ein vergleichbares Gütezeichen für das vom Bieter gewählte gesteuerte Vortriebsverfahren ist mit Angebotsabgabe vorzulegen. Die Referenzen hierüber sind unbedingt in aussagekräftiger Darstellung dem Angebot beizulegen und dürfen nicht älter als 10 Jahre sein. Die Referenzen müssen ebenfalls den Nachweis enthalten, dass das vom Bieter für diese Baumaßnahme vorgesehene Vortriebspersonal (Vortriebsmeister und Vortriebsin-genieur) über entsprechende Erfahrungen verfügt.
Beschreibung
Der Bieter muss bereits Rohrvortriebe mit großen Rohrdurchmessern (DN 1600 bis DN 1200) und mit engen Kurvenfahrten in einer Haltung (Radius <=200 m) in besonders schwierigen Böden mit stark wechselnder Bodenschichtung, erhöhten Anforderungen an die Lagegenauigkeit ausgeführt haben.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen hierüber sind unbedingt in aussagekräftiger Darstellung dem Angebot beizulegen und dürfen nicht älter als 10 Jahre sein. Es sind mindestens 2 Referenzen vorzulegen.
Beschreibung
Sofern der Bieter ein Nebenangebot zum Verzicht auf die Bodenverbesserung für die Vortriebsstrecken DN 300, DN 400 und DN 800 vorlegt, hat er ein schlüssiges Konzept für die Herstellung der Vortriebsstrecken in den vorgegebenen Toleranzen vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Gleichzeitig sind zwei prüfbare Referenzen je Vortriebsverfahren und Durchmesser für Vortrieb bei vergleichbaren Bodenverhältnissen vorzulegen.
Beschreibung
Für Wasserdichte Baugruben in Spundwandbauweise und Absenkverfahren.
Dokumentationsanforderung
Das Gütezeichen des Güteschutz Kanalbau Beurteilungsgruppe AK 1 oder ein vergleichbares Gütezeichen für das vom Bieter gewählte Verfahren für die Herstellung der wasserdichten Baugruben ist mit Angebotsabgabe vorzulegen.
Beschreibung
Der Bieter hat Referenzen über die Herstellung von Wasserdichte Baugruben in Spundwandbauweise und Absenkverfahren bei vergleichbaren Bodenverhältnissen und Tiefenlagen vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen hierüber sind unbedingt in aussagekräftiger Darstellung dem Angebot beizulegen und dürfen nicht älter als 10 Jahre sein. Es sind jeweils mindestens 2 Referenzen vorzulegen. Die Auftragssumme pro Referenz darf einen Wert von 500.000,- € (Netto) nicht unterschreiten.
Beschreibung
Der Bieter muss Düsenstrahlarbeiten zur Bodenverbesserung, zur Dichtblock- und Dichtsohlenherstellung im vergleichbaren Umfang und in den anstehenden Torf- und Kleiböden erfolgreich ausgeführt haben.
Dokumentationsanforderung
Die Referenzen hierüber sind unbedingt in aussagekräftiger Darstellung dem Angebot beizulegen und dürfen nicht älter als 10 Jahre sein. Es sind mindestens drei Referenzen zur Bodenverbesserung vorzulegen, bei denen Torf- und Kleischichten im Vorfeld einer Rohrvortriebsmaßnahme mittels Düsenstrahlverfahren erfolgreich verfestigt worden sind. Die Auftragssumme pro Referenz darf einen Wert von 500.000,- € (Netto) nicht unterschreiten.
Beschreibung
Der Bieter muss Düsenstrahlarbeiten zur Bodenverbesserung, zur Dichtblock- und Dichtsohlenherstellung im vergleichbaren Umfang und in den anstehenden Torf- und Kleiböden erfolgreich ausgeführt haben.
Dokumentationsanforderung
Mindestens zwei Referenzen sind zur Andichtung bestehender Bauwerke an eine Spundwandbaugrube im Grundwasser bei vergleichbaren anstehenden geologischen Verhältnissen vorzulegen. Die Auftragssumme pro Referenz darf einen Wert von 250.000,- € (Netto) nicht unterschreiten.
Beschreibung
Der Bieter muss Düsenstrahlarbeiten zur Bodenverbesserung, zur Dichtblock- und Dichtsohlenherstellung im vergleichbaren Umfang und in den anstehenden Torf- und Kleiböden erfolgreich ausgeführt haben.
Dokumentationsanforderung
Mindestens zwei Referenzen sind zur Herstellung von DSV-Dichtsohlen in Spundwandbaugruben im Grundwasser bei vergleichbaren anstehenden geologischen Verhältnissen vorzulegen. Die Auftragssumme pro Referenz darf einen Wert von 250.000,- € (Netto) nicht unterschreiten.
Beschreibung
Bieter müssen mit Angebotsabgabe die fachlichen Qualifikation (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der technischen Vertragserfüllung) und Gütesicherung des Unternehmens nachweisen (§6a Abs. 3 EU VOB/A). Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.v. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL_GZ 961 (siehe 1)) Beurteilungsgruppen* V für Vortrieb (entsprechend dem gewählten Vortreibsverfahren), AK 1 und S27 sind entsprechend den unten aufgeführten Angaben zu erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist. Der Nachweis gilt als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen durch eine Prüfung, welche inhaltlich den Anforderungen der Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 961 Abschnitt 4.1 für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) entspricht, mit einem Prüfbericht nachweist. Der Prüfbericht muss die Erfüllung der gestellten Anforderungen nachvollziehbar belegen. Mit dem Prüfbericht sind vorzulegen: Angaben zur Personalausstattung mit Aus- und Weiterbildungsnachweisen / Angaben zur Betriebs- und Geräteausstattung / Angaben zu den in den letzten drei Jahren durchgeführten vergleichbaren Projekten / Muster der Dokumentation der Eigenüberwachung.
Beschreibung
Nachunternehmer für die Durchführung von Tätigkeiten, die unter die im vorherigen Abschnitt angegebenen Beurteilungsgruppen fallen, müssen die zugehörigen Anforderungen entsprechend erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Dies ist vor Beauftragung durch den Bieter gegenüber dem AG nachzuweisen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Hamburger Stadtentwässerung AöR
- Titel
- Süderstraße / Grevenweg (S-04/0113) und Luisenweg / Grevenweg (S-04/2113)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg