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Deutschland: Ausschreibungen/Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg/Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme Die TPS umfasst das Inbetriebnahmemanagement sowie das technische Monitoring im ersten Betriebsjahr.
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    May 28, 2025 12:13 PMMay 28, 2025 12:13 PM
  2. Fragefrist

    Jun 13, 2025 8:00 AMJune 13, 2025 8:00 AM
  3. Eröffnungstermin

    Jun 20, 2025 8:00 AMJune 20, 2025 8:00 AM
  4. Angebotsfrist

    Jun 20, 2025 8:00 AMJune 20, 2025 8:00 AM
  5. Vertragsbeginn

    Jul 28, 2025 12:00 AMJuly 28, 2025 12:00 AM
  6. Bindefrist

    Aug 19, 2025 8:00 AMAugust 19, 2025 8:00 AM
  7. Vertragsende

    Sep 30, 2030 12:00 AMSeptember 30, 2030 12:00 AM

Brief

Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme Die TPS umfasst das Inbetriebnahmemanagement sowie das technische Monitoring im ersten Betriebsjahr.

Abgelaufen

Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.

Frist
Jun 20, 2025Abgelaufen
Zuschlag
Preis 40 %
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen
Geschätzter Wert
685.000 €bis Sep 2030

Brief

Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme: 25-046051 für 15600 E 0001, UTN Erschließungsmaßnahme, 1. TBM Übergeordnete Planungsleistungen: Im Süden von Nürnberg entsteht der Campus der neugegründeten technischen Universität (UTN). Bis zum Wintersemester 2029/30 entstehen die vier ersten Gründungsgebäude (GGB) für Forschung und Lehre, zudem bis 2032 ein weiteres. Die GGB weisen insg. ca. 17.700 m² NUF 1-6 auf. Parallel werden Erschließung und Infrastruktur in der EM1 geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch die technischen Ver- und Entsorgungen, ein Parkhaus sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher. Auf Grund der Komplexität des übergeordneten technischen Ver- und Entsorgungskonzepts ist der Einsatz einer Technischen Projektsteuerung (TPS) in der Erschließungsmaßnahme von der Leistungsstufe 1B-4 erforderlich. Für die Inbetriebnahme der fünf Gründungsgebäuude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Größenordnung des Projektes Die Erschließungsmaßnahme EM1 hat einen Flächenumgriff von 105.000 m² und gliedert sich aktuell in vier TBM dernen Gesamtkosten (KG 200- 600) auf ca. 103,6 Mio. € belaufen. Darin werden parallel zu den ersten Gebäuden die Erschließung und Infrastruktur geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch eine Geländemaßnahme inkl. der Schaffung der technischen Ver- und Entsorgung (E2), ein Parkhaus (E3) sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher (gemeinsam in der E4). Die Gründungsgebäude (GGB – 1 bis 3) sind in drei Teilbau-maßnahmen (TBM) mit fünf Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) ca. 170,4 Mio. € betragen. Die fünf Gebäude umfassen Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbereiche und sind nach unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten (Departements) gegliedert. Projektkomplexität Multiprojekt Die 7 Teilbaumaßnahmen der EM1 und der GGB laufen parallel und beeinflussen sich gegenseitig. Es sind verschiedene Planungsteams pro TBM eingeschaltet und die bauliche Realisierung soll derzeit gewerkweise erfolgen. Jedes Gebäude weist unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik auf. Eine individuelle Bewertung ist erforderlich. Gleichzeitig sollen übergeordnete Synergien erzeugt werden, um eine effiziente Planung und Umsetzung sicherzustellen. Alle Maßnahmen am Campus (mit Ausnahme des bis 2032 nachlaufenden Gründungsgebäudes G3 (QE)) müssen so abgeschlossen werden, dass eine Aufnahme des Universitätsbetriebs zum Wintersemester 2029/2030 ermöglicht wird. Die allgemeinen Projektziele wie z. B. Nachhaltigkeit, Energiestandard, Barrierefreiheit, Terminplanung und Rollenverteilung sind in der Projektbeschreibung definiert. Projektstand: Die durch verschiedene Planunsgteams bearbeiteten Planungen haben zwischenzeitlich alle die Entwurfsplanung (LP3 nach HOAI) abgeschlossen und befinden sich gerade in der Genehmigungs- (LP4) bzw. Ausführungsplanung (LP5). Die technische Projektsteuerung ist auf Basis der Entwurfsplanung zu erstellen und anschließend auf den Stand zum Abschluss der Ausführungsplanung fortzuschreiben. Technisches Versorgungskonzept Im Zentrum der technischen Ver- und Entsorgung des neuen Universitätscampus steht die Energiezentrale (EZ) mit der zentralen Leitwarte. Die EZ umfasst die Anlagen zur Einspeisung in die Campus-eigenen Versorgungsnetze für - Wärme und Kälte - Trink- und Löschwasser - Mittelspannungs- (AV und SV) und Niederspannungsversorgung - Datennetz (LWL) Die Wärme- und Kälteerzeugung wird mit bivaltenen Wärmepumpen unter weitgehender Verwendung von am Campus erzeugten PV-Strom erfolgen. Die Abwärme der Kälteerzeugung soll mit Hilfe eines saisonalen Großwärmespeichers mit 25.000m³ Nutzvolumen in der Heizperiode genutzt werden. Zudem entsteht eine Logistikzentrale in dem insbesondere das zentralen Chemikalienlager mit –ausgabe sowie eine Trinkwasseranalyselabors vorhanden sind. Die TPS dieses Gebäudeteils ist ebenfalls mitzubetrachten. Diese Gebäude- und Bauwerke werden im Zuge der Teilbaumaßnahme E4 abgewickelt. Der Bau der Trassen erfolgt im Zuge der Teilbaumaßnahme E2 (siehe Anlage xy „Projektstruktur“). Leistungsbild Auf Grund der hohen Komplexität der gewählten technischen Ver- und Entsorgungssysteme wird eine technische Projektsteuerung in der Erschließungsmaßnahme eingeschaltet. Der technische Projektsteuerer ist dafür verantwortlich, die technische und organisatorische Steuerung des Projekts im Hinblick auf die Phase der technischen Inbetriebnahme bis zur Nutzungsaufnahme (Inbetriebnahmemanagement) sowie einem technischen Monitoring im ersten Betriebsjahr zu übernehmen. Er ist für den koordinierten, sicheren und erfolgreichen Start der technischen Anlagen und Systeme eines Bauprojekts verantwortlich. Dies umfasst die Koordination der Projektbeteiligten, die Sicherstellung der Einhaltung von Termin-, Kosten- und Qualitätsvorgaben sowie die Identifikation und Steuerung projektrelevanter Risiken. Für die Inbetriebnahme der Gegründungsgebäude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Es sollen aber für alle Beteiligten möglichst gleiche grundsätzliche Abläufe erstellt und abgeglichen werden. Dabei sind alle Prozesse eng mit dem Bauherren sowie dem technischen Projektsteuerer der Gründungsgebäude abzustimmen (hohe gegenseitige Hol- und Bringschuld). Aufgrund der Schnittstellen zu den in der Erschließungsmaßnahme E2 umgesetzten Trassen der Wärme-, Kälte-, Wasser-, EDV- und Stromnetze sind die Inbetriebnahme- und Monitoring-relevanten Angaben dort regelmäßig abzufragen bzw. eigene Erkenntnisse zu transportieren.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Nachweis der beruflichen Befähigung des Bieters und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Ingenieur). Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bieters nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Es wird ein Mindestjahresumsatz von 340.000 Euro netto gefordert.

    Dokumentationsanforderung

    Zur Nachweisführung genügt die Eintragung in der Eigenerklärung. Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben. Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Nachweis mit Deckungssummen gemäß Eigenerklärung (Unterlage III.106.2). Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Referenzen für vergleichbare Leistungen. Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.06.2015 - 30.05.2025 liegen. Es sind drei Referenzen abzugeben. Jedes der nachfolgenden Mindestkriterien muss in mindestens einer Referenz erfüllt sein: 1) Projekte mit sensibler, straffer Zeittaktung, zeitkritische Abwicklung: Bau- und Inbetriebnahme < 3 Jahre 2) Mitwirken bei der Inbetriebnahme einer Großwärmeversorgungsanlage mit >= 3 MW-Leistung mit Einspeisung in Campus-/Nahwärmenetz mit Abnahme in mindestens 2 Gebäuden 3) Mitwirken bei der Inbetriebnahme einer Großkälteversorgungsanlage mit >= 3 MW-Leistung mit Einspeisung in Campus-/Nahkältenetz mit Abnahme in mindestens 2 Gebäuden 4) Mitwirken bei der Inbetriebnahme einer Gebäudeleitwarte mit mehr als 10.000 Datenpunkten mit Aufschaltung von Datenpunkten aus mindestens 2 Gebäuden unter Anwendung von BacNET-Schnittstelle 5) Mitwirken bei der Inbetriebnahme einer Wärmepumpenanlage mit gleichzeitiger Wärme- und Kälteabnahme (Anlage > 1 MW Wärmeabnahme) 6) Mitwirken bei der Inbetriebnahme einer Netzersatzanlage mit mindestens 2 MW 7) Durchführung eines technischen Monitorings für eine Wärme- und/oder Kälteanlage mit mindestens 3MW Leistung 8) Projektabwicklung mit öffentlichen Auftragswesen. Aus der Beschreibung der Referenzen müssen die Mindestanforderungen eindeutig hervorgehen.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet. Zusätzlich werden max. zwei A4-Seiten je Referenz z.B. für Fotos, Grundriss, Ansichten berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt. Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Die geforderte durchschnittliche Beschäftigtenzahl in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beträgt mindestens 6 Mitarbeiter.

    Dokumentationsanforderung

    Zur Nachweisführung ist die Zahl der in den letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben. Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Die geforderte Berufserfahrung des eingesetzten Fachpersonals muss mindestens betragen: Projektleiter (Dipl. Ing. o. glw.): mind. 3 Jahre. - Stellv. Projektleiter (Dipl. Ing. o. glw.): mind. 3 Jahre. - Bauleiter (Dipl. Ing. o. glw.): mind. 3 Jahre. Als Mindestqualifikation gilt ein Hochschulstudium.

    Dokumentationsanforderung

    Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.2) aufgelistet.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/280996

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/280996

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

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    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Technische Projektsteuerung (TPS) Erschliessungsmassnahme: 25-046051 für 15600 E 0001, UTN Erschließungsmaßnahme, 1. TBM Übergeordnete Planungsleistungen: Im Süden von Nürnberg entsteht der Campus der neugegründeten technischen Universität (UTN). Bis zum Wintersemester 2029/30 entstehen die vier ersten Gründungsgebäude (GGB) für Forschung und Lehre, zudem bis 2032 ein weiteres. Die GGB weisen insg. ca. 17.700 m² NUF 1-6 auf. Parallel werden Erschließung und Infrastruktur in der EM1 geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch die technischen Ver- und Entsorgungen, ein Parkhaus sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher. Auf Grund der Komplexität des übergeordneten technischen Ver- und Entsorgungskonzepts ist der Einsatz einer Technischen Projektsteuerung (TPS) in der Erschließungsmaßnahme von der Leistungsstufe 1B-4 erforderlich. Für die Inbetriebnahme der fünf Gründungsgebäuude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Größenordnung des Projektes Die Erschließungsmaßnahme EM1 hat einen Flächenumgriff von 105.000 m² und gliedert sich aktuell in vier TBM dernen Gesamtkosten (KG 200- 600) auf ca. 103,6 Mio. € belaufen. Darin werden parallel zu den ersten Gebäuden die Erschließung und Infrastruktur geplant. Hierin enthalten sind unter anderem auch eine Geländemaßnahme inkl. der Schaffung der technischen Ver- und Entsorgung (E2), ein Parkhaus (E3) sowie das Logistikzentrum, die Leitwarte und die Energiezentrale mit einem saisonalen Großwärmespeicher (gemeinsam in der E4). Die Gründungsgebäude (GGB – 1 bis 3) sind in drei Teilbau-maßnahmen (TBM) mit fünf Einzelgebäuden aufgeteilt und die Gesamtkosten (KG 200-600) ca. 170,4 Mio. € betragen. Die fünf Gebäude umfassen Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsbereiche und sind nach unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten (Departements) gegliedert. Projektkomplexität Multiprojekt Die 7 Teilbaumaßnahmen der EM1 und der GGB laufen parallel und beeinflussen sich gegenseitig. Es sind verschiedene Planungsteams pro TBM eingeschaltet und die bauliche Realisierung soll derzeit gewerkweise erfolgen. Jedes Gebäude weist unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik auf. Eine individuelle Bewertung ist erforderlich. Gleichzeitig sollen übergeordnete Synergien erzeugt werden, um eine effiziente Planung und Umsetzung sicherzustellen. Alle Maßnahmen am Campus (mit Ausnahme des bis 2032 nachlaufenden Gründungsgebäudes G3 (QE)) müssen so abgeschlossen werden, dass eine Aufnahme des Universitätsbetriebs zum Wintersemester 2029/2030 ermöglicht wird. Die allgemeinen Projektziele wie z. B. Nachhaltigkeit, Energiestandard, Barrierefreiheit, Terminplanung und Rollenverteilung sind in der Projektbeschreibung definiert. Projektstand: Die durch verschiedene Planunsgteams bearbeiteten Planungen haben zwischenzeitlich alle die Entwurfsplanung (LP3 nach HOAI) abgeschlossen und befinden sich gerade in der Genehmigungs- (LP4) bzw. Ausführungsplanung (LP5). Die technische Projektsteuerung ist auf Basis der Entwurfsplanung zu erstellen und anschließend auf den Stand zum Abschluss der Ausführungsplanung fortzuschreiben. Technisches Versorgungskonzept Im Zentrum der technischen Ver- und Entsorgung des neuen Universitätscampus steht die Energiezentrale (EZ) mit der zentralen Leitwarte. Die EZ umfasst die Anlagen zur Einspeisung in die Campus-eigenen Versorgungsnetze für - Wärme und Kälte - Trink- und Löschwasser - Mittelspannungs- (AV und SV) und Niederspannungsversorgung - Datennetz (LWL) Die Wärme- und Kälteerzeugung wird mit bivaltenen Wärmepumpen unter weitgehender Verwendung von am Campus erzeugten PV-Strom erfolgen. Die Abwärme der Kälteerzeugung soll mit Hilfe eines saisonalen Großwärmespeichers mit 25.000m³ Nutzvolumen in der Heizperiode genutzt werden. Zudem entsteht eine Logistikzentrale in dem insbesondere das zentralen Chemikalienlager mit –ausgabe sowie eine Trinkwasseranalyselabors vorhanden sind. Die TPS dieses Gebäudeteils ist ebenfalls mitzubetrachten. Diese Gebäude- und Bauwerke werden im Zuge der Teilbaumaßnahme E4 abgewickelt. Der Bau der Trassen erfolgt im Zuge der Teilbaumaßnahme E2 (siehe Anlage xy „Projektstruktur“). Leistungsbild Auf Grund der hohen Komplexität der gewählten technischen Ver- und Entsorgungssysteme wird eine technische Projektsteuerung in der Erschließungsmaßnahme eingeschaltet. Der technische Projektsteuerer ist dafür verantwortlich, die technische und organisatorische Steuerung des Projekts im Hinblick auf die Phase der technischen Inbetriebnahme bis zur Nutzungsaufnahme (Inbetriebnahmemanagement) sowie einem technischen Monitoring im ersten Betriebsjahr zu übernehmen. Er ist für den koordinierten, sicheren und erfolgreichen Start der technischen Anlagen und Systeme eines Bauprojekts verantwortlich. Dies umfasst die Koordination der Projektbeteiligten, die Sicherstellung der Einhaltung von Termin-, Kosten- und Qualitätsvorgaben sowie die Identifikation und Steuerung projektrelevanter Risiken. Für die Inbetriebnahme der Gegründungsgebäude wird eine gesonderte Vergabe des TPS durchgeführt. Es sollen aber für alle Beteiligten möglichst gleiche grundsätzliche Abläufe erstellt und abgeglichen werden. Dabei sind alle Prozesse eng mit dem Bauherren sowie dem technischen Projektsteuerer der Gründungsgebäude abzustimmen (hohe gegenseitige Hol- und Bringschuld). Aufgrund der Schnittstellen zu den in der Erschließungsmaßnahme E2 umgesetzten Trassen der Wärme-, Kälte-, Wasser-, EDV- und Stromnetze sind die Inbetriebnahme- und Monitoring-relevanten Angaben dort regelmäßig abzufragen bzw. eigene Erkenntnisse zu transportieren.

  • Kontakt

    vergabe@stbaer.bayern.de
  • Typ
    Wettbewerb
  • Ort
    Nürnberg, Kreisfreie Stadt
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    71000000
  • 71300000Dienstleistungen von Ingenieurbüros71330000Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen71334000Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik71541000Projektmanagement im Bauwesen

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