TNW_ELT_KJF der Diözese Regensburg e.V._Ersatzneubau HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. benötigt Dienstleistungen für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4, 5 und 6) gemäß Leistungsphasen 1 (ohne LP 4) bis 9 der HOAI 2021 für den Ersatzneubau des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn in Eggenfelden. Dies beinhaltet den Abriss des Bestandsgebäudes, die Herrichtung des Baugrunds und die Erneuerung der öffentlichen Erschließung. Optional können zusätzliche Leistungen für eine Interimslösung (Containerschule) beauftragt werden, die schulspezifische Nutzungsbelange wie Notbeleuchtung, EDV-Anlagen, Brandmeldeanlage und Telekommunikation umfassen. Bewerber müssen die Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung nachweisen (Kammereintragung oder Diplomurkunde), eine Berufs- und/oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden vorweisen, einen spezifischen Netto-Umsatz von mindestens 100.000 EUR pro Jahr im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre im Leistungsbild Technische Ausrüstung - ELT sowie durchschnittlich mindestens 1 Ingenieur/Techniker in den letzten 3 Jahren beschäftigen. Zudem sind Referenzen über erbrachte Dienstleistungen im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung - ELT (Leistungsphasen 1-3, 5-8) mit Fertigstellung zwischen dem 01.01.2016 und dem Bewerbungsfristende einzureichen, wobei die vier besten Referenzen nach Kriterien wie Aufgabenstellung (Gebäude aus dem Bereich Schulen, Kindertagesstätten mit heilpädagogischer Ausrichtung), Art der Durchführung (Neubau), Erfahrung mit Fördermitteln, Leistungsumfang (mind. 50% der Leistungen) und Projektkosten (KG 400 brutto über 2 Mio. EUR) bewertet werden.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
- Kontakttelefon
- +49 94129734-10
- Kontakt-E-Mail
- vergabe@prof-rauch-baurecht.de
- Adresse
- Orleansstraße 2 a, 93055 Regensburg
Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung fallen gelassen, stattdessen entschloss man sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau. Das bestehende Gebäude muss komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung ist zu erneuern und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann. In Auftrag gegeben werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 (ohne Leistungsphase 4) - 9 der Fachplanungsleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6 gemäß §§ 53, 55 Abs. 1 HOAI 2021 i.V.m. Anl. 15. Nur für den Fall, dass im Hinblick auf die Interimslösung einer Containerschule benötigt würde, würde unter Umständen diesbezüglich Fachplanerleistungen benötigt werden. Hierbei geht man jedoch davon aus, dass die übliche Elektrifizierung der Container vorhanden ist. Aus diesem Grund werden nicht alle einzelnen Leistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der Leistungsphasen 1 - 8 erforderlich werden. Lediglich schulspezifische Nutzungsbelange kommen in Betracht, so z. B. Notbeleuchtung, EDV-Anlagen, Brandmeldeanlage, Telekommunikation etc. Diese gegebenenfalls erforderlichen (Teil-) Leistungen sollen als zusätzliche Leistungen in Form einer Pauschale optional beauftragt werden.
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Zuschlagskriterien
Keine zuschlagskriterien in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung).
Beschreibung
Berufs- und / oder Betriebshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Beschreibung
Beabsichtigt der Bewerber Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen (Unterauftragnehmer) oder sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche, finanzielle, technische oder berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen (Eignungsleihe), so müssen im Bewerberbogen entsprechende Angaben eingetragen werden. Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich damit zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle und/oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gemäß den §§ 45 und 46 VgV) auf die Kapazitäten dieses Dritten (= Eignungsleihe) beruft, sind die entsprechenden Anteile im Teilnahmeantrag darzustellen. Im Falle einer Eignungsleihe muss mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesen werden, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten. Zudem sind in diesem Fall auch für den Dritten alle erforderlichen Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, die ansonsten für den Bewerber gelten. Für den Fall der Eignungsleihe in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht ist eine Erklärung zur gemeinsamen Haftung für die Auftragsausführung notwendig. Eine Eignungsleihe in Bezug auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung ist nur zulässig, wenn das eignungsleihende Unternehmen auch die Leistungen erbringt, für die diese Kapazitäten benötigt werden, § 47 Abs. 1 S. 2 VgV. Referenzen von Dritten müssen in der Excel-Übersicht zu Referenzen klar als Referenz des Dritten erkennbar sein, als Auftragnehmer der Referenz ist das dritte Unternehmen anzugeben. Jeder zur Eignung herangezogene Unterauftragnehmer muss das Formular "Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" ausfüllen und unterschreiben (in gescannter Form ausreichend) und ggf. notwendige Nachweise mit dem Teilnahmeantrag erbringen. Möchte ein Bewerber - auch als Mitglied einer ARGE - die Leistungsfähigkeit eines Dritten (Eignungsleihe) in Anspruch nehmen, muss er nachweisen, dass ihm diese tatsächlich zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten. In diesem Fall sind zudem für den Dritten alle Erklärungen und Nachweise vorzulegen, die auch für den Bewerber erforderlich sind. Die entsprechenden Erklärungen sind vom Unterauftragnehmer zu unterschreiben; eine gescannte Unterschrift ist ausreichend.
Dokumentationsanforderung
Angaben im Bewerberbogen. Nachweis der Leistungsfähigkeit des Dritten durch Verpflichtungserklärung des Dritten. Alle erforderlichen Erklärungen und Nachweise für den Dritten. Erklärung zur gemeinsamen Haftung bei Eignungsleihe in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht. Formular "Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" ausgefüllt und unterschrieben vom Unterauftragnehmer.
Beschreibung
Spezifischer Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Technische Ausrüstung - ELT.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den Umsatz. Nachweis auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Beschreibung
Jährliches Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten mit vergleichbaren Berufszulassungen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärungen über das jährliche Mittel der Beschäftigten. Nachweis der Personalstärke auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle.
Beschreibung
Es sind geeignete Referenzen über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen aufzulisten. Referenzprojekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) zwischen 01.01.2016 und dem Ablauf der unter 5.1.12 genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist. Es werden vergleichbare Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV verlangt. Es werden nur die geforderten Angaben berücksichtigt: Auftraggeber, Art der Aufgabenstellung, Art der Durchführung, Erfahrung mit Fördermitteln, Leistungsumfang: erbrachte Leistungen in den Leistungsphasen 1-3, 5-8 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung - ELT (Angabe in Prozentpunkten), Größenordnung des Projekts.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärungen über Referenzen in den entsprechenden Formblättern "Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter".
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- Auftraggeber
- Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.
- Titel
- TNW_ELT_KJF der Diözese Regensburg e.V._Ersatzneubau HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Rottal-Inn