Transport von Restabfällen und Sperrmüll aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ab dem 01.01.2027
Avfallshåndtering
Der Ennepe-Ruhr-Kreis benötigt Dienstleistungen für den Transport von Restabfällen und Sperrmüll ab dem 01.01.2027 für eine Dauer von 12 Monaten. Die Leistung umfasst die Übernahme von zwei Übernahmestellen (Witten und Gevelsberg) und den Transport zu den jeweiligen Verwertungsanlagen. Los 1 betrifft Restabfälle mit erwarteten Mengen von 28.900 Mg/a ab Witten und 19.900 Mg/a ab Gevelsberg. Los 2 betrifft Sperrmüll mit erwarteten Mengen von 8.000 Mg/a ab Witten und 5.700 Mg/a ab Gevelsberg. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Preises (50%) und eines Umweltbonus (50%). Qualifikationsanforderungen umfassen Referenzen zu vergleichbaren Leistungen im Transport von festen Siedlungsabfällen (mindestens zwei Referenzen pro Los, jeweils über mindestens ein Jahr und für Los 1 mit einer Auftragsmenge von mindestens 10.000 Mg/a), den Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 3 Millionen Euro für Personen-/Sachschäden und 500.000 Euro für Vermögensschäden, sowie den Nachweis der behördlich bestätigten Anzeige gemäß § 53 KrWG für die Tätigkeit als Beförderer von nicht gefährlichen Abfällen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0233693 2004-2008
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@en-kreis.de
- Adresse
- Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Gegenstand der Leistung ist der Transport von Restabfällen und Sperrmüll, die dem Ennepe-Ruhr-Kreis als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger überlassen werden, ab dem 01.01.2027. Die Leistung umfasst jeweils die Übernahme von den zwei Übernahmestellen im Kreisgebiet und den Transport zur jeweiligen Verwertungsanlage. Die Leistung ist unterteilt in zwei Lose: Los 1 umfasst die Übernahme und Transport von Restabfällen. Die erwartete Abfallmenge an Restabfall ab der Umschlagsanlage im Nordkreis (Übernahmestelle Witten) beträgt 28.900 Mg/a, ab der Umschlagsanlage im Südkreis (Übernahmestelle Gevelsberg) 19.900 Mg/a. Los 2 umfasst die Übernahme und den Transport von Sperrmüll. Die erwartete Abfallmenge an Sperrmüll ab der Umschlagsanlage im Nordkreis (Übernahmestelle Witten) beträgt 8.000 Mg/a, ab der Umschlagsanlage im Südkreis (Übernahmestelle Gevelsberg) 5.700 Mg/a. Die Einzelheiten des Leistungsumfangs sind in der Leistungsbeschreibung (Kapitel II.) festgelegt.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das wirtschaftlichste Angebot setzt sich zusammen aus dem angebotenen Gesamtpreis (auf Basis eines Jahres) sowie einem Wertungsbonus „Umwelt“.
Bewertungsmethode
Für die Gesamtwertung werden die unter 1. und 2. erreichten Punkte addiert. Das Angebot mit der höchsten Endsumme erhält den Zuschlag.
Unterkriterien
Beschreibung
Es sind gesondert für die beiden Übernahmestellen die Nettopreise für verschiedene Mengenkorridore anzugeben. Jedem Mengenkorridor wird ein Gewichtungsfaktor zugeordnet, der sich aus einer Wahrscheinlichkeitsprognose für den Eintritt dieses Mengenkorridors ergibt. Die angebotenen Preise werden mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die gewichteten Preise addiert. Die Summe daraus ergibt den Bewertungspreis. Der Bewertungspreis wird jeweils mit der Auftragsmenge pro Jahr je Übernahmestelle (Witten 28.900 Mg/a; Gevelsberg 19.000 Mg/a) multipliziert und bildet den Gesamtpreis Witten bzw. Gevelsberg. Die Summe für beide Übernahmestellen bildet den Gesamt-/Wertungspreis.
Bewertungsmethode
Anschließend wird der ermittelte Wertungspreis bewertet. Dabei erhält der Bieter mit den niedrigsten Gesamtentsorgungskosten die volle Punktzahl (90 Punkte). 0 Punkte entsprechen den doppelten Kosten des günstigsten Anbieters. Die Punkte der dazwischenliegenden Kosten werden mittel linearer Interpolation ermittelt. Kosten, die den doppelten Betrag des günstigsten Anbieters übertreffen, erhalten ebenfalls 0 Punkte.
Beschreibung
Zusätzliche Punkte (Maximum 10) erhält der Bieter, wenn er sich mit dem Angebot verpflichtet, für mehr als 30 % der je Vertragsjahr gefahrenen Kilometer „saubere Fahrzeuge“ im Sinne dieser Ausschreibung einzusetzen. Zusagen von mehr als 90 % werden für die Wertung als 90 % berücksichtigt und begründen keine über 90 % hinausgehende Verpflichtung. Für die Wertung der Angebote erklärt der Bieter im Angebotsschreiben, für wie viel Prozent der gefahrenen Kilometer er „saubere Fahrzeuge“ einsetzen wird (Ziff. 21 des Angebotsschreibens).
Bewertungsmethode
Der erklärte Prozentwert wird nach folgender Formel in Punkte umgerechnet. Das Ergebnis wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Eine Erklärung von 30 % ergibt 0 Punkte. Eine Erklärung von 90 % oder mehr ergibt die Höchstpunktzahl von 10 Punkten.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Referenzangaben zu erbrachten Leistungen, die ihrer nach Art mit der zu erbringenden Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar ist eine Leistung, wenn sie den Transport von festen Siedlungsabfällen (z.B. Restmüll, Biomüll, Sperrmüll, Bauabfälle) umfasst. Die Referenzen müssen mindestens über ein Jahr erbracht worden sein und für Los 1 eine Auftragsmenge von mind.10.000 Mg/a umfassen. Mindestanforderung je Los ist die Auflistung von mindestens zwei Referenzen verschiedener Auftraggeber, die jeweils die oben genannten Anforderungen erfüllen. Bewirbt sich ein Bieter auf beide Lose, reicht die Auflistung von Referenzen, die den Anforderungen für Los 1 entsprechen. Aufgrund der in der Abfallwirtschaft typischerweise langlaufender Verträge werden Referenzen der letzten fünf Jahre zugelassen.
Dokumentationsanforderung
Formular F9. Für alle Referenzen sind folgende Angaben zu machen: Nennung des Auftraggebers und des Ansprechpartners / der Ansprechstelle (mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse), Beschreibung des Leistungsumfanges (inkl. Nennung der Auftragsmenge in Mg/a), Auftragssumme (netto) pro Jahr, Ausführungszeitraum. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Vergabestelle unabhängig von der Vorlage von Auftraggeberbestätigungen vorbehält, die Referenzangaben und die Zufriedenheit mit der Durchführung der Leistungen durch Rücksprache mit den benannten Auftraggebern/Ansprechpartnern zu überprüfen. Ergänzend wird auch darauf hingewiesen, dass nach § 47 Abs. 1 VgV und den Vergabeunterlagen die Möglichkeit besteht, sich im Wege der Eignungsleihe auch für Referenzen auf Drittunternehmen zu beziehen. In diesem Fall ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen (vgl. Formular F8 oder gleichwertige Erklärungen).
Beschreibung
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung zur Deckung etwaiger Ansprüche aus diesem Vertrag über mind. 3 Mio. € für Personen-/Sachschäden und mind. 500.000 € für Vermögensschäden. Die genannten Mindestversicherungssummen müssen zumindest für zwei Schadensfälle pro Jahr (also 2-fach maximiert) zur Verfügung stehen und nachgewiesen werden. Die Betriebshaftpflichtversicherung hat beim Einsatz von Unterauftragnehmern auch Ansprüche aus Auswahlverschulden zu decken.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis kann durch Bestätigung einer Versicherung oder Scan des Versicherungsscheins erbracht werden. Gleichwertig ist die Vorlage einer Bereitschaftserklärung einer Versicherung zum Abschluss einer solchen Versicherung (Formular F10). Der Abschluss der Versicherung ist zum Leistungsbeginn unaufgefordert nachzuweisen.
Beschreibung
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie die Umsätze betreffend die Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils in den letzten drei Geschäftsjahren – sofern diese verfügbar sind. Dabei sind auch Umsätze des Bieters für Leistungen zu berücksichtigen, die von dem Bieter in Bietergemeinschaft mit einem anderen Unternehmen bzw. als Unterauftragnehmer für ein anderes Unternehmen erbracht worden sind, jedoch nur in Höhe des Umsatzanteils des Bieters.
Dokumentationsanforderung
Formular F11.
Beschreibung
Eigenerklärung des Bieters, dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt.
Dokumentationsanforderung
Im Angebotsschreiben enthalten.
Beschreibung
Nachweis der behördlich bestätigten Anzeige gemäß § 53 KrWG für die Tätigkeit als Beförderer von nicht gefährlichen Abfällen; die Anzeige muss den Transport der im Auftrag anfallenden Restabfälle und Sperrmüllabfälle abdecken.
Dokumentationsanforderung
Nicht spesifisert.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Ennepe-Ruhr-Kreis
- Titel
- Transport von Restabfällen und Sperrmüll aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ab dem 01.01.2027
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Ennepe-Ruhr-Kreis
- Dauer
- 12 Monate
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…