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Deutschland: Ausschreibungen/Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm/Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn Realschule Plus, Bitburg in ein offenes Lernkonzept; hier Planungsleistungen der Tragwerksplanung (Los 3)
  1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

    Aug 28, 8:55 AMAugust 28, 2026 8:55 AM
  2. Angebotsfrist

    Sep 28, 8:15 AMSeptember 28, 2026 8:15 AM
  3. Eröffnungstermin

    Sep 28, 8:30 AMSeptember 28, 2026 8:30 AM
  4. Bindefrist

    Nov 27, 9:15 AMNovember 27, 2026 9:15 AM

Brief

Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn Realschule Plus, Bitburg in ein offenes Lernkonzept; hier Planungsleistungen der Tragwerksplanung (Los 3)

Abgelaufen

Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.

Frist
Sep 28,Abgelaufen
Zuschlag
Teamwertung 30 % und 1 weitere
Verfahrensart
OffenEinstufig
Vertrag
Einkauf von Dienstleistungen

Brief

Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm benötigt Planungsleistungen für die Tragwerksplanung (Los 3) zum Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn Realschule Plus in Bitburg in ein offenes Lernkonzept. Die Leistungen umfassen die Planung für den Umbau des Klassentraktes in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft, die Erweiterung eines bestehenden Klassenraums durch einen Anbau und die versorgungstechnische Autarkie der Sporthalle. Ziel ist es, kleine Lernlandschaften aus je 3-4 Klassenräumen mit angebundenem offenem Differenzierungsraum zu schaffen, um den Anforderungen von 150 Schülern, darunter 30-40 mit sonderpädagogischem Förderbedarf, gerecht zu werden. Die Planungsleistungen sollen auf einem bereits abgestimmten Vorentwurf aufbauen und die Leistungsphasen 1 bis 6 umfassen. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Qualität (40 %), Teamwertung (30 %) und Honorarangebot (30 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von jeweils mindestens 2.000.000,00 € pro Versicherungsfall (zweifach pro Versicherungsjahr verfügbar), mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren im Bereich Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (Anlage 14.1), wobei mindestens ein Projekt den Umbau oder die Sanierung eines öffentlichen Gebäudes mit mindestens 500 m² Bruttogrundfläche (BGF) für einen öffentlichen Auftraggeber umfassen und die Leistungsphasen 1 bis 6 vollständig erbracht worden sein müssen, sowie die Beschäftigung von mindestens 2 Ingenieuren oder 1 Ingenieur mit gleich qualifizierter Stellvertretung.

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Qualifikationsanforderungen

  • Beschreibung

    Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners.

    Dokumentationsanforderung

    Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes. Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften.

    Dokumentationsanforderung

    Die Erklärung muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.

    Dokumentationsanforderung

    Eigenerklärung.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.

    Dokumentationsanforderung

    Eigenerklärung.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Erklärungen des Bieters nach § 4 Abs. 1 und Abs. 2 zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt (Landestariftreuegesetz - LTTG).

    Dokumentationsanforderung

    Erklärungen des Bieters.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket – RUS-Sanktionen Verbot von Auftragserteilungen an russische Unternehmen.

    Dokumentationsanforderung

    Eigenerklärung.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255, S. 22, ber. ABl. 2007 L 271, S. 18, ABl. 2008 L 93, S. 28, ABl. 2009 L 33, S. 49, ABl. 2014 L 305, S. 115), zuletzt geändert durch Art. 1 B (EU) 2020/548 vom 23.01.2020 (ABl. L 131 S. 1).

    Dokumentationsanforderung

    Nachweis.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.7. nachweisen.

    Dokumentationsanforderung

    Nachweis der Qualifikation gemäß Ziffer 1.7.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.

    Dokumentationsanforderung

    Angabe.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.9. geforderten Nachweise vorzulegen.

    Dokumentationsanforderung

    Nachweise gemäß Ziffern 1.1. bis 1.9.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen.

    Dokumentationsanforderung

    Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden. Hinsichtlich der Art und Weise der Nachweiserbringung, hat der Bieter die freie Wahl.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.

    Dokumentationsanforderung

    Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 2.000.000,00 € sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 2.000.000,00 € jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.

    Dokumentationsanforderung

    Vorlage der Bestätigung des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung.

    Quelle

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  • Beschreibung

    Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2016) im Bereich des Leistungsbildes der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14.1. zu § 51 Abs. 5 HOAI. Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind: Mindestens ein Projekt für den Umbau oder die Sanierung eines öffentlichen Gebäudes; mindestens ein Projekt hinsichtlich Umbau oder Sanierung für ein Gebäude mit mindestens 500 m² Bruttogrundfläche (BGF); vollständig erbrachte Leistungsphasen 1 bis 6; ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB.

    Dokumentationsanforderung

    Hierzu sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu jedem Referenzprojekt zu machen: Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer; Bezeichnung des Referenzprojekts; Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts; Angabe der BGF (Bruttogrundfläche) in m²; Auflistung der erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen und Leistungszeiträumen.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Im Unternehmen müssen mindestens 2 Ingenieure im Sinne von Ziffer 1.7. dieser Teilnahmebedingungen oder mindestens 1 Ingenieur im Sinne von Ziffer 1.7. dieser Teilnahmebedingungen und eine gleich qualifizierte Stellvertretung, die zu benennen ist, beschäftigt sein.

    Dokumentationsanforderung

    Angabe der technischen Fachkräfte oder der Mitarbeiter mit technischer Berufsausbildung: Anzahl, Name, Qualifikation.

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.

Zuschlagskriterien

  • Beschreibung

    Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

  • Beschreibung

    Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %

    Quelle

    Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.

Frühere Gewinner

  • Gegen wen treten Sie an?

    Die Anbieter, die ähnliche Aufträge bei Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm gewonnen haben

Aus der Bekanntmachung

  • Die Realschule (Ende 1960er-Jahre erbaut) ist ein viergeschossiges Gebäude mit angegliederter Sporthalle im Wohngebiet Talweg 7, 54634 Bitburg. Das Gebäude verfügt über eine eigene Gasheizung mit Heizkörpern, dezentraler Warmwasserbereitung, einen Aufzug und eine PV-Anlage; die Hauptelektroverteilung wurde 2012 ertüchtigt. Die Sporthalle wird medientechnisch aus dem Schulgebäude versorgt. Nach einem Wasserschaden im Oktober 2025 wurde das Untergeschoss der Ostspange großflächig zurückgebaut (Schadensanalyse/Rückbau weitgehend abgeschlossen). Die anstehende Sanierung soll genutzt werden, um ein zukunftsfähiges, auf weitere Geschosse übertragbares Raum- und Nutzungskonzept zu entwickeln und im Untergeschoss umzusetzen; zudem soll die Sporthalle versorgungstechnisch autark erschlossen werden. Der bisherige Klassentrakt umfasste: 5 Klassenräume, Archivraum, Schüler-Aufenthaltsraum, Hausmeister-Aufenthaltsraum, Naturwissenschafts-Fachklassenraum mit Nebenraum sowie Heizungsraum. Der Klassentrakt im Untergeschoss soll in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft umgebaut werden (Heizungsraum bleibt unberührt). Derzeit werden dort 115 Schüler in fünf Räumen unterrichtet; künftig sind sechs Klassenräume für 150 Schüler vorgesehen. An der Schule werden ca. 30-40 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet, in Hauptfächern/Naturwissenschaften mit individueller Förderung durch Förderlehrkräfte - mangels Differenzierungsräumen bislang im Klassenraum parallel zur übrigen Gruppe. Der Umbau soll dem durch räumlich nahe Differenzierungsräume abhelfen. Im Rahmen des Startchancenprogramms sind zusätzlich sechs pädagogische Fachkräfte tätig. Zielkonzept sind kleine Lernlandschaften aus je 3-4 Klassenräumen mit angebundenem offenem Differenzierungsraum. Vorgesehene Raumnutzung nach Umbau: 6 gleich große Klassenräume Mindestens 2 Differenzierungsräume Flurbereich als offene Lernlandschaft Heizungsraum (unverändert, nicht Teil der Planung) Ausreichende Abstellflächen. Ein mit der Brandschutzdienststelle des Eifelkreises Bitburg-Prüm abgestimmter Vorentwurf bestätigt die grundsätzliche brandschutztechnische Machbarkeit der offenen Lernlandschaft, vorausgesetzt Sichtverbindungen innerhalb der Lerncluster und ein zweiter Rettungsweg nach außen (Unterteilung des UG als Flurschule in zwei Bereiche/Lerncluster). Die Tragfähigkeit der Bestandskonstruktion wurde geprüft; der Umbau nach dem Lernhauskonzept ist technisch möglich. (Die fachtechnische Stellungnahme ist Bestandteil der Ausschreibung und in den Vergabeunterlagen enthalten.) Mittel- und langfristig ist die Zielrichtung dieses Raum- und Nutzungskonzepts auf die weiteren Geschosse der Otto-Hahn-Realschule Plus zu übertragen. Gegenstand der Planungsleistung ist zudem die Erweiterung eines bestehenden Klassenraums durch einen Anbau bis zur Flucht der Außenkante des darüberliegenden Geschosses. Die Erweiterung ist so zu dimensionieren, dass die für einen Klassenraum erforderliche Raumgröße unter Berücksichtigung der geltenden schulbaulichen und bauordnungsrechtlichen Anforderungen erreicht wird. Ziel ist der Abschluss des Bauvorhabens zum Schuljahresbeginn 2027/2028; die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb, lärmintensive Arbeiten außerhalb der Unterrichtszeiten bzw. in den Ferien. Die Vergabeunterlagen enthalten den Vorentwurf, die Planunterlagen sowie die fachtechnische Stellungnahme der Tragwerksplanung. Die vorliegenden Planungsunterlagen beinhalten die Leistungsphasen 1 bis 2 und anteilig die Leistungsphase 3. Die weitere Planung muss darauf aufbauend erfolgen, da die Vorentwurfsplanung bereits eng mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt worden ist.

  • Kontakt

    vergabestelle@bitburg-pruem.de
  • Typ
    Wettbewerb
  • Ort
    Eifelkreis Bitburg-Prüm
  • Hauptcode
    Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
    71000000
  • 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

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