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    Vergabeverfahren zum Erwerb einer Neuen Zentrale der Deutschen Bundesbank

    Deutsche Bundesbank

    Vergabeverfahren zum Erwerb einer Neuen Zentrale der Deutschen Bundesbank

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      12. aug. kl. 10:3112. august 2026 kl. 10:31
    2. Änderung in Wettbewerb

      2. okt. kl. 14:252. oktober 2026 kl. 14:25
    3. Fragefrist

      13. nov. kl. 22:5913. november 2026 kl. 22:59
    4. Teilnahmefrist

      27. nov. kl. 10:0027. november 2026 kl. 10:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Deutsche Bundesbank/Vergabeverfahren zum Erwerb einer Neuen Zentrale der Deutschen Bundesbank
    Brief

    Bygg og anlegg - Oppføring og konstruksjon av bygninger

    Die Deutsche Bundesbank benötigt den Erwerb einer neuen Zentrale in Frankfurt am Main, die als Neubau, Kernsanierung eines bestehenden Gebäudes oder eine Kombination daraus realisiert werden kann. Die Liegenschaft muss die Arbeitsplätze der Zentrale bündeln und spezielle Funktionen wie Konferenz- und Besprechungsräume, Betriebsgastronomie, Fahrbereitschaft, Logistik und Sicherheitszentralen integrieren. Die Abnahme und Übergabe der Liegenschaft muss spätestens sieben Jahre nach Zuschlagserteilung erfolgen. Das Auswahlgebiet ist das Stadtgebiet Frankfurt am Main, mit Ausnahme des Flughafenareals und der Gateway Gardens. Die Zuschlagskriterien sind Preis (35%), Gebäudequalität (32%), Lage (20%) und Projektorganisation und Abnahmetermin (13%). Qualifikationsanforderungen umfassen ein aktuelles Term Sheet einer Bank oder eines Kredit- und Finanzierungsdienstleistungsinstituts für ein Projektvolumen von mindestens 600 Millionen Euro brutto, eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 50 Millionen Euro, mindestens zwei Referenzen für Projektentwicklung mit Projektmanagement und Projektsteuerung (Neubau oder Kernsanierung von Büro- oder Verwaltungsgebäuden mit mindestens 20.000 m² BGF, fertiggestellt nach dem 01.01.2016, davon mindestens eine in Deutschland), sowie mindestens eine Referenz für Rohbauleistungen (Errichtung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes mit mindestens 20.000 m² BGF, fertiggestellt nach dem 01.01.2021, davon mindestens eine in Deutschland).

    Über das Angebot

      Die Deutsche Bundesbank (nachfolgend auch "Bundesbank" oder "Auftraggeberin" genannt) ist die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat Verfassungsrang als bundesunmittelbare juristische Person des öffentlichen Rechts und ist integraler Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken. Sie wirkt mit dem vorrangigen Ziel, die Preisstabilität zu gewährleisten, verwaltet die Währungsreserven, sorgt für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Inland und Ausland und trägt zur Stabilität der Zahlungs- und Verrechnungssysteme bei. Ihre Zentrale befindet sich in Frankfurt am Main und steht für die Erfüllung dieser gesetzlichen Kernaufgaben sowie die öffentliche Wahrnehmung der Institution. Mit dem Ende der Nutzungsdauer der bisherigen Zentrale und einer interimistischen Unterbringung in angemieteten Flächen ergibt sich für die Bundesbank die Notwendigkeit, eine moderne, repräsentative und zukunftsfähige Liegenschaft für die künftige Zentrale der Bundesbank zu erwerben. Der Erwerb der Liegenschaft auf der Grundlage eines noch zu verhandelnden Grundstückskaufvertrages mit Bauverpflichtung (Bauträgervertrag mit endfälliger Zahlung zum Festpreis) (auch "Kaufvertrag" genannt) ist Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Der Grundstückskaufvertrag bedarf der notariellen Beurkundung. Es ist derzeit vorgesehen, dass die Zuschlagserteilung und die notarielle Beurkundung in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang erfolgen. Der Entwurf des Grundstückskaufvertrages wird den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern von der Bundesbank als Verhandlungsgrundlage zur Verfügung gestellt. Ziel der Beschaffung ist die Bündelung der Arbeitsplätze der Zentrale in einer Liegenschaft und die Abbildung der in den Vergabeunterlagen beschriebenen Anforderungen und Funktionen in einem Ensemble, das architektonisch und funktional den besonderen Anforderungen der Bundesbank entspricht. Nach derzeitigem Stand sind die Anforderungen der Bundesbank in einem zusammenhängenden Gebäudeensemble umzusetzen. Eine Änderung dieser Anforderungen ist im Rahmen des Verhandlungsverfahrens möglich. In der Liegenschaft sind Flächen für verschiedene Sonderfunktionen zu integrieren. Hierzu zählen nach aktuellem Stand beispielsweise ein differenziertes Konferenz- und Besprechungsangebot, eine umfassende Betriebsgastronomie (einschließlich Vorstandsgastronomie), Flächen für Fahrbereitschaft und Logistik sowie Sicherheitszentralen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Sonderfunktionen im Rahmen des Verhandlungsverfahrens entfallen, geändert werden oder andere Sonderfunktionen hinzukommen. Zur Umsetzung der Anforderungen kommt sowohl ein Neubau als auch eine Kernsanierung eines bestehenden Gebäudes oder eine Kombination hieraus in Betracht. Die Abnahme und Übergabe der vertragsgemäß hergestellten Liegenschaft durch die Bundesbank muss nach aktueller Planung spätestens sieben Jahre nach Zuschlagserteilung erfolgen (Meilenstein). Die zeitlichen Vorgaben und die Meilensteine können sich im Laufe des Vergabeverfahrens ändern. Eine verbindliche Festlegung der zeitlichen Vorgaben ist im Laufe des Verhandlungsverfahrens für alle Meilensteine vorgesehen. Nach § 2 S. 2 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank hat die Bundesbank ihren Sitz in Frankfurt am Main. Das Auswahlgebiet, in welchem die verfahrensgegenständliche Liegenschaft liegen muss, ist das Stadtgebiet Frankfurt am Main mit der sicherheitsbedingten Ausnahme der Bereiche des Flughafenareals und der nahegelegenen Gateway Gardens (Gemarkung 0518). Das Auswahlgebiet ergibt sich aus der Unterlage Auswahlgebiet (Anlage 1) und ist bei der Wahl des Standortes zwingend einzuhalten. Bei Widersprüchen hinsichtlich des Auswahlgebietes zwischen der Beschreibung in den übrigen Vergabeunterlagen und Anlage 1 gilt Anlage 1 vorrangig. Werden Grundstücke und/oder Liegenschaften angeboten, die sich ganz oder teilweise außerhalb des Auswahlgebietes befinden, führt dies zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrages. Die Liegenschaft muss auf einem Grundstück im Auswahlgebiet hergestellt werden, über welches der Auftragnehmer nach Maßgabe der Vergabeunterlagen im Zuschlagsfall zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung rechtssicher verfügen und der Bundesbank Eigentum an dem zu bebauenden Grundstück frei von nicht übernommenen Belastungen nach Maßgabe der Vergabeunterlagen, insbesondere des Grundstückskaufvertrages und seiner Anlagen verschaffen kann. Der Grundstückskaufvertrag und die Anforderungen an das Grundstück sind Gegenstand der Vertragsverhandlungen in der Verhandlungsphase und können sich noch ändern. Von den Bewerbern bzw. den Bietern sind nach Maßgabe der Vergabeunterlagen Erklärungen zum Grundstück abzugeben, aus denen sich je nach Verfahrensstufe immer konkreter ergibt, ob das angebotene Grundstück die Anforderungen der Bundesbank erfüllt. Welche Unterlagen diesbezüglich mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind, ergibt sich aus der Checkliste der vom Bewerber einzureichenden Unterlagen, die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt wird. Die Liegenschaft mit der noch zu errichtenden oder umzubauenden Immobilie muss die Anforderungen der Bundesbank erfüllen, die in den Vergabeunterlagen, insbesondere der Funktionalen Leistungsbeschreibung, im Raum- und Funktionsprogramm sowie den jeweils näher definierten Ausstattungs- und Nutzungsvorgaben aufgeführt sind. Diese Unterlagen sind Gegenstand der Vergabeunterlagen, die ausschließlich den Bietern, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt werden. Eine Änderung oder Konkretisierung der Anforderungen im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ist möglich. Damit die Bewerber bewerten können, ob sie die Anforderungen - ggf. mit Konsortialpartnern und/oder Nachunternehmern und/oder Eignungsgebern erfüllen können, ist den Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb eine Informative Leistungsbeschreibung beigefügt. Hierin sind ausgewählte wesentliche Anforderungen der Auftraggeberin aufgeführt.Hauptmerkmale des VerfahrensIm Teilnahmewettbewerb werden EU-weit die für diesen Erwerb der Neuen Zentrale der Deutschen Bundesbank am besten geeigneten Bewerber ermittelt. Interessierte Unternehmen sind aufgefordert, innerhalb der Teilnahmefrist vollständige und gem. den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen wertungsfähige Teilnahmeanträge (TAs) einzureichen. Fristgemäß eingereichte TAs werden geprüft und bewertet. Liegen mehr als 5 wertungsfähige TAs vor, werden diese vergleichend anhand der Eignungsmatrix Teilnahmewettbewerb (Anlage 2) bewertet, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist. Die Bewerber, deren TAs danach die höchste Punktzahl erzielen, werden zur Abgabe eines indikativen Erstangebots aufgefordert. Es werden höchstens 5 Bewerber aufgefordert. Sofern es zweckmäßig erscheint, werden weniger als 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Punktgleichheit entscheidet zwischen gleich qualifizierten Bewerbern das Los. Im Verhandlungsverfahren wird in mehreren Phasen der spätere Auftragnehmer ermittelt. Es beginnt mit der Aufforderung zur Abgabe indikativer Erstangebote und einer Bieterinformationsveranstaltung. Die Erstangebote werden nach ihrem Eingang auf formale Vollständigkeit und Erfüllung der Mindestanforderungen hin geprüft und ausgewertet. Anschließend sollen mit jedem Bieter separate Verhandlungstermine stattfinden. Hiernach werden die Verhandlungsergebnisse zusammengeführt und die Bieter auf Grundlage entsprechend überarbeiteter einheitlicher Vergabeunterlagen aufgefordert, ein verbindliches Angebot abzugeben. Die Auftraggeberin behält sich vor, einzelne Bieter nach der Phase der indikativen Erstangebote zurückzustellen. Nach der Prüfung und Wertung der verbindlichen Angebote soll der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, eine oder mehrere weitere Verhandlungsrunden mit Verhandlungsgesprächen durchzuführen, sofern sie dies für zweckmäßig hält. Weitere Details zur Angebotsphase s. Vergabeunterlagen.

      Kontakttelefon
      069 9566-34350
      Kontakt-E-Mail
      Beschaffung-Be_20@bundesbank.de
      Adresse
      Taunusanlage 5, 60329 Frankfurt am Main

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    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtbarwert erhält die maximale Punktzahl (50 Punkte). Alle weiteren Angebote werden linear bis zu einem Schwellenwert (dreifacher Minimalwert; d.h. dreifacher niedrigster Gesamtbarwert) abgewertet. Angebote oberhalb des Schwellenwerts erhalten 0 Punkte

      Bewertungsmethode

      Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtbarwert erhält die maximale Punktzahl (50 Punkte). Alle weiteren Angebote werden linear bis zu einem Schwellenwert (dreifacher Minimalwert; d.h. dreifacher niedrigster Gesamtbarwert) abgewertet. Angebote oberhalb des Schwellenwerts erhalten 0 Punkte

    • Beschreibung

      Das Zuschlagskriterium "Gebäudequalität" wird in Unterkriterien und Detailkriterien untergliedert. Die Gewichtung der einzelnen Unter- und Detailkriterien ergibt sich aus der Zuschlagsmatrix, die den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb als Anlage 6 zur Verfügung gestellt wird.

    • Beschreibung

      Das Zuschlagskriterium "Lage" wird in Unterkriterien und Detailkriterien untergliedert. Die Gewichtung der einzelnen Unter- und Detailkriterien ergibt sich aus der Zuschlagsmatrix, die den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb als Anlage 6 zur Verfügung gestellt wird.

    • Beschreibung

      Das Zuschlagskriterium "Projektorganisation und Abnahmetermin" wird in die beiden gleichnamigen Unterkriterien und weitere Detailkriterien untergliedert. Die Gewichtung der einzelnen Unter- und Detailkriterien ergibt sich aus der Zuschlagsmatrix, die den Bewerbern im Teilnahmewettbewerb als Anlage 6 zur Verfügung gestellt wird.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Es ist für den Bewerber, für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, für jeden Eignungsgeber und für jedes benannte Nachunternehmen ein aktueller Handelsregisterausdruck bzw. ein vergleichbares Dokument für Personengesellschaften (bspw. Partnerschaftsgesellschaften) vorzulegen. Für inländische Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland mittels Auszugs aus dem Handelsregister, bei ausländischen Unternehmen Unterlagen gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU. In Ermangelung eines solchen ist eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes zulässig. Aus dem Auszug soll sich die Vertretungsberechtigung der die Erklärungen abgebenden Person(en) ergeben.

      Dokumentationsanforderung

      Ein aktueller (= im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate) Handelsregisterausdruck bzw. ein vergleichbares Dokument für Personengesellschaften (bspw. Partnerschaftsgesellschaften) ist vorzulegen.

    • Beschreibung

      Der Bewerber hat ein aktuelles Term Sheet einer Bank oder eines Kredit- und Finanzierungsdienstleistungsinstituts mit schriftlicher Erlaubnis der BaFin gemäß dem KWG (Gesetz über das Kreditwesen) vorzulegen. Dabei soll der Bewerber das von ihm auf der Grundlage der Informativen Leistungsbeschreibung (Anlage 7) geschätzte Projektvolumen als unverbindliche Schätzung zu Grunde legen, mindestens jedoch ein Projektvolumen von 600 Mio. EUR brutto. Das Projektvolumen bezeichnet die geschätzte Gesamtsumme aller für die Realisierung des Kaufobjekts anfallenden Kostenansätze von den Grundstücks-, Bau- und Baunebenkosten über die Finanzierungskosten bis hin zur Risikovorsorge und Preissteigerung jeweils netto zzgl. gesondert auszuweisender Umsatzsteuer. Das Term Sheet muss auf dem Briefkopf der erklärenden Bank bzw. des erklärenden Kredit- und Finanzierungsdienstleistungsinstituts ausgestellt sein. Diese haben zu bestätigen, dass für den Fall der Zuschlagserteilung die Finanzierung sowie eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe des vom Bewerber geschätzten Auftragsvolumens bereitgestellt wird. Das Term Sheet kann nicht verbindlich/non binding sein und unter den für dieses frühe Verfahrensstadium üblichen Vorbehalten stehen. Soll die Finanzierung voraussichtlich zum Teil mit Eigenmitteln erfolgen, soll dargelegt werden, wie sichergestellt wird, dass die Eigenmittel zum erforderlichen Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Dieser Nachweis ist Anlage zum Term Sheet und kann beispielsweise durch Bestätigung einer kontoführenden Bank oder durch eine Erklärung eines verbundenen Unternehmens, welches die Eigenmittel in Form einer Einlage, eines Gesellschafterdarlehens oder in vergleichbarer Form zur Verfügung stellen soll, erfolgen. Auch hier können die Darstellungen und Erklärungen nicht verbindlich/non binding sein und unter den für dieses frühe Verfahrensstadium üblichen Vorbehalten stehen.

      Dokumentationsanforderung

      Ein aktuelles (= im Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als einen Monat) Term Sheet einer Bank oder eines Kredit- und Finanzierungsdienstleistungsinstituts mit schriftlicher Erlaubnis der BaFin gemäß dem KWG (Gesetz über das Kreditwesen) ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

    • Beschreibung

      Der Bewerber und - soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt - jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über eine der Projektgröße angemessene Haftpflichtversicherung verfügen. Die Haftpflichtversicherung muss mindestens über eine Deckungssumme von 50.000.000,00 EUR (Mindestdeckungssumme) abgeschlossen werden. Hiermit verpflichte(n) ich/wir mich/uns im Falle der Zuschlagserteilung binnen 6 Wochen nach Vertragsschluss eine entsprechende Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 50.000.000,00 EUR (Mindestdeckungssumme) abzuschließen und über die gesamte Laufzeit des Vertrages zu unterhalten.

      Dokumentationsanforderung

      Der Bewerber muss eine Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung abgeben.

    • Beschreibung

      Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei und kann maximal drei vergleichbare Referenzen für die Projektentwicklung mit Projektmanagement und Projektsteuerung vorlegen. Vergleichbar sind Referenzen, die folgende Mindestanforderungen erfüllen: (i) Neubau oder Kernsanierung bzw. Kombination aus Neubau und Kernsanierung, (ii) Nutzungsart: Büro- oder Verwaltungsgebäude, (iii) Erbrachte Leistungsbereiche: Leistungen der Projektentwicklung mit Projektmanagement und Projektsteuerung in Anlehnung an AHO-Heft Nr. 9 in den Handlungsbereichen A bis E und Projektstufen 1 bis 5 sowie an die einschlägigen ergänzenden Leistungsbilder nach AHO-Heft Nr. 19, (iv) Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens 20.000 m² und (v) Fertigstellung (= rechtsgeschäftliche Abnahme) nach dem 01.01.2016. (vi) Mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt muss in Deutschland realisiert worden sein. Werden nicht mindestens zwei vergleichbare Referenzen vorgelegt, wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen (Mindestkriterium). Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. In diesem Fall werden die drei besten Referenzen, die vom Bewerber zu benennen sind, gewertet. Referenzen konzernverbundener Unternehmen im Sinne von §§ 15 ff AktG werden nur zugerechnet, wenn die Vorgaben der Eignungsleihe erfüllt und nachgewiesen sind.

      Dokumentationsanforderung

      Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei und kann maximal drei vergleichbare Referenzen für die Projektentwicklung mit Projektmanagement und Projektsteuerung vorlegen.

    • Beschreibung

      Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens eine und kann maximal drei vergleichbare Referenzen für Bauleistungen im Bereich des Rohbaus vorlegen. Vergleichbar sind Referenzen, die folgende Mindestanforderungen erfüllen: (i) Errichtung eines Büro- oder Verwaltungsgebäudes, (ii) Ausführung der Rohbauleistungen, (iii) Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens 20.000 m2 und (iv) Fertigstellung (= rechtsgeschäftliche Abnahme) des Gebäudes nach dem 01.01.2021. (v) Mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt muss in Deutschland realisiert worden sein. Wird nicht mindestens eine vergleichbare Referenz vorgelegt, wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen (Mindestkriterium). Werden mehr als drei Referenzen eingereicht, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. In diesem Fall werden die drei besten Referenzen, die vom Bewerber zu benennen sind, gewertet. Referenzen konzernverbundener Unternehmen im Sinne von §§ 15 ff AktG werden nur zugerechnet, wenn die Vorgaben der Eignungsleihe erfüllt und nachgewiesen sind.

      Dokumentationsanforderung

      Die Angaben zu den Referenzprojekten sind anhand der in Vordruck 7 dafür bereitgestellten Referenzbögen zu tätigen, die durch das Beifügen einer separaten Unterlage ergänzt werden dürfen. Die Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft müssen/muss vollständige Angaben zu allen in den Referenzbögen genannten Punkten tätigen. Unvollständige Angaben oder Referenzbögen können zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führen.

    Frühere Zuschlagsempfänger

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    Auftraggeber
    Deutsche Bundesbank
    Titel
    Vergabeverfahren zum Erwerb einer Neuen Zentrale der Deutschen Bundesbank
    Typ
    WettbewerbPräqualifikation
    Hauptcode
    45213150Bau von Bürogebäuden
    Zusätzliche Codes
    45000000Bauarbeiten70000000Immobiliendienste70100000Immobiliendienste für Eigenbesitz70120000Kauf und Verkauf von Immobilien70121200Kauf von Gebäuden70122000Kauf oder Verkauf von Grundstücken70122200Kauf von Grundstücken71000000Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen71320000Planungsleistungen im Bauwesen
    Ort
    Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
    Dauer
    7 Jahre

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Stadt Bochum, Referat Zentraler Einkauf

      Oppføring av bygninger

      Stadt Bochum: Totalunternehmer / Totalübernehmer Sonnenschule, Lange Malterse 18

      Die Stadt Bochum benötigt die Planung und Errichtung der baulichen Erweiterung sowie den Umbau der Sonnenschule in Bochum, Lange Malterse 18, als Totalunternehmer oder Totalübernehmer. Das Projekt umfasst den Neubau eines zwei- bis dreigeschossigen Gebäudes (ca. 1.000 m² BGF) und den Umbau/die Umnutzung des Bestandsgebäudes (ca. 900 m² bebaute Fläche) sowie die Neugestaltung der Schulhoffläche (ca. 2.245 m²). Ziel ist es, dem steigenden Raumbedarf der Sonnenschule gerecht zu werden, die von 206 Schülern im Schuljahr 2023/24 auf prognostizierte 276 Schüler im Schuljahr 2030/31 anwachsen wird. Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Zuschlagskriterien sind Qualität (60 %) und Preis (40 %). Bewerber müssen eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie 5 Mio. EUR für Vermögensschäden nachweisen und einen Mindestumsatz von 10 Mio. EUR (netto) im Bereich Hochbau in den letzten drei Geschäftsjahren erzielt haben. Es sind mindestens eine Referenz für einen schlüsselfertigen Neubau als General- oder Totalunternehmer (mind. 1.000 m² BGF, abgeschlossen nach dem 1. Februar 2020) und zwei Referenzen für Architektenleistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 2-5 HOAI, für Schul- oder Bildungseinrichtungen mit mind. 1.000 m² BGF, abgeschlossen nach dem 1. Februar 2020) einzureichen.

      Wettbewerb mit Qualifikation1. okt. 2026
      3. nov. 2026(26 Tage)
      1 €
    • Amt für Immobilien- und Baumanagement Stendal (AIB Stendal)

      Arkitekttjenester

      Planungsleistungen für TrÜbPI Klietz Kaserne im Walde, Neubau Unterkunftsgebäude (1.1.5), (NBD-2026-0206 VSVgV)

      Das Amt für Immobilien- und Baumanagement Stendal (AIB Stendal) benötigt Planungsleistungen für den Neubau eines Unterkunftsgebäudes (Standard 1.1.5) in der Kaserne im Walde, TrÜbPI Klietz, in Stendal. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 4 der HOAI (Erstellung der Bauunterlage EBU), mit einer optionalen Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8. Der geschätzte Gesamtwert der Planungsleistungen beträgt maximal 787.000 EUR. Die Vergabe erfolgt in fünf Losen: Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-3), Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4-5) und Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 8). Die Zuschlagskriterien sind Preis (7,6923% für Los 1+2, 10,2564% für Los 3,4,5) und Qualität/Organisation/Erfahrung (17,9487% für Los 1+2, 15,3846% für Los 3,4,5). Bewerber müssen eine Berufszulassung als Architekt oder Ingenieur nachweisen, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio. € für Personen- und sonstige Schäden, einen durchschnittlichen Jahresumsatz von über 0,5 Mio. € in den letzten drei Jahren, mindestens 4 Architekten/Ingenieure im Unternehmen, drei Referenzprojekte für Neubauten öffentlicher Auftraggeber (davon mindestens ein Bundesbau) mit einem Kostenumfang von mindestens 1 Mio. € (KG 300+400) und erbrachten Leistungen in mindestens drei aufeinanderfolgenden HOAI-Leistungsphasen, sowie ein Projektteam mit einem Projektleiter (mindestens 5 Jahre Berufserfahrung, ein persönliches Referenzprojekt als Projektleiter bei einem Bundesbau) und einem Stellvertreter (mindestens 3 Jahre Berufserfahrung, ein persönliches Referenzprojekt bei einem öffentlichen Auftraggeber), jeweils mit abgeschlossenem technischen Studium. Für die Erstellung der Pläne ist das CAD/CAFM Pflichtenheft AIB zu beachten.

      Wettbewerb mit Qualifikation2. okt. 2026
      21. okt. 2026(13 Tage)
      787.000 €
    • Stadt Bochum, Referat Zentraler Einkauf

      Oppføring av bygninger

      Stadt Bochum: Totalunternehmerleistungen / Totalübernehmerleistungen Neubau Gesamtschule Berliner Straße, Bochum-Wattenscheid

      Die Stadt Bochum benötigt Totalunternehmerleistungen für die Planung und Errichtung eines Schulgebäudekomplexes für rund 1.400 Schülerinnen und Schüler, einschließlich eines räumlich abgegrenzten Gebäudeteils für die Musikschule Bochum Wattenscheid, mit einem maximalen Gesamtwert von 90 Millionen Euro. Der Leistungsumfang umfasst sämtliche für den Betrieb erforderlichen Ausstattungen, nutzerspezifische Einbauten, Außenanlagen sowie die verkehrliche und mediale Erschließung in Bochum-Wattenscheid. Die Planung muss moderne Lern- und Fachraumbereiche, Forum, Mensa, Verwaltungs-, Aufenthalts-, Technik- und Nebenräume sowie Freianlagen berücksichtigen und soll dauerhaft, nachhaltig, wirtschaftlich sowie wartungs- und instandhaltungsfreundlich sein. Die Zuschlagskriterien sind Honorar (40%), Qualität des Planungskonzepts (45%), Qualität des Umsetzungskonzepts (10%) und Erfahrung des Schlüsselpersonals (5%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 70 BauO NRW, eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 10 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden sowie 10 Millionen Euro für Vermögensschäden, einen Mindestumsatz im Leistungsbereich Bauleistungen im Hochbau von durchschnittlich 75 Millionen Euro (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und mindestens zwei Unternehmensreferenzen als Totalunternehmer, die nicht vor 2015 begonnen wurden, bis spätestens 30. September 2026 an den Nutzer übergeben sein müssen, Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 von mindestens 25 Millionen Euro (netto) aufweisen und bei mindestens einer Referenz eine öffentliche Bildungseinrichtung umfassen sowie eine Erweiterung, Kernsanierung oder Neubaumaßnahme darstellten.

      Wettbewerb mit Qualifikation1. okt. 2026
      2. nov. 2026(25 Tage)
      90.000.000 €
    • Stadt Bexbach

      Arkitekttjenester

      Objektplanung für den Neubau zweier Feuerwehrgerätehäuser in der Stadt Bexbach

      Die Stadt Bexbach benötigt Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9, für den Neubau von zwei Feuerwehrgerätehäusern an den Standorten "Süd" (Bexbach) und "Nord" (Frankenholz) in Deutschland. Die Vergabe erfolgt stufenweise, wobei zunächst die Leistungsphasen 1-4 beauftragt werden und die Leistungsphasen 5-9 optional sind. Die Planung für die beiden Standorte wird in zwei Losen ausgeschrieben, wobei Angebote für ein oder beide Lose möglich sind. Die Zuschlagskriterien sind: Inhaltliche Herangehensweise an das Projekt (30%), Vorstellungen zur Projektorganisation und zum Ablauf (20%), Konzept der personellen Besetzung (20%) und Honorarangebot (30%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister als Architekt/Ingenieur/Beratender Ingenieur und Referenzen für vergleichbare Projekte, die mindestens die Leistungsphasen 2-8 gemäß § 34 HOAI im Zeitraum August 2016 bis August 2026 abgeschlossen haben und anrechenbare Kosten von mindestens 2.000.000 € (netto) aufweisen. Es werden maximal 3 Referenzen für vergleichbare Projekte (Feuerwachen, Rettungswachen, Bau- und Betriebshöfe etc.) und maximal 2 Referenzen für Neubauten in Modulbauweise mit anrechenbaren Kosten von mindestens 2.000.000 € (brutto) bewertet.

      Wettbewerb mit Qualifikation7. sep. 2026
      16. okt. 2026(8 Tage)
    • Josefispitalstiftung mit Darlapp´scher Zustiftung verwaltet durch die Stadt Bad Tölz

      Arkitekttjenester

      Umnutzung des ehemaligen Alten- und Pflegeheims Josefistift an der Bahnhofstraße 3, 83646 Bad Tölz, Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. §§ 33 ff. HOAI 2021, LPH 1-9, stufenweise Beauftragung

      Die Josefispitalstiftung mit Darlapp´scher Zustiftung, verwaltet durch die Stadt Bad Tölz, benötigt Dienstleistungen im Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1-9 gemäß HOAI 2021) in Bad Tölz-Wolfratshausen. Ziel ist die Umnutzung des ehemaligen Alten- und Pflegeheims Josefistift in ein Gebäude mit überwiegend Wohnungen (ca. 51 Wohneinheiten) sowie Flächen für soziale Nutzungen, Büros, Gemeinschaftsbereiche und gewerbliche Einheiten im Erdgeschoss. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Zuschlagskriterien sind Qualität des Projektteams (36%), Herangehensweise an die Planungsaufgabe (39%) und Honorar (25%). Qualifikationsanforderungen umfassen einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 500.000 EUR brutto in den letzten drei Geschäftsjahren im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume, eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2.500.000 EUR für Personen- und Sachschäden, durchschnittlich 5 technisch festangestellte Vollzeit-Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführung) in den letzten drei Jahren, mindestens eine Person in der Geschäftsführung oder Führungsebene mit der Berufsbezeichnung „Architekt“ und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Objektplanung Gebäude und Innenräume. Es sind drei Referenzprojekte einzureichen: zwei für die Leistungsphasen 2-5 (Referenzzeitraum 01.10.2018 - 31.09.2026, Bauvolumen brutto KG 300+400 mindestens 4,8 Mio. EUR für Ref 1 und 3,0 Mio. EUR für Ref 2, Honorarzone mindestens III) und eine für die Leistungsphasen 6-8 (Referenzzeitraum 01.10.2018 - 31.09.2026, Bauvolumen brutto KG 300+400 mindestens 4,8 Mio. EUR, Honorarzone mindestens III).

      Wettbewerb mit Qualifikation6. okt. 2026
      5. nov. 2026(28 Tage)