Anbau Feuerwehrwache in Accum - Objektplanung Gebäude
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Die Stadt Schortens hat einen Vertrag mit Reinders Architekt GmbH und Ing.-Büro Fleddermann und Partner GmbH über Objektplanungsleistungen für den Anbau der Feuerwehrwache in Accum geschlossen. Die Leistungen umfassen die Planung eines Anbaus in nachhaltiger Holzrahmenbauweise, um den aktuellen Anforderungen an Feuerwehrhäuser gerecht zu werden, einschließlich der Schaffung neuer Umkleideräume, zusätzlicher Stellplätze für Fahrzeuge und einer Erweiterung der Schulungsräume. Der Lieferort ist Friesland. Der Vertrag hat einen Wert von 188.061 €. Bei der Vergabe wurden das Honorar (35 %), die schriftliche Konzeptidee (45 %) und persönliche Referenzen der Projektleitung (20 %) berücksichtigt. Es gingen 3 Angebote ein.
Ergebnis
- Gewinner
- Ing.-Büro Fleddermann und Partner GmbH
- Reinders Architekt GmbH
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- 188.061 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +494461 - 982 143
- Kontakt-E-Mail
- Frank.Reck@schortens.de
- Adresse
- Oldenburger Straße 29, 26419 Schortens
Die Stadt Schortens beabsichtigt den Anbau des Feuerwehrhauses in Accum in nachhaltiger Holzrahmenbauweise. Seit der Errichtung in dem Jahr 1989 wurde das Feuerwehrhaus an dem Standort Accum, Wilhelmshavener Straße 1A als Stützpunktwehr für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schortens genutzt. Im Laufe der Jahre haben sich die Präventionen von Gefährdungen und Unfällen resultieren Regel und Vorschriften, die neben den baurechtlichen Bestimmungen bei einem Neu- und Umbau von Feuerwehrhäusern geändert und müssen beachtet werden. Das aktuelle Gebäude besteht aus zwei zueinander versetzten Gebäudeteilen, die Gesamtabmessungen betragen ca. 29 x 17 m. Im Erdgeschoss befinden sich die Fahrzeughalle mit drei Einstellplätzen inklusive der Umkleiden, Lager- und Sanitärräume sowie ein Büro der Freiwilligen Feuerwehr. Im Obergeschoss befindet sich ein Schulungsraum mit Teeküche sowie eine separate Wohneinheit. Das Gebäude ist in Massivbauweise mit tragenden Mauerwerkswänden sowie einer Geschossdecke aus Stahlbeton erstellt. In der Fahrzeughalle sind massive Stahlbetonrahmen vorhanden, die den Gebäudeteil aussteifen. Die Dachkonstruktionen sind als Pfettendach in Holzbauweise erstellt. Der Lastabtrag in den Baugrund erfolgt durch eine Bodenplatte mit umlaufenden Streifenfundamenten. Im Außenbereich befinden sich die An- und Abfahrtswege im Ausrückweg der Einsatzfahrzeuge und können sich kreuzen. Diese müssen in Zukunft so angeordnet sein, dass die Einsatzkräfte sicher an- und ausrücken können. Die bestehenden Stellplätze der Feuerwehrfahrzeuge halten die Abstandsmaße in der Fahrzeughalle ein. Die Umkleiden für die Einsatzbekleidung befinden sich aktuell in der Fahrzeughalle. Diese müssen in Zukunft in separaten Räumen untergebracht werden. Die sehr große Fahrzeughalle (mind. +7°C) wird zurzeit für die Einsatzkräfte und deren Kleidung auf ca. 22 °C entsprechend der DIN 14092-1 aufgeheizt und zeigt einen sehr hohen Energieverbrauch. Eine funktionstüchtige und dem Stand der Technik entsprechende Abgasanlage ist vorhanden. Die alten räumlichen Strukturen in den Gebäuden entsprechen nicht dem zukunftsfähigen Konzept einer modernen Feuerwehr. Eine Schwarz-Weiß Trennung durch die bestehenden Umkleidespinde ist derzeit nicht möglich, somit hat die verschmutze Einsatzkleidung Kontakt mit der Privatkleidung. Das entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Hier sind neue Umkleidespinde zwingend notwendig, damit eine klare Trennung stattfinden kann. Eine Trennung der Damen- und Herrenumkleiden besteht aktuell ebenfalls nicht und muss bei einem Anbau erfolgen. Zudem sind die Feuerwehrhelme aufgeständert nach dem Einsatz zu lagern, damit eine Abtrocknung stattfinden kann. Grundsätzlich können im Bestand keine weiteren Spinde mehr aufgestellt werden, weil der Platzbedarf nicht ausreicht. Somit können keine weiteren Einsatzkräfte mehr aufgenommen werden, weil schlichtweg kein Spind mehr vorhanden ist. Auch der vorhandene Schulungsraum im Dachgeschoss ist für die Mitgliederzahl nicht mehr ausreichend. Im Feuerwehrbedarfsplan ist festgelegt, dass ein Logistikfahrzeug für die Stadt Schortens beschafft werden muss. Das GW-L Fahrzeug erhält aus taktischen Gründen den Standort Accum. Hier ist ein neuer Halleneinstellplatz notwendig. Ggf. wird in naher Zukunft ein Dekon P Fahrzeug angeschafft, auch hierzu muss ein zweiter Halleneinstellplatz geplant werden. Die bestehenden zwei Anhänger werden in einem neuen Unterstand abgestellt. Die Anzahl der verfügbaren Parkplätze am Standort ist geringer als die Anzahl der Sitzplätze auf den Fahrzeugen. Es sind aktuell 14 Parkplätze vorhanden, sodass teilweise muss in zweiter Reihe geparkt werden. Die neue Parkplatzfläche ist mit ca. 38 Parkplätzen ausreichend bemessen. Die Lagermöglichkeiten am Standort sind sehr begrenzt und können in den vorhandenen Räumen nicht mehr erweitert werden. Zudem ist die Gebäudehülle auf dem energetischen Stand aus dem Jahre 1989. Entsprechend dem Gebäudealter besteht ein Sanierungs- und Modernisierungsstau aus energetischer- und bautechnischer Sicht. Die Elektro-, Heizung- und Sanitäranlagen entsprechen nicht mehr den heutigen baulichen, energetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Zudem sind der Schallschutz sowie die Raumakustik in vielen Bereichen der Gebäude als mangelhaft zu bewerten. Auch das EDV-Netz ist unzureichend und ist behelfsmäßig größtenteils durch eine WLAN-Anbindung gewährleistet. Durch diese baulichen Mängel verursacht das Gebäude vergleichsweise hohe Betriebskosten (Reparaturen, Energieverbräuche). Der sanierungsbedürftige Zustand und der verfasste Feuerwehrbedarfsplan hat Anlass gegeben eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Mit dieser Studie oder auch "Phase" 0 hat die Stadt Schortens eigenständig die Machbarkeit zur Bestimmung der wirtschaftlichsten Lösung erarbeitet. Unter Beachtung des Raumbedarfskonzeptes der Feuerwehr hat die Verwaltung verschiedene Untersuchungsvarianten mit Flächennachweisen, Planunterlagen und Kostenschätzungen gegenübergestellt. Die Baukosten (KG 200 - 700) werden derzeit auf ca. 2,3 Mio. EUR brutto geschätzt.Hauptmerkmale des VerfahrensDie Auswahl der Bewerber, die zur Verhandlung / Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Dieser beginnt mit einem Teilnahmewettbewerb, nach welchem sich die Angebotsphase anschließt: 1) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wurden alle Bewerbungen hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft. 2) Anschließend erfolgte die Eignungsprüfung der Bewerber hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wurd u.a. geprüft, ob die Bewerber die geforderten Mindeststandards gem. Ziffer 8 der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb" sowie die Bedingungen für den Auftrag gem. Bekanntmachung erfüllen. 3) Es wurden max. 3 bis 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Sollten nach erfolgter Eignungsprüfung mehr als 5 geeignete Bewerber zur Verfügung stehen, erfolgt eine Wertung der eingereichten Bewerbungen anhand der Wertungskriterien und deren Gewichtung gemäß Ziffer 8.2 der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb". Die Wertung erfolgt anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Unterlagen. Im Anschluss an diese Wertung werden in der Angebotsphase mind. 3 und bis zu 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. 4) Sollte aufgrund von Punktgleichheit mehr als 3 bzw. 5 Bewerber auf den ersten 3 bis 5 Rängen der Wertung liegen, wird ein Losverfahren durchgeführt.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Siehe Vergabeunterlagen
Beschreibung
Siehe Vergabeunterlagen
Beschreibung
Persönliche Referenzen der Projektleitung über vergleichbare Leistungen seit 2021 im Erstangebot
Qualifikationsanforderungen
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- Auftraggeber
- Stadt Schortens
- Titel
- Anbau Feuerwehrwache in Accum - Objektplanung Gebäude
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Friesland