Bauvorhaben "Neubau Adolf-Tannert-Schule Neustadt/Sachsen"
Arkitekttjenester
Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge benötigt Architekten-, Ingenieur- und Planungsdienstleistungen für den Neubau der Adolf-Tannert-Schule in Neustadt/Sachsen. Die Leistungen umfassen Objektplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-3 und 4) sowie Planungs- und Beratungsleistungen zur Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung) und Bauakustik. Die geschätzten Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf etwa 13,5 Millionen Euro netto. Die Vergabe erfolgt in mehreren Losen, wobei Angebote für ein, mehrere oder alle Lose eingereicht werden können. Die Zuschlagskriterien sind für Los 1: Vorstellung der Projektdurchführung (30%), Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung (25%), Variantenuntersuchung (25%) und Honorar/Preis (20%). Für die Lose 2-5 sind die Kriterien: Vorstellung der Projektdurchführung (40%), Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung (35%) und Honorar/Preis (25%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Millionen Euro für Personenschäden und 1,0 bis 3,0 Millionen Euro für Sach- und Vermögensschäden, die Qualifikation als Architekt und/oder Ingenieur mit Bauvorlageberechtigung, drei Referenzprojekte aus den letzten acht Jahren mit Gesamtbaukosten von mindestens 2,0 Millionen Euro (brutto) für öffentliche Einrichtungen (davon mindestens ein Projekt mit Nachhaltigkeitsaspekten für Los 1), sowie eine Einzelreferenz pro Los mit spezifischen Anforderungen an Honorarzone, Leistungsphasen und Bruttobaukosten (z.B. für Los 1: Honorarzone III, LP 3-8, 6,0 Millionen Euro brutto für KG 300 und 400). Zudem ist ein Projektteam mit Projektleiter, stellvertretendem Projektleiter und weiteren Mitgliedern zu benennen, wobei der Projektleiter Deutsch in Wort und Schrift beherrschen muss.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- die STEG Stadtentwicklung GmbH
- Kontakttelefon
- 0351255180
- Kontakt-E-Mail
- vergabe.steg@steg.de
- Adresse
- Schlosshof 2/4, 01796 Pirna
Bauvorhaben "Neubau Adolf-Tannert-Schule Neustadt/Sachsen"Hauptmerkmale des VerfahrensDas Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV i.V.m. § 74 VgV und § 97 ff. GWB durchgeführt. Ziel ist die Zuschlagserteilung der losweisen Leistungsbilder gemäß §§ 34 ff. HOAI (Objektplanung), §§ 53 ff. HOAI (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 3), §§ 53 ff. HOAI (Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4) für die Planung und Umsetzung des kommunalen Bauvorhabens „Sanierung Rathaus Lommatzsch“. Dem Leistungsbild der Objektplanung sind aus Gründen der Komplexität folgende weitere Leistungen zugeordnet: Planungs- bzw. Beratungsleistungen zur Bauphysik, Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß Anlage 1.2.2 HOAI sowie Leistungsbild Bauakustik gemäß Anlage 1.2.2 HOAI. Teilnahmeanträge bzw. Angebote können für ein Los, mehrere Lose oder alle Lose eingereicht werden. Bieterfragen, die per E-Mail, schriftlich oder mündlich an die Verfahrensbegleitung bzw. den Auftraggeber herangetragen werden, können nicht berücksichtigt werden. Fragen, die nicht bis zum 27.07.2026 in Textform eingereicht wurden, können grundsätzlich nicht mehr vor Ablauf der Teilnahmefrist beantwortet werden. Bieterfragen und deren Antworten werden grundsätzlich als Nachlieferung innerhalb von 7 Kalendertagen für alle Bieter zur Verfügung gestellt. Die Vergabestelle behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag bereits auf Grundlage dieser ersten Angebote zu vergeben, ohne in Vergabeverhandlungen einzutreten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Auftraggeber wertet als Zuschlagskriterium das Kriterium „Vorstellung der Projektdurchführung“. Anknüpfungspunkt ist das Streben des Auftraggebers, das Bauvorhaben bis 31.10.2029 fertiggestellt zu haben. Die vom Bieter einzureichende Darstellung soll Aussagen zu folgenden Aspekten enthalten: - Darstellung einer Terminschiene für die auszuführenden Planungs- und Bauleistungen mit der - Angabe von Meilensteinen, die für die Einhaltung des angestrebten Fertigstellungstermins von besonderer Wichtigkeit sind, - Darstellung der Umsetzung/Ausführungstechnologie und kreuzungsfreien Organisation von Baustelleneinrichtung und Baustellenbetrieb unter Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen - konzeptionelle Ausführungen zur eigenen Koordinierungsleistung zu den jeweiligen Objekt- und/oder Fachplanern sowie weiteren Beteiligten mit dem Ziel der Minimierung von Konfliktpotentialen und der Verhinderung von Ablaufstörungen, Darstellung der Präsenz vor Ort während der Planungsphase. - Erörterung des Arbeitsumfanges „Bauüberwachung“ - Erörterung zur unternehmenseigenen Umsetzung der Präsenz vor Ort mit Angabe einer Terminanzahl pro Monat für die Planungsphase sowie während der Bauüberwachung - Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers angestrebte Terminschiene zu erwarten sind. Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt nach Maßgabe der Wertungsmatrix: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt. 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend. 6,00 Punkte (50,00 %): Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte, jedoch nicht sämtliche Aspekte, beantwortet. Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht eindeutig nachvollziehbar erklärt. 3,00 Punkte (25,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50 %, jedoch nicht sämtlicher Aspekte, unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Beschreibung
Der Auftraggeber wertet als weiteres Zuschlagskriterium das Kriterium „Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung“ des Bauvorhabens. Der Auftraggeber möchte sich ein Bild von der Vorgehensweise der Bieter hinsichtlich der Budgetverfolgung und der Kosteneinhaltung bzw. explizit bei auftretenden Kostenänderungen verschaffen. Dafür sollen die Bieter anhand des Referenzprojekts (Formblatt 4) darlegen, wie Kostenmanagement im Unternehmen durchgeführt wird. Darüber hinaus soll anhand des Referenzprojektes beispielhaft (mind. zwei Beispiele) erläutert werden, wie Konflikte bzgl. Kostenänderungen gegenüber Projektbeteiligten, jedoch insbesondere dem Auftraggeber, dargestellt und gelöst wurden. Die vom Bieter eingereichte Darstellung zum unternehmenseigenem Kostenmanagement soll Aussagen zu folgenden Fragen enthalten: - Zu welchem Zeitpunkt wurde der Auftraggeber über Kostenveränderungen informiert? - Wie erfolgte die Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber? - Welche lösungsorientierten Methoden oder Ansätze wurden zur Konfliktbewältigung eingesetzt? Darüber hinaus wird der Bieter um Erörterung folgender Aspekte gebeten: - Zu welchem Zeitpunkt wird der Auftraggeber (Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge) über Kostenveränderungen informiert? Wie erfolgt diese Information und Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber? - Welche Probleme können bereits heute aus der von Seiten des Auftraggebers angestrebten Budgetgröße erwartet werden? Welche möglichen Lösungsansätze bzw. Strategien können bereits mit Beginn der Planung zu einer Konfliktminderung zielführend umgesetzt werden? - Nur Los 3: Welche Schnittstellen in Planung und Kosten ergeben sich aus der Forderung der Einhaltung der Nachhaltigkeitsaspekte auf die Technische Ausrüstung ALG 2 und ALG 3? Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren.
Bewertungsmethode
Die Bewertung der fachlichen Zuschlagskriterien erfolgt losbezogen nach Maßgaben des dargelegten Bewertungsmaßstabes. Die Bewertung der Darstellung erfolgt durch das Wertungsgremium nach Maßgabe der Wertungsmatrix: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt. 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend. 6,00 Punkte (50,00 %): Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte, jedoch nicht sämtliche Aspekte, beantwortet. Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht eindeutig nachvollziehbar erklärt. 3,00 Punkte (25,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50 %, jedoch nicht sämtlicher Aspekte, unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Beschreibung
Die Vorentwurfsplanung sieht eine Holzbauweise vor. Die qualifizierte Kostenschätzung wurde bauartneutral erstellt. Eine Präferenz für einen Modulbau oder Massivbau wurde zunächst offengelassen. An der Stelle ist es die Aufgabe der teilnehmenden Planungsbüros u.a. Aspekte wie Kosten, Funktionalität und Nachhaltigkeit der verschiedenen Bauweisen gegenüberzustellen und unter Beachtung der Kostenobergrenze und des Fertigstellungstermins das beste Ergebnis darzustellen. Der Auftraggeber fordert keine Leistungen, die dem Leistungsbild gem. § 34 HOAI zuzuordnen sind. Eine Vergütung erfolgt nicht. Die Form der Bearbeitung, ob Handskizzen, CAD-gestützte Pläne, Listen, Tabellen oder Schaubilder, ist dem Bieter überlassen. Die Darstellungen sind auf max. vier Seiten DIN A4 zu begrenzen. Die Seiten sind zu nummerieren.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt durch das Wertungsgremium nach folgender Maßgabe: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt. 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend. 6,00 Punkte (50,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50 % der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend. 3,00 Punkte (25,00%): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50 %, jedoch nicht sämtlicher Aspekte, unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50 % der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Beschreibung
Bitte geben Sie ein Honorarangebot ab, welches sämtliche unten genannten Parameter berücksichtigt. Die Umsatzsteuer ist getrennt auszuweisen. Die Werte sind in das Formblatt 5 einzutragen und mit dem Angebot vorzulegen. Das Honorarangebot ist nach der aktuellen Rechtsprechung der HOAI auszurichten und kann seitens des Bieters anhand der veränderlichen Parameter angepasst werden. Die nachfolgend genannten unveränderlichen Parameter sind hingegen verbindliche Vorgaben seitens des Auftraggebers. Eine Änderung dieser Parameter führt zum Ausschluss gemäß § 57 Abs. 1, Nr. 4 VgV. Unveränderliche Parameter - Anrechenbare Kosten Als anrechenbare Kosten sind dem Angebot die Werte aus der nachfolgenden Tabelle zugrunde zu legen. Netto [Euro] KG 200 Herrichten und Erschließen 125.000 KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion 9.120.000 KG 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 3.000.000 KG 500 Außenanlagen 805.000 KG 600 Ausstattung und Kunstwerke 450.000 Die Angaben (gerundet) beruhen auf der vertieften Kostenschätzung gemäß DIN 276, 3. Ebene, des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Eine Detaillierung findet sich in der Anlage A. Demnach sind für die genannten Anforderungen entsprechend Punkt 2.3 Aufwendungen in Höhe von ca. 13,5 Mio. Euro netto über die KG 200 bis 600 anzunehmen. Die Abrechnung des Honorars für die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen erfolgt nach den Bestimmungen des abzuschließenden Architekten- bzw. Ingenieurvertrages. - Honorarzone: Die Honorarzone wird gemäß HOAI losbezogen wie folgt vorgegeben. Die Angabe ist dem jeweiligen Leistungsbild im Punkt 4 ff. dieser Unterlage zu entnehmen. - Mitzuverarbeitende Bausubstanz: entfällt Veränderliche Honorarparameter - Honorarsatz: Der Honorarsatz ist vom Bieter anzugeben. - Umbauzuschlag gemäß §§ 6 Abs. 2, 36 HOAI: entfällt - Nebenkostenpauschale: Anzubieten ist eine Nebenkostenpauschale, diese kann auch „0“ sein. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Nebenkosten gemäß § 14 HOAI abgegolten. Der Prozentwert ist im Honorarangebot anzugeben. - Zuschlag oder Abschlag: Es kann auf den Gesamtbetrag der Grundleistung netto zzgl. Nebenkosten ein Zuschlag oder Abschlag, der in % anzugeben ist, im Rahmen des rechtlich Zulässigen angeboten werden. Stundensätze und Pauschalen Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den - Projektleiter - Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker) - Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen, welche u. a. als „Besondere Leistung“ gesondert beauftragt werden, sofern sie nicht in den Grundleistungen enthalten sind. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bitte geben Sie darüber hinaus auch eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) an. Das Formblatt 5 ist zwingend pro Los zu verwenden. Die Kalkulation des Honorarangebotes ist als Anlage beizufügen.
Bewertungsmethode
Gewertet wird das geprüfte Gesamthonorar brutto über die Grundleistungen (inklusive Nebenkosten, Zu- und Abschläge). Die Höchstpunktzahl von 12 Punkten erhält das Angebot mit dem niedrigsten Honorar. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Honorars. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Bewertung der dazwischenliegenden Angebote erfolgt über eine lineare Interpolation auf zwei Nachkommastellen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden für alle Lose und 3,0 Mio. Euro (Lose 1 und 2) bzw. 1,0 Mio. Euro (Lose 3 bis 5) für Sach- und Vermögensschäden, je mit zweifacher Maximierung pro Jahr, besitzen. Alternativ kann der Bieter erklären, dass eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Dieser Versicherungsschutz muss während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Erklärung über das Bestehen der Berufshaftpflichtversicherung abzugeben. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen für jedes Mitglied abzugeben. Auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers ist der Nachweis zu erbringen.
Beschreibung
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ (bautechnische Ausrichtung) berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis ist beizulegen (Formblatt 2, Punkt B).
Beschreibung
Der Bieter muss eine Bauvorlageberechtigung besitzen. Der Nachweis zur Bauvorlage für die Lose 2 bis 5 ist optional zu erbringen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis ist gesondert beizulegen (Formblatt 2, Punkt B).
Beschreibung
Der Bieter muss drei geplante und gebaute Projekte aus den Bereichen Neubau, Sanierung, Umbau und/oder Erweiterung der letzten acht Jahre nachweisen. Die Referenzleistungen müssen folgende Angaben erfüllen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), erbrachte Leistungen / Leistungsphasen gemäß HOAI, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden. Das Datum der Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2019 liegen. Die Leistungen des Bieters müssen abgeschlossen sein und mindestens die Leistung bis LP 8 erbracht worden sein. Für alle Projekte (alle Lose) gilt: Gesamtbaukosten brutto (KG 200 bis 600) mindestens 2,0 Mio. Euro nach Kostenfeststellung, öffentliche Einrichtungen aus Verwaltung, Bildung und Betreuung oder Sport und Kultur. Nur für Los 1: Mindestens ein Projekt mit Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten zur Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien (u.a. BNB, DGNB). Bei Bietergemeinschaften für das gleiche Los müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft erfüllt sein, bei Bewerbungen in verschiedenen Losen sind die Referenzen pro Los zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Erläuterung der Projekte unter Verwendung des Formblatts 3 einzureichen. Die Vorlage von jeweils mehr als drei Referenzen je Los ist nicht erwünscht.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Referenz für Leistungsbild Objektplanung, Gebäude nachweisen. Die Leistungserbringung muss mindestens LP 3 bis 8 entsprechend Anl. 10.1 HOAI umfassen, die Bruttobaukosten nach Kostenfeststellung (KG 300 und 400) müssen mindestens 6,0 Mio. € brutto betragen und die Honorarzone mindestens III sein. Das Datum der Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2019 liegen. Die Leistungen des Bieters müssen abgeschlossen sein und mindestens die genannten Leistungsphasen erbracht worden sein. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft erfüllt sein.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist unter Verwendung des Formblatts 4 einzureichen. Die Referenz darf nicht bereits in der Referenzliste (Formblatt 3) vorgetragen sein. Folgende Angaben sind zu berücksichtigen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden, Projektbeschreibung, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Bruttohonorar.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Referenz für Leistungen der Tragwerksplanung nachweisen. Die Leistungserbringung muss mindestens LP 3 bis 6 entsprechend Anl. 14.1 HOAI umfassen, die Bruttobaukosten nach Kostenfeststellung (KG 300) müssen mindestens 3,0 Mio. € brutto betragen und die Honorarzone mindestens III sein. Das Datum der Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2019 liegen. Die Leistungen des Bieters müssen abgeschlossen sein und mindestens die genannten Leistungsphasen erbracht worden sein. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft erfüllt sein.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist unter Verwendung des Formblatts 4 einzureichen. Die Referenz darf nicht bereits in der Referenzliste (Formblatt 3) vorgetragen sein. Folgende Angaben sind zu berücksichtigen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden, Projektbeschreibung, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Bruttohonorar.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Referenz für Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 1 bis 3, 8 nachweisen. Die Leistungserbringung muss mindestens LP 3 bis 8 entsprechend Anl. 15.1 HOAI umfassen, die Bruttobaukosten nach Kostenfeststellung (ALG 1 bis 3, 8) müssen mindestens 1,5 Mio. € brutto betragen und die Honorarzone jeweils mindestens II sein. Das Datum der Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2019 liegen. Die Leistungen des Bieters müssen abgeschlossen sein und mindestens die genannten Leistungsphasen erbracht worden sein. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft erfüllt sein.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist unter Verwendung des Formblatts 4 einzureichen. Die Referenz darf nicht bereits in der Referenzliste (Formblatt 3) vorgetragen sein. Folgende Angaben sind zu berücksichtigen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden, Projektbeschreibung, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Bruttohonorar.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Referenz für Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppe 4 bis 6 nachweisen. Die Leistungserbringung muss mindestens LP 3 bis 8 entsprechend Anl. 15.1 HOAI umfassen, die Bruttobaukosten nach Kostenfeststellung (ALG 4 bis 6) müssen mindestens 0,5 Mio. € brutto betragen und die Honorarzone jeweils mindestens II sein. Das Datum der Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2019 liegen. Die Leistungen des Bieters müssen abgeschlossen sein und mindestens die genannten Leistungsphasen erbracht worden sein. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft erfüllt sein.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist unter Verwendung des Formblatts 4 einzureichen. Die Referenz darf nicht bereits in der Referenzliste (Formblatt 3) vorgetragen sein. Folgende Angaben sind zu berücksichtigen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden, Projektbeschreibung, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Bruttohonorar.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Referenz für Leistungen der Freianlagenplanung nachweisen. Die Leistungserbringung muss mindestens LP 2 bis 8 entsprechend Anl. 11.1 HOAI umfassen, die Bruttobaukosten nach Kostenfeststellung (KG 500) müssen mindestens 750 T€ brutto betragen und die Honorarzone jeweils mindestens III sein. Das Datum der Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2019 liegen. Die Leistungen des Bieters müssen abgeschlossen sein und mindestens die genannten Leistungsphasen erbracht worden sein. Bei Bietergemeinschaften müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft erfüllt sein.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist unter Verwendung des Formblatts 4 einzureichen. Die Referenz darf nicht bereits in der Referenzliste (Formblatt 3) vorgetragen sein. Folgende Angaben sind zu berücksichtigen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), Angabe, ob für das Bauvorhaben Fördermittel verwendet wurden, Projektbeschreibung, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung, Bruttohonorar.
Beschreibung
Der Bieter muss die personelle Organisation des Projekts darstellen, um die qualitativen Anforderungen, den angestrebten Fertigstellungstermin und den Kostenrahmen einhalten zu können. Der entscheidungsbefugte Projektleiter eines jeden Loses muss die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Folgende Personaleinsätze sind losbezogen zu berücksichtigen: Projektleiter (Mindestanforderung), Stellvertretender Projektleiter (Mindestanforderung), Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Bauüberwachung (LP 8, alle Lose), Mitglied des Projektteams Los 1, verantwortlich für den Nachhaltigkeitsnachweis. Es ist eine Darstellung des Personaleinsatzes anhand der Terminschiene, Punkt 3 für die auszuführenden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit vor Ort und ggf. Reaktionszeit im Bedarfsfall zu erbringen.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine schriftliche Darstellung einzureichen, aus der ersichtlich wird, wie das Projekt personell abgewickelt werden soll. Die Darstellung soll insbesondere Aussagen zu folgenden Teilaspekten enthalten: Vorlage eines Organigramms mit Darstellung der Hierarchie und namentliche Benennung der Mitglieder des Projektteams entsprechend der EU-Bekanntmachung.
Beschreibung
Der Bieter muss ein internes Qualitätsmanagement besitzen.
Dokumentationsanforderung
Es ist eine Erläuterung zum internen Qualitätsmanagement unter Berücksichtigung der Einbindung des Auftraggebers sowie zur Art der Anwendung bzw. Umsetzung für das Vorhaben einzureichen.
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
- Titel
- Bauvorhaben "Neubau Adolf-Tannert-Schule Neustadt/Sachsen"
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
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