Expressverkehr Ostbayern (EVO)
Persontransporttjenester
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) benötigt Schienenpersonennahverkehrsdienste für die Linie München Hbf – Landshut Hbf – Regensburg Hbf – Schwandorf – Weiden – Marktredwitz – Hof Hbf (RE 2) mit einem Umfang von ca. 2,17 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Der Vertrag läuft über 15 Jahre, vom 10. Dezember 2028 bis zum 12. Dezember 2043, und wird als Nettovertrag mit einer mindestens zweijährigen Bruttoanlaufphase ausgestaltet. Die Länderbahn GmbH DLB hat heute einen ähnlichen Vertrag. Es wird eine Kapitaldienstgarantie zur Finanzierung der Neufahrzeuge angeboten. Bewerber müssen zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme als Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland zugelassen sein oder belegen, dass dies nicht erforderlich ist, und über eine Sicherheitsbescheinigung verfügen. Zudem ist ein Mindestjahresumsatz von 80 Millionen EUR im Geschäftsjahr 2025 und ein positives Eigenkapital von mindestens 8,0 Millionen EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2025 erforderlich. Technisch und beruflich leistungsfähig ist, wer Personal mit Erfahrung in verantwortlicher Position in der Planung und Organisation mindestens eines SPNV-Angebots mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Millionen Zugkilometern pro Jahr nachweisen kann, wobei diese Erfahrung die Bereiche Personalakquise, Fahrzeugbeschaffung, Wartung, Betriebsplanung, Infrastrukturbestellung, Tarif, Vertrieb und Erlösmanagement umfassen muss.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0897488250
- Kontakt-E-Mail
- ausschreibung@bahnland-bayern.de
- Adresse
- Boschetsrieder Str. 69, 81379 München
Öffentlicher Dienstleistungsauftrag im Schienenpersonennahverkehr im Sinne des Art. 5 Abs. 1 der VO (EG) Nr. 1370/2007. Betrieb eines Regionalverkehrs im Umfang von ca. 2,17 Mio. Zugkilometern pro Jahr (vsl. 12/2028 – 12/2043) auf folgender Linie: München Hbf – Landshut Hbf – Regensburg Hbf – Schwandorf – Weiden – Marktredwitz – Hof Hbf (RE 2). Die Verkehrsleistungen sind ab dem 10.12.2028, dem ersten Betriebstag nach dem großen Fahrplanwechsel im Jahr 2028, nach der Nachtpause zu erbringen. Der abzuschließende Verkehrsdurchführungsvertrag endet zum großen Fahrplanwechsel im Jahr 2043, am 12.12.2043. Die Leistungszeit beträgt demnach 15 Jahre ab Betriebsaufnahme. Der abzuschließende Verkehrsdurchführungsvertrag wird als Nettovertrag mit mindestens zweijähriger Bruttoanlaufphase ausgestaltet. Der Verkehrsdurchführungsvertrag enthält detaillierte Vorgaben zur Qualität der zu erbringenden Leistungen. Es wird eine Kapitaldienstgarantie zur Finanzierung der Neufahrzeuge angeboten. Die Verkehrsleistungen werden im Rahmen eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach den Bestimmungen des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) vergeben.
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Zuschlagskriterien
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der künftige Auftragnehmer muss zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme als Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß § 6 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) zugelassen sein oder belegen, dass diese Zulassung nach § 6f AEG nicht benötigt wird.
Dokumentationsanforderung
Die Bieter haben deshalb mit ihrem Angebot eine zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots gültige Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland gemäß § 6 AEG oder einen Beleg dafür, dass diese Zulassung nach § 6f AEG nicht erforderlich ist, vorzulegen. Alternativ kann der Bieter im Angebot darstellen, wie die Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden wird.
Beschreibung
Der künftige Auftragnehmer muss über eine Sicherheitsbescheinigung nach § 7a AEG verfügen.
Dokumentationsanforderung
Die Bieter haben mit ihrem Angebot eine zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots gültige Sicherheitsbescheinigung nach § 7a Abs. 1 AEG vorzulegen. Alternativ kann der Bieter im Angebot darstellen, wie die erforderliche Erlangung der Sicherheitsbescheinigung bis zur Betriebsaufnahme erlangt werden wird.
Beschreibung
Die Bieter haben einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates vorzulegen, in dem der Bieter niedergelassen ist.
Dokumentationsanforderung
Der Berufs- oder Handelsregisterauszug muss auf ein Datum datiert sein, das nicht länger als einen Monat vor Angebotsabgabe zurückliegt. Eine Kopie des „Aktuellen Abdrucks“ (AD), der aus dem gemeinsamen Registerportal der Länder unter www.handelsregister.de heruntergeladen werden kann, ist ausreichend.
Beschreibung
Die Bieter haben einen Mindestjahresumsatz i. H. v. 80 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2025 zu erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Eine Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters im Geschäftsjahr 2025 ist vorzulegen.
Beschreibung
Die Bieter haben ein positives Eigenkapital zu Zeitwerten, also unter Berücksichtigung etwaiger im Vermögen des Bieters vorhandener stiller Reserven i. H. v. mindestens 8,0 Mio. EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2025 zu erfüllen. Soweit im Geschäftsjahr 2025 ein Verlust des Bieters ausgewiesen wurde, erhöht sich das geforderte Eigenkapital um den Betrag dieses Verlustes, es sei denn der Bieter weist nach, dass der Verlust durch den Gesellschafter oder durch Gewinne im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde.
Dokumentationsanforderung
Zum Beleg sind der Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht, Erläuterungsteil, soweit vorhanden) für das Geschäftsjahr 2025 vorzulegen, falls und soweit deren Veröffentlichung in dem Staat, in dem der Bieter niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist. Ggf. ist eine Eigenerklärung über die Art und die Höhe der im Vermögen des Bieters zum Zeitpunkt des Abschlusses des Geschäftsjahres 2025 vorhandenen stillen Reserven vorzulegen, falls das buchmäßige Eigenkapital den geforderten Mindestbetrag des Eigenkapitals nicht erreicht. Ggf. ist eine Eigenerklärung des Bieters vorzulegen, dass ein im Geschäftsjahr 2025 ausgewiesener Verlust des Bieters durch den / die Gesellschafter des Bieters oder durch Gewinne im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde.
Beschreibung
Der Bieter muss über Personal verfügen, das über Erfahrung in verantwortlicher Position in der Planung und Organisation mindestens eines SPNV-Angebots mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Mio. Zugkm pro Jahr verfügt. Die Planung und Organisation eines SPNV-Angebots muss mindestens die Tätigkeitsbereiche Personalakquise, Beschaffung von Fahrzeugen, Sicherstellung von Wartung und Instandhaltung der einzusetzenden Fahrzeuge, Betriebsplanung, Bestellung der jeweils erforderlichen Eisenbahninfrastruktur sowie Tarif, Vertrieb und Erlösmanagement und deren Abrechnung umfassen. Es ist nicht erforderlich, dass die Erfahrung in diesen Tätigkeitsbereichen durch eine einzelne Person erlangt wurde, sondern es ist ausreichend, wenn die Erfahrung in diesen Tätigkeitsbereichen in Summe bei verschiedenen Personen vorhanden ist.
Dokumentationsanforderung
Angabe der Fachkräfte, die im Rahmen der Planung und Organisation der zu erbringenden Leistungen eingesetzt werden sollen und über die o.g. erforderliche Erfahrung in verantwortlicher Position in der Planung und Organisation mindestens eines SPNV-Angebots mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Mio. Zugkm pro Jahr verfügen. Aus dieser Angabe muss die jeweilige Qualifikation dieser Fachkräfte sowie eine Beschreibung der jeweiligen individuellen Erfahrungen dieser Fachkräfte in den o.g. Tätigkeitsbereichen hervorgehen. Angabe von Referenzen über mindestens ein SPNV-Angebot mit einem Leistungsvolumen von mindestens 3 Mio. Zugkm pro Jahr aus den Jahren 2023, 2024 oder 2025, in denen die vorstehend genannten Fachkräfte in verantwortlicher Position in einem der o.g. Tätigkeitsbereiche mitgewirkt haben. Aus dieser Angabe muss das jeweilige SPNV-Angebot, dessen Umfang in Zugkm pro Jahr und der Tätigkeitsbereich hervorgehen, in dem die jeweilige Person in verantwortlicher Position mitgewirkt hat.
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- Auftraggeber
- Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
- Titel
- Expressverkehr Ostbayern (EVO)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt
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