Flotte Hamburg - Patrouillenboot Typ PB29-3
Maritime utstyr og fartøy
Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) und die Flotte Hamburg GmbH & Co. KG beabsichtigen den Bau und die betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes vom Typ PB29-3 für die Flotte Hamburg. Das Patrouillenboot soll technisch, taktisch und funktional gleichwertig zu den bereits im Einsatz befindlichen Patrouillenbooten "Bürgermeister Brauer" und "Bürgermeister Nevermann" sein und wird für wasserschutzpolizeiliche Einsätze im Küstenmeer, der AWZ, der Unterelbe und dem Hamburger Hafen eingesetzt. Die Lieferung soll im Hamburger Hafen erfolgen und die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Die Zuschlagskriterien sind Preis (bis zu 60%), Lieferzeit/Bauzeit (bis zu 15%) und Technischer Wert (bis zu 25%). Bewerber müssen einen gemittelten Gesamtumsatz von mindestens 10 Millionen Euro in den letzten drei Geschäftsjahren nachweisen. Es sind Referenzen für den Bau von Patrouillenbooten mit Aluminiumrumpf, 25-35m Länge, über 20 Knoten Geschwindigkeit und IACS-Zertifizierung (mindestens eine Referenz in den letzten 15 Jahren), sowie für den Einbau von klassifizierten Hybridantriebssystemen (mindestens eine Referenz in den letzten 5 Jahren) und Erfahrungen im Bau von Aussetzvorrichtungen mittels Heckwanne eines Tochterbootes erforderlich. Der Bau des Patrouillenbootes muss in einer geschlossenen, beheizten Halle mit dauerhaft +10°C bei -20°C Außentemperatur erfolgen, und die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens auf dem Wasserweg muss sichergestellt sein.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 004940428473919
- Kontakt-E-Mail
- zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
- Adresse
- Am Strandkai 1, 20457 Hamburg
Bau und betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes Typ PB29-3 für die Flotte Hamburg 1. Allgemeines: Seit 2005 vereint die Hamburg Port Authority AöR (HPA) alle hafenbezogenen Zuständigkeiten der Hamburger Behörden in einer Anstalt öffentlichen Rechts. Ziel dieser Zusammenführung ist ein effizientes und zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Mit rund 1.800 Beschäftigten ist die HPA verantwortlich für die gesamte Hafen Infrastruktur, die Hafenbahn und für die Sicherheit des Schiffsverkehrs. Die HPA schreibt die Leistungen für sich selbst und für die Flotte Hamburg GmbH & Co. KG aus. Die Flotte Hamburg GmbH & Co. KG (FLH) ist eine 100%ige Tochter der Hamburg Port Authority AöR (HPA) und wurde am 1. Juli 2017 gegründet, um das ganzheitliche Flottenmanagement der Schiffe der Freien und Hansestadt Hamburg wahrzunehmen. Ihre Aufgabe ist die Gestellung der gesamten Flotte der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf den Schiffspool der Flotte Hamburg greifen derzeit neben der Hamburg Port Authority auch die Wasserschutzpolizei, die Feuerwehr und der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer zu. // 2. Angaben zum Auftragsumfang: Die FLH beabsichtigt den Neubau und die betriebsfertige Lieferung eines Patrouillenbootes des Typ PB29 zu beauftragen. Das Patrouillenboot soll in allen wesentlichen konstruktiven, sicherheitsrelevanten und leistungsbestimmenden Merkmalen technisch, taktisch und funktional gleichwertig zu den bereits im Einsatz befindlichen Patrouillenbooten "Bürgermeister Brauer" und "Bürgermeister Nevermann" ausgeführt werden. Das Referenzschiff ("Lead Ship") ist dabei die "Bürgermeister Brauer". Bei der FLH soll das Schiff als Patrouillenboot für die Wasserschutzpolizei eingesetzt werden und den Arbeitstitel "PB29-3" erhalten. // 3) Aufgabenbeschreibung des Patrouillenbootes: Das Patrouillenboot soll für die Wasserschutzpolizeiliche Einsätze im Bereich des Küstenmeeres, der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), der Unterelbe, des Hamburger Hafens zukünftig von der Flotte Hamburg GmbH & Co. KG eingesetzt werden. Das neue Patrouillenboot stellt die technische, taktische und funktionale Redundanz für die Patrouillenboote "Bürgermeister Brauer" und "Bürgermeister Nevermann" dar und hat deren Anforderungen zu 100% zu erfüllen. Die Neubeschaffung dient der Sicherstellung eines einheitlichen technischen, betrieblichen und sicherheitsrelevanten Standards innerhalb der FLH sowie der Aufrechterhaltung der der Einsatzfähigkeit und die Austauschbarkeit der Patrouillenboote bei wechselnden operativen Anforderungen.// 4. Hinweise zum nachfolgendem Angebotsverfahren: Für das nachfolgende Verhandlungsverfahren ist ausschließlich ein technisch, taktisch und funktional gleichwertiges Patrouillenschiff zum Referenzschiff "Bürgermeister Brauer" die Grundlage. Dies bedeutet, dass folgende Merkmale identisch ausgeführt sein müssen: - Hauptabmessungen (Länge, Breite, Tiefgang) - Schiffsstruktur mit Linienführung, Materialien und Verdrängung - Leistungsparameter (Geschwindigkeit, Verbrauch, Reichweite, Stabilität und Seegangsverhalten) - Maschinenanlage und Antrieb (Hauptmaschinen, Generatoren, Propeller, Wellenanlage und Getriebe) - Antriebskonzept - Elektrische Systeme - Nautische Ausrüstung - Scherheits-, umwelt- und klassifikationsrelevante Systeme - Funktionale Ausrüstung und Raumkonfiguration // 5. Ablieferungsort: Der Ablieferungsort des Patrouillenbootes ist der Hamburger Hafen. // 6. Technische Beschreibung: Die den Unterlagen beigefügte Unterlage „Technische Beschreibung" (Anlage 1) beschreibt die Ansprüche des Auftraggebers an das Patrouillenboot und soll dem Bewerber als Orientierungs- bzw. Entscheidungshilfe zur Teilnahme am Wettbewerb dienen. // 7. Hinweis zur Beauftragung Seitens des Auftragsgebers ist vorgesehen, den Auftrag für den Bau des Schiffes Anfang 2027 zu erteilen. Die Ausschreibung steht unter einem Finanzierungsvorbehalt. Es ist geplant, die Finanzmittel im Dezember 2026 durch das Aufsichtsgremium der Flotte Hamburg GmbH freizugeben.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis bis zu max. 60%
Beschreibung
Lieferzeit/ Bauzeit: bis zu max. 15%
Beschreibung
Technischer Wert: bis zu 25%
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen und Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.5 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die abgefragten Daten für die Niederlassung zu erstellen.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.6 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Erklärung zu EU-Sanktionen.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.8 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB 2016 vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.9 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Bescheinigung über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.7 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Bestehende Berufs- und/ oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungshöhen für Personenschäden, Sachschäden, Umweltschäden, sonstige Schäden.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.10 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Erklärung zur Qualitätssicherung.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie A.11 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei angeschlossenen Geschäftsjahren. Mindestanforderung: Bewerber, die über die letzten drei Geschäftsjahre einen kleineren gemittelten Gesamtumsatz als 10,0 Millionen EURO vorweisen, gelten für diese Maßnahme als nicht geeignet und werden von dem weiterem Verfahren ausgeschlossen.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie D.1 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Umsatz des Unternehmens in den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren zu vergleichbaren Leistungen, soweit sie mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Soweit die Umsätze des Unternehmens mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sind die jeweiligen Anteile des Unternehmens gesondert anzugeben.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß Kategorie D.2 des Bewerberbogens.
Beschreibung
Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Fachdisziplinen.
Dokumentationsanforderung
Der Bieter muss die Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, gegliedert nach Fachdisziplinen, angeben.
Beschreibung
Referenzliste der wesentlichen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Leistungen einschließlich Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber.
Dokumentationsanforderung
Angaben gemäß E.5 des Info zum Bewerberbogen.
Beschreibung
Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten fünfzehn Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind einschließlich Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber. Kompetenzbereich A: Projektierung sowie Neubau mit ordnungsgemäßer Abnahme und Ablieferung von Patrouillenbooten (PATROLBOATS) mit Haupt-Einsatzzweck als Patrouillenboot mit: Aluminiumrumpf, Schiffslängen ab 25 m bis 35m (Länge über Alles), Geschwindigkeiten größer 20 Knoten, erfolgter Zertifizierung einer IACS-Klassifikationsgesellschaft. Für den Kompetenzbereich A) werden keine Grundüberholungen oder Modernisierungen ("Retrofits") an Bestandsschiffen als Referenz akzeptiert. Mindestanforderung: Der Bewerber muss mindestens eine Referenz zum Bau von Patrouillenbooten gemäß den Angaben in Kompetenzbereich A) in den letzten 15 Geschäftsjahren vorweisen, ansonsten gilt der Bewerber als nicht geeignet und wird ausgeschlossen.
Dokumentationsanforderung
Als Grundlage zum Kompetenzbereich A) ist das Referenzformblatt (Anlage-E.06.A_Formblatt-Referenzliste) einzureichen. Zu jedem Referenzprojekt können zusätzlich Referenzschreiben sowie eine detaillierte Projektdarstellung beigefügt werden.
Beschreibung
Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten fünfzehn Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind einschließlich Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber. Kompetenzbereich B: Projektierung und Einbau auf ordnungsgemäß abgenommenen und abgelieferten Schiffen mit: Klassifiziertem Hybridantriebssystem (Lloyd´s Register Notation Hybrid Power oder gleichwertig) mit Parallel - Hybridsystem oder Plug - In - Hybridsystem. Für den Kompetenzbereich B) werden keine Nachrüstungen oder Modernisierungen ("Retrofits") an Bestandsschiffen als Referenz akzeptiert. Mindestanforderung: Der Bewerber muss mindestens eine Referenz zum Bau von Schiffen gemäß den Angaben in Kompetenzbereich B) in den letzten 5 Geschäftsjahren vorweisen, ansonsten gilt der Bewerber als nicht geeignet und wird ausgeschlossen.
Dokumentationsanforderung
Als Grundlage zum Kompetenzbereich B) ist das Referenzformblatt (Anlage-E.06.B_Formblatt-Referenzliste) einzureichen. Zu jedem Referenzprojekt können zusätzlich Referenzschreiben sowie eine detaillierte Projektdarstellung beigefügt werden.
Beschreibung
Referenzen über die Ausführung von Leistungen in den letzten fünfzehn Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind einschließlich Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der Auftraggeber. Kompetenzbereich C: Erfahrung in Planung und Bau von Aussetzvorrichtungen mittels Heckwanne eines Tochterbootes. Für den Kompetenzbereich C) werden auch Nachrüstungen oder Modernisierungen ("Retrofits") an Bestandsschiffen als Referenz akzeptiert.
Dokumentationsanforderung
Als Grundlage zum Kompetenzbereich C) ist das Referenzformblatt (Anlage-E.06.C_Formblatt-Referenzliste) einzureichen. Zu jedem Referenzprojekt können zusätzlich Referenzschreiben sowie eine detaillierte Projektdarstellung beigefügt werden.
Beschreibung
Es ist eine Auflistung der für die Ausführung der Leistung bereits zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung einzureichen. Angaben zu nachfolgenden Punkten werden erwartet: Größe und Ausrüstung / Ausstattung der Fertigungshallen (Fertigungsstandort(e) Hallengröße(n), Hebezeuge), Temperaturen; Angaben zu Werkstätten (Maschinenbauwerkstatt, Schiffbauwerkstatt, Elektrowerkstatt etc.); Ausrüstungskaianlagen (Zugangsmöglichkeiten, Länge, Tiefgang, Kaikran etc.); Fertigungsstätten für Stahl- und Aluminiumbearbeitung; Angabe von Standorten für Erprobungen und Teilfeststellungen. Mindestanforderung: Der gesamte Bau des Patrouillenbootes muss in einer geschlossenen, zugfreien und im Winter zu beheizenden Halle mit dauerhaft +10°C Hallentemperatur bei -20°C Außentemperatur erfolgen. Der Bewerber muss diesen Nachweis anhand von vergleichbaren Referenzprojekten nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Die Auflistung ist als Anlage 7.1 - Technische Ausrüstung / Ausstattung zu kennzeichnen. Der Auftraggeber behält sich vor im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs eine Vor-Ort Besichtigung der Technischen Ausstattung / Ausrüstung durchzuführen.
Beschreibung
Eine Ablieferung auf dem Wasserweg zum Ablieferungsort Hamburg (Hamburger Hafen, Pontonanlage Überseebrücke) muss sichergestellt sein. Bewertungsgrundlage sind die vorläufigen Abmessungen, welche in Anlage 1_Technische Beschreibung unter Abschnitt 1.5 aufgeführt sind. Angaben zu nachfolgenden Punkten werden erwartet: Eintragung der geplanten Wegstrecke in Form einer Kartenübersicht; Auflistung der Wasserstraßen für die geplante Überführungsfahrt mit Angabe von Durchfahrtshöhen für zu passierende Brücken und der zu passierenden Schleusen. Mindestanforderung: Eine Ablieferung auf dem Wasserweg zum Ablieferungsort Hamburg (Hamburger Hafen, Pontonanlage Überseebrücke) muss sichergestellt sein. Bewertungsgrundlage sind die vorläufigen Abmessungen, welche in Anlage 1_Technische Beschreibung unter Abschnitt 1.5 aufgeführt sind. Angaben zu nachfolgenden Punkten werden erwartet: Eintragung der geplanten Wegstrecke in Form einer Kartenübersicht; Auflistung der Wasserstraßen für die geplante Überführungsfahrt mit Angabe von Brückendurchfahrtshöhen und der zu passierenden Schleusen.
Dokumentationsanforderung
Die Auflistung ist als Anlage 7.2 - Erreichbarkeit zum Ablieferungsort zu kennzeichnen.
Beschreibung
Die Unternehmensstruktur des für den Bau des Patrouillenbootes vorgesehenen Werftstandortes ist anhand eines Organigramms als grafische Darstellung oder Schaubild abzubilden. Aus dem Organigramm muss ersichtlich sein, welche Einheiten bzw. Abteilungen es gibt, die für den Schiffsneubau relevant sind.
Dokumentationsanforderung
Das Organigramm ist als Anlage 7.3 - Organigramm des vorgesehenen Werftstandortes zu kennzeichnen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Hamburg Port Authority AöR
- Titel
- Flotte Hamburg - Patrouillenboot Typ PB29-3
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg
- Dauer
- 24 Monate