Forschungsprojekt - DZSF - Grünes Gleis – Untersuchung der Auswirkungen von Vegetation auf die Gleisinfrastruktur und Sicherheit im Schienenverkehr
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Miljørådgivning og klimatiltak
Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit Beak Consultants GmbH einen Vertrag über Forschungsdienstleistungen für das Projekt „Grünes Gleis – Untersuchung der Auswirkungen von Vegetation auf die Gleisinfrastruktur und Sicherheit im Schienenverkehr“ geschlossen. Die Dienstleistungen sollen in Bonn erbracht werden und umfassen Vegetationsbestandsaufnahmen, Kartierungsarbeiten sowie die Untersuchung der Auswirkungen von Vegetation auf die Gleisinfrastruktur und die Verkehrssicherheit. Ziel ist es, den maximalen Bedeckungsgrad bzw. die Bewuchsdichte auf Gleisanlagen zu identifizieren und die Möglichkeiten zum Einsatz biologischer oder naturidentischer Substanzen zur Vegetationskontrolle zu bewerten. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 42 Monaten und einen Wert von 832.128 €. Es wurden 4 Angebote eingereicht.
Ergebnis
- Gewinner
- Beak Consultants GmbH
- Anzahl Angebote
- 4
- Vertragswert
- 832.128 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@eba.bund.de
Wie grün dürfen Gleise im Schienenverkehr sein? Untersuchungen zu den Auswirkungen von Vegetation auf die Gleisinfrastruktur und die Verkehrssicherheit. Ziel Im Rahmen dieses Forschungsprojektes sollen umfangreiche Vegetationsbestandsaufnahmen und Kartierungsarbeiten auf verschiedenen Gleisanlagen des Schienenverkehrs erfolgen. Hierbei soll neben der Vegetation auch der Zustand der Gleisinfrastruktur erfasst und bewertet werden. Ziel ist es, durch systematische Untersuchungen den maximalen Bedeckungsgrad bzw. Bewuchsdichte auf Gleisanalgen bezogen auf die Gewährleistung der Verkehrssicherheit und Gleisinstandhaltung zu identifizieren bzw. mittels ergänzender Simulationen zu ermitteln. Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten zum Einsatz von biologischen bzw. naturidentischen Substanzen zur Vegetationskontrolle im Schienenverkehr untersucht recherchiert und bewertet werden. Beschreibung Die Vegetationskontrolle ist für die Durchführung eines sicheren Eisenbahnbetriebs unerlässlich. Dabei besteht das Vegetationsmanagement aus einer Reihe von verschiedenen Maßnahmen und Verfahren. Die Auswahl der entsprechenden Methoden richtet sich hierbei nach betrieblichen Nutzungsanforderungen, Flächeneigenschaften sowie der Art und dem Ort der Vegetation. In sicherheitsrelevanten Bereichen, wie den Gleisanlagen (inkl. Randwegen), wird kein Aufwuchs toleriert und vorhandener Bewuchs systematisch bekämpft. Durch die Nutzungseinschränkung des chemischen Wirkstoffs Glyphosat und dem damit verbundenen Wechsel zu anderen Wirkstoffen oder Verfahren unterliegt das Vegetationsmanagement von Gleisanlagen derzeit einem systematischen Wandel. Neben logistischen Problemen, die aus häufigeren Anwendungen resultieren, gehören auch veränderte Betriebsabläufe in der Instandhaltung und steigende Unterhaltungskosten zu den aktuellen Herausforderungen der Vegetationskontrolle. Auch Alternativverfahren mit z. B. biologischen oder naturidentischen Substanzen stellen bisher aufgrund der heterogenen Datenlagen sowie fehlender Erfahrungen im Verkehrssektor keinen adäquaten Ersatz für gängige chemische oder mechanische Verfahren im Gleisbereich dar. Systematische Untersuchungen zu den Auswirkungen von Vegetation gegenüber der Gleisinfrastruktur, z. B. hinsichtlich der Gleisstabilität bzw. Schotterbeschaffenheit, allgemeinen Sicherheitsaspekten oder ökonomischen und betrieblichen Faktoren, liegen bislang nicht vor. Daher soll in diesem Forschungsvorhaben eine wissenschaftliche Grundlage zu diesen Fragestellungen geschaffen werden, um fundierte Informationen/Daten zur Beschleunigung von behördlichen Aufsichtstätigkeiten und Genehmigungsverfahren bereitzustellen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und Leistungsbeschreibung
Beschreibung
Siehe hierzu die Vergabeunterlagen Bieterinformation und Leistungsbeschreibung
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Unterpunkt 3.3. der Bieterinformation).
Dokumentationsanforderung
Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
Beschreibung
Wissenschaftliche Kompetenz und aktuelle, einschlägige Kenntnisse zu folgenden Eignungskriterien: 1. Grundkenntnisse im Bereich Vorschriften und Regelungen im Umwelt-, Natur- und Artenschutz, Verkehrssicherheit und dem Schienenverkehr. 2. Verfahren und Methoden aus dem Bereich Vegetationsmanagement, Pflanzenkunde, Pflanzenkartierung und Simulationsberechnung. 3. Verfahren und Methoden aus dem Bereich wirtschaftliche Bewertung, insbesondere Kosten-Nutzen Berechnung von Ingenieurbauwerken und Dienstleistungen. 4. Konstruktiven Entwicklungsprozessen sowie ein technisches Verständnis für Bahnanlagen und Gleisaufbau. 5. Konzeption, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen. 6. Erstellung von wissenschaftlichen Berichten. Es ist darüber hinaus nachzuweisen, dass die mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen die hierfür notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse haben.
Dokumentationsanforderung
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand einer vom Bieter zusammengestellten Referenzliste für die oben geforderten Kompetenzen überprüft. Daher ist ein aussagekräftiger Nachweis über einschlägige Qualifikationen und Kompetenzen - z.B. durch vergleichbare Projekte, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Normungsausschüssen (max. 5 aussagekräftige, möglichst aktuelle Quellen) - beizufügen. Zu jeder Referenz sind folgende Angaben unter Verwendung des Vordrucks der Anlage 2 (Referenzliste) zu machen: Auftraggeber, inkl. Kontaktdaten; Inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Projektes. Der Bieter hat den Bezug zur ausgeschriebenen Leistung nachvollziehbar zu belegen; Zuordnung zum geforderten Eignungskriterium; Leistungszeitraum. Nachweis der Kompetenzen und Kenntnisse der mit der Durchführung der einzelnen Teilleistungen beauftragten Personen durch z.B. Abschlusszeugnisse, Qualifikationsnachweise, Referenzprojekte. Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3) und der Referenzliste (Anlage 2). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
Beschreibung
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Unterpunkt 3.4. der Bieterinformation).
Dokumentationsanforderung
Die Prüfung erfolgt aufgrund der eingereichten Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 3). Nachweise werden nur vom späteren Auftragnehmer abgefordert.
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- Auftraggeber
- Eisenbahn-Bundesamt
- Titel
- Forschungsprojekt - DZSF - Grünes Gleis – Untersuchung der Auswirkungen von Vegetation auf die Gleisinfrastruktur und Sicherheit im Schienenverkehr
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bonn, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 838.073,00 €
- Dauer
- 42 Monate