Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung
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Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI und Verkehrsanlagen gem. §§ 45 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-8, für die Baumaßnahme Schaffung Unterkünfte in der Gäubodenkaserne Feldkirchen. In der Gäubodenkaserne Feldkirchen besteht der Bedarf an ca. 355 Einzelunterkünften mit Einzelnasszellen, sowie mehreren Gemeinschaftsunterkünften. Darüber hinaus besteht Bedarf für eine Reihe von Funktionsräumen für die Kompanie. Die Unterkünfte und Funktionsräume werden im denkmalgeschützten Gebäudebestand in den Gebäuden 4I-6II (Schlangenbau) und 8-11 (Kammbau) untergebracht. Die zweigeschossigen, unterkellerten Gebäude wurden in den Jahren 1936-38 in Massivbauweise errichtet. Insgesamt soll das Erscheinungsbild der Bestandsgebäude weitgehend erhalten bleiben. Der Grundriss, die Raumausrichtung, die Korridorabwicklung und die qualitätsvollen Materialien wurden bei den Kasernenbauten in den 30er Jahren nach den Richtlinien der Heeresbauverwaltung vielfach eingesetzt und variiert. Die einheitliche Gestaltung der Treppenhäuser und Flure wird insbesondere geprägt durch die Verwendung von Solnhofer Platten als Bodenbelag und als halbhohe Wandverkleidung in den Fluren. Prägend sind zudem die zumeist raumhohen Stubentüren mit Oberlichten und gefasten Leibungen, die segmentbogigen Holz-Glas-Türelemente an den Flurenden oder auch die sichtbar belassenen Stahlbeton-Rippendecken und die aus massiven Blockstufen aus Bayerwald-Granit errichteten Treppen mit geschmiedeten Metallbrüstungen in den Treppenhäusern. Entsprechend der Vorgaben und Auflagen des Landesamtes für Denkmalpflege folgt die Planung der Prämisse, die charakteristische Ausbildung der Verkehrswege möglichst unverändert zu belassen und erforderliche Veränderungen nur innerhalb der Stuben und Diensträume durchzuführen. Zur Umsetzung des Raumprogramms werden Räume geteilt, Zwischenwände abgebrochen und Einzelnasszellen eingebaut. Die Baumaßnahme wird in 5 Bauabschnitte unterteilt. Darüber hinaus soll durch eine Optimierung der Zugangssituationen und durch zusätzliche Rampen die Barrierefreiheit verbessert werden. Gemäß einem bereits vorliegenden Brandschutzkonzept sind auch Ertüchtigungen des Brandschutzes erforderlich. Nach den Arbeiten im Gebäude sollen im Anschluss die Außenanlagen und Verkehrsanlagen saniert bzw. erneuert werden. Neben den funktionalen Anforderungen (Parkplätze, Wege, Straßen, Aufenthaltsbereiche) stehen vor allem die ökologischen Qualitäten (versickerungsfähige Beläge, extensive artenreiche Begrünung, Baumpflanzungen, Nistmöglichkeiten und insektenfreundliche Beleuchtung) und die Einbindung in die denkmalgeschützte Umgebung im Vordergrund.
Über das Angebot
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- 000
- Kontakt-E-Mail
- vergabe@stbala.bayern.de
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- Innere Regensburger Straße 7-8, 84034 Landshut
Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI und Verkehrsanlagen gem. §§ 45 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-8, für die Baumaßnahme Schaffung Unterkünfte in der Gäubodenkaserne Feldkirchen. In der Gäubodenkaserne Feldkirchen besteht der Bedarf an ca. 355 Einzelunterkünften mit Einzelnasszellen, sowie mehreren Gemeinschaftsunterkünften. Darüber hinaus besteht Bedarf für eine Reihe von Funktionsräumen für die Kompanie. Die Unterkünfte und Funktionsräume werden im denkmalgeschützten Gebäudebestand in den Gebäuden 4I-6II (Schlangenbau) und 8-11 (Kammbau) untergebracht. Die zweigeschossigen, unterkellerten Gebäude wurden in den Jahren 1936-38 in Massivbauweise errichtet. Insgesamt soll das Erscheinungsbild der Bestandsgebäude weitgehend erhalten bleiben. Der Grundriss, die Raumausrichtung, die Korridorabwicklung und die qualitätsvollen Materialien wurden bei den Kasernenbauten in den 30er Jahren nach den Richtlinien der Heeresbauverwaltung vielfach eingesetzt und variiert. Die einheitliche Gestaltung der Treppenhäuser und Flure wird insbesondere geprägt durch die Verwendung von Solnhofer Platten als Bodenbelag und als halbhohe Wandverkleidung in den Fluren. Prägend sind zudem die zumeist raumhohen Stubentüren mit Oberlichten und gefasten Leibungen, die segmentbogigen Holz-Glas-Türelemente an den Flurenden oder auch die sichtbar belassenen Stahlbeton-Rippendecken und die aus massiven Blockstufen aus Bayerwald-Granit errichteten Treppen mit geschmiedeten Metallbrüstungen in den Treppenhäusern. Entsprechend der Vorgaben und Auflagen des Landesamtes für Denkmalpflege folgt die Planung der Prämisse, die charakteristische Ausbildung der Verkehrswege möglichst unverändert zu belassen und erforderliche Veränderungen nur innerhalb der Stuben und Diensträume durchzuführen. Zur Umsetzung des Raumprogramms werden Räume geteilt, Zwischenwände abgebrochen und Einzelnasszellen eingebaut. Die Baumaßnahme wird in 5 Bauabschnitte unterteilt. Darüber hinaus soll durch eine Optimierung der Zugangssituationen und durch zusätzliche Rampen die Barrierefreiheit verbessert werden. Gemäß einem bereits vorliegenden Brandschutzkonzept sind auch Ertüchtigungen des Brandschutzes erforderlich. Nach den Arbeiten im Gebäude sollen im Anschluss die Außenanlagen und Verkehrsanlagen saniert bzw. erneuert werden. Neben den funktionalen Anforderungen (Parkplätze, Wege, Straßen, Aufenthaltsbereiche) stehen vor allem die ökologischen Qualitäten (versickerungsfähige Beläge, extensive artenreiche Begrünung, Baumpflanzungen, Nistmöglichkeiten und insektenfreundliche Beleuchtung) und die Einbindung in die denkmalgeschützte Umgebung im Vordergrund.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/260443
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/260443
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt.
Beschreibung
Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung (Formblatt III.8); die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben.
Beschreibung
Angabe des Jahresumsatzes des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto.
Dokumentationsanforderung
Angabe des Jahresumsatzes in EUR netto.
Beschreibung
Eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3,0 Mio. EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1,0 Mio. EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Beschreibung
Auflistung geeigneter Referenzen über vom Bewerber in den letzten 10 Jahren erbrachten Dienstleistungen. Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind. Zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs können auch Dienstleistungen, die mehr als drei Jahre zurückliegen, berücksichtigt werden.
Dokumentationsanforderung
Die Auflistung ist auf ein Projekt pro Referenz zu beschränken. Werden mehr als ein Projekt pro Referenz eingereicht, wird nur das jeweils erste Projekt berücksichtigt. Über die Angaben im Bewerberbogen hinaus (Nr.4.3.1.1 und 4.3.1.2) sind max. 3 DIN A4 Seiten mit Zeichnungen etc. zu den Referenzen zulässig und werden in der Wertung berücksichtigt. Die Referenzen müssen folgende Angaben enthalten: Beschreibung (Aufgabe und Umfang der Leistung, Vertragsverhältnis), Beträge (Wert der erbrachten Leistung), Daten (Erbringungszeitraum), Empfänger (unter Angabe, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Empfänger handelt und Kontaktdaten des Ansprechpartners).
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Staatliches Bauamt Landshut
- Titel
- Freianlagen- und Verkehrsanlagenplanung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Straubing-Bogen
- Geschätzter Wert
- 168.000,00 €
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…