Generalunternehmer-/Generalübernehmerleistung für das Projekt Neubau einer Lehrrettungswache am Standort der Feuerwache Nord, Peter-Paul-Straße 12, 39106 Magdeburg (Bauleistung)
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Bygg og anlegg - Oppføring og konstruksjon av bygninger
Die Landeshauptstadt Magdeburg, Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement, benötigt Generalunternehmer-/Generalübernehmerleistungen für den schlüsselfertigen Neubau einer Lehrrettungswache am Standort der Feuerwache Nord in Magdeburg. Das Projekt umfasst die Erstellung des Gebäudes (4.473 m² BGF, 19.134 m³ Kubatur), der Außenanlagen mit Carportanlage, PKW-Stellplätzen, Sportfeld sowie die Ausstattung der Küchen, Desinfektionsbereiche, eines Schleusensystems für den Wäschepool und der technischen Gebäudeausrüstung inklusive der technischen Ausstattung der Übungsarena. Die Planung ist fix, Änderungen an Abmessungen, Konstruktion oder Ausstattung sind nicht zugelassen. Die Vergabe erfolgt in zwei Phasen, wobei bis zu fünf geeignete Bewerber für die Angebotsphase ausgewählt werden. Die Zuschlagskriterien sind Preis (70%) und Qualität (30%). Als Qualifikationsanforderung ist die Einreichung des Formblatts 124 (Handelsregisterauszug) erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49391-5405500
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@kgm.magdeburg.de
- Adresse
- An der Steinkuhle 6, 39104 Magdeburg
Der Neubau der Lehrrettungswache in der Peter-Paul-Str. 12, 39106 Magdeburg ist aufgrund eines zwingend erforderlichen Standortwechsels der bisherigen Lehrrettungswache notwendig. Am bisherigen Standort bestehen erhebliche bauliche, funktionale und hygienische Mängel. Die einzige Zu- und Ausfahrt für Rettungsfahrzeuge erfolgt über eine Durchfahrt eines fremden Grundstücks, für die lediglich ein geduldetes Durchfahrtsrecht besteht. Dieses kann kurzfristig aufgehoben werden und würde zu einer unmittelbaren Funktionsunfähigkeit der Rettungswache führen. Für den Neubau mit baulicher und technischer Anbindung an die Feuerwache Nord inkl. der Außenanlage soll die Ausführung von Bauleistungen der Kostengruppen 300, 400 und 500 als Generalunternehmer- / Generalübernehmerleistung ausgeschrieben werden. Grundlage für die Bauleistung ist die Baugenehmigung, die Ausführungsplanung und die Leistungsbeschreibung. Das Gebäude hat eine BGF von 4.473 m² und eine Kubatur von 19.134 m³. Da die zulässige Baumasse gem. Bebauungsplan für das Grundstück ausgeschöpft ist, gibt es für das geplante Gebäude keine Anpassungsmöglichkeiten und die vorhandenen Abmessungen sind für alle Bauteile zwingend einzuhalten. Das Gebäude grenzt unmittelbar an das Bestandsgebäude der Feuerwache Nord an und schafft eine räumliche Verbindung zwischen beiden Gebäuden. Das Erdgeschoss besteht aus einer Fahrzeughalle mit Stellplätzen für fünf Rettungsdienst- und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie einem Desinfektionsbereich. Eine Übungsarena mit drei Szenariobereichen sowie Technik- und Lagerräume befinden sich ebenfalls im Erdgeschoss. Das 1. Obergeschoss bildet hauptsächlich den Büro- und Ausbildungsbereich des Rettungsdienstes ab. Das gestaffelte 2. Obergeschoss umfasst die Ruhe- und Pausenräume. Für den Neubau ist separat zum Bestandsgebäude/-gelände eine Grundstücksentwässerung im Trennsystem vorgesehen. Das Regenwassers wird in Rigolensysteme und Versickerungsmulden abgeführt. Dies sind außerhalb der Altlastenverdachtsflächen angeordnet. Zusätzlich werden die Dachflächen als Retentionsgründächer zur Rückhaltung und gedrosselten Ableitung des Niederschlagswassers ausgebildet. Eine Luftwärmepumpe bei Außentemperaturen größer 0°C und eine Versorgung über den bestehenden Gas-Brennwertkessel der FW-Nord ist als bivalentes Heizungssystem geplant. Eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage sowie eine Gebäudeautomationsanlage sind vorgesehen. Die Stellplätze der Rettungsdienstfahrzeuge müssen mit einer Abgasabsauganlage und einer Druckluftversorgung ausgestattet werden. Die Lehrrettungswache unterliegt einem vergebenen krisensicheren Anforderungsprofil und muss über eine entsprechende Inhouse-Versorgung (digitale Alarmierung) verfügen. Die allgemeine Stromversorgung (AV) wird über eine kundeneigene Trafostation sichergestellt. Für den Ausfall der Stromversorgung ist eine Netzersatzanlage auszuführen. Eine Photovoltaikanlage wird auf den Dachflächen errichtet. Eine Änderung der Ausführungsplanung und Anpassungen im Bereich der Abmessung, Konstruktion oder Ausstattungen ist nicht zugelassen. Dies betrifft auch eine Änderung der Planung in eine modulare Bauweise (Baukastensystem). Nur dem Auftraggeber ist das Recht vorbehalten, die Planung zu ändern. Leistungsumfang des GU ist die schlüsselfertige Erstellung des Gebäudes, der Außenanlagen mit Carportanlage, PKW-Stellplätze, Sportfeld, Ausstattung der Küchen, Desinfektionsbereiche für den Rettungsdienst, Schleusensystem für den Wäschepool und der technischen Gebäudeausrüstung einschließlich der technischen Ausstattung der Übungsarena. Die Leistung einer schlüsselfertigen Erstellung beinhaltet auch die vollständige, technisch uneingeschränkt funktionsfähige sowie baurechtlich abnahmefähige, mängelfreie Übergabe des Vorhabens. Wesentliche Bestandteile einer mängelfreien Übergabe sind eine vorherige Inbetriebnahmeregelung und die Übergabe einer vollständigen Dokumentation. Siehe auch VerfahrensbriefHauptmerkmale des VerfahrensFür die Abschichtung im Teilnahmewettbewerb wählt der Auftraggeber die bis zu fünf geeignetsten Bewerbern für die Angebotsphase aus. Die Grundlage dafür bildet der Teilnahmeantrag sowie die Anlage zum Teilnahmeantrag. Bewerber, die die formellen Anforderungen erfüllt haben, müssen die benannten Mindestanforderungen erfüllen. Werden die Mindestanforderungen gemäß dem in Ziffer 5.1.9 benannten Umfang nicht erfüllt, führt dies zum Angebotsausschluss. Erfüllt der Bewerber die Mindestanforderungen, werden die Teilnahmeanträge gemäß den Bewertungskriterien bewertet. Insgesamt kann ein Bewerber bis zu 450 Wertungspunkte erzielen. Der Auftraggeber wird mit den fünf geeignetsten Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften in die Angebotsphase übergehen. Sollten mehr als fünf Bewerber /Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber diejenigen Bewerber für das weitere Vergabeverfahren auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser am besten geeigneten Bewerber wird der Auftraggeber die vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise anhand der vorbenannten Eignungsbewertungsmatrix A.3_ Bewertungsmatrix bewerten. Sollte sich bei der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge herausstellen, dass weniger als fünf Bewerber für die zu vergebenden Leistungen geeignet sind, können auch weniger als fünf Bewerber für das weitere Verfahren ausgewählt werden. Sollten durch Punktgleichheit gemäß der Bewertungsmatrix mehr als fünf Bewerber auf den ersten 5 Rängen liegen, wird in einem Losverfahren entschieden, welche der punktgleichen Bewerber sich für das weitere Verfahren qualifizieren. Sämtliche Anforderung zur Eignung sind der Ziffer 5.1.9 dieser Bekanntmachung, der Vergabeunterlage A.2_Verfahrensbrief, A.3_Bewertungsmatrix sowie der Unterlage A.1_Teilnahmeantrag zu entnehmen. Die Teilnahmeantrags- bzw. Angebotsabgabe ist sowohl Einzelbietern als auch Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften möglich. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen A.1_Teilnahmantrag inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen. Die Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden kumulativ betrachtet. Davon unbenommen ist der Nachweis einer entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Dies gilt auch für eignungsverleihende Unternehmer, wenn sich der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft zum Nachweis einer bzw. ihrer Eignung des Unternehmers bedient (Eignungsleihe). Bei Inanspruchnahme der Eignungsleihe ist für jedes Unternehmen, dass im Wege der Eignungsleihe verpflichtet worden ist, das Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung) einzureichen. Bei dem Einsatz von Eignungsleihen ist zwingend anzugeben, für welche Eignungskriterien diese eingesetzt werden sollen und zu welchem Umfang. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. Gibt ein Bewerber, der gleichzeitig Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist, einen Teilnahmeantrag ab oder beteiligt sich ein Unternehmen an mehreren Bewerbergemeinschaften oder geben zwei konzernverbundene Unternehmen jeweils einen separaten Teilnahmeantrag ab, so können die betroffenen Teilnahmeanträge nach Maßgabe des § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB ausgeschlossen werden. Danach kann der öffentliche Auftraggeber ein Unternehmen ausschließen, wenn er über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken. Beteiligt sich ein Unternehmen entweder sowohl als Einzelbieter als auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als Mitglied zweier Bietergemeinschaften, so bestehen Anhaltspunkte dafür, dass der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft/en die jeweils anderen Angebote kennen und deren Inhalte somit abgestimmt haben. Dies ist eine Verletzung des Geheimwettbewerbs. Eigenerklärung in Bezug auf die Russland-Sanktionen gemäß Rundschreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 14.04.2022 sind mit einer einfachen Signatur in Textform zu versehen oder ausgefüllt und unterzeichnet als Scan vorzulegen. - Formblatt BMWK Im Übrigen wird auf den Verfahrensbrief verwiesen.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
70 % der Angebotspreis
Beschreibung
30 % der Qualitätskriterien
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Leverandøren må være registrert i et handelsregister.
Dokumentationsanforderung
Handelsregisterauszug. Sofern Kapazitäten anderer Unternehmen als Eignungsleihen in Anspruch genommen werden, sind für diese auch das Formblatt 124 mit dem Teilnahmeantrag beizulegen.
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- Auftraggeber
- Landeshauptstadt Magdeburg
- Die Oberbürgermeisterin
- Titel
- Generalunternehmer-/Generalübernehmerleistung für das Projekt Neubau einer Lehrrettungswache am Standort der Feuerwache Nord, Peter-Paul-Straße 12, 39106 Magdeburg (Bauleistung)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Magdeburg, Kreisfreie Stadt
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