Suche

  • Suche


    Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Naturschutzfachliche Leistungen

    Kreisverwaltung Ahrweiler

    Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Naturschutzfachliche Leistungen

    1. Wettbewerbsbekanntmachung veröffentlicht

      3. des. kl. 12:423. desember 2024 kl. 12:42
    2. Fragefrist

      17. des. kl. 23:0017. desember 2024 kl. 23:00
    3. Eröffnungstermin

      8. jan. kl. 10:008. januar 2025 kl. 10:00
    4. Angebotsfrist

      8. jan. kl. 10:008. januar 2025 kl. 10:00
    5. Vertragsbeginn

      1. feb. kl. 00:001. februar 2025 kl. 00:00
    6. Bindefrist

      8. april kl. 09:008. april 2025 kl. 09:00
    7. Vertragsende

      31. des. kl. 00:0031. desember 2030 kl. 00:00

    Brief

    Deutschland: Ausschreibungen/Kreisverwaltung Ahrweiler/Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Naturschutzfachliche Leistungen

    Abgelaufen

    Das Vergabeverfahren ist abgelaufen, ohne dass ein Gewinner bekannt gegeben wurde.

    Brief

    Miljørådgivning og klimatiltak

    Der Kreis Ahrweiler als Gewässerunterhaltungspflichtiger für die Gewässer 2. Ordnung hat nach dem Hochwasserereignis im Jahr 2021 in den Jahren 2022 bis 2023 ein Gewässerwiederherstellungskonzept für die Ahr und ihre Zuflüsse 2. Ordnung (Adenauer Bach, Trierbach und Nohner Bach) erarbeitet. Das Gewässerwiederherstellungskonzept (GWK, 2023) beinhaltet eine umfassende Bestandsaufnahme, eine Ermittlung der Schäden und Defizite sowie die Benennung von Maßnahmenvorschlägen. Nach diesem Konzept werden seit 2023 insgesamt ca. 700 Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung der Ahr und ihrer Nebengewässer verfolgt, die im Rahmen der Unterhaltung durch den Landkreis Ahrweiler in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen (Abk. GWH = Gewässerwiederherstellung: Planung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem GWK). Erste Teilmaßnahmen wurden in 2023 begonnen, sind teilweise bereits abgeschlossen bzw. in Ausführung. Die Maßnahmen sind in Planungspaketen gebündelt; es handelt sich um derzeit 25 Teilprojekte, von denen sich 10 Teilprojekte über längere Gewässerabschnitte erstrecken. Im Jahr 2024 wurden eine Projektsteuerung und fünf Planungsbüros mit Rahmenverträgen für die Planung und Umsetzung des gesamten Maßnahmenprogrammes beauftragt. Dementsprechend wurde in 2024 die Mehrzahl der Maßnahmen in der Zuständigkeit des Landkreises planerisch beauftragt bzw. be- gonnen. Infolge der erforderlichen Baumaßnahmen wird die Ahr über mehrere Jahre in Anspruch genommen, und es ist das Ziel, dass die Baumaßnahmen so rasch als möglich umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund wurden mit den Projektbeteiligten eine Strategie entwickelt, die zum einen die möglichst rasche Umsetzung der Baumaßnahmen, und zum anderen den größtmöglichen Schutz der relevanten Arten als Ziel hat. Einzelheiten dieser Strategie sind in der „Handlungsempfehlung zur Beachtung na- turschutzfachlicher und fischökologischer Belange bei prioritären Baumaßnahmen in der Ahr und ihren Nebengewässern“, erstellt von der SGD Nord am 22.04.2024, beschrieben. Die vorliegende Leistungsbeschreibung betrifft die Naturschutzfachlichen Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase der Maßnahmen in den 25 Teilprojekten der Gewässerwiederherstellung, insbesondere Erheblichkeitsabchätzung und Umweltbaubegleitung. Es sollen Rahmenvereinbarungen geschlossen werden.

    Über das Angebot

      Der Kreis Ahrweiler als Gewässerunterhaltungspflichtiger für die Gewässer 2. Ordnung hat nach dem Hochwasserereignis im Jahr 2021 in den Jahren 2022 bis 2023 ein Gewässerwiederherstellungskonzept für die Ahr und ihre Zuflüsse 2. Ordnung (Adenauer Bach, Trierbach und Nohner Bach) erarbeitet. Das Gewässerwiederherstellungskonzept (GWK, 2023) beinhaltet eine umfassende Bestandsaufnahme, eine Ermittlung der Schäden und Defizite sowie die Benennung von Maßnahmenvorschlägen. Nach diesem Konzept werden seit 2023 insgesamt ca. 700 Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung der Ahr und ihrer Nebengewässer verfolgt, die im Rahmen der Unterhaltung durch den Landkreis Ahrweiler in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen (Abk. GWH = Gewässerwiederherstellung: Planung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem GWK). Erste Teilmaßnahmen wurden in 2023 begonnen, sind teilweise bereits abgeschlossen bzw. in Ausführung. Die Maßnahmen sind in Planungspaketen gebündelt; es handelt sich um derzeit 25 Teilprojekte, von denen sich 10 Teilprojekte über längere Gewässerabschnitte erstrecken. Im Jahr 2024 wurden eine Projektsteuerung und fünf Planungsbüros mit Rahmenverträgen für die Planung und Umsetzung des gesamten Maßnahmenprogrammes beauftragt. Dementsprechend wurde in 2024 die Mehrzahl der Maßnahmen in der Zuständigkeit des Landkreises planerisch beauftragt bzw. be- gonnen. Infolge der erforderlichen Baumaßnahmen wird die Ahr über mehrere Jahre in Anspruch genommen, und es ist das Ziel, dass die Baumaßnahmen so rasch als möglich umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund wurden mit den Projektbeteiligten eine Strategie entwickelt, die zum einen die möglichst rasche Umsetzung der Baumaßnahmen, und zum anderen den größtmöglichen Schutz der relevanten Arten als Ziel hat. Einzelheiten dieser Strategie sind in der „Handlungsempfehlung zur Beachtung na- turschutzfachlicher und fischökologischer Belange bei prioritären Baumaßnahmen in der Ahr und ihren Nebengewässern“, erstellt von der SGD Nord am 22.04.2024, beschrieben. Die vorliegende Leistungsbeschreibung betrifft die Naturschutzfachlichen Leistungen in der Planungs- und Ausführungsphase der Maßnahmen in den 25 Teilprojekten der Gewässerwiederherstellung, insbesondere Erheblichkeitsabchätzung und Umweltbaubegleitung. Es sollen Rahmenvereinbarungen geschlossen werden.

      Kontakttelefon
      +49 2641 975-0
      Kontakt-E-Mail
      info@kreis-ahrweiler.de
      Adresse
      Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

    Benutzerdefinierte Bewertungskriterien

    Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.

    Zuschlagskriterien

    • Beschreibung

      Der Preis wird entsprechend der Vergabeunterlage „Zuschlagskriterien“ bewertet.

    • Beschreibung

      Die Leistungskriterien werden entsprechend der Vergabeunterlage „Zuschlagskriterien“ bewertet.

      Unterkriterien

      Beschreibung

      Nachweis geeigneter Referenzen der Projektleitung nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Personal“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Es sind entsprechende Referenzen vorzulegen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Es können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Weitere Referenzen dienen der Vervollständigung zum Nachweis der Personal-Qualifikation.

      Bewertungsmethode

      Geeignete Referenzen gemäß Formular „Eignungskriterien Personal“: * **Referenz 1:** * **Geforderter Mindeststandard:** Erfahrungen mit der Natura2000-Verträglichkeitsprüfung (Stufe 1 Vorprüfung und Stufe 2 Vollprüfung) im Rahmen von Eingriffsvorhaben, ggf. in Kombination mit spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung sowie Erarbeitung eines LBP. * **Größe Untersuchungsraum (Wirkraum möglicher Beeinträchtigung):** mind. ca. 1 ha. * **Alter der Referenz:** nicht älter als 10 Jahre. * **Zusatzpunkte, wenn mit:** * a) artenschutzrechtlicher Prüfung und/oder Erarbeitung eines LBP. * b) Betroffenheit eines Gewässers, das als Natura2000-Gebiet ausgewiesen ist. * **Referenz 2:** * **Geforderter Mindeststandard:** Erfahrungen mit der Umweltbaubegleitung, ggf. mit naturnaher Ufer-/Gewässergestaltung und/oder Betroffenheit eines Natura2000-Gebietes. * **Größe Projektgebiet (Baufeld):** mind. ca. 0,5 ha. * **Alter der Referenz:** nicht älter als 10 Jahre. * **Zusatzpunkte, wenn mit:** * a) naturnaher Ufer-/Gewässergestaltung. * b) Betroffenheit eines Natura2000-Gebietes. * **Referenz 3:** * **Geforderter Mindeststandard:** Erfahrungen gemäß den Vorgaben der Referenz 1 oder der Referenz 2. * **Zusatzpunkte:** Zusatzpunkte entsprechend der Referenz 1 oder der Referenz 2.

    Qualifikationsanforderungen

    • Beschreibung

      Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (BHV) mit Mindestdeckungssummen (MDS) von 1,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden.

      Dokumentationsanforderung

      Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur BHV. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Im Fall einer Bietergemeinschaft wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall ist der Nachweis auf Anforderung im Original vorzulegen.

    • Beschreibung

      Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren.

      Dokumentationsanforderung

      Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV. Wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.

    • Beschreibung

      Erklärung, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.

      Dokumentationsanforderung

      Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV. Wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen.

    • Beschreibung

      Angaben zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleitung [PL], ggf. stellvertretende Projektleitung [SPL], fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt.

      Dokumentationsanforderung

      Erklärung nach § 43 (1) VgV. Ausbildungsnachweise sind erst mit dem Angebot verpflichtend vorzulegen.

    • Beschreibung

      Erklärung zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.

      Dokumentationsanforderung

      Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).

    Frühere Zuschlagsempfänger

    Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.

    Vollständige Ausschreibung anzeigen

    Auftraggeber
    Kreisverwaltung Ahrweiler
    Titel
    Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Naturschutzfachliche Leistungen
    Typ
    WettbewerbRahmenvereinbarungPräqualifikation
    Hauptcode
    90712000Umweltplanung
    Zusätzliche Codes
    71313450Umweltüberwachung im Bau90710000Umweltmanagement
    Ort
    Ahrweiler

    Aktive ähnliche Ausschreibungen

    • Stadt Endingen am Kaiserstuhl

      Miljøovervåking og naturvitenskapelige tjenester

      Neubau Endinger Graben, Abschnitt 1 – 4

      Die Stadt Endingen am Kaiserstuhl benötigt Fachplanungsleistungen im Bereich Ökologie für das Projekt "Ausbau Neubau Endinger Graben Abschnitt 1-4" in Emmendingen, mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (70 %, aufgeteilt in Projektumsetzung, Projektteam und Projektorganisation, Vorgehensweise zur Projektabwicklung und Präsenz vor Ort) und Preis (30 %). Bewerber müssen einen Mindestjahresumsatz von 40.000 € netto nachweisen, mindestens 3 Beschäftigte mit Berufsqualifikation in Umwelt- und Landschaftsplanung in den letzten drei Jahren vorweisen und zwei Referenzen für die vollständige Erbringung von Leistungen der Ausführungsplanung (LPH 5) sowie der Objektüberwachung (LPH 8) eines Landschaftspflegerischen Ausführungsplans (LAP) gemäß § 39 HOAI, mit Projektfertigstellung zwischen dem 01.09.2016 und 01.09.2026, erbringen. Zudem ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden über mindestens 2.000.000 EUR und sonstige Schäden über mindestens 2.000.000 EUR erforderlich.

      Wettbewerb11. sep. 2026
      13. okt. 2026(3 Tage)
    • Land Baden-Württemberg vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, Landesbetrieb Gewässer - Referat 53.1

      Byggeteknisk konsulentvirksomhet

      Projekt - und Finanzsteuerung 2027 im RPS - LBG (53.1)

      Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, Landesbetrieb Gewässer – Referat 53.1, benötigt externe Unterstützung im Bereich der Projekt- und Finanzsteuerung für zahlreiche Maßnahmen. Es soll eine Rahmenvereinbarung für Dienstleistungen im Wert von maximal 91.000 EUR abgeschlossen werden, um organisatorische, projektspezifische und finanzielle Unterstützung abrufen zu können. Die Leistungen sollen in Stuttgart erbracht werden. Die Zuschlagskriterien sind Qualität (Projektleitung/stellvertretende Projektleitung 20%, Projektumsetzung/Herangehensweise 30%, Projektteam 20%, Allgemeiner Eindruck 10%) und Preis (20%). Als Qualifikationsanforderung sind Nachweise von mindestens drei vergleichbaren Leistungen aus den letzten fünf Jahren erforderlich, die jeweils über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren erbracht wurden, insbesondere in den Bereichen Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber (baulich und Wasserbau an Fließgewässern), Erarbeiten und Pflegen von Prozessabläufen in der Programmsteuerung, Kostensteuerung und -kontrolle sowie Vergabe.

      Rahmenvereinbarung mit Qualifikation2. okt. 2026
      3. nov. 2026(24 Tage)
      91.000 €
    • Regierungspräsidium Karlsruhe, Ref. 53.1

      Miljørådgivning og klimatiltak

      HÖP Ubstadt-Weiher Planungslos 2

      Das Regierungspräsidium Karlsruhe, Ref. 53.1, benötigt Dienstleistungen für Umweltplanung, bodenkundliche und ökologische Baubegleitung sowie Artenschutz im Rahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojekts "HÖP Ubstadt-Weiher" entlang des Kraichbachs in Ubstadt-Weiher, Landkreis Karlsruhe. Das Projektgebiet liegt größtenteils im Naturschutzgebiet "Bruch bei Stettfeld" und erfordert aufgrund des Artenreichtums und des Vorkommens besonders geschützter Arten hohe Anforderungen an den Arten- und Naturschutz. Die ingenieurbautechnischen Maßnahmen umfassen den Neubau bzw. die Ertüchtigung von Hochwasserschutzdämmen, den Neubau einer Hochwasserschutzmauer, den gewässerökologischen Ausbau des Kraichbachs, den Neubau von Durchlassbauwerken und den Rückbau sowie Neubau einer Brücke. Besondere Herausforderungen stellen Kampfmittelverdachtsflächen, archäologische Kulturdenkmäler, die Betroffenheit der Deutschen Bahn AG und die Kreuzung mit der NATO-Pipeline dar. Bewerber müssen einen spezifischen Umsatz in den letzten 3 Jahren nachweisen, mindestens 2 Mitarbeiter mit abgeschlossenem Hochschulstudium in relevanten Fachrichtungen (Biologie, Landschaftsökologie, Geoökologie, Umweltwissenschaften, Landespflege oder vergleichbar) vorweisen und Referenzen für Umweltbaubegleitung oder bodenkundliche Baubegleitung bei naturnaher Gewässer- und Ufergestaltung mit natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen (Mindestfläche ca. 1,5 ha) erbringen, die nicht älter als 10 Jahre sind. Zudem sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu erläutern.

      Wettbewerb mit Qualifikation9. sep. 2026
      12. okt. 2026(2 Tage)
    • Landesamt für Umwelt

      Hochwasserschutz Herzberg SE3p, Teilobjekt 1, Bauabschnitte 1 bis 3 rechts (BA1-3re), Umweltbaubegleitung

      Der Planfeststellungsbeschluss für die Herstellung des Hochwasserschutzes (HWS) der Ortslage Herzberg (Elster) Teilobjekt 1 liegt seit August 2023 vor. Auf der linken Seite der Schwarzen Elster wurden seit 2024 die Bauabschnitte 1 und 4 fertiggestellt. Derzeit werden die Bauabschnitte 2 und 3 bis Ende 2027 umgesetzt. Ab Oktober 2026 werden auf der rechten Seite die Abschnitte 1 bis 3 "BA1-3re" über 2 Jahre begonnen. Die Baukosten sind mit ca. 5 Mio. EUR veranschlagt. Die Hochwasserschutzanlage wird größtenteils als freistehende Spundwand realisiert. In kürzeren Bereichen ist die Spundwand überdeckt bzw. wird ein DIN-gerechter Erddeich errichtet. Gemäß Vorgaben der Planfeststellung sind die Baumaßnahmen durch eine ökologische Bauüberwachung (= Umweltbaubegleitung UBB) zu begleiten. Die UBB soll mit dieser Vergabe vertraglich gebunden werden. Inhalt der Leistung sind die Überwachung der Durchführung der im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) festgelegten Schutz-, Vermeidungs- und trassennahen Kompensationsmaßnahmen. Die Überwachung eingriffsferner Kompensationsmaßnahmen nach § 39 HOAI sind nicht Bestandteil dieser Vergabe. Diese Maßnahmen wurden ab Anfang 2022 umgesetzt und befinden sich bis Ende 2026 in der Entwicklungs-, anschließend in der Unterhaltungspflege.

      Wettbewerb7. okt. 2026
      11. nov. 2026(32 Tage)
      73.185 €
    • Stadt Ilsenburg

      Arkitekttjenester

      Verbesserung der Abflussbedingungen des Suenbachs in Ilsenburg, Hochwasserschutz am Ziegelhüttengraben (Suenbach-Entlaster) - VgV-Verfahren: Naturschutzfachliche Planungsleistungen

      Die Stadt Ilsenburg benötigt naturschutzfachliche Planungsleistungen für die Verbesserung der Abflussbedingungen des Suenbachs und den Hochwasserschutz am Ziegelhüttengraben im Harz. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines VgV-Verfahrens, das in mehreren Phasen abläuft. Die Zuschlagskriterien sind die Qualität des Projektteams (35 %), der Umgang mit der Aufgabenstellung (35 %) und der Preis (30 %). Bewerber müssen mindestens drei Referenzprojekte für naturschutzfachliche Planungsleistungen bei Gewässerausbauten vorweisen, die zwischen dem 01.10.2021 und dem 30.09.2026 abgeschlossen wurden. Des Weiteren sind Referenzen für einen Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) LPH 1-4 für eine Fläche von ≥ 10 ha, eine Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) LPH 1-4 für eine Fläche von ≥ 40 ha und eine ökologische Baubegleitung für einen Gewässerausbau erforderlich. Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Ausbildung als Landschaftsplaner, Umweltplaner, Biologe oder vergleichbar sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung nachweisen. Zudem ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1,5 Mio. € für Personenschäden und 0,5 Mio. € für sonstige Schäden erforderlich.

      Wettbewerb mit Qualifikation15. sep. 2026
      20. okt. 2026(10 Tage)