Gleis-, Straßen- und Tiefbauarbeiten auf der Haus-Berge-Straße Ost, Projekt Citybahn, VE 3.9
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Vei- og gatearbeid
Die Ruhrbahn GmbH hat einen Auftrag an die STRABAG AG für Gleis-, Straßen- und Tiefbauarbeiten auf der Haus-Berge-Straße Ost, Projekt Citybahn, VE 3.9, in Essen vergeben. Die Arbeiten umfassen die Umgestaltung des Straßenquerschnitts, den barrierefreien Neubau und Umbau von Haltestellen, die Erneuerung der östlichen Fahrbahn mit Entwässerung und Nebenanlagen, die Herstellung eines besonderen Bahnkörpers (meist als Rasengleis), die Sanierung der westlichen Fahrbahn und Gleise in einem südlichen Anschlussbereich, die Erneuerung einer Trinkwasserleitung sowie die Vorbereitung von Baumgruben und die Umlegung von LWL-Kabeln. Die Vergabe erfolgte auf Basis des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses, wobei der Preis zu 70 % und die Qualifikation und Erfahrung des ausführenden Personals zu 30 % gewichtet wurden.
Ergebnis
- Gewinner
- STRABAG AG
- Anzahl Angebote
- 3
- Vertragswert
- 0 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +492018261385
- Kontakt-E-Mail
- einkauf@ruhrbahn.de
- Adresse
- Zweigertstr. 34, 45130 Essen
Die Stadt Essen verfügt heute über ein mehr als 50 km langes Straßenbahnnetz, das über rd. 19 km in Tunnellage und über gut 5 km auf besonderem Bahnkörper geführt wird. Der Tunnel um den Bereich Hauptbahnhof / Rathaus / Berliner Platz stößt bereits heute an seine Kapazitätsgrenze. Vor dem Hintergrund hoher Linienauslastungen und prognostizierter Fahrgastzuwächse soll durch den Bau der Citybahn als Bypass eine Entlastung des Tunnelsystems herbeigeführt werden. Die Maßnahme „Citybahn“ besteht aus den drei Planungsabschnitten, die als Bahnhofstangente (BHT), Berthold-Beitz-Boulevard 3. Bauabschnitt und Essen 51 bezeichnet werden. Der Planungsabschnitt Essen 51 beinhaltet diese Vergabeeinheit VE 3.9. Die Vergabeeinheit VE 3.9 erstreckt sich von der Einmündung Dinslakener Straße bis Bocholder Straße auf einer Neubaulänge von etwa 650 m. Im Zusammenhang mit dem Gleisneubau erfolgt die Umgestaltung des Straßenquerschnittes sowie der barrierefreie Neubau der Haltestelle Bergmühle und Umbau der Haltestelle Bocholder Straße. Im Rahmen der Vergabeeinheit VE 3.9 wird die östliche Fahrbahn mit Entwässerung, Nebenanlagen, grundhaft erneuert und zudem ein besonderer Bahnkörper in der Regel als Rasengleis und straßenbündiger Bahnkörper in Mittellage hergestellt. Die westliche Fahrbahn einschließlich der Nebenanlagen wurde vorab grundhaft erneuert. Zusätzlich werden im südlichen Anschlussbereich von der Dinslaker Straße bis zur Buschhauer Straße auf einer Länge von ca. 210 m die westliche Fahrbahn, sowie die Gleise saniert. Die Gleisanlagen erhalten drei verschiedene Aufbauten: • Gleis auf Betonmontageklötzen Typ B • System Travetto offen als Rasengleis und einmal geschlossen für eine Fußgängerquerung • Masse-Feder-System. Das flächige Masse-Feder-System wird zum Schutz der an der Gleistrasse befindlichen Wohngebäude unterhalb der Weichen und Kreuzung eingebaut. Es besteht aus einer Tragplatte, einer Elastomermatte und einer Masseplatte. Unter dem offenen Rasengleis wird ein Teilsickerrohr DN 200 in einer Kiespackung 8/16, eingepackt in einem Vlies, zur Entwässerung mitgeführt. Zudem werden Kabelschutzrohre unterschiedlicher Größen als Streckenverrohrung, Haltestellenverrohrung und für die Signaltechnik eingebaut. Straßenbau: Die Fahrbahnen erhalten in der Regel eine Deckschicht aus Splittmastixasphalt SMA 8S, die Nebenanlagen und Haltestellen werden barrierefrei hergestellt, bzw. umgebaut. Die Befestigungen werden im Bereich der Gehwege mit Gehwegplatten und taktilen Elementen, die Haltestellen mit Pflaster und taktilen Elementen nach dem Standard der Stadt Essen/ Ruhrbahn ausgebaut. Die neuen Radfahrstreifen werden über die Fahrbahn geführt und in großen Teilen rot eingefärbt. Einfassungen: Die Einfassungen werden je nach Lage und Funktion unterschiedlich ausgeführt. Die Grenzeinfassungen werden mit einem Tiefbord T8/20 cm auf 10 cm Unterbeton und 10 cm Rückenstütze C20/25, sowie einem in der Höhe variierenden L-Stein als Stützwand hergestellt. Die Gehwegeinfassungen werden mit einem Hochbord 15/30 cm auf 20 cm Unterbeton und 15 cm Rückenstütze aus C20/25 und einem Auftritt von 12,0 cm errichtet. Die Einfassungen der Gleisanlagen erfolgt in der Regel beim Rasengleis System Travetto mit einem Gleisbord als L-Profil h=65 cm auf 20 cm Unterbeton. Neben allen Fahrbahneinfassungen wird grundsätzlich eine Gussasphaltrinne h=3 cm, b= 30 cm eingebaut. Im Bereich der Bushaltestellen vor dem Busbordstein ist die Rinne 16 cm breit. Die Straßenbahnhaltestellen erhalten als Bahnsteigkante einen Kasseler Sonderbord SBK 20, die Bushaltestellen werden mit einem Buskapstein Typ Essen 03 auf 20 cm Unterbeton und 15 cm Rückenstütze aus C20/25 ausgestattet. Entwässerung: Die Straßenentwässerung in Form von Straßenabläufen als auch die Gleisentwässerung werden an den bestehenden Mischwasserkanal der Stadtwerke Essen bzw. an den Kanalneubau der Stadtwerke Essen angeschlossen. Die Gleisentwässerung besteht aus einem Teilsickerrohr DN 200 PVC-U wandverstärkt mit Revisionsschächten DN 400 PP. Es kommen Straßenabläufe 30/50 cm aus Beton mit Beton-Gussabdeckung zur Ausführung. In Überwegen werden Elcord-Aufsatz mit Scharnier, in Pultform, Klasse C 250, gem. EN 124/DIN 1229, 300x500 mm, Schlitzweite 16 mm, eingebaut. Trinkwasserleitung: Im Zuge der Maßnahme wird eine Trinkwasserleitung DN 1000 der Stadtwerke Essen (SWE) erneuert und in die Zollstraße umgelegt. Bepflanzung: In einer separaten Vergabeeinheit werden im Nachgang die zu pflanzenden Bäume ausgeschrieben. Im Rahmen dieser Vergabeeinheit VE 3.9 werden lediglich die Baumgruben mit Substrat und Belüftung ausgeschrieben und vorbereitet. LWL-Kabel: Die LWL-Kabel der Ruhrbahn GmbH sind zurzeit provisorisch an den Fahrleitungsmasten auf der Ostseite der Haus-Berge-Straße aufgehangen. Nach Fertigstellung der Leerrohrtrassen der Ruhrbahn werden die LWL-Kabel in die Leerrohre umgelegt. Anschließend können die Fahrleitungsmaste auf der Ostseite der Haus-Berge-Straße zurückgebaut werden.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis 700 Punkte
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung des ausführenden Personals: 300 Punkte.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis von 1 abgeschlossenem Referenzprojekt aus den letzten 10 Kalenderjahren, das mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Das Projekt muss ein stahlbewehrtes Ingenieurbauwerk einer Gleisanlage nach DIN 45673 - Mechanische Schwingungen - Elastische Elemente des Oberbaus von Schienenfahrwegen, oder vergleichbar, umfassen. Vergleichbare Leistungen erfüllen mindestens folgende Anforderungen: Herstellung eines tragenden Betonbauwerks unter einer Gleis- oder Weichenanlage im Straßenbereich und Einbau und Ausrichtung von Gleisen/Weichen auf dem hergestellten Bauwerk. Ein tragendes Betonbauwerk ist definiert als schwingungsisolierte oder elastisch gelagerte Gleistragplatte, Beton-Längsbalkensystem oder sonstiges tragendes Bauteil unter einer Gleisanlage im Straßenraum.
Dokumentationsanforderung
Nachweis mit dem Formblatt A-6_Referenzen.
Beschreibung
Nachweis von 1 abgeschlossenem Referenzprojekt aus den letzten 5 Kalenderjahren, das mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Das Projekt muss die Errichtung eines barrierefreien Bahnsteigs für Niederflurstraßenbahnen umfassen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis mit dem Formblatt A-6_Referenzen.
Beschreibung
Nachweis von 1 abgeschlossenem Referenzprojekt aus den letzten 5 Kalenderjahren, das mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Das Projekt muss durchgeführte Arbeiten im Tief- und Rohrleitungsbau nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301, W1 umfassen. Die Arbeiten müssen zeitgleich mit anderen Gewerken im selben Baufeld stattgefunden haben. Es ist nicht erforderlich, diese in einem Referenzprojekt nachzuweisen. Es können auch zwei Referenzprojekte herangezogen werden, um diese Referenzen zu belegen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis mit dem Formblatt A-6_Referenzen.
Beschreibung
Nachweis von 1 abgeschlossenem Referenzprojekt aus den letzten 5 Kalenderjahren, das mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Das Projekt muss durchgeführte Tiefbauarbeiten im Rohrleitungsbau nach der GW 381 für Leitungsdimensionen größer DN 600 umfassen. Die Arbeiten müssen zeitgleich mit anderen Gewerken im selben Baufeld stattgefunden haben. Es ist nicht erforderlich, diese in einem Referenzprojekt nachzuweisen. Es können auch zwei Referenzprojekte herangezogen werden, um diese Referenzen zu belegen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis mit dem Formblatt A-6_Referenzen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Ruhrbahn GmbH
- Titel
- Gleis-, Straßen- und Tiefbauarbeiten auf der Haus-Berge-Straße Ost,
- Projekt Citybahn, VE 3.9
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Essen, Kreisfreie Stadt