Hauptstudie DiGeVe - Datenerhebung & Auswertung
Markeds- og opinionsundersøkelser
Die Initiative D21 e.V. benötigt Dienstleistungen zur Durchführung, Auswertung und Dokumentation von zwei bevölkerungsrepräsentativen Befragungen im Rahmen des Projekts "Die digitale Gesellschaft - verstehen, gestalten, stärken. Mechanismen, Hebel und Gelingensbedingungen digitaler Transformation (DiGeVe)". Die erhobenen Daten sollen als Grundlage für zwei Publikationen in den Jahren 2027 und 2029 dienen. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Qualität (70 %) und Preis (30 %). Für die Qualifikation sind Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards (z.B. DIN EN ISO 9000ff) sowie drei Referenzen über bevölkerungsrepräsentative Großbefragungen in Deutschland mit einer Stichprobengröße von mindestens 5.000 Befragten, einem bundesweiten Interviewer*innennetzwerk für CAPI-Erhebungen, technischer Infrastruktur für hybride Erhebungen (CAPI und CAWI), Erfahrung in mehrstufigen Gewichtungsverfahren bei hybriden Großstichproben und Expertise in Testtheorie und Fragebogenkonstruktion erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 30 7675853-50
- Kontakt-E-Mail
- kontakt@initiatived21.de
- Adresse
- Reinhardtstraße 38, 10117 Berlin
Die Initiative D21 e.V. ("Auftraggeber") ist ein überparteiliches, gemein-nütziges Netzwerk aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesell-schaft, das sich für die Förderung der digitalen Transformation in Deutschland einsetzt. Durch Studien, Handlungsempfehlungen und Dia-logformate unterstützt sie die Entwicklung einer leistungsfähigen, inklusi-ven und zukunftsorientierten digitalen Gesellschaft. Gegenstand der Ausschreibung ist die Durchführung, Auswertung und Dokumentation von zwei bevölkerungsrepräsentativen Befragungen im Rahmen des Projekts "Die digitale Gesellschaft - verstehen, gestalten, stärken. Mechanismen, Hebel und Gelingensbedingungen digitaler Trans-formation (DiGeVe)" für die Initiative D21. Auf Basis der erhobenen und ausgewerteten Daten sollen zwei Publikationen in den Jahren 2027 und 2029 erstellt werden. Das Projekt wird durch Gelder des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Initiative D21 ist ein führender gemeinnütziger Akteur der Zivilgesellschaft und das größte überparteiliche Netzwerk für die digitale Gesellschaft in Deutschland. Mit rund 140 Mit-gliedsorganisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbindet der Verein als unabhängige Plattform gesellschaftlichen Nutzen mit technologischer Innovation. Der Verein veröffentlicht regelmäßig evidenzbasierte Studien, wie den D21-Digital-Index und den eGovernment MONITOR. Diese Studien liefern eine fundierte Datenbasis für eine digitale Transformation, die sowohl Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt fördert als auch wirtschaftliche und staatliche Zukunftsfähigkeit sichert. Die Studien werden auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.Hauptmerkmale des VerfahrensDas Vergabeverfahren wird als offenes Verfahren nach den §§ 97 ff. GWB, 15 VgV geführt.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 Abs. 1 GWB). Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach der folgenden Formel: Z=L+P Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot, das die höchste Wertungspunktzahl (Kennzahl Z) erreicht. Im Falle eines Punktegleichstands erhält das Angebot mit der höchsten Kennzahl L den Vorzug. Kennzahl P Die Kennzahl P wird anhand des Preisblatts (Anlage 05) berechnet. Das Angebot mit dem niedrigsten Nettogesamtpreis (Pmin) erhält die volle Punktzahl von 535 Wertungspunkten. Ein fiktives Angebot mit einem Angebotspreis vom Zweifachen des niedrigsten Angebotspreises erhält 0 Wertungspunkte. Angebote, die teurer als das fiktive Angebot sind, erhalten ebenfalls 0 Wertungspunkte Angebotspreise, die zwischen dem niedrigsten Gesamtpreis und dem fiktiven doppelten Angebotspreis liegen, werden nach der folgenden Formel linear interpoliert: P = PPmax ×(2- PA/Pmin) P = Kennzahl P (Gesamtpreis umgerechnet in Wertungspunkte) PA = Preis des jeweiligen Angebotes (netto) Pmin = Preis des niedrigsten Angebotes (netto) PPmax = maximal zu erzielende Preispunkte = 535 Bei der Umrechnung wird auf zwei Dezimalstellen hinter dem Komma genau gerechnet und kaufmännisch gerundet. Die Kennzahl P geht danach mit einer Gewichtung von 30 % in die Berechnung des Wertes Z ein.
Bewertungsmethode
Das Angebot mit dem niedrigsten Nettogesamtpreis (Pmin) erhält die volle Punktzahl von 535 Wertungspunkten. Ein fiktives Angebot mit einem Angebotspreis vom Zweifachen des niedrigsten Angebotspreises erhält 0 Wertungspunkte. Angebote, die teurer als das fiktive Angebot sind, erhalten ebenfalls 0 Wertungspunkte. Bei der Umrechnung wird auf zwei Dezimalstellen hinter dem Komma genau gerechnet und kaufmännisch gerundet.
Beschreibung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt (§ 127 Abs. 1 GWB). Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach der folgenden Formel: Z=L+P Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot, das die höchste Wertungspunktzahl (Kennzahl Z) erreicht. Im Falle eines Punktegleichstands erhält das Angebot mit der höchsten Kennzahl L den Vorzug. Die Kennzahl L wird anhand der Kriterien gemäß der Unterlage Kriterien-katalog Leistung (Anlage 04) berechnet. Die maximale Punktzahl beträgt 1.250 Punkte. Zur Sicherstellung eines qualitativen Mindestniveaus (Mindesterfüllungsgrad) kommen für den Zuschlag nur Angebote in Betracht, die mindestens 275 von 500 Leistungspunkten in der Kriterienhauptgrup-pe 1 sowie 125 Leistungspunkte von 250 Leistungspunkten in der Kriterienhauptgruppe 2 erreichen. Nur jene Bieter, die diese Mindesterfüllungsgrade erreichen, werden zur Angebotspräsentation eingeladen. Die entsprechenden Einladungen werden sieben Werktage vor dem vorgesehenen Präsentationstermin versendet. Die Kennzahl L geht danach mit einer Gewichtung von 70 % in die Berechnung des Wertes Z ein.
Bewertungsmethode
Die maximale Punktzahl beträgt 1.250 Punkte. Zur Sicherstellung eines qualitativen Mindestniveaus (Mindesterfüllungsgrad) kommen für den Zuschlag nur Angebote in Betracht, die mindestens 275 von 500 Leistungspunkten in der Kriterienhauptgruppe 1 sowie 125 Leistungspunkte von 250 Leistungspunkten in der Kriterienhauptgruppe 2 erreichen. Nur jene Bieter, die diese Mindesterfüllungsgrade erreichen, werden zur Angebotspräsentation eingeladen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Implementierung eines Qualitätssicherungsmanagements, z.B. DIN EN ISO 9000ff / EN29001 oder gleichwertig, für Ihre Organisation bzw. alle Mitglieder Ihrer Bietergemeinschaft.
Dokumentationsanforderung
Legen Sie ein gültiges Zertifikat durch eine unabhängige, akkreditierte Stelle gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV i.V.m. § 49 Abs. 1 VgV analog oder eine Eigenerklärung, in der das von Ihnen adaptierte Qualitätsmanagementsystem sowie Art und Umfang der hiervon erfassten Unternehmensbereiche erläutert wird, vor.
Beschreibung
Drei geeignete Referenzen mit Bezug zur gegenständlichen Leistung (siehe "Leistungsbeschreibung_DiGeVe_D21"). Ein Projekt darf nicht in mehreren Referenzen verwendet werden. Die eingereichten und zugelassenen Referenzen dürfen nicht älter als zehn Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist). Die Durchführung der in der Referenz dokumentierten, bevölkerungsrepräsentativen Großbefragung muss in Deutschland erfolgt sein und datenschutzkonform gemäß DSGVO. Die Referenzen müssen folgende Angaben enthalten: Bewerber/Bieter, Kurztitel, Wert des Auftrages in Euro, Zeitraum der Leistungserbringung, Angabe der zuständigen Kontaktstelle beim Auftraggeber der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten (Tel. oder E-Mail), Beschreibung der ausgeführten Leistungen mit Schwerpunkten: Nachgewiesene Erfahrung in der Durchführung bevölkerungsrepräsentativer Großbefragungen mit einer Stichprobengröße von größer/gleich 5.000 Befragten, Vorhandensein eines bundesweiten Interviewer*innennetzwerks für CAPI-Erhebungen, Vorhandene technische Infrastruktur für hybride Erhebungen nach CAPI- und nach CAWI-Methode, Nachgewiesene Erfahrung in mehrstufigen Gewichtungsverfahren bei hybriden Großstichproben, Nachgewiesene Expertise in Testtheorie und Fragebogenkonstruktion. Ein Referenzprojekt darf mehr als einen dieser Schwerpunkte umfassen. Sollte eine Referenz noch nicht abgeschlossen sein, muss der bisher erreichte Leistungsstand angegeben werden. Noch nicht realisierte Leistungsstände werden nicht berücksichtigt.
Dokumentationsanforderung
Beschreiben Sie die Referenzen in einer separaten selbst zu erstellenden Anlage (Dokument "Referenzen"). Begrenzen Sie Ihre Ausführungen zur Beschreibung der ausgeführten Leistungen auf max. 3 DIN A4-Seiten (Schriftart: Arial 11 Pkt., Zeilenabstand: 1,08, Rand: jeweils 2,5 cm) pro Referenz. Die Seitenbegrenzung schließt Abbildungen mit ein. Darüberhinausgehende oder nicht den formalen Anforderungen entsprechende Ausführungen werden nicht berücksichtigt.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Initiative D21 e.V.
- Titel
- Hauptstudie DiGeVe - Datenerhebung & Auswertung
- Typ
- Hauptcode
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