Neubau Kita "Am Erdwall" - Technische Gebäudeausrüstung LPH 1-9
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Stadtverwaltung Mayen benötigt Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9, Anlagengruppen 1 bis 8 nach HOAI) für den Neubau einer zweigeschossigen Kindertagesstätte in Holzbauweise mit sechs Gruppen und einer Kapazität für 130 Kinder in Mayen-Koblenz. Das Gebäude wird barrierefrei sein und eine Erdwärmepumpe, Fußbodenheizung, dezentrale Lüftungsanlagen, eine Photovoltaikanlage mit Speicher unter 20 kWh und eine Frisch-Kochküche umfassen. Die Vergabe erfolgt auf Basis von Preis (50 %), vergleichbaren Erfahrungen des Projektteams (40 %) und Projektorganisation, Präsenz und Kommunikation (10 %). Als Qualifikationsanforderung ist mindestens eine Referenz über eine vergleichbare Planungsleistung im Bereich Technische Gebäudeausrüstung aus den letzten 7 Jahren vorzulegen, die ein Nichtwohngebäude mit vergleichbarer Nutzungskomplexität (z.B. Kita, Schule), einem Bruttorauminhalt von mindestens 5.000 m³, erbrachten Leistungsphasen 3 bis 8 und Anlagengruppen 1 bis 4 umfasst.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +492651880
- Kontakt-E-Mail
- info@mayen.de
- Adresse
- Rosengasse 2, 56727 Mayen
Die Stadt Mayen plant den Neubau einer Kindertagestätte auf dem städtischen Grundstück „Am Erdwall“ in Mayen. Das Gebäude ist in Holzbauweise geplant. Aufgrund des großen Raumprogramms mit 6 Gruppen ist der Bau 2-geschossig. Die Planung sieht einen gerasterten Baukörper vor, Rastermaß 3,60 m. Der Baukörper besteht aus einem Erschließungstrakt, sowie einem horizontalen Riegel, in dem sich die restlichen Räume befinden. Neben Gruppenräumen und Nebenräumen verlangt die Belegung mit 130 Kindern ausreichend dimensionierte Verkehrsflächen und einen ausreichend dimensionierten Eingangsbereich. Die geplante „Mitte“ (Eingangsbereich, Bewegungsbereich) der Anlage bietet Raum für Versammlungen und Feste. 5 der 6 Gruppenräume haben einen direkt anschließenden Nebenraum (Intensivraum) zur Betreuung und Förderung von Kleingruppen. Im EG ist ein großer Ruheraum eingeplant und im OG ein kleinerer Ruheraum für die älteren Kinder. Im Erdgeschoss befindet sich der Bewegungsraum, im Obergeschoss ein Mehrzweckraum. Die Kita ist barrierefrei und wird mit einer Aufzugsanlage und einem Behinderten-WC ausgestattet. Die Ausrichtung aller Gruppenräume und Nebenräume erfolgt nach Osten zum Kindergarten- Freigelände. Ein Fluchtbalkon erfüllt Auflagen des Brandschutzes indem er den ersten Rettungsweg für die Aufenthaltsräume im Obergeschoss sicherstellt. Die Flachdachkonstruktion mit einer Mindestneigung von 2 bis 3% wird begrünt und verbessert dadurch die klimatischen Bedingungen im Sommerhalbjahr (Schutz vor Überhitzung). Die Küche wird als Frisch-Kochküche geplant. Alle zur Küche zugehörigen Räume wie Lager und Personal liegen unmittelbar neben der Küche. Somit hat das Personal kurze Laufwege. Die Anlieferung erfolgt über einen separaten Nebeneingang. Auch das Küchenpersonal kann diesen Eingang nutzen. Technische Ausstattung Die Beheizung erfolgt durch eine Erdwärmepumpe. Wärmeübertragung über Fußbodenheizung. Es werden dezentrale Lüftungsanlagen in den Sanitärräumen, sowie in der Frischküche vorgesehen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Die genaue Dimensionierung muss noch erfolgen. Es ist ein Speicher mit einer Größe unter 20 kWh geplant, damit kein separater Betriebsraum notwendig ist. Der gewonnene Strom soll vor allem für die Eigenversorgung des Hauses genutzt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die zu erbringende Planungsleistung für die Technische Gebäudeausrüstung im Umfang der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 bis 8 nach HOAI.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Es ist eine vollständige prüffähige Honorarberechnung gemäß HOAI 2021 unter Angabe sämtlicher für die Honorarermittlung erforderlichen Parameter und Berechnungsgrundlagen vorzulegen.
Bewertungsmethode
In dieser Kategorie sind maximal 50 Punkte zu erreichen. Das günstigste Angebot erhält 50 Punkte. Alle weiteren Angebote werden gemäß einer linearen Interpolation bewertet.
Beschreibung
Der Bieter hat zunächst das für die Leistungserbringung vorgesehene Projektteam zu benennen. Für jedes benannte Projektteammitglied sind die vorgesehene Funktion im Projekt sowie die für die ausgeschriebenen Leistungen relevanten fachlichen Erfahrungen darzustellen. Der Bieter verpflichtet sich, die benannten Schlüsselpersonen grundsätzlich über die gesamte Projektlaufzeit für die Leistungserbringung einzusetzen. Ein Wechsel der benannten Schlüsselpersonen ist nur aus wichtigem Grund und in Abstimmung mit dem Auftraggeber zulässig. Im Falle eines erforderlichen Wechsels ist eine mindestens gleichwertig qualifizierte Ersatzperson einzusetzen. Anschließend hat der Bieter vier vergleichbare Referenzprojekte der jeweils im Projektteam vorgesehenen Person aus den letzten sieben Jahren darzustellen. Die Referenzprojekte sind den für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektteammitgliedern zuzuordnen. Dabei ist jeweils anzugeben, welches Projektteammitglied an dem Referenzprojekt mitgewirkt hat und welche Funktion bzw. welche wesentlichen Leistungen dieses dort erbracht hat. Maßgeblich für die Bewertung ist die persönliche Erfahrung der benannten Projektteammitglieder. Die Referenzprojekte müssen daher nicht zwingend vom Bieter selbst bzw. von dessen derzeitiger Organisationseinheit oder Büro erbracht worden sein. Es können auch Referenzprojekte berücksichtigt werden, an denen ein für die Leistungserbringung vorgesehenes Projektteammitglied im Rahmen einer früheren Tätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber, Büro oder Unternehmen mitgewirkt hat. Die Referenzprojekte müssen einen hinreichenden fachlichen und inhaltlichen Bezug zu den ausgeschriebenen Planungsleistungen aufweisen. Maßgeblich für die Bewertung ist die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit der ausgeschriebenen Planungsaufgabe, insbesondere hinsichtlich Nutzung, Größe, Planungsumfang (LPH 1-9), bearbeitete Anlagengruppen, Bauweise und Anforderungen an die fachübergreifende Koordination sowie sonstige für die ausgeschriebene Planungsaufgabe wesentliche technische oder organisatorische Anforderungen.
Bewertungsmethode
In dieser Kategorie sind maximal 40 Punkte zu erreichen. Für jedes Referenzprojekt werden maximal 10 Punkte vergeben. Die Bewertung erfolgt anhand der auf dem Formblatt R2 gemachten Angaben und nach den hierfür festgelegten Bewertungskriterien.
Unterkriterien
Beschreibung
Nichtwohngebäude mit vergleichbarer Nutzungskomplexität, z.B. Kita, Schule, vergleichbare Bildungs-/Betreuungseinrichtung
Bewertungsmethode
erfüllt/ nicht erfüllt: 1 Punkt/ 0 Punkte
Beschreibung
Planung der Technischen Gebäudeausrüstung für einen Neubau oder einen Ersatzneubau
Bewertungsmethode
erfüllt/ nicht erfüllt: 1 Punkt/ 0 Punkte
Beschreibung
Erbrachte Leistungsphasen LPH 3-8
Bewertungsmethode
erfüllt/ nicht erfüllt: 1 Punkt/ 0 Punkte
Beschreibung
Erfahrungen mit Holz- oder Holzhybridbauweise oder gleichwertigen besonderen Anforderungen an Vorfertigung, kollisionsarme Leitungsführung und frühzeitige fachübergreifende Schnittstellenkoordination.
Bewertungsmethode
Holzbauweise: 2 Punkte. Vergleichbare Anforderungen: 1 Punkt. Nicht erfüllt: 0 Punkte.
Beschreibung
Vergleichbarer Umfang
Bewertungsmethode
Bruttorauminhalt ≥ 5.000 m³ = 1 Punkt. Bruttorauminhalt < 5.000 m³ = 0 Punkte.
Beschreibung
Erbrachte Anlagengruppen 1 - 4
Bewertungsmethode
AG 1-4: 2 Punkte. AG 1, 2 und 3 oder 4: 1 Punkt. Nicht erfüllt: 0 Punkte.
Beschreibung
Erbrachte Anlagengruppen 5 - 8
Bewertungsmethode
AG 5-8: 2 Punkte. Mind. 2 AG von 5-8: 1 Punkt. Nicht erfüllt: 0 Punkte.
Beschreibung
Der Bieter hat darzustellen, wie er die Projektorganisation, die Erreichbarkeit, die persönliche Präsenz sowie die Kommunikation mit dem Auftraggeber und den weiteren Projektbeteiligten während der gesamten Vertragslaufzeit sicherstellt. Die Angaben sind für die gesamte Vertragslaufzeit verbindlich zu machen. Soweit in den nachfolgenden Einzelkriterien konkrete Anforderungen an Erreichbarkeit, Präsenz oder Reaktionszeiten genannt werden, sind diese vom Bieter ausdrücklich zu bestätigen. Mit Abgabe des Angebots verpflichtet sich der Bieter zur Einhaltung der von ihm angegebenen bzw. bestätigten organisatorischen Rahmenbedingungen und Reaktionszeiten während der Vertragslaufzeit.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt anhand der vom Bieter im hierfür vorgesehenen Formblatt R2 gemachten Angaben und nach den nachfolgend festgelegten Bewertungskriterien.
Unterkriterien
Beschreibung
Bewertet wird ausschließlich die im Angebot verbindlich zugesagte maximale Reaktionszeit einer benannten Schlüsselperson für einen erforderlichen Ortstermin auf der Baustelle während der Ausführungsphase LPH 8. Reaktionszeit ist der Zeitraum zwischen der Aufforderung des Auftraggebers zu einem Ortstermin auf der Baustelle und dem tatsächlichen Eintreffen der benannten Schlüsselperson auf der Baustelle. Die Reaktionszeit gilt für technische bzw. planerische Problemstellungen, die eine persönliche Abstimmung vor Ort erforderlich machen. Die Reaktionszeit wird während der üblichen Arbeitszeiten an Werktagen (Montag bis Freitag) gemessen. Samstage, Sonntage und gesetzliche Feiertage am Ort der Baustelle werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Die zugesagte Reaktionszeit ist durch mindestens eine der im Angebot benannten Schlüsselpersonen sicherzustellen. Die angebotene Reaktionszeit wird Bestandteil des Vertrages.
Bewertungsmethode
0 Punkte: keine verbindliche Reaktionszeit angegeben. 1 Punkt: innerhalb von 3 Werktagen. 2 Punkte: innerhalb von 2 Werktagen. 3 Punkte: innerhalb von 1 Werktag. 4 Punkte: innerhalb von 4 Stunden. 5 Punkte: innerhalb von 2 Stunden.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Eigenerklärung zur Eignung des Bieters anhand der in den Vergabeunterlagen beigefügten Formblätter (u.a. zum Umsatz, Ausschlussgründen, Mindestlohn, Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland aufweisen). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung.
Dokumentationsanforderung
Die durch Präqualifizierung geführten Eigenerklärungen und Eignungsnachweise müssen die gestellten auftragsbezogenen Mindestanforderungen nachweisen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen weitere Nachweise vorzulegen. (Siehe ergänzend auch die Vergabeunterlagen).
Beschreibung
Mindestens eine Referenz über eine in den letzten 7 Jahren erbrachte vergleichbare Planungsleistung. Die Referenz muss sich auf Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung beziehen und mindestens die für den vorliegenden Auftrag wesentlichen Planungsleistungen umfassen. Mit der Referenz ist nachzuweisen, dass das Büro grundsätzlich über die erforderliche Erfahrung und Leistungsfähigkeit zur Erbringung der ausgeschriebenen Planungsleistungen verfügt. Die Referenz muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: Nichtwohngebäude mit vergleichbarer Nutzungskomplexität, z.B. Kita, Schule, vergleichbare Bildungs-/Betreuungseinrichtung; Bruttorauminhalt mind. 5.000 m³; Erbrachte Leistungsphasen mind. LPH 3 bis 8; Erbrachte Anlagengruppen mind. AG 1 bis 4.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist durch Angabe des Auftraggebers, des Projekts, des Leistungszeitraums, des Leistungsumfangs sowie der erbrachten Leistungsphasen und Anlagengruppen nachzuweisen. Zur Darstellung des Referenzprojekts sind Planunterlagen, Fotos sowie eine textliche Beschreibung der Maßnahme beizufügen. Die Anlagen sind in einem Dokument zusammenzuführen. Nutzen Sie hierfür das in den Vergabeunterlagen beigefügte Dokument "Formblatt R1".
Beschreibung
Zusätzlich die im Formblatt 124 LD (Eigenerklärung) geforderten Referenzen.
Dokumentationsanforderung
Nutzen Sie hierfür das in den Vergabeunterlagen beigefügte Dokument "Formblatt R1".
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Stadtverwaltung Mayen
- Titel
- Neubau Kita "Am Erdwall" - Technische Gebäudeausrüstung LPH 1-9
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mayen-Koblenz
Keine zusätzlichen Codes vom Käufer…
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