Neubau Rettungszentrum Waldsee | Generalplanung
Arkitekttjenester
Die Verbandsgemeinde Rheinauen benötigt Generalplanungsleistungen für den Neubau eines Rettungszentrums in Rhein-Pfalz-Kreis. Die Vergabe erfolgt auf Basis der Erfahrung des Projektteams (20 %), des Ausführungskonzepts (40 %) und des kalkulatorischen Angebotspreises (40 %). Für die Qualifikation sind unternehmensbezogene Referenzprojekte für Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Freianlagen erforderlich, die jeweils abgeschlossene Leistungsphasen 3 und 4 nach HOAI umfassen und bestimmte Mindestanforderungen an die Planungsleistungen und Baukosten (mindestens 3.000.000 EUR brutto für Kostengruppen 300 und 400) erfüllen müssen.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Verbandsgemeinde Rheinauen
- Kontakttelefon
- +49 6236 4182 - 0
- Kontakt-E-Mail
- info@vg-rheinauen.de
- Adresse
- Ludwigstraße 99, 67165 Waldsee
Neubau Rettungszentrum Waldsee
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Bewertung der Zusammenarbeit in früher ausgeführten Planungsprojekten und Bewertung der persönlichen Erfahrung des Projektteams. Der Bieter hat die für die Auftragsausführung vorgesehenen Personen (= Teammitglieder) in den vorgenannten Funktionen namentlich zu benennen. Anzugeben ist der Name des Teammitglieds und des Unternehmens, bei dem das Teammitglied tätig ist (angestellt oder selbstständig). Die benannten Personen müssen nicht personenverschieden sein. Es ist zulässig, dass ein und dieselbe Person mehrere der vorgenannten Funktionen übernimmt. Soweit eine Person mehrere Funktionen übernehmen soll, muss sie über die für jede dieser Funktionen erforderliche fachliche Qualifikation und Erfahrung verfügen. Der Bieter muss zudem sicherstellen, dass die Person unter Berücksichtigung des Leistungsumfangs und ihrer zeitlichen Verfügbarkeit sämtliche übernommenen Funktionen ordnungsgemäß wahrnehmen kann. Bewertet wird die gemeinsame Projekterfahrung der Teammitgliedskonstellationen. Für jede für das Projektteam benannte Person mindestens ein persönliches Referenzprojekt mit dem Angebot einzureichen, das die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllt. Das persönliche Referenzprojekt muss den Neubau eines Rettungszentrums, eines Feuerwehrhauses, einer Feuerwache, einer Rettungswache oder einer kombinierten Feuer- und Rettungswache zum Gegenstand gehabt haben und von der benannten Person muss das benannte Referenzprojekt persönlich in derselben Funktion und Rolle bearbeitet worden sein, für die sie im vorliegenden Vergabeverfahren vorgesehen ist. Eine Tätigkeit in einer lediglich fachlich verwandten, unterstützenden oder untergeordneten Funktion genügt nicht. Erfüllt für ein Teammitglied keines der eingereichten persönlichen Referenzprojekte sämtliche vorgenannten Mindestanforderungen, wird das Angebot ausgeschlossen. Bewertet werden ausschließlich persönliche Referenzprojekte, die sämtliche vorgenannten Mindestanforderungen erfüllen.
Bewertungsmethode
Die im Rahmen der Bewertung der Zusammenarbeit in früher ausgeführten Planungsprojekten (Buchstabe a)) sowie der persönlichen Erfahrung (Buchstabe b)) erzielten Punkte werden addiert. Der Bieter kann daher maximal 243 Punkte (108 Punkte gemäß der Zusammenarbeit in früher ausgeführten Planungsprojekten (Buchstabe a) + 135 Punkte gemäß der persönlichen Erfahrung (Buchstabe b)) erzielen. Der Bieter kann in diesem Zuschlagskriterium maximal 20,00 qualitative Leistungspunkte erzielen. Zur Ermittlung der qualitativen Leistungspunkte werden die von dem Bieter insgesamt erzielten Punkte mit dem Gewichtungsfaktor 20/243 multipliziert.
Beschreibung
Bewertet wird ein von dem Bieter einzureichendes auftragsbezogenes Ausführungskonzept. In dem auftragsbezogenen Ausführungskonzept hat der Bieter anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn, konkret die Leistungen ausführen wird, um die nachfolgenden Ziele bestmöglich zu erreichen: Projektverständnis und beabsichtigte Vorgehensweise, Organisation der fachtechnischen Bauüberwachung für eine hohe Verfügbarkeit sowie hohe Vor-Ort-Präsenz, Projektorganisation. Das Ausführungskonzept darf je Unterkriterium einen Umfang von höchstens drei (3) DIN-A4-Seiten umfassen. Soweit die Ausführungen zu einem Unterkriterium diesen Umfang überschreiten, bleiben die darüber hinausgehenden Seiten (ab Seite vier (4)) bei der Bewertung unberücksichtigt und haben keinen Einfluss auf die Angebotswertung. Eine inhaltsleere Titelseite sowie ein Inhaltsverzeichnis werden auf den zulässigen Seitenumfang nicht angerechnet. Der Bieter hat in seinem Ausführungskonzept konkret anzugeben, auf welches Unterkriterium er seine Angaben bezieht, indem er das jeweilige Unterkriterium konkret bezeichnet. Der Bieter hat die Unterkriterien in chronologischer Reihenfolge abzuarbeiten (Unterkriterium 1; dann Unterkriterium 2 und schließlich Unterkriterium 3). Sollte das Ausführungskonzept fehlen, führt dies zwingend zum Ausschluss des Angebots. Eine Nachforderung wäre insoweit nicht möglich. Das Ausführungskonzept ist von dem Bieter eigenständig zu erstellen; eine Vorlage oder Anlage wird von dem Auftraggeber nicht bereitgestellt. Der Bieter soll das Ausführungskonzept wie folgt bezeichnen: Anlage 602_Ausführungskonzept. Im Falle der Auftragserteilung ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Leistungen entsprechend seines Ausführungskonzepts zu erbringen, soweit der Auftraggeber nicht ein davon abweichendes Vorgehen gegenüber dem Auftragnehmer geltend macht. Die in dem Ausführungskonzept enthaltenen Angaben gelten als vereinbarte Beschaffenheit. Das Ausführungskonzept wird im Falle der Auftragserteilung als Anlage 602 Vertragsbestandteil.
Bewertungsmethode
Die erzielten Bewertungspunkte werden addiert. Insgesamt kann Bieter in dem Zuschlagskriterium maximal 15 Bewertungspunkte erzielen. Die erzielten Bewertungspunkte werden mit dem Gewichtungsfaktor 8/3 multipliziert. Der Bieter kann daher maximal 40,00 qualitative Leistungspunkte in diesem Zuschlagskriterium erzielen. Das Zuschlagskriterium ist für alle Leistungsstufen, auch für solche, die nicht mit Erteilung des Zuschlags unmittelbar beauftragt werden, wertungsrelevant.
Unterkriterien
Beschreibung
Der Bieter hat in dem Ausführungskonzept anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn die ausgeschriebenen Leistungen erbringen wird, um die Planung, Vorbereitung der Vergabe und fachtechnische Begleitung des Neubaus des Rettungszentrums entsprechend den Anforderungen der funktionalen Leistungsbeschreibung bestmöglich sicherzustellen. Der Bieter hat darzustellen, wie er die Aufgabenstellung und die projektspezifischen Anforderungen des Vorhabens verstanden hat, welche Vorgehensweise er für die Übernahme und Plausibilisierung der vorliegenden Voruntersuchungen sowie deren Überführung in eine umsetzungsreife Planung vorsieht, wie er die Erstellung der Vergabeunterlagen und die Mitwirkung bei der Vergabe der Bauleistungen durchführen wird, und wie er die fachtechnische Begleitung der Bauausführung organisieren wird.
Bewertungsmethode
0 bis 5 Bewertungspunkte.
Beschreibung
Der Bieter hat zudem anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn konkret vorgehen wird, um während der Bauausführung eine hohe Verfügbarkeit des Verantwortlichen für die fachtechnische Bauüberwachung und eine hohe Vor-Ort-Präsenz des Verantwortlichen für die fachtechnische Bauüberwachung bestmöglich sicherzustellen. Der Bieter hat darzustellen, in welchem Umfang der Verantwortliche für die fachtechnische Bauüberwachung auf der Baustelle präsent sein wird, wie der Abstimmungsrhythmus zwischen dem Verantwortlichen für die fachtechnische Bauüberwachung, des Auftraggebers und den ausführenden Unternehmen während der Bauausführung ausgestaltet wird; wie kurzfristige Baustellentermine und unvorhergesehene Ereignisse organisatorisch sichergestellt werden, welche Vertretungsregelungen bestehen, um auch im Falle einer urlaubs-, krankheits- oder sonstigen vorübergehenden Verhinderung des Verantwortlichen für die fachtechnische Bauüberwachung eine kontinuierliche fachtechnische Begleitung der Bauausführung sicherzustellen.
Bewertungsmethode
0 bis 5 Bewertungspunkte.
Beschreibung
Der Bieter hat ferner anhand konkreter zukünftiger Maßnahmen darzustellen, wie er im Falle der Auftragserteilung an ihn die Projektorganisation konkret ausgestalten wird, um die einzelnen Projektphasen personell, organisatorisch und zeitlich bestmöglich aufeinander abgestimmt durchzuführen. Der Bieter hat darzustellen, wie er die Bearbeitung der einzelnen Projektphasen organisiert und aufeinander abstimmt (Bearbeitungsablauf); welche wesentlichen Meilensteine und Bearbeitungszeiträume er für die Leistungserbringung vorsieht (Terminplan); welche Leistungsbestandteile er mit eigenem Personal und welche Leistungsbestandteile er durch Nachunternehmer, freie Mitarbeiter oder sonstige fachliche Partner erbringen lässt; welche Rolle die vorgesehenen Nachunternehmer, freien Mitarbeiter oder sonstigen fachlichen Partner im Projekt übernehmen und wie deren Verfügbarkeit während der Projektlaufzeit sichergestellt wird.
Bewertungsmethode
0 bis 5 Bewertungspunkte.
Beschreibung
Kalkulatorischer Angebotspreis (brutto) gemäß Leistungs- und Vergütungskatalog [Anlage 801]. Das Zuschlagskriterium "Kalkulatorischer Angebotspreis (brutto)" ist für alle Leistungsstufen, auch für solche, die nicht mit Erteilung des Zuschlags unmittelbar beauftragt werden, wertungsrelevant.
Bewertungsmethode
Maximal kann ein Bieter 40 preisliche Leistungspunkte erzielen. Die erzielten preislichen Leistungspunkte werden mathematisch gerundet auf zwei Nachkommastellen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag mindestens ein (1) geeignetes unternehmensbezogenes Referenzprojekt über früher ausgeführte Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume einzureichen. Das unternehmensbezogene Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: - Gegenstand des unternehmensbezogenen Referenzprojekts waren Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume nach § 34 Abs. 1 HOAI für den Neubau eines Nichtwohngebäudes. - Die im Referenzprojekt erbrachten Planungsleistungen müssen zu einem abgeschlossenen Planungsergebnis der Leistungsphasen 3 und 4 geführt haben. Das Planungsergebnis musste eine hinreichende Grundlage dafür bilden, dass darauf aufbauend die Ausführungsplanung entsprechend der Leistungsphase 5 durch den Referenznehmer oder einen Dritten erbracht werden konnte. Nicht erforderlich ist, dass der Referenznehmer sämtliche in Anlage 10 zur HOAI aufgeführten Grundleistungen der Leistungsphasen 3 und 4 erbracht hat. Die Erbringung Besonderer Leistungen ist ebenfalls nicht erforderlich. - Das unternehmensbezogene Referenzprojekt muss mindestens eine (1) der folgenden besonderen Planungsanforderungen aufweisen: a) Die Grundriss- und Erschließungsplanung wurde wesentlich durch besondere betriebliche Prozess-, Alarm-, Einsatz- oder sonstige zeitkritische Funktionsabläufe bestimmt. b) Bei der Planung waren unterschiedliche Personen-, Fahrzeug-, Material- oder Betriebswege funktional voneinander zu trennen oder aufeinander abzustimmen. c) Das Referenzprojekt verfügte über funktional voneinander getrennte Bereiche, deren Trennung aufgrund besonderer hygienischer, arbeitsschutzrechtlicher, kontaminationsbezogener oder vergleichbarer betrieblicher Anforderungen planerisch sicherzustellen war. d) Die Objektplanung erforderte eine besondere räumliche oder konstruktive Koordination fest installierter technischer Anlagen oder Betriebseinrichtungen mit einem Hallenbereich, der Tragstruktur oder der Gebäudehülle. - Erbringungszeitraum: Die Leistungsphase 3 darf nicht vor dem 01.01.2022 begonnen und die Leistungsphase 4 muss spätestens zum Ablauf der Teilnahmefrist in dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren abgeschlossen worden sein. Anzugeben sind das Anfangs-Datum der Leistungsphase 3 und das End-Datum der Leistungsphase 4. Die Datumsangaben sind grundsätzlich taggenau im Format TT.MM.JJJJ vorzunehmen. Sofern die Einhaltung der jeweiligen Mindestanforderung auch anhand der Angabe von Monat und Jahr zweifelsfrei festgestellt werden kann, ist sowohl für den Beginn als auch für das Ende der jeweiligen Leistungsphase ausnahmsweise auch die Angabe von Monat und Jahr (MM.JJJJ) ausreichend. - Die in der Kostenberechnung ausgewiesenen Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 betrugen zusammengerechnet mindestens 3.000.000,- EUR (brutto).
Dokumentationsanforderung
Der Bewerber hat in der Anlage 206 durch Ankreuzen von "ja" oder "nein" zu bestätigen, ob die im Referenzprojekt erbrachten Planungsleistungen zu einem abgeschlossenen Planungsergebnis der Leistungsphasen 3 und 4 geführt haben, das eine hinreichende Grundlage dafür bildete, dass darauf aufbauend die Ausführungsplanung entsprechend der Leistungsphase 5 durch den Referenznehmer oder einen Dritten erbracht werden konnte. Der Bewerber hat in der Anlage 206 durch Ankreuzen der entsprechenden Auswahlkästchen anzugeben, welche der vorstehenden besonderen Planungsanforderungen das Referenzprojekt aufweist. Es ist mindestens eine (1) besondere Planungsanforderung anzukreuzen. Sofern das Referenzprojekt mehrere besondere Planungsanforderungen aufweist, können mehrere Auswahlkästchen angekreuzt werden.
Beschreibung
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag mindestens ein (1) geeignetes unternehmensbezogenes Referenzprojekt über früher ausgeführte Objektplanungsleistungen Freianlagen einzureichen. Das unternehmensbezogene Referenzprojekt muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: - Gegenstand des unternehmensbezogenen Referenzprojekts waren Objektplanungsleistungen Freianlagen nach § 39 Abs. 1 HOAI im Zusammenhang mit dem Neubau eines Nichtwohngebäudes. - Die im Referenzprojekt erbrachten Planungsleistungen müssen zu einem abgeschlossenen Planungsergebnis der Leistungsphasen 3 und 4 geführt haben. Das Planungsergebnis musste eine hinreichende Grundlage dafür bilden, dass darauf aufbauend die Ausführungsplanung entsprechend der Leistungsphase 5 durch den Referenznehmer oder einen Dritten erbracht werden konnte. Nicht erforderlich ist, dass der Referenznehmer sämtliche in Anlage 11 zur HOAI aufgeführten Grundleistungen der Leistungsphasen 3 und 4 erbracht hat. Die Erbringung Besonderer Leistungen ist ebenfalls nicht erforderlich.
Dokumentationsanforderung
Not specified.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Verbandsgemeinde Rheinauen
- Titel
- Neubau Rettungszentrum Waldsee | Generalplanung
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Rhein-Pfalz-Kreis