Realschule Fürstenfeldbruck Erweiterung
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- Teilnahmefrist
- Sep 12, 2025Abgelaufen
- Zuschlag
- Auftragsbezogenes Organisationskonzept, Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter 18 % und 4 weitere
Brief
Architektenleistung für das Bauvorhaben Erweiterung der Ferdinand von Miller Realschule Fürstenfeldbruck. LPH 1-9. Stufenweise Beauftragung. Die Ferdinand-von-Miller-Realschule liegt in einem Areal in der Nähe des S-Bahnhofs Fürstenfeldbruck. Das Gesamtareal wird eingegrenzt von der Bahnhofstraße im Südwesten, der Oskar-von-Miller-Straße im Süden, der Hans-Sachs-Straße im Norden und dem Stockmeierweg (Fuß- und Radweg) im Osten. Die Realschule liegt damit auf dem Gebiet des Bebauungsplans Nr. 39/1 der Stadt Fürstenfeldbruck. Auf dem Areal befinden Gebäude mehrerer Institutionen: Gebäude der Ferdinand-von-Miller-Realschule, der Berufsschule Fürstenfeldbruck, der AOK Bayern und der Agentur für Arbeit. Der Haupteingang für die Schüler und Schülerinnen der Realschule liegt im zur Bahnhofsstraße hin und erfolgt über den Westanbau. Eine Zufahrt für KFZ zur Realschule ist ebenfalls über die Bahnhofsstraße hin möglich. Fußgänger und Radfahrerinnen können das Gelände auch über den Stockmeierweg erreichen. Zugang zur Oskar-von-Miller-Straße besteht nicht. Im Jahr 2025 findet der Schulunterricht in fünf Gebäuden statt: - Dem Hauptgebäude - Dem Pavillon im Pausenhof - Der Mehrzweckhalle - Der Wittelsbacher Halle - Dem AOK-Pavillon Die zweigeschossige Containeranlage auf dem Schulgelände wird aktuell nicht durch die Realschule, sondern die naheliegende Berufsschule genutzt. Sie kann bei Bedarf um ein Geschoss aufgestockt werden, um während der Umbaumaßnahme temporär zusätzliche Klassenzimmer zu bieten. Mit dem Ende des Projekts muss die gesamte Containeranlage abgebaut werden. In der Schule ist auch die Dienststelle des Ministerialbeauftragten (MB) für Realschulen in Oberbayern angesiedelt. Die Räume der Dienststelle sind im westlichen Gebäudeteil des Altbaus. Im Rahmen des Projekts wird von dem Planungsteam auch verlangt, für die Realisierung des Neubaus im Pausenhof zwei Varianten zu prüfen: Einmal in traditioneller Massivbauweise und einmal in Holz -oder Holzhybridbauweise. Bei beiden Varianten muss geprüft werden, ob eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) von 50% - 65% (Bronze) oder höher innerhalb des Projektkostenrahmens erreicht werden kann. Das LRA Fürstenfeldbruck strebt für die Maßnahme die Förderung nach BayFAG Art. 10 an. Die projektbegleitende Arbeitsgruppe Ferdinand-von-Miller-Realschule FFB des Landkreises FFB verlangt die Prüfung beider Varianten, um insbesondere die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beider Bauweisen vergleichen zu können. Es sind daher beide Varianten für den Neubau bis einschließlich LPH 2 entwickeln, durch die Arbeitsgruppe wird dann diejenige Variante ausgewählt, die ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Außerdem muss im Rahmen der LPH 1 bis 3 geprüft werden, ob eine Förderung nach KFW für den Neubau und den Nordanbau erreicht werden kann. Ein Nachhaltigkeitskoordinator und ein Energieeffizienzberater werden durch den AG ins Projekt eingebunden. Energetisch saniert werden muss der Altbau, hier sind vor allem Fassaden und Fenster zu erneuern, weitere Maßnahmen sind zu prüfen. Der genaue Umfang dieser Sanierung ist im Zuge der LPH 1 und 2 zu ermitteln, durch den AG wird entschieden, was ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Soweit möglich sollen auch hier Fördermittel für die Sanierung der Fassade erlangt werden. Die Projektanforderungen sind - Schaffung von zusätzlichen Klassenräumen und Räumen für den Fachunterricht gemäß Raumbedarf - Schaffung von Räumlichkeiten für Ganztagsunterricht und modernes Lernen gemäß Machbarkeitsstudie - Abbau des Containerbaus - Sanierung und Erweiterung der Büroräume im Bestand, Neuschaffung von Verwaltungsräumen, Neuaufteilung der Raumnutzung von Verwaltung und der MB-Dienststelle - Prüfung von zwei Planungsvarianten für den Neubau im Pausenhof (Holz- bzw. Holzhybridbau, Massivbau) - Förderfähigkeit der Maßnahmen nach BayFAG, Prüfung der Förderfähigkeit für Neubauten nach KFW - Energetische Sanierung im Bestand - Störungsfreie Fortführung des Unterrichts über die gesamte Projektlaufzeit Eine Machbarkeitsstudie und die detaillierte Projektbeschreibung sind der Ausschreibung als Anlage beigefügt. In ihr wird ein Lösungsvorschlag erörtert, der einen Nordanbau, einen Neubau mit Tiefgarage und eine partielle Neugestaltung des Bestands vorsieht. Diese Machbarkeitsstudie ist bereits umfangreich abgestimmt und die Basis für die notwendige Befreiung vom Bebauungsplan durch die Stadt Fürstenfeldbruck. Die Vorgaben der Machbarkeitsstudie müssen daher eingehalten werden. Gestaltungsspielraum besteht nur bei: - Der Raumzuordnung (z.B. können Fachunterrichtsräume alle im Nordanbau untergebracht werden) - Der Bauphasenplanung Sofern möglich soll das Projekt durch den Objektplaner so strukturiert werden, dass auf die Aufstockung des Containerbaus verzichtet werden kann. Jede Abweichung von der Machbarkeitsstudie muss mit dem AG abgestimmt werden. Das Projekt gliedert sich in 5 Honorarobjekte. Die Beauftragung findet stufenweise statt: Stufe 1: LPH 1-3, Stufe 2: LPH 4-9. Einige Leistungen sind als projektweite besondere Leistungen durch die Objektplanung zu erbringen: • Planungskoordination und Qualitätsmanagement • Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, LPH 1-3, Stufe 1) • Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, LPH 4-8, Stufe 2) • Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, LPH 1-3, Stufe 1) • Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, LPH 4-9, Stufe 2) • Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, LPH 1-3, Stufe 1) • Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, LPH 4-9, Stufe 2) Das Architekturbüro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, beteiligt sich voraussichtlich an dem Teilnahmewettbewerb. Der Leistungsbeginn erfolgt direkt nach Auftragserteilung mit der Einholung der notwendigen Unterlagen.
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Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis Berufsregistereintragung (Bieter und jedes Mitglied der Bietergemeinschaft, bzw. für anderen Unternehmer, deren Kapazität sich bedient wird). Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn Sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn Sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 500.000 EUR netto/Jahr gefordert.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens: Es ist der ("spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu 2.3.1 des Bewerberbogens: Die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben (Formblatt III.8).
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Bei Bewerbergemeinschaften ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung erforderlich.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu 2.3.1 des Bewerberbogens: Vorlage einer Bewerbergemeinschaftserklärung (FB III-9) und der Bewerberbögen für jedes Mitglied.
Quelle
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Beschreibung
Bei Eignungsleihe nach § 47 VgV sind entsprechende Unterlagen vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu 2.3.1 des Bewerberbogens: Vorlage des Formblattes III-7, des Bewerberbogens sowie auf gesondertes Verlangen Vorlage einer Verpflichtungserklärung (FB III-8) des anderen Unternehmens.
Quelle
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Beschreibung
Bei Unterauftragsvergabe nach § 36 VgV sind entsprechende Unterlagen vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu 2.3.1 des Bewerberbogens: Vorlage des Formblattes III-7, des Bewerberbogens sowie auf gesondertes Verlangen Vorlage einer Verpflichtungserklärung (FB III-8) des anderen Unternehmens.
Quelle
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Beschreibung
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 5.000.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 5.000.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Ergänzend zu 4.2.4 des Bewerberbogens: Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Quelle
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Beschreibung
Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers: Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Architekt, Innenarchitekt, oder gleichwertig). Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann, a) wenn Sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder b) wenn Sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Quelle
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Beschreibung
Mindestens 10 Mitarbeiter.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Quelle
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Beschreibung
Referenz umfasst LPH 2-8 der HOAI Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 für ein Projekt im Bereich Bildungseinrichtungen.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Die Referenzen müssen in dem Formblatt III.110a Liste geeigneter Referenzen erfasst werden. Erlaubt sind beliebige Anzahl von Referenzen, aber nur die vom Bewerber als Wertungsreferenz gekennzeichneten drei Referenzen fließen in die Wertung ein. Die anderen können zum Nachweis der Mindestkriterien für die Eignung angegeben werden. Die drei Mindestkriterien müssen jeweils in mindestens einer Referenz nachgewiesen werden. Es ist ausreichend, wenn ein Kriterium nur in einer Referenz auftritt. Kann ein Kriterium nicht mit mindestens einer Referenz nachgewiesen werden, wird der Bieter von der Teilnahme ausgeschlossen.
Quelle
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Beschreibung
Referenz umfasst Architektenleistungen mit PROJEKTGESAMTKOSTEN von über 30 Mio. € brutto (KG 100-800). Hier sind nicht nur die Baukosten gemeint!
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Die Referenzen müssen in dem Formblatt III.110a Liste geeigneter Referenzen erfasst werden. Erlaubt sind beliebige Anzahl von Referenzen, aber nur die vom Bewerber als Wertungsreferenz gekennzeichneten drei Referenzen fließen in die Wertung ein. Die anderen können zum Nachweis der Mindestkriterien für die Eignung angegeben werden. Die drei Mindestkriterien müssen jeweils in mindestens einer Referenz nachgewiesen werden. Es ist ausreichend, wenn ein Kriterium nur in einer Referenz auftritt. Kann ein Kriterium nicht mit mindestens einer Referenz nachgewiesen werden, wird der Bieter von der Teilnahme ausgeschlossen.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Anforderung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Erbachte Leistung wurde mindestens Honorarzone III zugerechnet.
Dokumentationsanforderung
Die Eignungskriterien sind auch im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet. Die Referenzen müssen in dem Formblatt III.110a Liste geeigneter Referenzen erfasst werden. Erlaubt sind beliebige Anzahl von Referenzen, aber nur die vom Bewerber als Wertungsreferenz gekennzeichneten drei Referenzen fließen in die Wertung ein. Die anderen können zum Nachweis der Mindestkriterien für die Eignung angegeben werden. Die drei Mindestkriterien müssen jeweils in mindestens einer Referenz nachgewiesen werden. Es ist ausreichend, wenn ein Kriterium nur in einer Referenz auftritt. Kann ein Kriterium nicht mit mindestens einer Referenz nachgewiesen werden, wird der Bieter von der Teilnahme ausgeschlossen.
Quelle
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung". Die Umrechnung des Preises in Punkte erfolgt folgendermaßen: Für die Angebotswertung wird der Preis (in Euro) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 30 Punkten normiert: * 30 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis * 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punkteermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma.
Quelle
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Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Zusammensetzung des Projektteams5 %
Zusammensetzung des Projektteams anhand eines Organigramms über die gesamte Baumaßnahme einschl. Subunternehmer / Mitglieder einer Bietergemeinschaft. Angaben zu Namen der Mitarbeiter (inkl. Vertretung), Zuständigkeiten, Funktionen, Entscheidungsbefugnis, bezogen auf die einzelne Leistungsphasen.
- Textliche Erläuterung des Organigramms5 %
Textliche Erläuterung des Organigramms des Bieters: Beschreibung der Kompetenzen und fachlichen Verantwortungen, prozentuale Angabe des Einsatzumfanges im Projekt, Darstellung der organisatorischen und fachlichen Einbindung vorgesehener Subunternehmer bzw. der Arbeitsaufteilung zwischen den Mitgliedern einer Bietergemeinschaft. (FB III.15 Personaleinsatz).
- Nachweis des Berufsabschlusses und der Erfahrung des Projektteams5 %
Nachweis des Berufsabschlusses und der Erfahrung des Projektteams mit Angabe von Referenzprojekten (mindestens zwei Referenzen des Projektleiters und eine Referenz andere Projektmitglieder) FB III.15 Personaleinsatz.
- Örtliche Präsenz3 %
Örtliche Präsenz: Organisatorische Vorkehrungen zur Sicherstellung der erforderlichen örtlichen Präsenz, Angaben zum Umfang der Präsenz von Projektbearbeitern vor Ort, Angaben zur Verfügbarkeit vor Ort.
Quelle
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Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Qualitätssicherung der Leistungen im Büro5 %
Qualitätssicherung der Leistungen im Büro in Bezug auf Kostenkontrolle, Terminkontrolle, Planung, Ausschreibung, Bauleitung.
- Erläuterung der Schnittstellenkoordination5 %
Erläuterung der Schnittstellenkoordination und der Koordination und Integration der Ergebnisse anderer an der Planung Beteiligter.
- Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten5 %
Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten (Bauherr, Nutzer, Fachplaner, Projektsteuerung, Behörden, Gremien, Projektbegleitende Arbeitsgruppe, Ausführende Firmen) / Organisation des Berichtswesens.
- Organisation der Planungsunterlagen und des Datenaustauschs2 %
Organisation der Planungsunterlagen und des Datenaustauschs.
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Risikoanalyse5 %
Risikoanalyse: Darstellung der zu erwartenden Herausforderungen.
- Baustellenorganisation und -abgrenzung3 %
Baustellenorganisation und -abgrenzung zum Schulbetrieb.
- Terminplanung und Lärmmanagement3 %
Terminplanung und Lärmmanagement / Schadstoffkontrolle / Schutzmaßnahmen.
- Fluchtwege und Verkehrssicherung2 %
Fluchtwege und Verkehrssicherung.
- Umzugsmanagement2 %
Umzugsmanagement.
Quelle
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Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Integration der bestehenden Machbarkeitsstudie5 %
Integration der bestehenden Machbarkeitsstudie (Nachvollziehbarkeit der Übernahme und Weiterentwicklung der Ergebnisse; Identifikation von Optimierungs- oder Ergänzungsbedarf; Umgang mit etwaigen offenen Punkten aus der Studie).
- Berücksichtigung und Umsetzung des pädagogisch-gestalterischen Lernkonzepts5 %
Berücksichtigung und Umsetzung des pädagogisch-gestalterischen Lernkonzepts in der architektonischen Planung (Darstellung des planerischen Umgangs mit dem bestehenden pädagogischen Lernkonzept der Flurschule und dessen Integration in die Entwurfs- und Planungsstrategie; Raumfunktionen und -beziehungen im Sinne des pädagogischen Konzepts; Gestaltungsideen zur Förderung von Lernen, Kommunikation und Inklusion; Einbindung pädagogischer Nutzerbedarfe in die frühen Planungsphasen).
Quelle
Keine Quelle in den Unterlagen gefunden. Prüfe die Gewichtung anhand der Vergabeunterlagen.
Beschreibung
Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, insbesondere im Dokument Formblatt VHF Bayern (Mai 2023) III.16-1 "Zuschlagskriterien und deren Gewichtung".
Unterkriterien
- Konzept der Objektüberwachung4 %
Konzept der Objektüberwachung während der Baudurchführung (z.B. Frequenz und Dauer der Objektüberwachung; Angabe der Reaktionszeit der Objektüberwachung für Einsatz auf der Baustelle; Organisation von Jour-Fixen).
- Organisation der Bauphasen4 %
Organisation der Bauphasen (Rechnungsprüfung, Aufmaß-, Qualitätsüberwachung in Bezug auf Kosten und Termine, Koordination bzw. Mitwirken an der Koordination der fachlich Beteiligten).
- Umgang mit Störungen im Bauablauf2 %
Umgang mit Störungen im Bauablauf (Nachtrags- und Änderungsmanagement).
Quelle
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Aus der Bekanntmachung
Architektenleistung für das Bauvorhaben Erweiterung der Ferdinand von Miller Realschule Fürstenfeldbruck. LPH 1-9. Stufenweise Beauftragung. Die Ferdinand-von-Miller-Realschule liegt in einem Areal in der Nähe des S-Bahnhofs Fürstenfeldbruck. Das Gesamtareal wird eingegrenzt von der Bahnhofstraße im Südwesten, der Oskar-von-Miller-Straße im Süden, der Hans-Sachs-Straße im Norden und dem Stockmeierweg (Fuß- und Radweg) im Osten. Die Realschule liegt damit auf dem Gebiet des Bebauungsplans Nr. 39/1 der Stadt Fürstenfeldbruck. Auf dem Areal befinden Gebäude mehrerer Institutionen: Gebäude der Ferdinand-von-Miller-Realschule, der Berufsschule Fürstenfeldbruck, der AOK Bayern und der Agentur für Arbeit. Der Haupteingang für die Schüler und Schülerinnen der Realschule liegt im zur Bahnhofsstraße hin und erfolgt über den Westanbau. Eine Zufahrt für KFZ zur Realschule ist ebenfalls über die Bahnhofsstraße hin möglich. Fußgänger und Radfahrerinnen können das Gelände auch über den Stockmeierweg erreichen. Zugang zur Oskar-von-Miller-Straße besteht nicht. Im Jahr 2025 findet der Schulunterricht in fünf Gebäuden statt: - Dem Hauptgebäude - Dem Pavillon im Pausenhof - Der Mehrzweckhalle - Der Wittelsbacher Halle - Dem AOK-Pavillon Die zweigeschossige Containeranlage auf dem Schulgelände wird aktuell nicht durch die Realschule, sondern die naheliegende Berufsschule genutzt. Sie kann bei Bedarf um ein Geschoss aufgestockt werden, um während der Umbaumaßnahme temporär zusätzliche Klassenzimmer zu bieten. Mit dem Ende des Projekts muss die gesamte Containeranlage abgebaut werden. In der Schule ist auch die Dienststelle des Ministerialbeauftragten (MB) für Realschulen in Oberbayern angesiedelt. Die Räume der Dienststelle sind im westlichen Gebäudeteil des Altbaus. Im Rahmen des Projekts wird von dem Planungsteam auch verlangt, für die Realisierung des Neubaus im Pausenhof zwei Varianten zu prüfen: Einmal in traditioneller Massivbauweise und einmal in Holz -oder Holzhybridbauweise. Bei beiden Varianten muss geprüft werden, ob eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) von 50% - 65% (Bronze) oder höher innerhalb des Projektkostenrahmens erreicht werden kann. Das LRA Fürstenfeldbruck strebt für die Maßnahme die Förderung nach BayFAG Art. 10 an. Die projektbegleitende Arbeitsgruppe Ferdinand-von-Miller-Realschule FFB des Landkreises FFB verlangt die Prüfung beider Varianten, um insbesondere die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beider Bauweisen vergleichen zu können. Es sind daher beide Varianten für den Neubau bis einschließlich LPH 2 entwickeln, durch die Arbeitsgruppe wird dann diejenige Variante ausgewählt, die ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Außerdem muss im Rahmen der LPH 1 bis 3 geprüft werden, ob eine Förderung nach KFW für den Neubau und den Nordanbau erreicht werden kann. Ein Nachhaltigkeitskoordinator und ein Energieeffizienzberater werden durch den AG ins Projekt eingebunden. Energetisch saniert werden muss der Altbau, hier sind vor allem Fassaden und Fenster zu erneuern, weitere Maßnahmen sind zu prüfen. Der genaue Umfang dieser Sanierung ist im Zuge der LPH 1 und 2 zu ermitteln, durch den AG wird entschieden, was ab LPH 3 weiterbearbeitet wird. Soweit möglich sollen auch hier Fördermittel für die Sanierung der Fassade erlangt werden. Die Projektanforderungen sind - Schaffung von zusätzlichen Klassenräumen und Räumen für den Fachunterricht gemäß Raumbedarf - Schaffung von Räumlichkeiten für Ganztagsunterricht und modernes Lernen gemäß Machbarkeitsstudie - Abbau des Containerbaus - Sanierung und Erweiterung der Büroräume im Bestand, Neuschaffung von Verwaltungsräumen, Neuaufteilung der Raumnutzung von Verwaltung und der MB-Dienststelle - Prüfung von zwei Planungsvarianten für den Neubau im Pausenhof (Holz- bzw. Holzhybridbau, Massivbau) - Förderfähigkeit der Maßnahmen nach BayFAG, Prüfung der Förderfähigkeit für Neubauten nach KFW - Energetische Sanierung im Bestand - Störungsfreie Fortführung des Unterrichts über die gesamte Projektlaufzeit Eine Machbarkeitsstudie und die detaillierte Projektbeschreibung sind der Ausschreibung als Anlage beigefügt. In ihr wird ein Lösungsvorschlag erörtert, der einen Nordanbau, einen Neubau mit Tiefgarage und eine partielle Neugestaltung des Bestands vorsieht. Diese Machbarkeitsstudie ist bereits umfangreich abgestimmt und die Basis für die notwendige Befreiung vom Bebauungsplan durch die Stadt Fürstenfeldbruck. Die Vorgaben der Machbarkeitsstudie müssen daher eingehalten werden. Gestaltungsspielraum besteht nur bei: - Der Raumzuordnung (z.B. können Fachunterrichtsräume alle im Nordanbau untergebracht werden) - Der Bauphasenplanung Sofern möglich soll das Projekt durch den Objektplaner so strukturiert werden, dass auf die Aufstockung des Containerbaus verzichtet werden kann. Jede Abweichung von der Machbarkeitsstudie muss mit dem AG abgestimmt werden. Das Projekt gliedert sich in 5 Honorarobjekte. Die Beauftragung findet stufenweise statt: Stufe 1: LPH 1-3, Stufe 2: LPH 4-9. Einige Leistungen sind als projektweite besondere Leistungen durch die Objektplanung zu erbringen: • Planungskoordination und Qualitätsmanagement • Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, LPH 1-3, Stufe 1) • Mitarbeit beim Erlangen von Fördergeldern (pauschal, LPH 4-8, Stufe 2) • Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, LPH 1-3, Stufe 1) • Übergeordnete Baulogistikkoordination (pauschal, LPH 4-9, Stufe 2) • Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, LPH 1-3, Stufe 1) • Detaillierte Bauablaufplanung unter Berücksichtigung des Gesamtprojektes (pauschal, LPH 4-9, Stufe 2) Das Architekturbüro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, beteiligt sich voraussichtlich an dem Teilnahmewettbewerb. Der Leistungsbeginn erfolgt direkt nach Auftragserteilung mit der Einholung der notwendigen Unterlagen.
Kontakt
Kreiseigener Hochbauhochbau@lra-ffb.de- Wettbewerb · PräqualifikationTyp
- FürstenfeldbruckOrt
- 71200000HauptcodeDienstleistungen von Architekturbüros
- 71221000Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden