RR Worringen – Kampfmittelkoordination
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR benötigt Fachplaner und -berater für Kampfmittelräumung (Kampfmittelkoordination) in Köln. Die Dienstleistungen umfassen Fachplanung und -beratung für die Kampfmittelräumung. Die Vergabe erfolgt auf Basis des Preises (30 %), der Qualität des Umsetzungskonzepts (40 %) und der Bewertung des Projektteams und der Projektorganisation (30 %). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer gültigen Erlaubnis gemäß § 7 SprengG für sprengstoffrechtlich relevante Leistungen, die Benennung mindestens einer Person mit gültigem Befähigungsschein gemäß § 20 SprengG und gültiger Ersthelferqualifikation für die fachliche Begleitung und Koordination der Kampfmitteluntersuchungen und Räummaßnahmen, eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden, einen Mindestjahresumsatz von 350.000 EUR netto im Tätigkeitsbereich der angebotenen Leistungsbilder im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre sowie mindestens 3 und höchstens 5 vergleichbare Referenzen aus den letzten 10 Jahren, die die fachliche Beratung, Planung und/oder Koordination von Kampfmitteluntersuchungen und Räummaßnahmen im Zusammenhang mit Infrastrukturmaßnahmen, Hochwasserschutzanlagen oder vergleichbaren Bauvorhaben belegen, wobei mindestens eine Referenz Schnittstellen zu Altlastenuntersuchungen oder archäologischen Untersuchungen umfassen muss.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 22 12 21 22 95 5
- Kontakt-E-Mail
- submissionsstelle@steb-koeln.de
- Adresse
- Ostmerheimer Str. 555, 51109 Köln
Fachplaner und -berater für Kampfmittelräumung (Kampfmittelkoordination)Hauptmerkmale des VerfahrensFachplanung und -beratung für die Kampfmittelräumung (Kampfmittelkoordnination)
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Preis der Leistung über die Gesamtsumme
Beschreibung
In einem Kurzbericht (etwa 3 bis 6 Seiten) sollen die folgenden Inhalte abgehandelt werden: Für „Projektspezifischer Ansatz“ werden folgende Kriterien herangezogen: a. Projektverständnis und Aufgabenanalyse: Nachvollziehbare Darstellung der Besonderheiten, Ziele und Herausforderungen. Dabei ist auch auf die Zusammenarbeit mit der Projektsteuerung einzugehen. b. Identifikation projektspezifischer Risiken und Chancen Konkrete Benennung mit realistischen Lösungsansätzen. Dabei sind insbesondere Schnittstellenrisiken mit den anderen Losen des Projekts zu betrachten. c. Anpassung der Methodik an das Projekt Individuell zugeschnittene Vorgehensweise. d. Umgang mit projektspezifischen Randbedingungen z. B. Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses, Ergebnisse der Luftbildauswertung, Anforderungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der zuständigen Ordnungsbehörde, Baugrund- und Flächenverhältnisse sowie sonstige projektbezogene Randbedingungen. e. Besondere Fachkunde Darstellung besonderer Fachkunde in der Kampfmittelkoordination vergleichbarer Infrastruktur-, Wasserbau-, Hochwasserschutz- oder Erdbaumaßnahmen, insbesondere in der Vorbereitung und Koordination von Kampfmitteluntersuchungen, der fachlichen Begleitung von Untersuchungs- und Räummaßnahmen sowie der Abstimmung mit Behörden und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Ein ergänzendes Referenzprojekt kann eingereicht werden. Eine volle Punktzahl (20 Punkten für den projektspezifischen Ansatz) kann vergeben werden, wenn die oben genannten Inhalte je Aufzählungspunkt nachvollziehbar, projektspezifisch und qualitätsvoll beschrieben werden. Maßgeblich ist, ob die dargestellten Ansätze eine qualitätsvolle, projektspezifische Leistungserbringung erwarten lassen. Je Aufzählungspunkt können jeweils bis zu 4 Punkte vergeben werden. Die Bewertung je Aufzählungspunkt wird folgendermaßen durchgeführt: - 0 Punkte: nicht dargestellt / nicht nachvollziehbar - 1 Punkte: allgemein oder nur teilweise projektspezifisch - 2-3 Punkte: nachvollziehbar und überwiegend projektspezifisch - 4 Punkte: vollständig, konkret, projektspezifisch und plausibel Für „Prozessorientierte Umsetzung“ werden folgende Kriterien herangezogen: a. Strukturierter Ablauf über die Leistungsphasen (HOAI) Durchgängiges Konzept zur Vorbereitung, Koordination und fachlichen Begleitung der Kampfmitteluntersuchungs- und Räummaßnahmen mit Meilensteinen, Prüfschritten, Zuständigkeiten und erforderlichen Abstimmungs- bzw. Freigabeprozessen. b. Termin , Kosten- und Steuerungskonzept Methodik zur bedarfsgerechten Planung, Koordination und Nachverfolgung der erforderlichen Kampfmitteluntersuchungen und gegebenenfalls Räummaßnahmen unter Berücksichtigung der zeitlich versetzten bzw. parallelen Umsetzung der Einzelprojekte. c. Schnittstellen- und Koordinationsmanagement Systematischer Umgang mit Auftraggeber, Projektsteuerung, Objekt-/Fachplanern, Baugrundgutachtern, Vermessung, SiGeKo, ausführenden Unternehmen, zuständigen Behörden, Kampfmittelbeseitigungsdienst und weiteren Projektbeteiligten. d. Kommunikations- und Berichtswesen inkl. Qualitätssicherung Klare Kommunikationsstrukturen, regelmäßige Berichte, definierte QS-Prozesse. Eine volle Punktzahl (20 Punkte für den prozessorientierten Ansatz) kann vergeben werden, wenn die oben genannten Inhalte je Aufzählungspunkt nachvollziehbar, projektspezifisch und qualitätsvoll beschrieben werden. Maßgeblich ist, ob die dargestellten Ansätze eine qualitätsvolle, projektspezifische Leistungserbringung erwarten lassen. Je Aufzählungspunkt können jeweils bis zu 5 Punkte (Prozessorientierter Ansatz) vergeben werden. Die Bewertung wird folgendermaßen durchgeführt: - 0 Punkte: nicht dargestellt / nicht nachvollziehbar - 1–2 Punkte: allgemein oder nur teilweise projektspezifisch - 3–4 Punkte: nachvollziehbar und überwiegend projektspezifisch - 5 Punkte: vollständig, konkret, projektspezifisch und plausibel
Bewertungsmethode
Für „Projektspezifischer Ansatz“ werden folgende Kriterien herangezogen:
- Projektverständnis und Aufgabenanalyse
- Identifikation projektspezifischer Risiken und Chancen
- Anpassung der Methodik an das Projekt
- Umgang mit projektspezifischen Randbedingungen
- Besondere Fachkunde
Die Bewertung je Aufzählungspunkt wird folgendermaßen durchgeführt:
- 0 Punkte: nicht dargestellt / nicht nachvollziehbar
- 1 Punkte: allgemein oder nur teilweise projektspezifisch
- 2-3 Punkte: nachvollziehbar und überwiegend projektspezifisch
- 4 Punkte: vollständig, konkret, projektspezifisch und plausibel
Für „Prozessorientierte Umsetzung“ werden folgende Kriterien herangezogen:
- Strukturierter Ablauf über die Leistungsphasen (HOAI)
- Termin , Kosten- und Steuerungskonzept
- Schnittstellen- und Koordinationsmanagement
- Kommunikations- und Berichtswesen inkl. Qualitätssicherung
Die Bewertung wird folgendermaßen durchgeführt:
- 0 Punkte: nicht dargestellt / nicht nachvollziehbar
- 1–2 Punkte: allgemein oder nur teilweise projektspezifisch
- 3–4 Punkte: nachvollziehbar und überwiegend projektspezifisch
- 5 Punkte: vollständig, konkret, projektspezifisch und plausibel
Beschreibung
Es sind die vorgesehenen Projektmitglieder im Umsetzungskonzept zu benennen. Hierbei sind mindestens die Projektleitung, eine stellvertretende Projektleitung, zu benennen. Für weitere Projektmitglieder sind die weiteren Zeilen zu verwenden. In der Tabelle ist unter anderem die Berufserfahrung in Jahren anzugeben. Bei der Bewertung des Projektteams werden keine allgemeinen Eignungsmerkmale des Bieters bewertet. Maßgeblich sind ausschließlich die für das Projekt benannten Schlüsselpersonen, deren konkrete Rollen im Projekt sowie der nachvollziehbare Bezug ihrer Qualifikation, Erfahrung und Referenzen zu den ausgeschriebenen Leistungen. Die Angaben werden nur insoweit berücksichtigt, wie sie eine qualitätsvolle Bearbeitung der projektspezifischen Aufgaben erwarten lassen. Für die Bewertung von „Qualität des eingesetzten Projektteams und Projektorganisation“ werden folgende Kriterien herangezogen: a. Fachliche Qualifikation der Schlüsselpersonen Berufs¬erfahrung und projektrelevante Fachkenntnisse. b. Erfahrung mit vergleichbaren Projekten Inwieweit haben die für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter in den eingereichten Referenzprojekten in den jeweiligen vorgesehenen Positionen mitgearbeitet. c. Teamzusammensetzung und Rollenverteilung Sinnvolle Besetzung der Funktionen (PL, Stellv., etc.) in Form von einem Organigramm inklusive Darstellung der Vertreterregelung zur Sicherstellung der durchgängigen Besetzung der Schlüsselrollen über die Projektlaufzeit. d. Zusammenarbeit, Kommunikation und Integration im Projektteam Kommunikationsfähigkeit, Integrationsfähigkeit und Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit. e. Kapazitätsplanung und Personaleinsatz Für jedes vorgesehene Projektmitglied ist der geplante Einsatz für die ausgeschriebenen Leistungen monatsscharf als Anteil seiner verfügbaren Arbeitszeit in Prozent darzustellen. Bereits bestehende Verpflichtungen, insbesondere aus anderen Aufträgen des Auftraggebers, sind bei der Darstellung der verfügbaren Kapazität zu berücksichtigen. f. Verfügbarkeit und Flexibilität Konkrete Aussagen zur Präsenz, Erreichbarkeit und zeitlichen Verfügbarkeiten. Fähigkeit zur Anpassung bei Mehrbedarf, Terminverschiebungen oder Projektänderungen. Eine volle Punktzahl (30 Punkte) kann vergeben werden, wenn die oben genannten Inhalte je Aufzählungspunkt nachvollziehbar, projektspezifisch und qualitätsvoll beschrieben werden. Maßgeblich ist, ob die dargestellte Projektorganisation und der vorgesehene Einsatz der benannten Schlüsselpersonen eine qualitätsvolle Bearbeitung der ausgeschriebenen Leistungen erwarten lassen. Je Aufzählungspunkt können jeweils bis zu 5 Punkte vergeben werden. Die Bewertung wird folgendermaßen durchgeführt: - 0 Punkte: nicht dargestellt / nicht nachvollziehbar - 1-2 Punkt: allgemein oder nur teilweise projektspezifisch - 3-4 Punkte: nachvollziehbar und überwiegend projektspezifisch - 5 Punkte: vollständig, konkret, projektspezifisch und plausibel
Bewertungsmethode
Für die Bewertung von „Qualität des eingesetzten Projektteams und Projektorganisation“ werden folgende Kriterien herangezogen:
- Fachliche Qualifikation der Schlüsselpersonen
- Erfahrung mit vergleichbaren Projekten
- Teamzusammensetzung und Rollenverteilung
- Zusammenarbeit, Kommunikation und Integration im Projektteam
- Kapazitätsplanung und Personaleinsatz
- Verfügbarkeit und Flexibilität
Die Bewertung wird folgendermaßen durchgeführt:
- 0 Punkte: nicht dargestellt / nicht nachvollziehbar
- 1-2 Punkt: allgemein oder nur teilweise projektspezifisch
- 3-4 Punkte: nachvollziehbar und überwiegend projektspezifisch
- 5 Punkte: vollständig, konkret, projektspezifisch und plausibel
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter/Bewerber muss seine Eintragung in ein Handels- bzw. Berufsregister oder der Handwerksrolle seines Sitzes oder Wohnsitzes erklären, sofern er dazu verpflichtet ist.
Dokumentationsanforderung
Die Erklärung kann im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ erfolgen. Falls das Angebot/der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Eintragung in dem entsprechenden Register nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften sind die Erklärungen und Nachweise für jedes Mitglied zu erbringen.
Beschreibung
Für die Bearbeitung der Aufgabenstellungen muss ausreichend qualifiziertes Personal eingesetzt werden, und die Fachkräfte müssen über mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung im jeweiligen Fachgebiet verfügen. Für sprengstoffrechtlich relevante Leistungen ist eine gültige Erlaubnis gemäß § 7 SprengG nachzuweisen. Für die fachliche Begleitung und Koordination der Kampfmitteluntersuchungen und Räummaßnahmen ist mindestens eine Person mit gültigem Befähigungsschein gemäß § 20 SprengG und gültiger Ersthelferqualifikation zu benennen.
Dokumentationsanforderung
Mit Abgabe des Angebots ist in der Eigenerklärung anzugeben, dass die Anforderungen erfüllt werden. Die gültige Erlaubnis gemäß § 7 SprengG und der Befähigungsschein gemäß § 20 SprengG sowie die Ersthelferqualifikation sind nachzuweisen.
Beschreibung
Im Auftragsfall muss eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragsübergreifend oder auftragsbezogen) mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 5 Mio. EUR und für sonstige Schäden von mindestens 5 Mio. EUR abgeschlossen werden.
Dokumentationsanforderung
Mit Abgabe des Angebots ist in der Eigenerklärung anzugeben, dass die Versicherung abgeschlossen wird. Falls das Angebot/der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt, ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Versicherungspolice oder ein Schreiben des Versicherungsgebers vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften genügt es, wenn mindestens ein Mitglied eine Haftpflichtversicherung über die geforderten Deckungssummen im Auftragsfall abschließt, sofern die Versicherung auch die Haftungsansprüche gegen die gesamte Arbeitsgemeinschaft abdeckt. Alternativ kann jedes Mitglied der Bietergemeinschaft selbst eine entsprechende Haftpflichtversicherung abschließen. Eine Addition von Versicherungssummen ist nicht möglich. In beiden Fällen ist eine entsprechende Eigenerklärung einzureichen.
Beschreibung
Der Bewerber muss im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre einen Mindestjahresumsatz von 350.000 € netto im Tätigkeitsbereich aller angebotenen Leistungsbilder nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Mit Abgabe des Angebots sind in der Eigenerklärung die jährlichen Umsatzangaben der letzten drei Geschäftsjahre vorzunehmen.
Beschreibung
Es sind mindestens 3 und höchstens 5 vergleichbare Unternehmensreferenzen aus den letzten 10 Jahren nachzuweisen. Als vergleichbar gelten Referenzen über die fachliche Beratung, Planung und/oder Koordination von Kampfmitteluntersuchungen und Räummaßnahmen im Zusammenhang mit Infrastrukturmaßnahmen, Hochwasserschutzanlagen oder vergleichbaren Bauvorhaben. Mindestens eine Referenz muss Schnittstellen zu Altlastenuntersuchungen oder archäologischen Untersuchungen umfassen. Die Referenzen müssen Erfahrungen in der Vorbereitung und Koordination von Kampfmitteluntersuchungen, der fachlichen Begleitung von Untersuchungen und Räummaßnahmen sowie der Abstimmung mit zuständigen Stellen nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Mit Abgabe des Angebots ist dies in der Eigenerklärung mittels Referenzblatt anzugeben, mit Angaben zu Auftraggeber, Leistungsumfang und -zeitraum, Projektinhalt, Art und Umfang der Kampfmitteluntersuchungen bzw. -räummaßnahmen sowie den vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen.
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- StEB Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR
- Titel
- RR Worringen – Kampfmittelkoordination
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Köln, Kreisfreie Stadt