Sanierung des Bildungs- und Schulzentrums Adolph Kolping am Heuchelhof Würzburg – Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 gemäß §§ 53 ff. HOAI - LPH 1-3+5-9
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Kolping-Mainfranken GmbH beabsichtigt die umfassende Sanierung und Weiterentwicklung des Bildungs- und Schulzentrums Adolph Kolping in Würzburg-Heuchelhof. Es werden Dienstleistungen für die Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 gemäß §§ 53 ff. HOAI (Leistungsphasen 1-3+5-9) vergeben. Das Projekt hat geschätzte Gesamtkosten von ca. 16,7 Millionen Euro brutto. Die Vergabe erfolgt stufenweise und bauabschnittsweise, wobei zunächst die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt werden. Die Zuschlagskriterien sind Personelle Besetzung (35%), Fachtechnische Lösungsansätze (25%), Strukturelle Herangehensweise an das Projekt/Projektanalyse (20%) und Honorarangebot (20%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung von 3,0 Millionen Euro für Personen- und 3,0 Millionen Euro für sonstige Schäden, einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 175.000 Euro netto in den letzten drei Jahren sowie durchschnittlich mindestens 3 technische Mitarbeiter in den letzten drei Jahren. Zudem sind Referenzen über vergleichbar komplexe Leistungen aus den letzten 3 Jahren (2023-2025) erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 931 4537-1520
- Kontakt-E-Mail
- info@kolping-mainfranken.de
- Adresse
- Kolpingplatz 1, 97070 Würzburg
Die Kolping-Schulwerk GmbH beabsichtigt die umfassende Sanierung und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Bildungs- und Schulzentrums Adolph Kolping am Standort Goerdelerstraße 3 in Würzburg-Heuchelhof. Der Gebäudekomplex umfasst die Adolph-Kolping-Berufsschule - Bau B, eine private Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, die sich zur größten Förderberufsschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Unterfranken entwickelt hat. Weiterhin beinhaltet das Projekt das Kolping Bildungszentrum - Bau A mit Unterbringung unbegleitete minderjährige Ausländerinnen, sowie im Bau C die Kolping Mittelschule mit Heilpädagogischer Tagesstätte. Die Einrichtung begleitet Jugendliche mit besonderem Förderbedarf auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf und erfüllt damit eine bedeutende gesellschaftliche und bildungspolitische Aufgabe. Gegenstand der Maßnahme ist die energetische, funktionale und bauliche Sanierung des bestehenden Bildungs- und Schulzentrums mit einer Nettogrundfläche von rund 2.900 m² sowie einem Bruttorauminhalt von rund 23.000 m³. Grundlage der Planung ist die langfristige Sicherung eines modernen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Schulstandortes für die sonderpädagogische Förderung. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines qualitätsvollen, alltagstauglichen und inklusiven Lern- und Arbeitsumfeldes, das den Anforderungen von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf sowie des pädagogischen Personals gleichermaßen gerecht wird. Die räumliche Organisation soll moderne pädagogische Konzepte unterstützen und unterschiedliche Lern- und Förderformen ermöglichen. Die Planung berücksichtigt einen wirtschaftlichen mittleren Ausstattungsstandard und hat die Anforderungen der zuständigen Behörden sowie der Fördermittelgeber, insbesondere der Regierung von Unterfranken, einzubeziehen. Besondere Bedeutung kommt den Aspekten der Nachhaltigkeit zu. Hierzu zählen eine kostenbewusste Planung hinsichtlich Errichtung, Betrieb und Instandhaltung, ein ressourcenschonender Einsatz von Materialien, die bevorzugte Verwendung nachhaltiger und schadstoffarmer Baustoffe sowie die energetische Optimierung der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung. Die Maßnahme ist unter Berücksichtigung sämtlicher einschlägiger Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und anerkannten Regeln der Technik zu planen und umzusetzen. Hierzu gehören insbesondere die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), der Bayerischen Bauordnung (BayBO), des Baugesetzbuches (BauGB), der Barrierefreiheit gemäß DIN 18040 sowie die einschlägigen Vorgaben des Arbeits-, Gesundheits- und Unfallschutzes. Mit der Sanierung soll der Standort dauerhaft als modernes Bildungs- und Förderzentrum gesichert und an die heutigen sowie zukünftigen Anforderungen einer sonderpädagogischen Berufsbildung angepasst werden. Dabei stehen die pädagogische Qualität, die Nutzerfreundlichkeit, die Nachhaltigkeit sowie die Wirtschaftlichkeit der Gesamtmaßnahme gleichermaßen im Fokus. Das Projekt wird voraussichtlich in 3 Bauabschnitten im laufenden Betrieb durchgeführt. Die Aufteilung und Trennung sämtlicher Unterlagen sind auf 2 Objekte vorzunehmen.( Gebäude A mit dem Aufwandsträger Kolping-Mainfranken GmbH und die Gebäude B und C mit dem Aufwandsträger Kolping-Schulwerk GmbH ). Hier sind u.a. Kostenermittlungen- und Verfolgung, Terminplanung und Fortschreibung, Förderanträge, Leistungsverzeichnisse, Verwendungsnachweise, Rechnungsstellungen etc. gemeint. Vertretend für die beiden Auftraggeber ist Kolping-Mainfranken GmbH. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: 03.2027 - Baubeginn BA 1 : 2. Quartal 2028 - vorbehaltlich der Finanzierungssicherung - Fertigstellung BA 3: 2. Quartal 2031 Die Gesamtkosten des Projektes (KG 300+400) werden auf ca. 16,7 Mio € Brutto prognostiziert, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG: - KG 200 ca 0,03 Mio€ - KG 300 ca. 13.2 Mio€ - KG 400 ca 3.1 Mio€ - KG 500 0,08 Mio€ - KG 600 0,3 Mio € Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen ( stufenweise + Bauabschnittsweise ) zu beauftragen: Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6‚ gemäß §§ 53 ff. HOAI // LPH 1-3+5-9 Die Leistungen werden stufenweise und Bauabschnittsweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe Ba 1 die Leistungsphase 1+2 gemäß HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise und Bauabschnittsweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Personelle Besetzung
Beschreibung
Fachtechnische Lösungsansätze
Beschreibung
Strukturelle Herangehensweise an das Projekt
Beschreibung
Honorarangebot
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bewerber muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Falle der Zuschlagserteilung vorweisen. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung. Der Nachweis der Versicherung ist auf Anforderung vorzulegen.
Beschreibung
Der durchschnittliche Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (2023 bis 2025) muss mindestens 175.000 EUR/a betragen, um Punkte zu erhalten. Ein Jahresmittel von ≥ 350.000 EUR/a erhält 5 Punkte, ein Jahresmittel von < 350.000 EUR/a und ≥ 175.000 EUR/a erhält 2,5 Punkte.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2023 bis 2025.
Beschreibung
Der Bewerber muss Angaben zu den Beschäftigten der letzten drei Jahre (2023 bis 2025) für das gesamte Büro in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche machen. Um Punkte zu erhalten, muss der Durchschnitt mindestens 3 technische Mitarbeiter betragen. Ein Durchschnitt von ≥ 4 technischen Mitarbeitern erhält 5 Punkte, ein Durchschnitt von < 4 und ≥ 3 technischen Mitarbeitern erhält 2,5 Punkte.
Dokumentationsanforderung
Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2023 bis 2025 für das gesamte Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete Aufgabenbereiche.
Beschreibung
Der Bewerber muss Basisinformationen zu seinem Unternehmen angeben.
Dokumentationsanforderung
Angabe von Name, Sitz, Gründungsjahr und Kontaktdaten des Unternehmens. Bei Bewerbergemeinschaften sind die entsprechenden Informationen für alle beteiligten Unternehmen sowie deren Leistungsanteil anzugeben.
Beschreibung
Bei Bewerbergemeinschaften muss eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung und die Benennung des Vertreters der Bewerbergemeinschaft erfolgen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung des Vertreters. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
Beschreibung
Der vorgesehene Entwurfsverfasser muss die Berufsbezeichnung Ingenieur tragen oder in Deutschland entsprechend tätig werden dürfen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV).
Beschreibung
Der Bewerber muss eine Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen abgeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen.
Beschreibung
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB und § 124 GWB. Für ausländische Unternehmen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
Beschreibung
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz. Für ausländische Unternehmen: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
Beschreibung
Der Bieter/die Bietergemeinschaft sowie Unterauftragnehmer, Lieferanten oder eignungsverleihende Unternehmen dürfen keinen Russlandbezug haben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zum Russlandbezug des Bieters/der Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
Beschreibung
Der Bewerber muss angeben, ob er beabsichtigt, Auftragsteile an andere Unternehmen weiterzugeben.
Dokumentationsanforderung
Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Beschreibung
Wenn der Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen einer Eignungsleihe in Anspruch nimmt, müssen diese benannt werden und für die Auftragsdurchführung haften.
Dokumentationsanforderung
Benennung der Unternehmen, deren Kapazitäten im Rahmen einer Eignungsleihe in Anspruch genommen werden, und Abgabe eines eigenen Bewerbungsbogens für diese Unternehmen. Nachweis, dass die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Beschreibung
Der Bewerber muss seine prinzipielle Eignung durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten Leistungen nachweisen, die vergleichbar komplexe Maßnahmen umfassen.
Dokumentationsanforderung
Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2023-2025) erbrachten Leistungen. Für jede Leistung sind der Rechnungswert (brutto, Kgr. 440+450+460 DIN 276), die Leistungszeit sowie der öffentliche oder private Auftraggeber anzugeben.
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- Auftraggeber
- Kolping-Mainfranken GmbH
- Titel
- Sanierung des Bildungs- und Schulzentrums Adolph Kolping am Heuchelhof Würzburg – Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6 gemäß §§ 53 ff. HOAI - LPH 1-3+5-9
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Würzburg, Kreisfreie Stadt
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