Stadtwerke Essen AG: EU-weites Verfahren "Technische Due Diligence und Analyse des Bestandnetzes" (Los 2)
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Stadtwerke Essen AG benötigt technische Due Diligence und Analyse des Bestandsnetzes für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Essen-Überruhr/Burgaltendorf. Die Dienstleistungen umfassen die technische Bewertung des Bestandsnetzes und die Betriebsumstellung auf eine Wärmepumpen-Erzeugeranlage, einschließlich der Erstellung einer Risiko-Matrix. Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb, wobei die Zuschlagskriterien Honorar (50%), Umsetzungskonzept (30%) und Qualifikation und Erfahrung des Projektteams (20%) sind. Bewerber müssen eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 5,0 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie 5,0 Mio. EUR für Vermögensschäden nachweisen und einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 150.000,00 EUR netto in den letzten drei Geschäftsjahren erzielt haben. Zudem ist mindestens eine Unternehmensreferenz einzureichen, die die Erstellung eines Wertgutachtens oder einer technischen Due Diligence für ein Wärmenetz, die technische Bewertung des Bestandsnetzes und die Betriebsumstellung auf eine Wärmepumpen-Erzeugeranlage sowie die Erstellung einer Risiko-Matrix umfasst und innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen wurde.
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
- Kontakttelefon
- +49 201 922024014
- Kontakt-E-Mail
- stefan.mager@luther-lawfirm.com
- Adresse
- Rüttenscheider Straße 27 - 37, 45128 Essen
Die Stadt Essen verfolgt das strategische Ziel, bis spätestens 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Ein zentraler Baustein dieses Transformationsprozesses ist die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Im Gebiet Essen-Überruhr/Burgaltendorf bestehen derzeit ungenutzte Potenziale für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Der aktuelle Wärmebedarf von ca. 98,6 GWh/a verteilt sich auf rund 13.110 Wohneinheiten, wobei Erdgas mit einem Anteil von etwa 58 % gegenwärtig die dominierende Versorgungsart darstellt. Weitere 26 % des Bedarfs sind derzeit nicht eindeutig zugeordnet und entfallen auf nicht leitungsgebundene Energieträger. Um die Klimaziele zu erreichen und eine nachhaltige Wärmeversorgung sicherzustellen, hat die Stadtwerke Essen Machbarkeitsstudien durchgeführt. Diese zeigen, dass die Versorgung der Grund- und Mittellast künftig durch die Nutzung von Grubenwasser, Flusswasser und Klarwasser grundsätzlich gewährleistet werden kann. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden darüber hinaus Flusswasser und Klarwasser als potenzielle Wärmequellen untersucht; diese werden im weiteren Projektverlauf jedoch nicht weiterverfolgt. Als einzige natürliche Wärmequelle verbleibt das Grubenwasser der Zeche Heinrich. Die erzeugte Wärmemenge soll über ein neu zu errichtendes Wärmenetz verteilt werden, das im Endausbau rund 4.137 Gebäude versorgen wird. Die Planung und Errichtung des neuen Niedertemperaturwärmenetzes wird im Rahmen des Förderprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz "Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW-Modul 1, Leistungsphasen 2-4)" durchgeführt. Ziel ist die anschließende Umsetzung des Vorhabens im BEW-Modul 2 (Bau). Die Wirksamkeit dieses Vertrages steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein Fördermittelbescheid über die Bewilligung der beantragten Fördermittel für das BEW1-Modul in einer Höhe erteilt wurde, die nach den verbindlichen Fördermittelbedingungen die Finanzierung des Projektes für das BEW1-Modul einschließlich der hier ausschreibungsgegenständlichen Leistungen sichert. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Aufhebung des Vergabeverfahrens erfolgen kann, sofern der Auftraggeber die Fördermittel für die Durchführung des Gesamtprojekts nicht erhalten sollte. Aktuell liegt noch keine Gestattung für die Errichtung des Niedertemperaturwärmenetzes vor. Der Gestattungsantrag wurde eingereicht.Hauptmerkmale des Verfahrens1. Das von der Auftraggeberin durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der SektVO. Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ist nach § 13 Abs. 1 SektVO als Regelverfahren zulässig. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die für die Teilnahme am Verfahren erforderlichen Formulare können über den in dieser Bekanntmachung angegebenen Link heruntergeladen werden. 3. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Mehrere Hauptangebote sind ebenfalls nicht zugelassen. 4. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag auf das Erstangebot zu erteilen. 5. Es wird auf die "Checkliste zur Einreichung eines Teilnahmeantrags" und die "Checkliste zur Einreichung des Angebotes" verwiesen. 6. Die Auftraggeberin ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument "Information DSGVO" zu entnehmen. 7. Vor Erteilung des Zuschlags erfolgt eine Abfrage bezüglich des Bestbieters beim Wettbewerbsregister
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Beschreibung
Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Beschreibung
Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Alle in diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche in diesem Abschnitt geforderten Nachweise und Erklärungen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" ist einmal von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet einzureichen.
Dokumentationsanforderung
1. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden. 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und zum Nichtvorliegen eines Ausschlussgrundes nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Hierfür ist das Formular II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" zu verwenden. 3. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formular III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden. 4. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 8. April 2022 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden. 5. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Berufs- oder Handelsregister besteht, ist mit dem Teilnahmeantrag eine formlose Erklärung einzureichen, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und wer die vertretungsberechtigte(n) Person(en) ist/sind.
Beschreibung
Alle in diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Mindestanforderungen: Die vorgenannten Anforderungen sind Mindestanforderungen und somit zwingend zu erfüllen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 5,0 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden (2-fach maximiert pro Jahr) und 5,0 Mio. EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert pro Jahr). Sofern derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung besteht, die diesen Mindestanforderungen entspricht, ist die Erklärung abzugeben, dass im Falle der Auftragserteilung eine den Mindestanforderungen entsprechende Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zu der Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden.
Beschreibung
Alle in diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Mindestanforderung: Es muss ein jährlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von mindestens EUR 150.000,00 netto im Mittel erreicht oder überschritten worden sein.
Dokumentationsanforderung
Erklärung zum jährlichen Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden.
Beschreibung
Alle in diesem Abschnitt "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).
Dokumentationsanforderung
Erklärung zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Tätigkeitsbereich Technische Due Diligence eines Energiewärmenetzes in EUR (netto) Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden.
Beschreibung
Alle in diesem Abschnitt "Durchschnittlich jährliche Belegschaft" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Gründungsjahr, (iii) Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit, (iv) Standorte, von denen aus der Auftrag umgesetzt werden würde, (v) Eintragungsnummer Berufs- oder Handelsregister einschließlich eintragende Stelle (vi) Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter (in FTE) insgesamt. Hierzu ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden.
Beschreibung
Alle in diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen). Mindestanforderungen: Die unter den Ziffern a) - d) genannten Mindestanforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.
Dokumentationsanforderung
Es ist mindestens eine Unternehmensreferenz einzureichen, die kumulativ die folgenden Mindestanforderungen a) bis d) erfüllt: a) Die Erstellung eines ausformulierten Wertgutachtens bzw. einer technischen Due Diligence für ein Wärmenetz. b) Gegenstand des Referenzprojekts war u.a. die technische Bewertung des Bestandsnetzes und die Betriebsumstellung auf eine Wärmepumpen-Erzeugeranlage. c) Die Leistung umfasste die Erstellung einer Risiko-Matrix mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen für alle identifizierten technischen Risiken. d) Die Leistungen wurden innerhalb der letzten fünf Jahre vor Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung erbracht und abgeschlossen. Zusätzlich ist anzugeben, ob die eingereichte Referenz folgende für die Reduzierungskriterien relevanten Anforderungen e) bis g) erfüllt: e) Beinhaltete die Referenz die Bewertung der Umstellung auf eine Heizzentrale mit einer Großwärmepumpe mit mindestens 5 MW thermischer Wärmepumpen-Gesamtleistung? f) Beinhaltete die Referenz die Erstellung einer technischen Due Diligence für ein Niedertemperaturwärmenetz mit Temperaturen zwischen 50°C und 90°C (Wärmenetze 4.0) inklusive der Hausanschlussstation? g) Wurde die Referenz mit Fördermitteln aus dem BAFA-Förderprogramm "Wärmenetze 4.0" oder dem BEW-Modul 1 & 2 der BAFA gefördert? Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Auftrags-/Projektbezeichnung, Art der Leistung, Name des Auftraggebers, Ausführungszeitraum von Beginn bis Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon und/oder Mail). Hierzu ist das Formular VIII "Unternehmens-Referenzen" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen.
Beschreibung
Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese Unternehmen sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular IX zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden: Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bewerber zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: De zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt 5.1.9 "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Hinweis zu Fall 1: Sie nutzen diesen Fall, wenn Sie sämtliche Eignungsanforderungen bereits selbst als Bewerber nachweisen können und Sie gleichwohl auf Ressourcen anderer Unternehmen für bestimmte Leistungsteile zugreifen wollen/müssen. Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die in Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (ii) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlich jährliche Belegschaft" bezeichnete Unterlage (Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen") für diesen Dritten, soweit sich der Bewerber auf die Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeitenden (in FTE) des Eignungsverleihers beruft, (iii) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" bezeichnete Unterlage (Formular VIII "Unternehmens-Referenzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (iv) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular X. Hinweis zu Fall 2: Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden. Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bewerber zusätzlich einzureichen: (i) die in Abschnitt 5.1.9 "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (ii) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien" der EU-weiten Bekanntmachung, dort unter "Durchschnittlicher Jahresumsatz" und "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" bezeichnete Unterlage (Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Drittem unter Verwendung von Formular XI. Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen, das die Eignung in dieser Hinsicht leiht, ist bei Erhalt des Auftrags nicht zwingend als Unterauftragnehmer einzusetzen. Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.
Dokumentationsanforderung
Unternehmen sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular IX zu benennen. Für Fall 1: De zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt 5.1.9 "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV. Für Fall 2: (i) die in Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (ii) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Durchschnittlich jährliche Belegschaft" bezeichnete Unterlage (Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen") für diesen Dritten, soweit sich der Bewerber auf die Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeitenden (in FTE) des Eignungsverleihers beruft, (iii) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien", dort unter "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" bezeichnete Unterlage (Formular VIII "Unternehmens-Referenzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (iv) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular X. Für Fall 3: (i) die in Abschnitt 5.1.9 "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV auch von diesem benannten Dritten, (ii) die in Abschnitt 5.1.9 "Eignungskriterien" der EU-weiten Bekanntmachung, dort unter "Durchschnittlicher Jahresumsatz" und "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" bezeichnete Unterlage (Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen") für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bewerber auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Drittem unter Verwendung von Formular XI.
Beschreibung
Nach Abschluss der Eignungsprüfung aller Bewerber im Teilnahmewettbewerb werden mindestens drei und höchstens fünf Bieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden objektiven Kriterien: 1. Umsatz des Bewerbers innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in EUR netto, bezogen auf den Umsatz im Tätigkeitsbereich Technische Due Diligence eines Energiewärmenetzes (insgesamt können maximal 10 Punkte erreicht werden). 2. Anzahl und Inhalt der eingereichten Unternehmens-Referenzen im Rahmen des Formulars VIII "Unternehmens-Referenzen" (insgesamt können maximal 40 Punkte erreicht werden) Es können maximal 50 Wertungspunkte im Rahmen der Reduzierungsentscheidung erreicht werden. Näheres ist der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags zu entnehmen. Diese ist unter o.g. Link abrufbar. Hinsichtlich der Gewichtung dieser Reduzierungskriterien wird in dieser EU-Bekanntmachung bei der "Art der Gewichtung" auf die "Gewichtung (Punkte, genau)" verwiesen. Es wird insoweit klargestellt, dass es sich bei den dort genannten Punkten um die Höchstpunktzahl handelt, die ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft in diesem Reduzierungskriterium erhalten kann.
Dokumentationsanforderung
No documentation required.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Stadtwerke Essen AG
- Titel
- Stadtwerke Essen AG: EU-weites Verfahren "Technische Due Diligence und Analyse des Bestandnetzes" (Los 2)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Essen, Kreisfreie Stadt