Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn-Realschule Plus in Bitburg; hier: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Los 2)
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm benötigt Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung (Los 2) für den Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn-Realschule Plus in Bitburg. Die Leistungen umfassen die Planung von Heizung, Lüftung, Sanitär, Schmutzwasser, Gasanlagen, Elektro- und IT-Infrastruktur sowie Förderanlagen, um den Klassentrakt in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft umzuwandeln und die Sporthalle autark zu erschließen. Die Schule befindet sich in Bitburg, Deutschland. Die Vergabe erfolgt nach den Kriterien Qualität (40%), Teamwertung (30%) und Honorarangebot (30%). Qualifikationsanforderungen umfassen den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung von mindestens 2.000.000 € für Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden, mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren im Bereich der Fachplanung technischer Ausrüstung (HOAI Anlage 15.1), wovon mindestens ein Schulbauprojekt mit über 500 m² Bruttogrundfläche, ein Umbau- oder Sanierungsprojekt im laufenden Betrieb für Ausbildung/Wissenschaft/Forschung mit vollständig erbrachten Leistungsphasen 1 bis 8 und ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber sein muss. Zudem müssen mindestens 2 Ingenieure oder 1 Ingenieur mit gleich qualifizierter Vertretung im Unternehmen beschäftigt sein.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 6561152390
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@bitburg-pruem.de
- Adresse
- Trierer Str. 1, 54634 Bitburg
Die Realschule (Ende 1960er-Jahre erbaut) ist ein viergeschossiges Gebäude mit angegliederter Sporthalle im Wohngebiet Talweg 7, 54634 Bitburg. Das Gebäude verfügt über eine eigene Gasheizung mit Heizkörpern, dezentraler Warmwasserbereitung, einen Aufzug und eine PV-Anlage; die Hauptelektroverteilung wurde 2012 ertüchtigt. Die Sporthalle wird medientechnisch aus dem Schulgebäude versorgt. Nach einem Wasserschaden im Oktober 2025 wurde das Untergeschoss der Ostspange großflächig zurückgebaut (Schadensanalyse/Rückbau weitgehend abgeschlossen). Die anstehende Sanierung soll genutzt werden, um ein zukunftsfähiges, auf weitere Geschosse übertragbares Raum- und Nutzungskonzept zu entwickeln und im Untergeschoss umzusetzen; zudem soll die Sporthalle versorgungstechnisch autark erschlossen werden. Der bisherige Klassentrakt umfasste: 5 Klassenräume, Archivraum, Schüler- Aufenthaltsraum, Hausmeister-Aufenthaltsraum, Naturwissenschafts-Fachklassenraum mit Nebenraum sowie Heizungsraum. Der Klassentrakt im Untergeschoss soll in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft umgebaut werden (Heizungsraum bleibt unberührt). Derzeit werden dort 115 Schüler in fünf Räumen unterrichtet; künftig sind sechs Klassenräume für 150 Schüler vorgesehen. Für den differenzierenden Unterrichtsansatz sind kleine Lernlandschaften mit jeweils drei bis vier Klassenräumen und einem angebundenen offenen Differenzierungsraum zu realisieren. Nach dem Umbau des Klassentraktes sind folgende Raumnutzungen vorgesehen: - Sechs gleich große Klassenräume - Mindestens zwei Differenzierungsräume - Ein Flurbereich, der als Lernlandschaft für das offene Lernen genutzt werden kann. - Ein Heizungsraum (bleibt bei der Planung unberücksichtigt) - Ausreichende Abstellmöglichkeiten Die TGA-Planung umfasst im Wesentlichen folgende Maßnahmen: Heizung, Lüftung, Sanitär, Schmutzwasser, Gasanlagen • Planung neuer, zentraler Waschbeckennischen in den Flurbereichen des Untergeschosses. • Rückbau aller Medienanschlüsse Fachklassenraum • Autarke Erschließung Sporthalle: Medientechnische Trennung der Sporthalle vom Hauptgebäude (Trinkwasser kalt, Heizung, MSR) mit zeitgleicher, autarker Erschließung • Wärmeübertragung: Umstellung der Wärmeversorgung im UG auf ein wassergeführtes Flächenheizsystem (Einbau im Nassestrich). • Einbau von dezentralen Lüftungsgeräten mit WRG je Klassenraum, bedarfsgeführt über einstellbaren CO2-Grenzwert, • Leitungsführung: Komplette Neukonzeption der Leitungswege für die Gewerke „Heizung“ und „Sanitär“. Verlegung vom Bodenkanal in die Deckenbereiche zur Optimierung der Revisionsfähigkeit. Elektro- & IT-Infrastruktur Starkstromanlagen: Installation einer neuen Geschossunterverteilung im UG; Anbindung an die NSHV im EG via Kriechkeller (inkl. Abschottungen); Neuinstallation der Leitungswege in der Abhangdecke und Brüstungskanälen. • Beleuchtung & Automation: LED-Systembeleuchtung mit Präsenz- und tageslichtabhängiger Steuerung; Integration in das Bestand-KNX-System (Zentral-Aus/Putzlicht). Einzelraumregelung der Beheizung per KNX. • Fernmelde- & IT-Anlagen: o BMA: Erweiterung und Anpassung der bestehenden Brandmeldeanlage nach DIN 14675 (Untergeschoss) inkl. Aktualisierung der Feuerwehr-Laufkarten. o IT-Netzwerk: Flächendeckende LAN-Verkabelung (Cat.7/Cat.6a) inkl. 19“-Netzwerkschrank im UG und LWL-Uplink zum Serverraum im EG. Förderanlagen • Anpassung der Schachtgrube im UG an die neue Anschlaghöhe. • Versetzen oder komplette Neuanfertigung der Schachttüren sowie der Portale im neuen Geschoss. • Kürzung oder Verlängerung der Führungsschienen. Überprüfung von Seillängen oder Hydraulikzylindern. Gegebenenfalls muss der Antrieb (Maschinenraum oder Triebwerksraum) für die veränderte Förderhöhe neu dimensioniert werden. • Neuprogrammierung der Haltestellensteuerung. Ein erster Vorentwurfsplan des Objektplaners wurde erstellt und bereits mit der Brandschutzdienstelle des Eifelkreises Bitburg-Prüm abgestimmt. Grundsätzlich ist der Umbau in eine offene Lernlandschaft aus Brandschutztechnischer Sicht möglich. Voraussetzung hierfür ist die Herstellung von Sichtverbindungen innerhalb dieser Lerncluster. Durch die Schaffung eines zweiten Rettungsweges nach außen wird das Untergeschoss als Flurschule in zwei Bereiche unterteilt, die die Lerncluster bilden. Die Tragfähigkeit der bestehenden Konstruktion wurde im Hinblick auf das geplante Bauvorhaben überprüft und bewertet. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der geplante Umbau des Hauptgebäudes nach dem Lernhauskonzept technisch möglich ist. Mittel- und langfristig ist die Zielrichtung dieses Raum- und Nutzungskonzept auf die weiteren Geschosse der Otto-Hahn-Realschule Plus zu übertragen. Das Ziel ist, das Bauvorhaben zum Schuljahresbeginn 2027/2028 abzuschließen, sodass der Schulbetrieb anschließend wieder aufgenommen werden kann. Die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Lärmintensive Arbeiten sind außerhalb der Unterrichtszeiten, vorzugsweise am Nachmittag sowie während der Schulferien, auszuführen. Die Unterlagen zum Vorentwurf der Objektplanung, der Planunterlagen sowie der fachtechnischen Stellungnahme der Tragwerksplanung, sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Die vorliegenden Planungsunterlagen beinhalten die Leistungsphasen 1 und 2.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um eigene Fragen zur Ausschreibung zu stellen und KI-generierte Antworten zu erhalten.
Zuschlagskriterien
Beschreibung
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 40 %
Beschreibung
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %
Beschreibung
Erreichbare Punktzahl: maximal 15. Gewichtungsfaktor: 30 %
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners.
Dokumentationsanforderung
Bei juristischen Personen (bspw. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes. Bei Personengesellschaften (bspw. GbR, Partnergesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Vorlage einer entsprechend unterzeichneten Eigenerklärung oder einer Vollmacht.
Beschreibung
Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Angebot sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft im Falle der Auftragserteilung als Gesamtschuldner haften. Diese muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
Dokumentationsanforderung
Die Erklärung muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein.
Beschreibung
Erklärung des Bieters, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bieters.
Beschreibung
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bieters.
Beschreibung
Erklärungen des Bieters nach § 4 Abs. 1 und Abs. 2 zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt (Landestariftreuegesetz - LTTG).
Dokumentationsanforderung
Erklärungen des Bieters.
Beschreibung
Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket – RUS-Sanktionen Verbot von Auftragserteilungen an russische Unternehmen.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bieters.
Beschreibung
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. L 255, S. 22, ber. ABl. 2007 L 271, S. 18, ABl. 2008 L 93, S. 28, ABl. 2009 L 33, S. 49, ABl. 2014 L 305, S. 115), zuletzt geändert durch Art. 1 B (EU) 2020/548 vom 23.01.2020 (ABl. L 131 S. 1).
Dokumentationsanforderung
Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“.
Beschreibung
Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.7. nachweisen.
Dokumentationsanforderung
Nachweis der Qualifikation der benannten verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Ziffer 1.7.
Beschreibung
Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Dokumentationsanforderung
Angabe der beabsichtigten Unteraufträge.
Beschreibung
Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1. bis 1.9. geforderten Nachweise vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft muss die unter den Ziffern 1.1. bis 1.9. geforderten Nachweise vorlegen.
Beschreibung
Sofern Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, muss der Bieter nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Die Unternehmen, deren Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, müssen die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen. Zudem dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis kann beispielsweise als Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens erbracht werden.
Beschreibung
Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Dokumentationsanforderung
Alle Erklärungen/Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Beschreibung
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 2.000.000,00 € sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 2.000.000,00 € jeweils je Versicherungsfall. Die Beträge müssen je Versicherungsjahr zweifach zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Vorlage der Bestätigung oder des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung.
Beschreibung
Mindestens 3 Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (abgeschlossen nach dem 1. Januar 2016) im Bereich der Fachplanung technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1. zu § 55 Abs. 3 HOAI. Dabei muss der Bieter in der Gesamtheit der von ihm vorgelegten Referenzprojekte nachweisen, dass insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllt sind: Mindestens ein Schulbauprojekt mit mindestens 500 m² (Bruttogrundfläche); mindestens ein Projekt mit Planungsleistungen hinsichtlich Umbau oder Sanierung eines Gebäudes im laufenden Betrieb für den Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung (gemäß Anlage 10.2. HOAI); vollständig erbrachte Leistungsphasen 1 bis 8; ein Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB.
Dokumentationsanforderung
Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben zu machen: Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer; Bezeichnung des Referenzprojekts; Datum (Tag) der Inbetriebnahme des Referenzprojekts; Angabe der BGF (Bruttogrundfläche) in m²; Auflistung der erbrachten Leistungen nach Anlagengruppen, Leistungsphasen und Leistungszeiträumen.
Beschreibung
Im Unternehmen müssen mindestens 2 Ingenieure im Sinne von Ziffer 1.7. dieser Teilnahmebedingungen oder mindestens 1 Ingenieur im Sinne von Ziffer 1.7. dieser Teilnahmebedingungen und eine gleich qualifizierte Stellvertretung, die zu benennen ist, beschäftigt sein.
Dokumentationsanforderung
Angabe der technischen Fachkräfte oder der Mitarbeiter mit technischer Berufsausbildung: Anzahl, Name, Qualifikation.
Frühere Zuschlagsempfänger
Starten Sie eine kostenlose Testphase, um zu sehen, wer ähnliche Ausschreibungen bei diesem Auftraggeber gewonnen hat.
Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
- Titel
- Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn-Realschule Plus in Bitburg; hier: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Los 2)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Eifelkreis Bitburg-Prüm
Zusätzliche Codes von Cobrief hinzugefügt