WBI - Errichtung einer Wohnanlage bestehend aus 4 Mehrfamilienhäuser im Stadtteil Ober-Ingelheim - "Am Westerberg II": Leistungen der Objektplanung Gebäude
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Arkitekttjenester
Die Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH hat einen Vertrag mit Kramm + Strigl Architekten über Objektplanungsleistungen für Gebäude für den Bau einer Wohnanlage mit vier Mehrfamilienhäusern im Stadtteil Ober-Ingelheim, Mainz-Bingen, zu einem Wert von 330.999 € abgeschlossen. Für die Gesamtmaßnahme werden Baukosten von 10.000.000 € (netto) für Bauwerk – Baukonstruktion und 2.100.000 € (netto) für Bauwerk – Technische Anlagen erwartet. Es wurde eine QNG-Zertifizierung angestrebt, und die Einhaltung der Anforderungen an Barrierefreiheit und nachhaltige Gebäudestandards war gemäß den Vorgaben der Landesbauordnung sicherzustellen. Die Vergabe erfolgte unter Berücksichtigung des Preises (35%), der Herangehensweise an die Planungsaufgabe (25%), der Berufserfahrung und Organisation des Projektteams (20%), des Qualitätsmanagements (15%) und der Akzeptanz der nicht-preislichen Vertragsbedingungen (5%). Insgesamt wurden 17 Angebote eingereicht.
Ergebnis
- Gewinner
- Kramm + Strigl Architekten
- Anzahl Angebote
- 17
- Vertragswert
- 330.999 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- Herr Felix Holstein
- Kontakttelefon
- +49 6132 44193-53
- Kontakt-E-Mail
- f.holstein@wbi.de
- Adresse
- Binger Str. 51, 55218 Ingelheim am Rhein
Das geplante Bauvorhaben befindet sich im Stadtteil Ober-Ingelheim, gelegen an den Straßen "Hinter der Ohrenbrücke" und "Im Rheinweg". Das Plangebiet liegt innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes "Ohrenbrücke II". Grundlage der Planung sind: - Der aufgestellte Bebauungsplan "Ohrenbrücke II", der Stadt Ingelheim am Rhein, - Die WBI Bau- und Ausstattungsbeschreibung, - Die WBI-Projektvorgaben, - Planungsstandard grüne Infrastruktur. In Umsetzung der Planung sollen wirtschaftliche Gebäude unter Ausnutzung des Grundstücks bei Schaffung attraktiver Wohnverhältnissen erreicht werden. Die Gebäude sollen sich in das Ortsbild einfügen und die Architektur des Neubaus soll zu einer Aufwertung des Ortsteils führen. Für einen notwendigen Stellplatznachweis wird eine Tiefgarage zu planen sein. Für die gesamte Anlage ist eine QNG-Zertifizierung angestrebt. Die Einhaltung der Anforderung an Barrierefreiheit und nachhaltige Gebäudestandards sind gemäß den Vorgaben der Landesbauordnung sicherzustellen. Für das Gesamtquartier wird parallel eine übergeordnete Wärmenetzplanung verfolgt. Die Planung des Wärmenetzes erfolgt derzeit auf Grundlage eines kalten Nahwärmenetzes. Bei der Objekt- und TGA-Planung sind mögliche Schnittstellen zu einer quartiersweiten Energieversorgung zu berücksichtigen. Im Rahmen der Planung sind die Vorgaben des wasserwirtschaftlichen Begleitplans zum Umgang mit dem anfallenden Regenwasser zu berücksichtigen. Hierzu zählt insbesondere die Flächenvorsorge für Regenwasserrückhaltungen mit gedrosselter Ableitung sowie die Berücksichtigung der geplanten Führung des Gewässers III. Ordnung. Eine planerische Schnittstellenkoordination mit dem hierfür zuständigen Auftragnehmer ist sicherzustellen. Als Baukosten für die Gesamtmaßnahme werden erwartet: KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion: 10.000.000 EUR (netto); KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen: 2.100.000 EUR (netto). Die Beauftragung ist stufenweise geplant.Hauptmerkmale des VerfahrensIn der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer - 40 Stunden Architekt/Ingenieur - 20 Stunden Zeichner/Schreibkraft.
Bewertungsmethode
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert.
Beschreibung
Hinsichtlich der "Herangehensweise an die Planungsaufgabe anhand von Ideen zur wirtschaftlichen, nachhaltigen und städtebaulich integrierten Umsetzung der Wohnanlage" wird die nachvollziehbare Darstellung der planerischen Herangehensweise bewertet, insbesondere im Hinblick auf: - wirtschaftliche und flächeneffiziente Umsetzung, - nachhaltige und förderfähige Planung, - Integration in das städtebauliche Umfeld, - Umgang mit den Anforderungen an QNG, Barrierefreiheit und Energieversorgung, - Schnittstellenkoordination (insbesondere Wärmenetz, Regenwasser, Tiefgarage, Freianlagen), - sowie die Vorbereitung der funktionalen Leistungsbeschreibung für die spätere GU-Vergabe. Es werden ausdrücklich keine Planungskonzepte, Entwürfe oder zeichnerischen Lösungen gefordert.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Die Darstellung lässt nur ein eingeschränktes Verständnis der Aufgabenstellung erkennen. Die Lösungsansätze sind überwiegend allgemein gehalten, wenig projektbezogen oder berücksichtigen wesentliche Anforderungen der Maßnahme nur unzureichend. 4-6 Punkte: Die Darstellung lässt ein grundsätzlich gutes Verständnis der Aufgabenstellung erkennen. Die Lösungsansätze sind überwiegend nachvollziehbar und geeignet, die wesentlichen Anforderungen der Maßnahme zu berücksichtigen. Einzelne Aspekte bleiben jedoch allgemein oder nur teilweise konkretisiert. 7-10 Punkte: Die Darstellung lässt ein sehr gutes Verständnis der Aufgabenstellung erkennen. Die Lösungsansätze sind schlüssig, projektbezogen, nachvollziehbar und berücksichtigen die wesentlichen Anforderungen der Maßnahme in besonderem Maße. Die Herangehensweise erscheint geeignet, eine wirtschaftliche, nachhaltige und qualitativ hochwertige Umsetzung des Vorhabens sicherzustellen.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Berufserfahrung und Organisation des vorgesehenen Projektteams" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem ein beruflich unerfahrenes oder weitgehend unerfahrenes Projektteam vorgeschlagen wird und/oder oder ein Projektteam, das nicht überwiegend gemeinsam an einem Projekt gearbeitet hat. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, bei dem ein Projektteam vorgeschlagen wird, das überwiegend aus berufserfahrenen Mitgliedern besteht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem ein eingespieltes, sehr erfahrenes und qualifiziertes Projektteam vorgeschlagen wird, welches aufgrund von besonderen Kompetenzen einen deutlichen Mehrwert für das Projekt bietet, wobei es schlüssig dargelegt wird, dass dieses Projektteam auch bereits Projekte gemeinsam abgewickelt hat.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Ein beruflich unerfahrenes oder weitgehend unerfahrenes Projektteam wird vorgeschlagen und/oder ein Projektteam, das nicht überwiegend gemeinsam an einem Projekt gearbeitet hat. 4-6 Punkte: Ein Projektteam wird vorgeschlagen, das überwiegend aus berufserfahrenen Mitgliedern besteht. 7-10 Punkte: Ein eingespieltes, sehr erfahrenes und qualifiziertes Projektteam wird vorgeschlagen, welches aufgrund von besonderen Kompetenzen einen deutlichen Mehrwert für das Projekt bietet, wobei es schlüssig dargelegt wird, dass dieses Projektteam auch bereits Projekte gemeinsam abgewickelt hat.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitätsmanagement im Rahmen des Planungsprozesses" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erfolgt, und zwar nicht nur die eigene des Bieters, sondern auch diejenige der Fachplaner. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt und das erwarten lässt, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erbracht wird. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem darüber hinaus der Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert wird, dass die Projektziele sichergestellt werden und eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Auf ein Qualitätsmanagement wird kein oder nur wenig Wert gelegt und es ist nicht zu erwarten, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und qualitätsgesichert erfolgt, und zwar nicht nur die eigene des Bieters, sondern auch diejenige der Fachplaner. 4-6 Punkte: Ein Qualitätsmanagement erfolgt durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI und lässt erwarten, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erbracht wird. 7-10 Punkte: Darüber hinaus wird der Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert, dass die Projektziele sichergestellt werden und eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das Verbesserungsvorschläge zu Gunsten des Auftraggebers beinhaltet, u.a. eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Das Angebot führt zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte: Das Angebot führt zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte: Das Angebot regelt keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster. 8-10 Punkte: Das Angebot beinhaltet Verbesserungsvorschläge zu Gunsten des Auftraggebers, u.a. eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Beschreibung
Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim am Rhein GmbH
- Titel
- WBI - Errichtung einer Wohnanlage bestehend aus 4 Mehrfamilienhäuser im Stadtteil Ober-Ingelheim - "Am Westerberg II": Leistungen der Objektplanung Gebäude
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mainz-Bingen