Containergestellung und Entsorgung von Altholz, Bauschutt und Wertstoffen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ab dem 01.01.2027
Avfallshåndtering
Der Ennepe-Ruhr-Kreis benötigt Dienstleistungen zur Containergestellung und Entsorgung von Altholz, Bauschutt und Wertstoffen (Metallschrott, Kunststoff, Flachglas) in Wertstoffhöfen des Ennepe-Ruhr-Kreises, sowie optional auf Betriebshöfen kreisangehöriger Städte. Die Leistungen umfassen die Bereitstellung von Containern, den Transport und die Verwertung der Abfälle. Die Vergabe erfolgt in 5 Losen. Die Zuschlagskriterien basieren auf dem Preis (90%) und einem Umweltbonus für den Einsatz von „sauberen Fahrzeugen“ (10%). Als Qualifikationsanforderungen sind Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten drei Jahren (mindestens zwei Referenzen pro Los von unterschiedlichen Auftraggebern, die mindestens ein Jahr erbracht wurden und kumulativ 50% der erwarteten Tonnage des betreffenden Loses entsprechen, z.B. Los 1: 100 Mg/a für Altholz I-III und 90 Mg/a für Altholz IV), der Nachweis einer behördlich bestätigten Anzeige gemäß § 53 KrWG als Beförderer von nicht gefährlichen Abfällen, eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 3 Millionen Euro für Personen-/Sachschäden und 500.000 Euro für Vermögensschäden (zweifach maximiert pro Jahr), Angaben zum Entsorgungskonzept (Gesamtkonzept, Qualitätssicherung, Verwertungsweg, Zulässigkeit der Verbringung ins Ausland), eine Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und die Umsätze vergleichbarer Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren, eine Eigenerklärung über ausreichende Kapazitäten während der Vertragslaufzeit und eine Eigenerklärung über die Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen erforderlich.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0233693 2004-2008
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@en-kreis.de
- Adresse
- Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Gegenstand der Leistung ist die Gestellung von Containern für die Erfassung von Altholz I-IV, Metallschrott, Bauschutt, Kunststoff und Flachglas auf Wertstoffhöfen des Ennepe-Ruhr-Kreises, sowie bezüglich Metallschrott, Kunststoff und Altholz IV gegebenenfalls - im Falle der Ausübung des Optionsrechts durch den Auftraggeber - auf bestimmten Betriebshöfen kreisangehöriger Städte. Gegenstand der Ausschreibung ist zudem der Transport der Container sowie die Verwertung der Abfälle. Hinsichtlich der Einzelheiten wird auf die Angaben zu den 5 Losen und die Leistungsbeschreibung (insbesondere Kapitel I Ziff. 2.2 und Kapitel II) verwiesen.
Benutzerdefinierte Bewertungskriterien
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Nach § 58 Abs. 1 VgV wird der Zuschlag nach Maßgabe des § 127 GWB auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot setzt sich zusammen aus dem angebotenen Gesamtpreis (Wertungspreis) sowie einem Wertungsbonus „Umwelt“. Entscheidend sind die dem Auftraggeber voraussichtlich auf Grundlage der Angebote entstehenden Gesamtkosten für die Laufzeit des Vertrages von einem Jahr. Bei der Ermittlung des Gesamtpreises wird angenommen, dass der AG alle Optionen ausübt und damit werden auch die angebotenen Preise bezüglich der Optionen in die Ermittlung des Gesamtpreises einbezogen. Der Wertungspreis wird wie folgt ermittelt: Von dem Bieter sind die Preise zu Altholz I-III und Altholz IV sowie die Containergestellung, den Transport und die Verwertung anzugeben. Die Netto-Angebotssumme pro Jahr errechnet sich wie folgt: Containergestellung: Anzahl der Container x Preis je Container und Monat (netto) x 12. Transport (für jeden Übernahmestandort gesondert): Einheitspreis pro Transport (netto) x Transporte pro Jahr. Verwertung: (Mittelwert Verwerter Ankaufspreis für behandeltes (bzw. kontaminiertes) Altholz vorgebrochen (0-300mm) – Nordwesten (Stand 30.07.2026) +/- Zuschlag bzw. Abschlag zum EUWID) x geschätzte Menge pro Jahr. Der Wertungspreis für das Los 1 ergibt sich aus der Summe der folgenden Positionen: • Containergestellung Altholz I-III Nettoangebotssumme pro Jahr • Transport Altholz I-III vom Standort Gevelsberg Nettoangebotssumme pro Jahr • Transport Altholz I-III vom Standort Witten Nettoangebotssumme pro Jahr • Verwertungskosten Altholz I-III Nettoangebotssumme pro Jahr • Containergestellung Altholz IV Nettoangebotssumme pro Jahr • Transport Altholz IV vom Standort Gevelsberg Nettoangebotssumme pro Jahr • Transport Altholz IV vom Standort Witten Nettoangebotssumme pro Jahr • Transport Altholz IV vom Standort Schwelm Nettoangebotssumme pro Jahr • Verwertung Altholz IV Nettoangebotssumme pro Jahr
Bewertungsmethode
Der Bieter mit den niedrigsten Gesamtwertungspreis für das Los erhält die volle Punktzahl (90 Punkte). 0 Punkte entsprechen den doppelten Kosten des günstigsten Anbieters. Die Punkte der dazwischenliegenden Kosten werden mittels linearer Interpolation ermittelt. Kosten, die den doppelten Betrag des günstigsten Anbieters übertreffen, erhalten ebenfalls 0 Punkte.
Beschreibung
Zusätzliche Punkte (Maximum 10) erhält der Bieter, wenn er sich mit dem Angebot verpflichtet, für mehr als 30 % der je Vertragsjahr gefahrenen Kilometer „saubere Fahrzeuge“ im Sinne dieser Ausschreibung einzusetzen. Zusagen von mehr als 90 % werden für die Wertung als 90 % berücksichtigt und begründen keine über 90 % hinausgehende Verpflichtung. Für die Wertung der Angebote erklärt der Bieter im Angebotsschreiben, für wie viel Prozent der gefahrenen Kilometer er „saubere Fahrzeuge“ einsetzen wird (Ziff. 21 des Angebotsschreibens).
Bewertungsmethode
Der erklärte Prozentwert wird nach folgender Formel in Punkte umgerechnet: P = 10 × (z − 30) / 60. Dabei ist P die erreichte Punktzahl und z der erklärte Anteil der je Vertragsjahr mit „sauberen Fahrzeugen" gefahrenen Kilometer in Prozent. Das Ergebnis wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet. Eine Erklärung von 30 % ergibt 0 Punkte. Eine Erklärung von 90 % oder mehr ergibt die Höchstpunktzahl von 10 Punkten. Zum besseren Verständnis folgende Beispielwerte: 30 % ergeben 0,00 Punkte, 45 % ergeben 2,50 Punkte, 60 % ergeben 5,00 Punkte, 75 % ergeben 7,50 Punkte und 90 % ergeben 10,00 Punkte.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Referenzangaben zu erbrachten Leistungen, die nach Art und Umfang mit der zu erbringenden Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar ist eine Leistung, wenn sie die Verwertung von der jeweils betroffenen Abfallfraktion (Altholz I-IV, Bauschutt, Metallschrott, Kunststoff und Flachglas) umfasst. Die Referenzen sind gesondert für jedes Los vorzulegen. Es müssen je Los zwei Referenzen unterschiedlicher Auftraggeber vorgelegt werden. Bezüglich des Loses 1 müssen jeweils zwei Referenzen für die Verwertung von Altholz I-III und zwei Referenzen für die Verwertung von Altholz IV vorgelegt werden. Die Referenzen müssen mindestens über ein Jahr erbracht worden sein und kumulativ mindestens 50% der erwarteten Tonnage des betreffenden Loses entsprechen. Demnach müssen die beiden Referenzen kumulativ mindestens den folgenden Mengen entsprechen: Los 1 (Altholz I-III): 100 Mg/a; (Altholz IV): 90 Mg/a. Es werden Referenzen der letzten drei Jahre zugelassen. Der Mindestzeitraum von einem Jahr, über die die Leistung erbracht wurde, muss zumindest teilweise in den letzten drei Jahren liegen.
Dokumentationsanforderung
Formular F9. Für alle Referenzen sind folgende Angaben zu machen: Nennung des Auftraggebers und des Ansprechpartners / der Ansprechstelle (mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse), Beschreibung des Leistungsumfanges (inkl. Nennung der Auftragsmenge in Mg/a), Auftragssumme (netto) pro Jahr, Ausführungszeitraum. Ergänzend wird auf die Möglichkeit hingewiesen, sich im Wege der Eignungsleihe auch für Referenzen auf Drittunternehmen zu beziehen. In diesem Fall ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen (vgl. Formular F8 oder gleichwertige Erklärungen).
Beschreibung
Nachweis der behördlich bestätigten Anzeige gemäß § 53 KrWG für die Tätigkeit als Beförderer von nicht gefährlichen Abfällen; die Anzeige muss den Leistungsgegenstand des jeweiligen Loses in Bezug auf die betroffene Abfallfraktion abdecken.
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht erforderlich.
Beschreibung
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung zur Deckung etwaiger Ansprüche aus diesem Vertrag über mind. 3 Mio. € für Personen-/ Sachschäden und mind. 500.000,00 € für Vermögensschäden. Die genannten Mindestversicherungssummen müssen zumindest für zwei Schadensfälle pro Jahr (also 2-fach maximiert) zur Verfügung stehen und nachgewiesen werden. Die Betriebshaftpflichtversicherung hat beim Einsatz von Unterauftragnehmern auch Ansprüche aus Auswahlverschulden zu decken.
Dokumentationsanforderung
Der Nachweis kann durch Bestätigung einer Versicherung oder Scan des Versicherungsscheins erbracht werden. Gleichwertig ist die Vorlage einer Bereitschaftserklärung einer Versicherung zum Abschluss einer solchen Versicherung (Formular F10). Der Abschluss der Versicherung ist zum Leistungsbeginn unaufgefordert nachzuweisen.
Beschreibung
Angaben zum Entsorgungskonzept: dem Gesamtkonzept der Leistungserbringung (einschließlich Übernahme und Transportlogistik und Gewährleistung der Entsorgungssicherheit); den Maßnahmen des Unternehmers zur Qualitätssicherung; Angaben zum Verwertungsweg einschließlich der/den vorgesehenen Verwertungsanlage/n; der Zulässigkeit der Verbringung der Abfälle in das Ausland, falls vorgesehene Anlagen zur Entsorgung der Abfälle im Ausland liegen.
Dokumentationsanforderung
Dokumentation nicht erforderlich.
Beschreibung
Eigenerklärung je Los über den Gesamtumsatz sowie die Umsätze betreffend die Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils in den letzten drei Geschäftsjahren – sofern diese verfügbar sind. Dabei sind auch Umsätze des Bieters für Leistungen zu berücksichtigen, die von dem Bieter in Bietergemeinschaft mit einem anderen Unternehmen bzw. als Unterauftragnehmer für ein anderes Unternehmen erbracht worden sind, jedoch nur in Höhe des Umsatzanteils des Bieters.
Dokumentationsanforderung
Formular F11.
Beschreibung
Eigenerklärung des Bieters, dass er während der gesamten Vertragslaufzeit über ausreichende Kapazitäten zur Erbringung der angebotenen Leistungen verfügen wird.
Dokumentationsanforderung
Im Angebotsschreiben enthalten.
Beschreibung
Eigenerklärung des Bieters, dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt.
Dokumentationsanforderung
Im Angebotsschreiben enthalten.
Beschreibung
Eigenerklärung des Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat.
Dokumentationsanforderung
Im Angebotsschreiben enthalten.
Beschreibung
Beabsichtigt der Bieter, Teile der Leistung von anderen Unternehmen ausführen zu lassen, so muss er die hierfür vorgesehenen Leistungen und – soweit möglich und damit zumutbar – die hierfür vorgesehenen Unterauftragnehmer in seinem Angebot benennen. Für die Unterauftragnehmer gelten hinsichtlich der Eignung dieselben Anforderungen wie für den Bieter. Unterauftragnehmer müssen über die erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit verfügen und es dürfen keine Ausschlussgründe nach den §§ 123 oder 124 GWB vorliegen. Die Vergabestelle überprüft vor der Zuschlagserteilung, ob Gründe für den Ausschluss des Unterauftragnehmers vorliegen.
Dokumentationsanforderung
F2 und F3 oder vergleichbare Nachweise. Durch die Erklärungen in Formular F 6 und Formular F 8 werden die hierzu notwendigen Nachweise erbracht. Die Erklärungen sind vom Unterauftragnehmer zu unterschreiben; hierzu können folgende Möglichkeiten genutzt werden: Datei der unterschriebenen und eingescannten Dritterklärung oder Datei der unterschriebenen und abfotografierten Dritterklärung. Die Vergabestelle kann vor Zuschlagserteilung zu einem von ihr zu bestimmenden Zeitpunkt vom Bieter den Nachweis verlangen, dass ihm die erforderlichen Mittel der Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Ennepe-Ruhr-Kreis
- Titel
- Containergestellung und Entsorgung von Altholz, Bauschutt und Wertstoffen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ab dem 01.01.2027
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Ennepe-Ruhr-Kreis