Demokratieort neu leben, Rathaus wird Quartiershaus, Nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren gem. VgV
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Arkitekttjenester
Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen, vertreten durch IB (Stadt), sucht arkitekt-, ingeniør- og planleggingstjenester for et prosjekt med en estimert verdi på ca. 8,85 millioner euro (netto) for KG 300 - 500. Prosjektet omfatter ombygging av det historiske rådhuset i Blumenthal og etablering av et nytt tilbygg, samt landskapsplanlegging av de omkringliggende områdene, inkludert en ny bydelstorg. Målet er å transformere rådhuset til et "Quartiershaus" som tilbyr offentlige tjenester og fremmer demokrati og fellesskap i Bremen-Blumenthal. Konkurransen er en ikke-offentlig, enfaset, arkitektonisk og landskapsplanleggingskonkurranse med en forutgående prekvalifisering og et etterfølgende forhandlingsforløp. Det vil bli valgt ut 11 planleggingsteam til konkurransen, i tillegg til 4 forhåndsvalgte team. Tildelingskriteriene vektes som følger: Løsning av den konkrete oppgaven (45%), faglig verdi (15%), kvalitet (30%) og pris/honorar (10%). Kvalifikasjonskrav inkluderer en profesjonell ansvarsforsikring på minst 1,5 millioner euro for personskader (maksimalt 2 ganger) og minst 0,25 millioner euro for andre skader (maksimalt 2 ganger), med en forpliktelse til å øke dekningen til henholdsvis 5,0 millioner euro og 2,0 millioner euro ved kontraktsinngåelse.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 0421 361 147 53
- Kontakt-E-Mail
- jan.frers@immobilien.bremen.de
- Adresse
- Bahnhofstraße 100, 78532 Tuttlingen
Der Ortsteil Blumenthal gehört zu den am stärksten benachteiligten Stadtteilen in Bremen. In seinem Zentrum steht das denkmalgeschützte, jedoch seit Jahren weitestgehend ungenutzte ehemalige Rathaus. Es bildet das Herzstück des 2022 nach BauGB ausgewiesenen Sanierungsgebietes Blumenthal. Die Zugänglichkeit und Aufteilung des Gebäudes entsprechen nicht mehr den Anforderungen für öffentliche Nutzungen. Der Standort des Objektes, seine historische Bedeutung und stadtbildprägende Gestaltung prädestiniert es jedoch für eine öffentliche Nutzung. Mit dem Projekt "Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus" soll das historische Rathaus Blumenthal zu einem Ort der Demokratieförderung und des Gemeinwesens umgebaut werden. Das Gesamtvorhaben besteht aus zwei zeitlich dicht aufeinanderfolgenden bzw. in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1. Bauabschnitt) sowie die Ergänzung durch einen Anbau südlich des Bestandsgebäudes (2. Bauabschnitt). Im neuen Quartiershaus bieten verschiedene Fachressorts (Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur, Senatskanzlei und Inneres) Angebote und Dienstleistungen vor Ort an. Die Aktivierung des Rathauses gehört zu den wichtigsten Schlüsselmaßnahmen des 2023 beschlossenen integrierten Entwicklungskonzepts (IEK): Das Gebäude prägt den Stadtraum erheblich, stellt durch seine Lage eine zentrale Schnittstelle dar und ist ein "Scharnier" zwischen dem Stadtteilzentrum und dem sich entwickelnden Kämmerei-Quartier auf dem etwa 40 ha großen Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei. Das neue Quartiershaus soll als Ensemble bestehend aus dem wieder zu belebenden Rathaus und einem unmittelbar anschließenden Neubau entstehen. Der zu erstellende Anbau muss sich denkmalgerecht an den Bestandsbau anfügen. Trotz eines vergleichbar großen Bauvolumens soll sich der Erweiterungsbau dem Hauptgebäude unterordnen. Die westlich am Gebäude entlangführende Erschließungsachse (Campus-Achse) dient als Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem Zentrum Blumenthals und dem neuen Kämmerei-Quartier. Vor dem Quartiershaus ist ein Platz auszubilden, der durch eine entsprechende Gestaltung eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Gegenstand des Wettbewerbs ist somit die hochbauliche Planung des Bestandsgebäudes und des Neubaus sowie die freiräumliche Planung der verbleibenden Grundstücksflächen inkl. des vorgesehenen Quartiersplatzes als Teil der westlich am Gebäude entlangführende Erschließungsachse (Campus-Achse). Das Plangebiet befindet sich in zentraler Lage im Bremer Stadtteil Blumenthal an der Landrat-Christians-Straße 107 in unmittelbarer Nähe zum Blumenthaler Marktplatz. Ein Lageplan des Rathauses sowie ein Auszug aus dem Rahmenplan des Kämmerei-Quartiers sind den beigefügten Anlagen zu entnehmen. Das Projekt wird als Maßnahme im Rahmen des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert. In diesem werden national und international wahrnehmbare Projekte gefördert, von denen deutliche Impulse für die Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik ausgehen. Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch ("Premiumqualität") hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und Beteiligungsprozesse aus. Die vorgesehenen Projektkosten belaufen sich auf ca. 8,85 Mio. EUR (netto) für die KG 300 - 500. Meilensteine des Projekts: - Planungsbeginn: 04.01.2027 - Baubeginn: 04.09.2028 - Geplante Fertigstellung Bestandsumbau: 01.09.2029 - Geplante Fertigstellung Erweiterungsneubau: 01.05.2030 Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungs-wettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 11 Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden. Zusätzlich wurden 4 Planungsteams als Teilnehmende für das Verfahren gesetzt. Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen hat Kenntnis vom Inhalt dieser Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wurde unter der Nummer 01/2026 registriert. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.Hauptmerkmale des VerfahrensNicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. VgV
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Bewertung des Wettbewerbsergebnisses: 1. Preisträger: 5 Punkte; 2. Preisträger: 4 Punkte; 3. Preisträger: 3 Punkte; Gewichtung: 30% Bereitschaft zur Weiterentwicklung nach etwaigen Empfehlungen aus dem Preisgerichtprotokoll - Punkteskala (0-5) Gewichtung: 15%
Beschreibung
Darstellung einer geeigneten Projektaufbauorganisation und der Aufgabenverteilung innerhalb des Planungsteams. Vorstellung der verantwortlichen und der stellvertretenden Projektleitung sowie der Oberbauleitung mit ihrer spezifischen Projekterfahrungen jeweils für die Gewerke der Objektplanung und Freianlagen. Darstellung eines angemessenen Personaleinsatzes mit konkreter Angabe der Kapazitäten und Aussagen zur Einbindung in parallellaufende Projekte.
Beschreibung
Erläuterung der Herangehensweise an die Planungsaufgabe sowie Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität. Erläuterung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Termine und Kosten sowie Nachtragsmanagement. Dialogfähigkeit im Änderungsprozess.
Beschreibung
Honorarangebot: Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Abstufungen erfolgen bis auf zwei Nachkommastellen.
Bewertungsmethode
Das günstigste Angebot wird mit 5 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation ermittelt. Abstufungen erfolgen bis auf zwei Nachkommastellen.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die nachstehend geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall: mind. 1,5 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) und Erhöhung auf mind. 5,0 Mio. Euro für Personenschäden (2-fach maximiert) im Auftragsfall.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die nachstehend geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall. Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.
Beschreibung
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die nachstehend geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall: mind. 0,25 Mio. Euro für sonstige Schäden (2-fach maximiert) und Erhöhung auf mind. 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (2-fach maximiert) im Auftragsfall.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung über die nachstehend geforderten Deckungssummen und über die Bereitschaft zur Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall. Für weitere Angaben s. Bewerbungsbogen und Auswahlkriterien.
Frühere Zuschlagsempfänger
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- Auftraggeber
- Landkreis Tuttlingen Nahverkehrsamt
- Titel
- Demokratieort neu leben, Rathaus wird Quartiershaus, Nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren gem. VgV
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Bremen, Kreisfreie Stadt
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