Forschungsprojekt - DZSF - Notfall- und Störungsmanagement im automatisierten Fahrbetrieb
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Forsknings- og utviklingsvirksomhet og tilhørende konsulenttjenester
Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Ingenieurgesellschaft für Verkehrs- und Eisenbahnwesen mbH eine Vereinbarung über Forschungsdienstleistungen zum Notfall- und Störungsmanagement im automatisierten Fahrbetrieb geschlossen. Die Dienstleistungen sollen über einen Zeitraum von 24 Monaten erbracht werden, mit einem finalen Vertragswert von 219.060 €. Ziel des Projekts ist es, die Funktionalität der Sicherheitsfunktionen im automatisierten Fahrbetrieb (GoA3 und GoA4) sicherzustellen, indem geeignete Maßnahmen zur Rettung oder zur zügigen Wiederherstellung des Betriebs unter ATO identifiziert, standardisierte Entscheidungsvorlagen sowie Notfall- und Sicherheitskonzepte entwickelt und ein angepasstes Notfall- und Störungsmanagement mit Handlungsempfehlungen vorgelegt werden. Die Vergabe erfolgte auf Basis einer Bewertung von Qualität (70 %) und Preis (30 %), wobei 8 Angebote eingegangen sind.
Ergebnis
- Gewinner
- Ingenieurgesellschaft für Verkehrs- und Eisenbahnwesen mbH
- Anzahl Angebote
- 8
- Vertragswert
- 219.060 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- vergabestelle@eba.bund.de
Die Aufgaben des Triebfahrzeugführers (Tf) beschränken sich im Betrieb nicht nur auf den reinen Fahrvorgang. Der Tf übernimmt dabei auch Sicherheitsfunktionen, gerade an der Schnittstelle innerhalb des Zuges zur Außenwelt. Wenn kein Mensch mehr den Führerstand eines Triebfahrzeuges besetzt, werden andere Schnittstellen benötigt. Daher muss speziell für die Automatisierungsgrade GoA3 und GoA4 untersucht werden, wie diese Funktionalität, trotz des Wegfalls einer zentralen Schnittstelle, sichergestellt werden kann. Im Not- und Störungsfall stehen Eisenbahninfrastrukturunternehmen mit ihren Fahrdienstleitern (Fdl) und Eisenbahnverkehrsunternehmen ggf. mit Tf oder vollautomatisierten Zügen im Informationsaustausch zueinander. Um geeignete Maßnahmen zur Rettung oder zur zügigen Wiederherstellung des Betriebs unter ATO zu identifizieren, sind Anforderungen in Bezug auf Technik und Kommunikation gegenüber heutigen Anforderungen zu vergleichen und die Maßnahmen auf das Fahren mit dem System ATO zu adaptieren. Es sollen auch standardisierte Entscheidungsvorlagen sowie Notfall- und Sicherheitskonzepte zur Unterstützung aller beteiligten Rollen und Akteure ( z. B. Disponenten, Instandhaltern / Entstörern, Notfallmanagern,Rettungsdienste) entwickelt und im Rahmen dessen ein angepasstes Notall-und Störungsmanagement mit Handlungsempfehlungen vorgelegt werden.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Gewichtung der Qualität: 70%
Beschreibung
Gewichtung des Preises: 30%
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
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- Auftraggeber
- Eisenbahn-Bundesamt
- Titel
- Forschungsprojekt - DZSF - Notfall- und Störungsmanagement im automatisierten Fahrbetrieb
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Geschätzter Wert
- 255.473,00 €
- Dauer
- 24 Monate