Nachhaltigkeitskoordination (Durchführung BNB/QNG-Zertifizierung)
Anleggs- og infrastrukturbygging
Die Landeshauptstadt München, Baureferat, benötigt Nachhaltigkeitskoordination (Durchführung BNB/QNG-Zertifizierung) für den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungsdienstschule in München. Die Dienstleistungen umfassen die Nachhaltigkeitskoordination für ein Projekt mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 32.000 qm, wobei Schulungsräume sowie Übungs-, Simulations- und Trainingsanlagen für die Ausbildung der Feuerwehr errichtet werden. Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Konzepts für Architektur, Bauphysik, Nachhaltigkeit und Haustechnik, wobei technisch einfache und passive Konzepte bevorzugt werden. LCEE Life Cycle Engineering Experts GmbH und AIS Management GmbH haben ähnliche Verträge. Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium (100%). Bewerber müssen den Nachweis über ihre berufliche Qualifikation als Sachverständige/r für Nachhaltiges Bauen (STI, ehemals SHB) erbringen und mindestens eine Referenz für vergleichbare Leistungen aus dem Zeitraum 2020 bis zum Ende der Angebotsfrist vorlegen. Diese Referenz muss Leistungen der Nachhaltigkeitskoordination und ein abgeschlossenes BNB- oder DGNB-Zertifizierungsverfahren für ein Nichtwohngebäude oder eine vergleichbar komplexe bauliche Anlage mit Baukosten (KG300+400 nach DIN 276) von mindestens 30 Mio. EUR brutto sowie eine Holzbauweise mit mindestens 3 oberirdischen Geschossen gemäß BayBO Art. 2 (7) umfassen.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- 000
- Kontakt-E-Mail
- bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de
- Adresse
- Friedensstraße 40, 81671 München
Nachhaltigkeitskoordination (Durchführung BNB/QNG-Zertifizierung) für den Neubau einer Feuerwehr- und Rettungsdienstschule, Aidenbachstraße 7, 81379 München. Am Standort der Feuerwache 2 soll die bestehende Feuerwehrschule durch einen Neubau ersetzt werden, der eine vollständige Ausbildung ermöglicht. Es werden Schulungsräume für theoretische Lehrinhalte, aber auch verschiedenste Übungs-, Simulations- und Trainingsanlagen für den praktischen Ausbildungsteil errichtet. Das Nutzerbedarfsprogramm umfasst eine umzusetzende GF von ca. 32.000 qm. Aufgrund organisatorischer Abhängigkeiten müssen ggf. einzelne Teile der Übungsanlagen im Rahmen einer Vorabmaßnahme umgesetzt werden. Der Aus- und Fortbildungsbetrieb der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr der Stadt München findet derzeit auf dem hier vorliegenden Projektgelände in Obersendling statt, auf dem auch die Feuerwache 2 ihren Standort hat. Aufgrund räumlicher und technischer Unzulänglichkeiten wurden im Laufe der Zeit zunehmend verschiedene Schulungsmodule, die an sich integraler Bestandteil der Ausbildung sind, ausgelagert auf andere Standorte in München und teils auch über Bayern hinweg verstreut. So beispielsweise die rettungsmedizinische Ausbildung, die EDV-Schulungen, die Höhenretterausbildung und die Gruppenführerfortbildung. Die auf dem Gelände vorhandenen Schulungsgebäude sind technisch veraltet und befinden sich teils am Ende ihres Lebenszyklusses. Sie haben funktionale Einschränkungen oder bieten schlicht zu wenig Raum. Dieser auf mehreren Ebenen defizitären Situation soll mit der neuen Feuerwehrschule Abhilfe geschaffen werden. Ein Konzept zur technischen Ausrüstung einschließlich der dafür notwendigen Grundlagen ist im Zusammenwirken mit den verschiedenen Fachplanern und gemäß der inhaltlichen Vorgaben des Nutzerbedarfsprogramms zu erarbeiten. Die technischen Funktionsflächen sind entsprechend der sich daraus ergebenden Erfordernisse auszubilden und ökonomisch zu dimensionieren. Sie müssen in Übereinstimmung mit dem Gesamtentwurf gebracht und entsprechend der Nutzungsbereiche aufgeteilt und zugeordnet werden. Ziel ist es, ein integriertes Projekt für Architektur, Bauphysik, Nachhaltigkeit und Haustechnik zu entwickeln. Für den sommerlichen Wärmeschutz, für Lüftungen, Klimatisierung sowie die Vorkehrungen hinsichtlich von Starkregenereignissen und Wasserhaltung sind entsprechend architektonische wie auch technische Lösungen zu einem gemeinsamen, ganzheitlichen Konzept zusammenzuführen. Grundsätzlich sind dabei technisch einfache und passive Konzepte anlagentechnischen Lösungen vorzuziehen. Eine enge Absprache mit einem gesondert beauftragten Klimadesigner wird erwartet.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Der Bieter muss seine berufliche Qualifikation als Sachverständige/r für Nachhaltiges Bauen (STI, ehemals SHB) nachweisen. Ist der Bieter eine juristische Person, muss nachgewiesen werden, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bieter oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen, wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.
Dokumentationsanforderung
Nachweis über die berufliche Qualifikation als Sachverständige/r für Nachhaltiges Bauen (STI, ehemals SHB) mit dem Angebot. Bei juristischen Personen: Erklärung des Bieters, dass der benannte verantwortliche Berufsangehörige die Anforderungen erfüllt.
Beschreibung
Der Bieter muss eine Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto) abgeben.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung über den gemittelten Gesamtumsatz des Bieters aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (netto).
Beschreibung
Der Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden nachweisen. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen. Zudem ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den genannten Bedingungen eintritt.
Dokumentationsanforderung
Eigenerklärung des Bieters, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen vorgelegt wird. Zusätzlich ist eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen.
Beschreibung
Vorlage von mindestens 1 Referenz vergleichbarer Leistungen des Bieters aus dem Referenzzeitraum 2020 - Ende der Angebotsfrist. Die Referenz muss folgende Mindestkriterien erfüllen: Leistungen der Nachhaltigkeitskoordination und in dem Referenzzeitraum 2020 bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen; Nichtwohngebäude oder eine vergleichbar komplexe bauliche Anlage; Zertifizierungsverfahren BNB oder DGNB in dem Referenzzeitraum 2020 bis Ende der Angebotsfrist abgeschlossen; Bauwerkskosten der KG300+400 nach DIN 276 mindestens 30 Mio. € brutto; Konstruktion in Holzbauweise mit mindestens 3 oberirdischen Geschossen gemäß BayBO Art. 2 (7). Entweder in reiner Holzbauweise (ausschließlich erdberührte Bauteile und Erschließungskerne in mineralischer Bauweise) oder in Holz-Hybridbauweise (ausschließlich erdberührte Bauteile, Erschließungskerne und Teile der Primärkonstruktion wie z.B. EG und/oder Holz-Beton-Verbunddecke in mineralischer Bauweise). Keine mobilen Raumeinheiten, keine Hallentragwerke, keine Minimal-Hybridbauweise (Tragwerk in mineralischer Bauweise mit nicht aussteifenden selbsttragenden Fassadenelementen in Holzbauweise). Eine Leistungsphase gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Leistungsphase kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
Dokumentationsanforderung
Die Referenz ist in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen. Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet: Kontaktdaten des Auftraggebers mit Namen des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen. Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
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- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Titel
- Nachhaltigkeitskoordination (Durchführung BNB/QNG-Zertifizierung)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt
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