Neuordnungskonzept evang.-luth. Lätare-Areals, München- Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)
Byggeteknisk konsulentvirksomhet
Das Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München benötigt Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär – HLS) für das Neuordnungskonzept des evang.-luth. Lätare-Areals in München, mit einem geschätzten maximalen Gesamtwert von 593.000 EUR. Die Leistungen umfassen die Planung für den teilweisen Abbruch und Neubau eines Pfarrhauses in Holz-Hybrid-Bauweise mit Tiefgarage, die Sanierung und Umstrukturierung der bestehenden Kirche und des Gemeindehauses sowie den vollständigen Ersatz der Haustechnik. Besonderer Wert wird auf Wirtschaftlichkeit, kostenoptimierte Bauweise, geringe Unterhaltskosten und ein Gesamtkonzept aus Architektur und Energieeffizienz mit Fokus auf passive Maßnahmen und den Einsatz lokaler, regenerativer Energien gelegt. Die Gesamtprojektkosten (Kostengruppe 300 + 400, netto) werden auf ca. 21,79 Millionen EUR geschätzt. Nach einer gemeinsamen Planungsphase (Leistungsphasen 1-3) erfolgt ein Auftraggeberwechsel für die einzelnen Objekte. Die Zuschlagskriterien umfassen Qualität (Projektteam – Qualifikation und Erfahrung, Präsenz vor Ort; Auftragsbezogene Qualitätssicherung) und Preis (Honorarangebot). Qualifikationsanforderungen beinhalten eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden, mindestens zwei Referenzprojekte im Bereich HLS, die zwischen Oktober 2016 und September 2026 abgeschlossen wurden (Leistungsphasen 2-8), sowie eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von mindestens 3,00 im Bereich HLS in den Jahren 2023, 2024 und 2025.
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 8955116-122
- Kontakt-E-Mail
- anett.mayer@elkb.de
- Adresse
- Landwehrstr. 11, 80336 München
Der evang.-lutherische Dekanatsbezirk München beabsichtigt ein Neuordnungskonzept für den Bereich der Lätarekirche in München Neuperlach zu entwickeln. Das Ensemble aus den Jahren 1969-71 mit charakteristischen Ziegelfassaden besteht aus Kirche, Pfarrhaus, Gemeindehaus sowie dem Haus für Kinder und gruppiert sich um einen gemeinsamen Hofraum. Der Kirchenbau sowie der Großteil der Freianlagen stehen unter Denkmalschutz. Während der Raumbedarf der Kirchengemeinde deutlich zurückgeht, sollen zusätzliche Akteure für ein erweitertes soziales Programm aus den Bereichen Bildung, Kultur und Gesundheit integriert werden um ein vielfältiges, mit sozialen Nutzungen belegtes Zentrum zu schaffen. Das Haus für Kinder ist nicht Teil der umzusetzenden Maßnahme und es besteht kein Auftragsversprechen.Zur Optimierung der Planung hat die Auftraggeberin einen Realisierungswettbewerb durchgeführt. Die Gewinner des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Büros Steimle Architekten GmbH Stuttgart zusammen mit lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten München, wurden mit der Planungsaufgabe beauftragt. Als Information liegt der Wettbewerbsbeitrag den Vergabeunterlagen bei.Das bestehende Pfarrhaus soll, nach dem derzeitigen Kenntnisstand, zum Teil abgebrochen werden und nach Westen durch einen Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise mit Tiefgarage erweitert werden (zukünftige Nutzung Christophorus-Zentrum). Der Bestand des Pfarrhauses soll wie auch die bestehende Kirche (zukünftige Nutzung multifunktionaler Veranstaltungsraum) und das Gemeindehaus (zukünftige Nutzung heilpädagogische Tagesstätte) saniert und für die vorgesehenen Nutzungen umstrukturiert werden. Im Zuge der Sanierung wird die Haustechnik komplett ersetzt. Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Ziel für den Erweiterungsbau ist eine kostenoptimierte Bauweise mit rationellen und wirtschaftlichen Grundrissen. Die Erweiterung soll durch Konstruktion und Materialwahl wirtschaftlich vertretbare Erstellungskosten erwarten lassen und langfristig insbesondere durch den Einsatz von dauerhaft wertigen und wenig pflegeintensiven Materialien geringe Unterhaltskosten sichern.Energetisch wird vom Auftraggeber ein Gesamtkonzept aus Architektur und Energieeffizienzangestrebt, welches vor dem Einsatz aktiver Maßnahmen zuerst die Ausschöpfung passiver Maßnahmen (LowTech Prinzipien) prüft. Generell wird der Einsatz lokaler, regenerativer Energien (u.a. PV-Anlage) angestrebt, die im Zusammenhang mit einer robusten Haustechnik durch einen sparsamen Energiebedarf einen geringen Bauunterhalt sichern. Die Bestandsgebäude sind an die Fernwärme angeschlossen.Nach dem derzeitigen Kenntnisstand geht der evang.-lutherische Dekanatsbezirk von Gesamterstellungskosten von ca. 21,79 Mio. € (Kostengruppe 300 + 400, netto) aus. Der Auftraggeber ist verpflichtet seine Leistungen so zu erbringen – insbesondere so zu planen –, dass das Gesamtbudget auf seine Leistungen eingehalten werden kann (Kostenobergrenze). Das Gesamtbudget sowie die für den Auftragnehmer maßgebliche Kostenobergrenze ergibt sich aus der kirchenaufsichtlich genehmigten Gesamtplanung inklusive Kostenberechnung ohne Umsatzsteuer. Die Maßnahme wird öffentlich gefördert (Erfordernis eines Verwendungsnachweises).Nach einer gemeinsamen Planungsphase (Lph 1-3) werden die Einzelobjekte an die jeweiligen Akteure (ehemalige Kirche und Gemeindehaus: evang.-lutherische Dekanatsbezirk München; ehemaliges Pfarrhaus mit Erweiterung: Christophorus Hospiz Verein e. V.) übergeben und es kommt zu einem Auftraggeberwechsel.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Projektteam – Qualifikation und Erfahrung, Präsenz vor Ort. Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekVuUrl?z_param=329818
Beschreibung
Auftragsbezogene Qualitätssicherung. Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekVuUrl?z_param=329818 Das Verfahren ist ausgeschrieben als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ohne Ausarbeitung eines Lösungsvorschlags. Lösungsvorschläge sind nicht verlangt und werden nicht bewertet.
Beschreibung
Honorarangebot. Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekVuUrl?z_param=329818
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 1,5 Mio. EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 1,0 Mio. EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Dokumentationsanforderung
Direkter Link zur Eigenerklärung -- siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=329818
Beschreibung
Eigenerklärung über vom Bewerber erbrachte Dienstleistungen (Referenzprojekte) in der Anlage Referenzliste: Referenzen werden nur gewertet, wenn zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung zumindest die Leistungsphasen 2-8 von dem Bewerber erbracht worden und abgeschlossen sind (Mindestanforderung). Die Bearbeitung der Referenzen muss im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2026 liegen, die Leistungsphase 2 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die Leistungsphase 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein (Mindestanforderung). Es werden alle Referenzen gewertet, bei denen der Bewerber als Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Unterauftragnehmer die ausgeschriebenen Planungsleistungen erbracht hat (Mindestanforderung). Referenzen über in einem anderen Unternehmen erbrachte Planungsleistungen können einem Bewerber zugerechnet werden, soweit die für die Referenzbearbeitung maßgeblichen Erfahrungen und Ressourcen in dem sich bewerbenden Unternehmen weiterhin zur Verfügung stehen (durch eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren und den Mitarbeitern in dem sich bewerbenden Unternehmen). In diesem Fall ist vom Bewerber eine Bestätigung in Form einer Eigenerklärung u.a. mit Personenangabe zu o.g. Sachverhalt vorzulegen. Die genannten Kriterien werden jeweils für zwei Referenzen bewertet. Werden mehr als zwei Referenzen eingereicht, werden die aus Sicht der Auftraggeberin jeweils besten zwei den Mindestanforderungen entsprechenden Referenzen für die Bewertung der Unterkriterien der Eignungsmatrix herangezogen. D.h. die Auftraggeberin wird auch Teilaspekte der Referenzen für die Bewertung der Kriterien heranziehen.
Dokumentationsanforderung
Direkter Link zur Eigenerklärung -- siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=329818
Beschreibung
Die Anzahl der Mitarbeiter (Bereich HLS) wird erst ab 3,00 Mitarbeiter gewertet (Mindestanforderung). Bewertet wird die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter einschließlich der Führungskräfte aus den Jahren 2023, 2024 und 2025, die im Bereich HLS (technische Mitarbeiter) tätig sind, ohne Praktikanten, Sekretariat und dergleichen. Vollzeitkräfte werden als 1,00 Mitarbeiter gewertet. Teilzeitkräfte werden auf Vollzeitkräfte (40 h Woche) umgerechnet und auf zwei Dezimalstellen kaufmännisch gerundet.
Dokumentationsanforderung
Direkter Link zur Eigenerklärung -- siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=329818
Beschreibung
Die Bewertung erfolgt anhand der in der Eignungsmatrix aufgeführten Kriterien und dem jeweiligen Bewertungsmaßstab. Die Eignungsmatrix ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. Je Kriterium ist maximal die in Klammern angegebene Punktzahl erreichbar. - Kriterium 1. Erfahrung in Planung und Ausführung von Referenzprojekten mit vergleichbaren Planungs- und Beratungsanforderungen: 1.1 Bauvorhaben vergleichbarer Größe (40 Punkte) ___ 1.2 Planung und Ausführung von Anlagen der Anlagengruppe 1 (4 Punkte) ___ 1.3 Planung und Ausführung von Anlagen der Anlagengruppe 2 (4 Punkte) ___ 1.4 Planung und Ausführung von Anlagen der Anlagengruppe 3 (4 Punkte) ___ 1.5 Planung und Ausführung von Anlagen der Anlagengruppe 8 (4 Punkte)___ 1.6 Art der Bauaufgabe: Bauvorhaben im Bereich Gesundheit / Betreuung (10 Punkte) ) ___ 1.7 Art der Bauaufgabe: Bauvorhaben als Neubau / Erweiterungen (10 Punkte) ___ 1.8 Planung und Ausführung von öffentlich geförderten Bauvorhaben (10 Punkte) ___ Kriterium 2. Anzahl Mitarbeiter im Bereich HLS (10 Punkte) _____ Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 Abs. 6 VgV).
Dokumentationsanforderung
Direkter Link zur Eigenerklärung -- siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekEigenUrl?z_param=329818
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München
- Titel
- Neuordnungskonzept evang.-luth. Lätare-Areals, München- Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- München, Kreisfreie Stadt
- Geschätzter Wert
- 593.000,00 €
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