Sanierung und Modernisierung des Rathauses der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Los 2 - Technische Ausrüstung HLS
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe hat mit mplan GmbH einen Vertrag über Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) für die Sanierung und Modernisierung des Rathauses in Mainz-Bingen abgeschlossen. Der Vertrag hat einen Wert von 56.161 € und umfasst die Leistungsphasen 1-9 gemäß § 55 HOAI. Die Sanierung beinhaltet energetische, brandschutztechnische, akustische und sanitäre Modernisierungen des Rathauses, wobei die Bauarbeiten während des laufenden Betriebs erfolgen sollen. Bei der Vergabe wurden der Preis (45 %), die Qualitäts- und Terminsicherung (20 %), die Intensität der Bauüberwachung (30 %) und die Akzeptanz der nicht-preislichen Vertragsbedingungen (5 %) berücksichtigt. Es gingen 2 Angebote ein.
Ergebnis
- Gewinner
- mplan GmbH
- Anzahl Angebote
- 2
- Vertragswert
- 56.161 €
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 6721 304-237
- Kontakt-E-Mail
- Gerhard.oldach@vgrn.de
- Adresse
- Koblenzer Straße 18, 55411 Bingen am Rhein
Im Rahmen einer umfassenden Sanierung wird das Rathaus der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe energetisch, brandschutztechnisch, akustisch und im Bereich der sanitären Einrichtungen modernisiert. Das Gebäude wurde zwischen 1982 und 1984 erbaut und dient als Verwaltungsgebäude mit einer Grundfläche von ca. 430 m² und einem umbauten Raum von 5.600 m³ auf 5 Geschossen. Die Sanierungsmaßnahmen umfassen u.a. die folgenden wesentlichen Bereiche, wobei diese Liste nicht abschließend ist: 1. Brandschutzsanierung - Umsetzung der im Brandschutzkonzept festgelegten baulichen Maßnahmen, insbesondere die Ausstattung des Treppenraums mit feuerhemmenden Türen und die Schaffung eines zweiten Fluchtwegs im 3. Obergeschoss. 2. Energetische Sanierung (KIPKI-Förderprogramm) - Austausch der Fenster im Sitzungssaal und Besprechungsraum. - Installation von Sonnenschutzsystemen. - Modernisierung von Heizkörpern und Beleuchtung im Sitzungssaal und Besprechungsraum. 3. Akustische Sanierung - Akustikmaßnahmen an Decken und Wänden im Sitzungssaal (Raum 100) sowie im Besprechungsraum (Raum 202). - Sanierungsarbeiten in den Büros des Bürgermeisters und des Büroleiters, einschließlich der Erneuerung von Fußbodenbelägen, Beleuchtung sowie ggf. der Installation von Wand- oder Deckenabsorbern. 4. Sanierung der Sanitärbereiche - Umfassende Modernisierung der bestehenden Toilettenanlagen unter Beibehaltung des Grundrisses. - Erneuerung des Abwasser- und Leitungsnetzes sowie Anpassung der Entwässerungsanlagen, um den Anforderungen an Hygiene, Energieeffizienz und Betriebssicherheit gerecht zu werden. Zudem sind Änderungen/Ergänzungen in Räumlichkeiten des Gebäudes nicht ausgeschlossen. Die Baukosten (netto) für die Sanierung werden erwartet: KG 300 Bauwerk - Baukonstruktion 648.350,00 EUR KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 202.253,00 EUR KG 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 168.253,00 EUR KG 420 Wärmeversorgungsanlagen 15.000,00 EUR KG 430 Raumlufttechnische Anlagen 19.000,00 EUR Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Erbringung der dafür erforderlichen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen 5-9. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch. Die Leistungen werden losweise ausgeschrieben wie folgt: Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude, LP 1-9 nach § 34 HOAI Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS, LP 1-9 nach § 55 HOAI. Leistungszeit: Die Bauarbeiten der Brandschutz- und die Akustiksanierung sollen bis zum 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein, während die Arbeiten an den Sanitäranlagen im Jahr 2026 erfolgen. Die Sanierungsmaßnahmen sollen während des laufenden Betriebs des Rathauses umgesetzt werden, ohne dass eine vollständige Auslagerung von Personal oder Fachbereichen notwendig ist. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Einhaltung der Fördervoraussetzungen ist zu jeder Zeit zu gewährleisten. Bezüglich der Beschreibung der Leistung orientiert sich die Auftraggeberin an den Leistungsbildern der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.Hauptmerkmale des VerfahrensIn der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert. In die Wertung der Angebote fließen die Zeithonorare für den Bereich der Objektplanung mit folgenden, geschätzten Zeitansätzen ein: - 20 Stunden Geschäftsführer/Partner/Inhaber - 40 Stunden angestellte Architekten/Ingenieure - 30 Stunden staatlich geprüfter Techniker - 20 Stunden Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen.
Bewertungsmethode
Das Angebot mit dem wirtschaftlich günstigsten Preis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem doppelt so hohen Preis erhält 0 Punkte. Dazwischen wird interpoliert.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Qualitäts- und Terminsicherung im Rahmen der Planung und während der Bauphase" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, bei dem auf ein Qualitätsmanagement kein oder nur wenig Wert gelegt wird und nicht zu erwarten ist, dass die Planung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erfolgt, und zwar nicht nur die eigene des Bieters, sondern auch diejenige der Fachplaner. Eine Beurteilung von 4-6 Punkten erhält ein Angebot, bei dem ein Qualitätsmanagement durch eine systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI erfolgt und das erwarten lässt, dass die Leistung termingerecht, kostengerecht und Qualität gesichert erbracht wird. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, bei dem der Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit den übrigen, an der Planung fachlich Beteiligten so organisiert wird, dass die Projektziele sichergestellt werden und eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist, weil die Leistungen so erbracht werden, als würden sie sowohl im Rahmen der Planung, als auch im Rahmen der Bauausführung sowie auch im Rahmen der Projektdokumentation "aus einer Hand" erbracht.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Kein oder wenig Wert auf Qualitätsmanagement, keine termingerechte, kostengerechte und qualitätsgesicherte Planung zu erwarten. 4-6 Punkte: Qualitätsmanagement durch systematische Abarbeitung des Grundleistungskataloges der Leistungsphasen der HOAI, termingerechte, kostengerechte und qualitätsgesicherte Leistung zu erwarten. 7-10 Punkte: Abstimmungs- und Koordinationsprozess mit Fachplanern so organisiert, dass Projektziele sichergestellt werden und eine spürbare Entlastung für den Bauherrn zu erwarten ist, da Leistungen "aus einer Hand" erbracht werden.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Intensität der Bauüberwachung und -betreuung" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, dass nur eine sporadische Präsenz der Bauleitung vorsieht oder erwarten lässt. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das eine regelmäßige deutliche Anwesenheit der Bauleitung erwarten ist, die eine mindestens mehr als stichpunktartige Kontrolle vorsieht. 7-10 Punkte erhält ein Angebot, das eine durchgehende Anwesenheit der Bauleitung verspricht.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Sporadische Präsenz der Bauleitung. 4-6 Punkte: Regelmäßige, deutliche Anwesenheit der Bauleitung mit mehr als stichpunktartiger Kontrolle. 7-10 Punkte: Durchgehende Anwesenheit der Bauleitung.
Beschreibung
Hinsichtlich des Wertungskriteriums "Akzeptanz des Vertrages hinsichtlich der nicht preislichen Bedingungen" erhält ein Angebot 0-3 Punkte, das zu einer sehr ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, zum Beispiel durch die Vereinbarung von haftungsbeschränkenden Vereinbarungen, der Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche oder eine Reduzierung der Leistungspflichten. 4-6 Punkte erhält ein Angebot, das zu einer ungünstigen Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers führt, beispielsweise durch die Verkürzung der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. 7 Punkte enthält ein Angebot, das keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster regelt. 8-10 Punkte erhält ein Angebot, das Verbesserungsvorschläge zu Gunsten des Auftraggebers beinhaltet, u.a. eine für den Auftraggeber günstigere Risikoverteilung vorsieht, als der vorgeschlagene Vertragsentwurf.
Bewertungsmethode
0-3 Punkte: Sehr ungünstige Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers (z.B. Haftungsbeschränkungen, verkürzte Verjährungsfristen, reduzierte Leistungspflichten). 4-6 Punkte: Ungünstige Risikoverteilung zulasten des Auftraggebers (z.B. verkürzte Verjährungsfristen). 7 Punkte: Keine wesentlichen oder gar keine Abweichungen vom vorgeschlagenen Vertragsmuster. 8-10 Punkte: Verbesserungsvorschläge zugunsten des Auftraggebers, u.a. günstigere Risikoverteilung als im Vertragsentwurf.
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen begründet sein.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers.
Beschreibung
Der Bewerber muss seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen sein.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers.
Beschreibung
Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, muss er erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers mit dem Teilnahmeantrag.
Beschreibung
Der Bewerber darf nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Sanktionen VO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehören. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, muss dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutreffen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung des Bewerbers mit dem Teilnahmeantrag.
Beschreibung
Ist der Bewerber eine juristische Person, muss er einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorlegen.
Dokumentationsanforderung
Handelsregisterauszug oder entsprechender Nachweis mit dem Teilnahmeantrag.
Beschreibung
Die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen müssen namentlich genannt werden, mit Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung und der Berufserfahrung in Jahren.
Dokumentationsanforderung
Tabellarische Liste. Die Befähigung zur Berufsausübung ist auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen.
Beschreibung
Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.).
Dokumentationsanforderung
Erläuterung.
Beschreibung
Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
Dokumentationsanforderung
Erläuterung.
Beschreibung
Das Büro muss neben dem Projektleiter über mindestens einen qualifizierten Vertreter mit einer leistungsbezogenen akademischen Qualifikation verfügen. Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Ingenieur benennen.
Dokumentationsanforderung
Keine spezifische Dokumentation angegeben, aber die Qualifikation ist nachzuweisen.
Beschreibung
Mindestens 2 Referenzen über Planungsleistungen einer Technischen Gebäudeausrüstung HLS in einer vergleichbaren Größenordnung. Bei allen Referenzen müssen Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung und Objektüberwachung (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-5 und 8) erbracht worden sein. Das Objekt der Referenz muss nach dem 01.01.2020 und vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung fertig gestellt worden sein (d.h. Abschluss der LP 8, alternativ die Inbetriebnahme). Die Referenzen müssen Bauvorhaben betreffen, im Rahmen deren Realisierung die Bauleistung nach Maßgabe der VOB/A bzw. VOB/A EU gewerkweise vergeben wurde. Für die Referenzen ist Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, 6 und 8 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
Dokumentationsanforderung
Darstellung, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind. Name, Anschrift und Kontaktdaten des Referenzgebers sind mitzuteilen. Die vorbereitete Liste (siehe Teilnahmeantrag) kann genutzt werden. Die angeforderten Auskünfte sind in Textform einzureichen.
Beschreibung
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Dokumentationsanforderung
Erklärung.
Beschreibung
Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Dokumentationsanforderung
Erklärung.
Beschreibung
Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Dokumentationsanforderung
Angaben.
Beschreibung
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 3 Millionen EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 Million EUR beträgt.
Dokumentationsanforderung
Bescheinigung der Versicherung. Ausreichend ist eine Bescheinigung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Verbandgemeinde Rhein-Nahe
- Titel
- Sanierung und Modernisierung des Rathauses der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Los 2 - Technische Ausrüstung HLS
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mainz-Bingen