Steinwerder Süd - Rückbau Suprastruktur Roßterminal und Aufhöhung Ellerholzkanal (VE02), 1. Angebot
Zuschlag erteilt
Das Vergabeverfahren ist beendet und ein Gewinner wurde ausgewählt.
Anleggs- og infrastrukturbygging
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburg Port Authority (HPA) haben beschlossen, die im Stadtteil Steinwerder gelegenen Flächen des Hansaterminals und des Roßterminals - zusammen als Steinwerder Süd bezeichnet - umzustrukturieren. Die im mittleren Freihafen liegenden Terminals sind renovierungsbedürftig und teilweise baufällig. Sie bieten mit ihren vorhandenen Flächenstrukturen nur noch wenig Potential für nach aktuellen Gesichtspunkten konzipierte Hafennutzungen. Zur Herrichtung neuer, bedarfsgerechter und effizient nutzbarer Hafenflächen sollen die vorhandenen Kaizungen aus Gründen des Hochwasserschutzes auf ein Niveau von derzeit rd. NHN +5,5 m auf rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Die Höftspitzen Roßhöft und Oderhöft sollen zurückgebaut und der dazwischenliegende Bereich des Oderhafens soll ebenfalls auf ein Niveau von rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Hierdurch wird im Rahmen einer sog. "Vorbereitungsmaßnahme" eine rd. 26,4 ha große, zusammenhängende Fläche geschaffen, die nach Norden und Osten mit Uferböschungen abschließt, während im Westen die Bestandskaimauer erhalten bleibt. Es ist beabsichtigt, die Gesamtmaßnahme in Rahmen von 12 Vergabeeinheiten (VE) differenziert auszuschreiben und baulich umzusetzen. Die vorliegende Vergabeeinheit VE 02 "Rückbau Supra- / Infrastruktur, Kampfmittelsondierung und Aufhöhung Ellerholzkanal" umfasst die bauvorbereitenden Maßnahmen auf den Flächen des Roßterminals und der Erschließungsfläche Südwest (ESW), dies umfasst u.a. folgenden Hauptleistungen:
Ergebnis
- Gewinner
- Freimuth Abbruch & Recycling GmbH
- Anzahl Angebote
- 2
- Vertragswert
- 3.550.358 €
Über das Angebot
- Kontaktperson
- ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Kontakttelefon
- +49 40 38088084
- Kontakt-E-Mail
- andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburg Port Authority (HPA) haben beschlossen, die im Stadtteil Steinwerder gelegenen Flächen des Hansaterminals und des Roßterminals - zusammen als Steinwerder Süd bezeichnet - umzustrukturieren. Die im mittleren Freihafen liegenden Terminals sind renovierungsbedürftig und teilweise baufällig. Sie bieten mit ihren vorhandenen Flächenstrukturen nur noch wenig Potential für nach aktuellen Gesichtspunkten konzipierte Hafennutzungen. Zur Herrichtung neuer, bedarfsgerechter und effizient nutzbarer Hafenflächen sollen die vorhandenen Kaizungen aus Gründen des Hochwasserschutzes auf ein Niveau von derzeit rd. NHN +5,5 m auf rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Die Höftspitzen Roßhöft und Oderhöft sollen zurückgebaut und der dazwischenliegende Bereich des Oderhafens soll ebenfalls auf ein Niveau von rd. NHN +7,7 m aufgehöht werden. Hierdurch wird im Rahmen einer sog. "Vorbereitungsmaßnahme" eine rd. 26,4 ha große, zusammenhängende Fläche geschaffen, die nach Norden und Osten mit Uferböschungen abschließt, während im Westen die Bestandskaimauer erhalten bleibt. Es ist beabsichtigt, die Gesamtmaßnahme in Rahmen von 12 Vergabeeinheiten (VE) differenziert auszuschreiben und baulich umzusetzen. Die vorliegende Vergabeeinheit VE 02 "Rückbau Supra- / Infrastruktur, Kampfmittelsondierung und Aufhöhung Ellerholzkanal" umfasst die bauvorbereitenden Maßnahmen auf den Flächen des Roßterminals und der Erschließungsfläche Südwest (ESW), dies umfasst u.a. folgenden Hauptleistungen:
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Beim Kriterium "Angebotspreis" berücksichtigt der Auftraggeber die Wertungssumme. Diese setzt sich zusammen aus der Angebotssumme (Einzelpositionen und Summenpositionen der Leistungsverzeichnisse) sowie den Bedarfspositionen mit dem Vordersatz gemäß Leistungsbeschreibung. Die Bedarfspositionen gehen zu 100% in die Wertungssumme mit ein. Die Auftragssumme ergibt sich aus der Angebotssumme (ohne Bedarfspositionen). Für die Zuschlagsentscheidung ausschlaggebend ist die Wertungssumme des endgültigen Angebotes, zu dem nach dem Verhandlungsgespräch separat aufgefordert wird. Für die Punktebewertung wird eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkte festgelegt. 10 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. 0 Punkte erhält ein Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit zwei Stellen nach dem Komma. Die Punktzahl für das Kriterium "Angebotspreis" wird mit dem Faktor 7 multipliziert. Folglich kann eine Höchstpunktzahl von 70 Punkten erreicht werden.
Bewertungsmethode
Die Wertungssumme setzt sich zusammen aus der Angebotssumme (Einzelpositionen und Summenpositionen der Leistungsverzeichnisse) sowie den Bedarfspositionen mit dem Vordersatz gemäß Leistungsbeschreibung. Die Bedarfspositionen gehen zu 100% in die Wertungssumme mit ein. Die Auftragssumme ergibt sich aus der Angebotssumme (ohne Bedarfspositionen). Für die Zuschlagsentscheidung ausschlaggebend ist die Wertungssumme des endgültigen Angebotes, zu dem nach dem Verhandlungsgespräch separat aufgefordert wird.
Beschreibung
Für dieses Kriterium wurde der Bieter aufgefordert, das folgende Konzept mit dem Erstangebot einzureichen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen: II.1) Geräte- und Personalkonzept für den Abbruch/Brechen der Oberflächenbefestigungen sowie den erschütterungsarmen Rückbau der Kaimauerkonstruktionen mit Nachweis der erforderlichen Kapazitäten und Beschreibung der Geräteverfügbarkeiten Darstellung des Geräte- und Personalkonzeptes Abbruch / Rückbau (II.1) Es kommt dem Auftraggeber darauf an nachvollziehen zu können, inwieweit der Bieter die Bauaufgabe verstanden und seine Herangehensweise darauf abgestimmt hat. Die erreichte Punktzahl wird mit dem Faktor 3 multipliziert. Folglich kann eine Höchstpunktzahl von 15 Punkten erreicht werden.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 bis 5 Punkten, die dann mit dem Faktor 3 multipliziert wird:
- 5 Punkte: Die Darstellung ist sehr schlüssig und sehr fundiert. Die Personalkapazitäten, Gerätewahl und Geräteverfügbarkeiten sind mit Reserven auf die Aufgabe ausgelegt und lassen eine besonders gute, effiziente und termingerechte Aufgabenerfüllung erwarten. Qualifikation und Berufserfahrung des/der vorgesehenen Bauleiters/-in sind herausragend. Er/Sie hat langjährige Erfahrung in leitender Position (> 10 Jahre) bzw. hat fünf oder mehr vergleichbare Projekte als Bauleiter/-in abgewickelt.
- 4 Punkte: Die Darstellung ist gut und schlüssig. Die Personalkapazitäten, Gerätewahl und Geräteverfügbarkeiten sind auf die Aufgabe ausgelegt und lassen eine gute, effiziente und termingerechte Aufgabenerfüllung ohne Einschränkungen erwarten. Qualifikation und Berufserfahrung des/der vorgesehenen Bauleiters/-in sind über-durchschnittlich. Er/Sie hat mehrjährige Erfahrung in leitender Position (> 5 Jahre) bzw. hat drei oder mehr vergleichbare Projekte als Bauleiter/-in begleitet.
- 3 Punkte: Die Darstellung ist nachvollziehbar. Auf Grundlage der Konzepte ist davon auszugehen, dass der Bieter die Anforderungen grundsätzlich gut, aber teilweise mit Einschränkungen erfüllen wird. Qualifikation und Berufserfahrung des/der vorgesehenen Bauleiters/-in sind durchschnittlich. Er/Sie hat Berufserfahrung in leiten-der Funktion bzw. hat weniger als drei vergleichbare Projekte in leitender Funktion durchgeführt.
- 2 Punkte: Die Darstellung ist nur teilweise nachvollziehbar. Die Darstellung lässt kein Konzept erkennen, das sich ohne erhebliche Einschränkungen bewähren wird. Der/Die Bauleiter/-in hat wenig Berufserfahrung in leitender Funktion bzw. hat ein vergleichbares Projekt in leitender Funktion begleitet.
- 1 Punkt: Die Darstellung ist unzureichend. Die Darstellung lässt kein Konzept erkennen, das sich bewähren wird. Der/Die Bauleiter/-in hat keine Berufserfahrung in leiten-der Funktion bzw. hat kein vergleichbares Projekt in leitender Funktion begleitet.
Beschreibung
Für dieses Kriterium wurde der Bieter aufgefordert, das folgende Konzept mit dem Erstangebot einzureichen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen: II.2) Kampfmittelsondier-, Geräte- und Räumkonzept mit Beschreibung der für die Sondierungen und die Bergung von Verdachtspunkten gewählten Verfahren mit Nachweis der erforderlichen Kapazitäten und Beschreibung der Geräteverfügbarkeiten Darstellung des Kampfmittelsondier-, Geräte- und Räumkonzepts (II.2) Es kommt dem Auftraggeber darauf an nachvollziehen zu können, inwieweit der Bieter die Bauaufgabe verstanden und seine Herangehensweise darauf abgestimmt hat. Die erreichte Punktzahl wird mit dem Faktor 2 multipliziert. Folglich kann eine Höchstpunktzahl von 10 Punkten erreicht werden.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 bis 5 Punkten, die dann mit dem Faktor 2 multipliziert wird:
- 5 Punkte: Die Darstellung ist sehr schlüssig und sehr fundiert. Die beschriebene Vorgehensweise ermöglicht ein flexibles und effizientes Arbeiten. Gerätewahl und Geräteverfügbarkeiten sind mit Reserven auf die Aufgabe ausgelegt und lassen eine termingerechte und kostenstabile Aufgabenerfüllung erwarten.
- 4 Punkte: Die Darstellung ist gut und schlüssig. Die beschriebene Vorgehensweise, Gerätewahl und Geräteverfügbarkeiten sind auf die Aufgabe ausgelegt und lassen eine gute, effiziente und termingerechte Aufgabenerfüllung ohne Einschränkungen erwarten.
- 3 Punkte: Die Darstellung ist nachvollziehbar. Auf Grundlage der Konzepte ist davon auszugehen, dass der Bieter die Arbeiten grundsätzlich gut, aber teilweise mit Einschränkungen erfüllen wird.
- 2 Punkte: Die Darstellung ist nur teilweise nachvollziehbar und lässt kein Konzept erkennen, das sich ohne erhebliche Einschränkungen bewähren wird.
- 1 Punkt: Die Darstellung ist unzureichend. Die Darstellung lässt kein Konzept erkennen, dass sich ohne erheblich Anpassungen und Mehraufwendungen bewähren wird.
Beschreibung
Für dieses Kriterium wurde der Bieter aufgefordert, das folgende Konzept mit dem Erstangebot einzureichen und im Verhandlungsgespräch vorzustellen: II.3) Arbeitssicherheitskonzept zum Arbeiten in kontaminierten Bereichen und zum Umgang mit belasteten Materialien Es kommt dem Auftraggeber darauf an nachvollziehen zu können, inwieweit der Bieter die besonderen Anforderungen der Arbeiten in kontaminierten Bereichen verstanden hat und diesen mit einem angepassten Konzept Rechnung trägt. Ein gut durchdachtes und umgesetztes Arbeits-Sicherheitskonzept trägt dazu bei, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, Unfälle zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Hierbei sind insbesondere Aspekte wie Risikoanalyse, Präventive Maßnahmen, Festlegung der Verantwortlichkeiten (Einsatz von Fachkräften bzw. Schulung des Personals), Einbeziehung der geltenden gesetzlichen Anforderungen sowie Notfallvorsorge und Maßnahmen zur regelmäßigen Überprüfung des Sicherheitskonzepts darzulegen. Die erreichte Punktzahl wird mit dem Faktor 1 multipliziert. Folglich kann eine Höchstpunktzahl von 5 Punkten erreicht werden.
Bewertungsmethode
Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 bis 5 Punkten, die dann mit dem Faktor 1 multipliziert wird:
- 5 Punkte: Die Darstellung ist sehr schlüssig und greift sämtliche Anforderungen und Hinweise des ASI-Planes auf. Die Ausführungen des Bieters lassen einen besonders hohen Standard hinsichtlich der Arbeitssicherheit erwarten.
- 4 Punkte: Die Darstellung ist schlüssig und nimmt auf die wesentlichen Anforderungen und Hinweise des ASI-Planes Bezug. Die Ausführungen des Bieters lassen einen durchschnittlichen Standard hinsichtlich der Arbeitssicherheit erwarten.
- 3 Punkte: Die Darstellung ist nachvollziehbar und berücksichtigt einige Hinweise des ASI-Planes. Die Ausführungen zum Arbeitsschutz beschränken sich auf das gesetzlich geforderte Minimum.
- 2 Punkte: Die Darstellung ist nur teilweise nachvollziehbar und berücksichtigt lediglich all-gemeine Anforderungen an den Arbeitsschutz. Bei der unveränderten Umsetzung des Konzeptes wären erhebliche Einschränkungen der Arbeitssicherheit zu erwarten.
- 1 Punkt: Die Darstellung ist unzureichend. Die Darstellung lässt kein Konzept erkennen, das sich bewähren wird.
Qualifikationsanforderungen
Keine qualifikationsanforderungen in der Auftragsbekanntmachung gefunden.
Frühere Zuschlagsempfänger
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Vollständige Ausschreibung anzeigen
- Auftraggeber
- Hamburg Port Authority AöR vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
- Titel
- Steinwerder Süd - Rückbau Suprastruktur Roßterminal und Aufhöhung Ellerholzkanal (VE02), 1. Angebot
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Hamburg
- Dauer
- 868 Tage