Umstrukturierung des Brüderklinikums Julia Lanz am Standort Diako Mannheim zur Sicherstellung der Einhäusigkeit
Aufgehoben
Das Vergabeverfahren wurde aufgehoben.
Rådgivende ingeniørtjenester for bygg og anlegg
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat die Ausschreibung für Dienstleistungen im Bereich Architektur, Konstruktion, Ingenieurwesen und Inspektion zur Umstrukturierung des Brüderklinikums Julia Lanz am Standort Diako Mannheim aufgehoben. Die Aufhebung erfolgte aufgrund einer Bedarfsänderung seitens des Auftraggebers. Ziel des Projekts war die Vereinigung der Mannheimer Krankenhäuser Theresienkrankenhaus und Diako am Standort Diako in der Speyerer Straße, um betriebliche Abläufe zu optimieren und Synergien zu realisieren. Die Dienstleistungen sollten umfangreiche Umbau- und Anpassungsmaßnahmen im baulichen und technischen Bestand des Diako umfassen, darunter die Erweiterung von Umkleidebereichen, die Optimierung der Zentralen Notaufnahme, die Einrichtung eines Untersuchungs- und Aufnahmezentrums sowie die Anpassung von Herzkatheterlaboren und Verwaltungsräumen. Die Vergabe sollte auf Basis von Kriterien wie Qualifikation und Erfahrung, Aufgabenverständnis und Honorarangebot erfolgen.
Ergebnis
- Grund der Stornierung
- Besluttning av oppdragsgiveren på grunn av behovsendring
- Anzahl Angebote
- 1
- Vertragswert
- Nicht angegeben
Über das Angebot
- Kontakttelefon
- +49 89 7699007-0
- Kontakt-E-Mail
- vgv@sppm.de
- Adresse
- Nordallee 1, 54292 Trier
Das Klinikum beabsichtigt, die bislang getrennt betriebenen Mannheimer Krankenhäuser Theresienkrankenhaus und Diako bis Ende 2026 am Standort des Diako in der Speyerer Straße zu vereinen. Mit der räumlichen Konzentration der medizinischen Leistungen an einem Standort sollen die betrieblichen Abläufe nachhaltig optimiert, organisatorische und wirtschaftliche Synergien realisiert sowie zukunftsfähige Strukturen für eine moderne und patientenorientierte Versorgung geschaffen werden. Das Gesamtvorhaben wurde in mehrere Bau- und Entwicklungsphasen gegliedert. Gegenstand der ersten Phase ist die Herstellung der Einhäusigkeit am Standort Diako. Weitere bauliche Maßnahmen zur perspektivischen Weiterentwicklung des Standorts sind vor-gesehen, sind jedoch nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens und werden separat beauftragt. Beschreibung der geplanten Umbaumaßnahmen Für die Zusammenführung der beiden Krankenhäuser sind umfangreiche Um- und Anpassungsmaßnahmen im baulichen und technischen Bestand des Diako erforderlich. Die Maßnahmen unterscheiden sich in ihrem Umfang sowie in ihrer baulichen, technischen und organisatorischen Komplexität. Im Mittelpunkt stehen insbeson-dere folgende Bereiche: 2.1 Maßnahmen im Untergeschoss - Umkleidebereichen/ Bettenreparatur/ Wäscheausgabe: Zur Bewältigung der künftig höheren Anzahl an Mitarbeitenden werden die bestehenden Funktionsbereiche erweitert und optimiert. Archiv- und Lagerflächen werden hierfür saniert, umgebaut und funktional neu zu-geordnet, sodass zusätzliche geeignete Bereiche für Mitarbeiterumkleiden geschaffen werden können. Die angrenzenden Bereiche Bettenreparatur und Wäscheausgabe werden in diesem Zuge ebenfalls auf ihre zu-künftigen Bedarfe hin angepasst. 2.2 Maßnahmen im Gartengeschoss - Zentrale Notaufnahme - Interims- und Vorabmaßnahme: Die bestehende ZNA wird um zusätzliche Funktionsbereiche erweitert. Dazu gehören die Integration einer zentralen Überwachungseinheit (CDU) sowie einer Chest Pain Unit (CPU). Aufgrund der zusätzlichen räumlichen Anforderungen werden diese neuen Einheiten in einem separaten, benachbarten Gebäudeflügel untergebracht, die Maßnahme soll eine Optimierung und Erweiterung der Notaufnahmekapazitäten am Standort ermöglichen. - Büroräume für Technikabteilung: Umbau und Sanierung von anderweitig genutzten Räumen zu zusätzlichen Büroflächen. - Angiographie: Technische Ertüchtigung und Reaktivierung des bestehenden Angiographiebereichs; mögliche bauliche Anpassungen werden im Rahmen der weiteren Planung geprüft. 2.3 Maßnahmen im Erdgeschoss - Untersuchungs- und Aufnahmezentrum: Umbau, Strukturierung und Neuausrichtung der Abläufe in den Bereichen administrative Aufnahme, Prämedikation, Untersuchungsräume sowie Funktionsdiagnostik. Ziel ist die Schaffung eines neuen, integrierten Untersuchungs- und Aufnahmezentrums, das effiziente und patientenorientierte Prozesse ermöglicht. - Gynäkologie und Wochenstation: Technische Sanierung der Station G0 zur Sicherstellung der Funktionalität und Einhaltung aktueller medizinischer Standards. Die Räume werden an die neue Nutzung für Wöchnerinnen und Entbindung angepasst. - Chefarztbereiche: Teilweise Verlegung bestehender Chefarztbereiche und Zusammenfassung der Sekretariate zur Optimie-rung organisatorischer Abläufe. Die Räume werden modernisiert und neu ausgestattet. 2.4 Maßnahmen im 1. Obergeschoss - Herzkatheterlabore - Interimsmaßnahme: Für die Verlagerung der Kardiologie werden zwei Herzkatheterlabore in bestehende Eingriffsräume inte-griert. Die zugehörigen andienenden Räume werden in die bisherige IMC-Station verlagert. Wesentliche Maßnahmen umfassen die technische Aufrüstung der Stromversorgung und des Strahlenschutzes, sowie den Umzug der medizintechnischen Geräte.- IMC - Interimsmaßnahme: Die IMC-Station wird in eine Pflegestation verlegt, um die bisherigen Räume für die Herzkatheterlabore freizustellen. Beide Maßnahmen im 1. OG dienen als vorübergehende Lösung, bis ein Erweiterungsbau für die Herzkatheterlabore umgesetzt werden kann. 2.5 weitere Maßnahmen - Verwaltungsräume: Umnutzung und Erweiterung von Verwaltungsbereichen im angrenzenden Mutterhaus, um den steigenden Personalbedarf zu berücksichtigen. 3. Organisatorische Rahmenbedingungen Die vorgesehenen baulichen Maßnahmen zur Einhäusigkeit sollen in drei Bearbeitungs- und Kostenbausteine unterteilt werden: Baustein 1 - Umkleidebereichen/ Bettenreparatur/ Wäscheausgabe im UG - Büroräume für Technikabteilung im GG - Zentrale Notaufnahme - Interims- und Vorabmaßnahme im GG - Gynäkologie und Wochenstation in einer vorhandenen Pflegeeinheit - Verwaltungsräume im Mutterhaus Baustein 2 - Herzkatheterlabore - Interim im 1. OG - IMC - Interim im 1. OG oder 2. OG - Angiographie im GG Baustein 3 - Untersuchungs- und Aufnahmezentrum im EG - Chefarztbereiche im EG und 2. OG Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Machbarkeitsstudie (Anlage 11_2025-12-15 Machbarkeitsstudie Umstrukturierung Diako Mannheim").
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Zuschlagskriterien
Beschreibung
Qualifikation und Erfahrung
Beschreibung
Zuständigkeiten
Beschreibung
Personaleinsatz- und Kapazitätenplanung
Beschreibung
Präsenz vor Ort und kurzfristige Verfügbarkeit
Beschreibung
Aufgabenverständnis und Vorgehensweise
Beschreibung
Instrumente & Methoden
Beschreibung
Honorarangebot
Qualifikationsanforderungen
Beschreibung
Für den/die verantwortlichen Berufsangehörigen (Inhaber, Geschäftsführer - je nach Rechtsform des Bewerbers) ist der Nachweis zu erbringen, dass er/sie zum Führen der Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in Hinblick auf die vertragsgegenständliche Leistung der Ausschreibung in Deutschland berechtigt ist/sind (§ 75 Abs. 3 VgV).
Dokumentationsanforderung
Vorlage entsprechender Dokumente oder Eigenerklärung
Beschreibung
Ist das Unternehmen in den einschlägigen Berufs- oder Handelsregistern seines Niederlassungsmitgliedstaates eingetragen? Falls ja, geben Sie bitte das Berufs- oder Handelsregister mit Eintragungsort und -nummer an. Falls nein, reicht eine Erläuterung aus, weshalb dies nicht möglich ist.
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- Auftraggeber
- BBT Gesundheitsdienste Region Trier gGmbH als Rechtsträgerin des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier
- Titel
- Umstrukturierung des Brüderklinikums Julia Lanz am Standort Diako Mannheim zur Sicherstellung der Einhäusigkeit
- Typ
- Hauptcode
- Zusätzliche Codes
- Ort
- Mannheim, Stadtkreis